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	<title>Britta Erlemann &#8211; Karibu Welt- und Regioladen Kassel</title>
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	<description>Fair, Global, Regional, Ökologisch</description>
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		<title>Jetzt erst recht! Fairer Handel wichtiger denn je</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Fairer Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[So titelte das Forum Fairer Handel (FFH) in der Pressemitteilung (kursiv) zu seiner Jahres-Pressekonferenz im Juli. Darin bilanzierte das FFH positiv bis kritisch, wie sich das letzte Geschäftsjahr im Fairen Handel entwickelt hat: Berlin, 24.07.2025 – 2024 war wirtschaftlich ein gutes Jahr für den Fairen Handel in Deutschland: Mit einem Plus von 11 Prozent erreichte...]]></description>
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<p>So titelte das Forum Fairer Handel (FFH) in der Pressemitteilung (kursiv) zu seiner Jahres-Pressekonferenz im Juli. Darin bilanzierte das FFH positiv bis kritisch, wie sich das letzte Geschäftsjahr im Fairen Handel entwickelt hat:</p>



<p><em>Berlin, 24.07.2025 – 2024 war wirtschaftlich ein gutes Jahr für den Fairen Handel in Deutschland:</em></p>



<p><strong><em>Mit einem Plus von 11 Prozent erreichte der Gesamtumsatz mit Produkten aus Fairem Handel einen neuen Höchstwert von rund 2,6 Milliarden Euro. Dieser beruht vor allem auf höheren Absatzmengen bei zentralen Produkten wie Kaffee und Schokolade – und das trotz hoher Rohstoffpreise. „Fairer Handel steht für Verlässlichkeit in Krisenzeiten und für soziale sowie ökologische Verantwortung entlang globaler Lieferketten. Angesichts von Klimakrise, wachsender Ungleichheit und gesellschaftlicher Spaltung ist das heute wichtiger denn je“, erklärt Andrea Fütterer (links im Bild), Vorstandsvorsitzende des Forum Fairer Handel (FFH), anlässlich seiner Jahrespressekonferenz.</em></strong></p>



<p><em>„Die Zahlen des Geschäftsjahres 2024 zeigen: Fairer Handel bleibt gefragt – sogar in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten“, so Matthias Fiedler (rechts im Bild), FFH-Geschäftsführer. So wuchs der Umsatz mit Fairtradegesiegelten Produkten im vergangenen Jahr um 13 Prozent. Die anerkannten Fair-Handels-Unternehmen konnten eine Umsatzsteigerung von rund 9 Prozent verbuchen. Die Weltläden und Weltgruppen in Deutschland konnten ihren Gesamtumsatz im Vergleich zu 2023 halten – den schwierigen Bedingungen im stationären Einzelhandel zum Trotz. Durchschnittlich <strong>31 Euro gaben die Verbraucher*innen in Deutschland 2024 </strong></em>(im gesamten Jahr, d. Red.in)<strong><em> für faire Produkte aus. </em></strong><em>Ein Blick auf benachbarte europäische Länder wie die Schweiz, Österreich und Frankreich zeigt jedoch, dass hier noch viel Luft nach oben ist.</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Politischer Rückhalt für nachhaltige Lieferketten und globale Gerechtigkeit im Minus</em></strong></h5>



<p><em>„Während die Absätze der wichtigsten Produktkategorien im Fairen Handel allesamt gestiegen sind und die Unterstützung für Themen der Nachhaltigkeit in der Bevölkerung wächst, gibt es von politischer Seite wieder starken Gegenwind“, konstatiert Andrea Fütterer. „Ein Beispiel: Die <strong>Lieferkettengesetze</strong> in Deutschland und der EU sind wichtige Meilensteine für die Durchsetzung unternehmerischer Sorgfaltspflichten, doch sie <strong>stehen aktuell massiv unter Druck</strong>“, warnt Matthias Fiedler. </em>Und zwar – das sei hier ergänzt, weil die Idee, dass die Menschheit von Deregulierung profitiert, leider ein wirtschaftspolitisches Revival erfährt. So will die Bundesregierung das Lieferkettengesetz bundes- wie europaweit kippen. Auch die EU-Staaten haben sich geeinigt, es zu lockern. Dann soll es nur noch Unternehmen mit 5000 und mehr Beschäftigten betreffen, statt wie jetzt ab 1000 Beschäftigte und zudem nur noch den/die unmittelbaren Geschäftspartner*in. Mehr unter <a href="https://www.forum-fairer-handel.de/news/artikel/eu-rat-befeuert-weitere-aushoehlung-der-europaeischen-lieferkettenrichtlinie">diesem Link</a> sowie im Abspann zum Herbstnewsletter. <em>Fiedler entgegnet: „Verantwortungsvolles Unternehmertum darf nicht als bürokratisches Hindernis abgetan werden, sondern muss als das begriffen werden, was es ist: die Verpflichtung von Unternehmen, Menschenrechte und ökologische Standards einzuhalten. Das geht nur, wenn alle mitmachen und deshalb braucht es starke Regeln für Unternehmen.“ Und stellte auf der Pressekonferenz fest, Deregulierung habe noch nie etwas gebracht im Sinne von globaler und sozialer Gerechtigkeit.</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Machtkonzentration im Lebensmitteleinzelhandel schadet Produzent*innen</em></strong></h5>



<p><em>&#8222;Zu diesen starken Regeln gehören auch politische Weichenstellungen, um die Machtkonzentration in Lieferketten und im Lebensmitteleinzelhandel zu begrenzen und eine faire Verteilung der Wertschöpfung zu ermöglichen“, betont Fiedler. Viele Produzent*innen im Lebensmittelsektor sind von wenigen Abnehmern abhängig und häufig unlauteren Handelspraktiken und Preisdrückerei ausgesetzt. Dies ist beispielsweise auch im Kaffeesektor der Fall. Zwar profitieren die Produzent*innen derzeit von einem hohen Weltmarktpreis für Kaffee. Doch an ihrer prekären Stellung in der konventionellen Lieferkette hat sich nichts geändert. „Unsere Handelspartner wünschen sich für die Zukunft vor allem mehr Stabilität und größere Absätze über den Fairen Handel“, erläutert Andrea Fütterer. „Und sie wünschen sich die ideelle und finanzielle Anerkennung der großen Anstrengungen und Mehrleistungen, mit denen sie zu Umweltschutz, Ernährungs- und Zukunftssicherung für uns alle beitragen.“</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Blick nach vorn – jetzt erst recht</em></strong></h5>



<p><em>Trotz der Herausforderungen bleibt der Blick nach vorn gerichtet. „Unsere Branche zeigt tagtäglich, dass faires Wirtschaften möglich ist“, so Fütterer. „Aber es braucht mehr: <strong>Mehr zukunftsfähige Politik</strong>, mehr Unterstützung für gemeinwohlorientierte Unternehmen und mehr Orte, an denen gerechter Wandel konkret erlebbar wird.“</em></p>



<p>Die „zukunftsfähige Politik“ erörtert Pressesprecherin Katrin Frank (Bild-Mitte) auf Nachfrage: „Um die Ziele zu erreichen, arbeiten wir in breiten Bündnissen, wie etwa dem <em>Bündnis Konzernmacht beschränken</em>, der IniFair, der <em>Initiative Lieferkettengesetz</em> sowie <em>VENRO</em> und der <em>Klima-Allianz</em>. Hier ein paar Beispiele, an welchen Stellschrauben wir im Rahmen der Bündnisse derzeit drehen: Beim Themenkomplex „Marktmacht und Produzent*innen stärken“ begleiten wir gerade den Prozess der Monopolkommission, ein Sondergutachten zum Lebensmittelhandel zu erstellen. Unser Ziel hierbei ist, dass das Bundeskartellamt eine Sektoruntersuchung einleitet. Diese ist Voraussetzung für eventuell weitergehende kartellrechtliche Maßnahmen in diesem Sektor. Zudem begleiten wir die Evaluierung der EU-Richtlinie zu unlauteren Handelspraktiken und versuchen zudem mit politischen Entscheidungsträger*innen in Deutschland über die Vereinbarungen der Bundesregierung im Koalitionsvertrag zu unlauteren Handelspraktiken ins Gespräch zu kommen. Zum Thema Nachhaltigkeitsregulierung ist derzeit die Hauptaufgabe gemeinsam mit der <em>Initiative Lieferkettengesetz</em> sowie unseren Bündnispartnern auf EU-Ebene die Verwässerung des EU-Lieferkettengesetzes sowie auch anderer Nachhaltigkeitsregulierungen zu verhindern.“ Die schon einige Monate alten, aber noch aktuellen Forderungen des FFH finden Sie auch <a href="https://www.forum-fairer-handel.de/fileadmin/user_upload/2024_12_ffh_BTW-Forderungen_2025.pdf">hier</a>.</p>



<p>Aber nicht nur das Forum Fairer Handel ist aktiv. Auch Sie können es sein und werden. Denn wie Andrea Fütterer auf der Pressekonferenz im Juli sagte: „Fairer Handel ist auch Politik mit dem Einkaufskorb.“</p>



<p><em>Ausführlichere Informationen und alle wichtigen Zahlen enthält die Broschüre „Aktuelle Entwicklungen im Fairen Handel 2025“, welche wir anlässlich unserer Jahrespressekonferenz veröffentlichen. Die wichtigsten Zahlen und Fakten fasst das </em><a href="https://www.forum-fairer-handel.de/fileadmin/user_upload/Dateien/Publikationen_FFH/2025_ffh_auf-einen-blick_aktuelle-entwicklungen-im-fh.pdf"><em>Factsheet „Auf einen Blick: Aktuelle Entwicklungen im Fairen Handel“</em></a><em> auf zwei Seiten zusammen. Die Broschüre dazu finden Sie </em><a href="https://www.forum-fairer-handel.de/fileadmin/user_upload/Dateien/Publikationen_FFH/2025_ffh_aktuelle-entwicklungen-im-fh.pdf"><em>hier</em></a><em>. Und eine mittellange Fassung gibt es </em><a href="https://www.forum-fairer-handel.de/fairer-handel/zahlen-und-fakten-zum-fairen-handel-in-deutschland/umsatz-und-absatzzahlen"><em>hier</em></a><em> zu lesen.</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Über das Forum Fairer Handel</em></strong></h5>



<p><em>Das </em><a href="http://www.forum-fairerhandel.de"><em>Forum Fairer Handel e.V.</em></a><em> (FFH) ist der Verband des Fairen Handels in Deutschland. Sein Ziel ist es, das Profil des Fairen Handels zu schärfen, gemeinsame Forderungen gegenüber Politik, Wirtschaft und Handel durchzusetzen und eine stärkere Ausweitung des Fairen Handels zu erreichen. Diese Arbeit ist am Leitbild einer sozial-ökologischen Transformation sowie der Vision eines gerechten Welthandels und eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems mit den Prinzipien des Fairen Handels als Standard ausgerichtet. Das FFH erhebt jährlich umfangreiche Daten zu Umsätzen und Absatzmengen des Fairen Handels, aus denen sich aktuelle Trends und Entwicklungen des Fairen Handels in Deutschland ablesen lassen. Einmal im Jahr veranstaltet das Forum Fairer Handel die Faire Woche – die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland.</em></p>



<p><em>Die Mitglieder des Forum Fairer Handel sind Organisationen, die ausschließlich im Fairen Handel arbeiten, und Akteure, die die Förderung des Fairen Handels als einen der Schwerpunkte ihrer Arbeit ansehen: die Fair-Handels-Unternehmen GEPA – The Fair Trade Company, EL PUENTE, WeltPartner eG, BanaFair e.V. und GLOBO – Fair Trade Partner; der Weltladen-Dachverband e.V., außerdem Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V. sowie der FAIR BAND – Bundesverband für fairen Import und Vertrieb e.V. Weitere assoziierte Mitglieder bereichern die Arbeit des FFH mit ihren Erfahrungen, Meinungen und ihrer Fachkompetenz in Bezug auf Fairen Handel. Ein breites Netzwerk von Partnerorganisationen arbeitet in den Arbeitsgruppen des Forum Fairer Handel mit.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fairafric: Schokoladischer Gewinner aus Ghana</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/fairafric-schokoladischer-gewinner-aus-ghana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:20:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairafric]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
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		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
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					<description><![CDATA[Total begeistert ist Karibu-Vereinsvorständin Nicola Haupt vom Schokoladenhersteller fairafric und dessen Produkten. Genauer: Sowohl von der dafür angewandten Kakao-Anbau-Methode Agroforst (s.u.), als auch davon, dass die komplette Wertschöpfung im Land, also Ghana, bleibt. Plus, das süße Resultat ist klimapositiv. Schokoladen von 42 bis 92 Prozent Kakaogehalt bietet der Hersteller an. Mal cremig mit Cashew-Kernen, mit...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Total begeistert ist Karibu-Vereinsvorständin Nicola Haupt vom <strong>Schokoladenhersteller </strong><a href="http://www.fairafric.com"><strong>fairafric</strong></a> und dessen Produkten. Genauer: Sowohl von der dafür angewandten <strong>Kakao-Anbau-Methode Agroforst</strong> (s.u.), als auch davon, dass <strong>die komplette Wertschöpfung im Land</strong>, also Ghana, bleibt. Plus, das süße Resultat ist <strong>klimapositiv</strong>. Schokoladen von 42 bis 92 Prozent Kakaogehalt bietet der Hersteller an. Mal cremig mit Cashew-Kernen, mit Kakao-Nibs oder auch mit Fleur de Sel (also salzig). Bei uns im Laden zu erstehen für 3,50 € die bio-zertifizierte Tafel. Hinzu kommen mit Schokolade ummantelte Ananas, Mango- und Kokosbällchen. Vertrieben an erster Stelle in Deutschland und an zweiter in Ghana selbst.</p>



<p>Nun haben wir in unserem Quartalsnewsletter schon öfter von fairafric berichtet. Weil der westafrikanische Schokoladenhersteller seine Erfolgsgeschichte aber weiter fortgeschrieben und zudem Ladenmitarbeiterin Haupt auf unserem Juli-Plenum einen Vortrag darüber gehalten hat, hier die wichtigsten aktuellen Fakten und Details:</p>



<h5 class="wp-block-heading">Deutschland Weltmeister in Schokoladen-Konsum</h5>



<p>Zunächst einmal: Der Konsum an Schokolade in Deutschland ist so hoch wie nirgendwo sonst. Elf Kilogramm pro Kopf und Jahr verbrauchen wir hier. <strong>70 Prozent des enthaltenen Kakaos werden in Westafrika angebaut</strong>. Macht einen Umsatz von 100 Milliarden Dollar pro Jahr. <strong>Lediglich fünf Prozent davon kommen jedoch in Afrika an</strong>. An dieser Schieflage ändern laut fairafric weder Fair Trade noch das – zuletzt von der deutschen Regierung wieder infrage gestellte &#8211; Lieferkettengesetz etwas. Als 2016 die ersten Schokoladen vom Chocolatier in Ghana vom Band liefen, stand daher eine <strong>Vision von Gründer Hendrik Reimers</strong> dahinter: „<strong>Use business to end poverty</strong>“. Also das Geschäft nutzen, um die Armut zu beenden. Erschaffen wollte er dafür 10.000 klimafreundliche Arbeitsplätze in Afrika. Und zwar, indem dabei neokoloniale Strukturen durchbrochen werden und die <strong>Wertschöpfung im Land</strong> etabliert wird. In den englischen Kolonien war es regelrecht verboten, auf dem Kontinent produzierte Rohstoffe weiterzuverarbeiten. Kurzum, es ging Reimers in jeder Hinsicht um eine nachhaltige Entwicklung. Produziert wurde zunächst noch mit Schweizer Maschinen aus den 50er Jahren, die er in Ghana vorfand. Alles Weitere um Fertigung und Infrastruktur musste erst aufgebaut werden. Das nötige Geld dafür bekam er über <strong>crowdfunding von privaten Investor*innen</strong> und über den Verkauf der Schokoladen. Auch die GLS-Bank und die deutsche Entwicklungsgesellschaft steuerte bei.</p>



<p>Bereits fünf Jahre später, also <strong>ab 2021, fertigte Fairafric in einer eigenen solarbetriebenen Fabrik in Amanase </strong>mit modernen Maschinen. Ein regionaler Bautrupp hatte sie hochgezogen. Sogar die Laborkittel wurden und werden vor Ort geschneidert. Die Kantine beliefern lokale Kakaobauern und -bäuerinnen mit ihren Feldfrüchten. Das bedeutet, sie können vielfältigere Einkommensquellen erschließen. Und <strong>seit </strong><strong>2022 gibt es außerdem eine unternehmenseigene Chocolaterie-Schule</strong>. Zu dieser Zeit hat fairafric bereits <strong>50 Angestellte. 40 Prozent des Teams sind Frauen</strong>. Auch in den Führungspositionen sind die weiblichen Kräfte mit den männlichen fast gleichauf. Insgesamt sind mit dem Schokoladenhersteller <strong>1000 neue Arbeitsplätze</strong> in der Region verbunden: Pro einem Job, in dem Agrarprodukte weiterverarbeitet werden, entstehen 2,8 Jobs in Zulieferbetrieben in Afrika. <strong>Anstatt 6 bis 8 Cent vom Verkauf einer in Europa produzierten Schokoladen mit ghanaischem Kakao bleiben so von in Afrika produzierter Schokolade 60 bis 80 Cent auf dem Kontinent</strong>.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Agroforst bringt hohen Ertrag</h5>



<p>Noch einmal vier Jahre darauf entstand die „<strong>Road to climapositive chocolate</strong>“: Der Kakao wird biodynamisch mittels der <strong>dynamischen Agroforst-Methode</strong> (DAF, dynamic agroforest) angebaut. Diese funktioniert in mehreren Schichten. Als erstes werden bodennahen Cassava-Büsche, Yams-Wurzeln und Kochbananen angebaut. Darüber, beziehungsweise daneben stehen Kakaobäume, die Schattengewächse sind. Überschattet werden sie von Cashew- und Mango-Bäumen. Und als vierte und letzte Schicht pflanzen fairafric Bäuer*innen Urwaldbäume und Kokospalmen an. Bedeutet: In einem regenerativen System ergänzen sich die Pflanzen gegenseitig nach den Prinzipien des Regenwaldes. Der Boden wird fruchtbarer und kann mehr Wasser speichern. Dadurch sind die Kakaobäume resistenter gegenüber Dürre. Außerdem kann der Boden mehr CO² aufnehmen. <strong>Der CO² Fußabdruck jeder Tafel wird vierfach im Boden der Farmen gespeichert. Durch den Anbau verschiedener Pflanzen können die Farmer*innen zudem ihr Einkommen diversifizieren</strong>. Das heißt, beispielsweise Bananen verkaufen oder aus zu Asche verbrannten Kakaoschoten Seife herstellen. Somit sind sie nicht nur vom Kakao abhängig. <strong>Auch kommt die Süßigkeit mit dem Schiff nach Deutschland anstatt mit dem Flugzeug.</strong> Und die <strong>Folie in der Papp-Verpackung der Schachteln besteht aus Holzzellstoff, der aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt und sogar </strong><strong>im hauseigenen Kompost biologisch abbaubar</strong> ist.</p>



<p>Auf der Fair Trade Ebene zahlt fairafric seinen Mitarbeiter*innen <strong>mehr als den ghanaischen Mindestlohn</strong>. Ihre ganzen Familien sind <strong>krankenversichert</strong>. In der Kantine gibt es <strong>subventioniertes Essen</strong>. Die Arbeiter*innen werden kostenlos mit Bussen abgeholt. Und zu guter Letzt: <strong>Das gesamte Management-Team besteht aus Ghanaer*innen</strong>. Allgemein hat fairafric das Ziel, das Leben der Kakaobäuer*innen zu verbessern. So werden sie auch am Ge<strong>winn des Start-Ups beteiligt und erhalten Bio-Prämien</strong> für den ökologischen Anbau. Heute arbeitet das Unternehmen mit 1500 von ihnen zusammen. <strong>Kinderarbeit ist außerdem Tabu</strong>. Insgesamt ist soziale Verantwortung von Anfang an Teil der Fabrik, die fest in ghanaischer Hand ist. Auf den Punkt gebracht: „Die Wertschöpfung ist das fehlende Puzzleteil zu wirklich fairem Handel“, wie es in einem der unten aufgeführten Filme heißt.</p>



<p>Mit diesem Mix hat es fairafric entgegen dem herrschenden Weltmarkttrend, dass Schokolade im End-Verbrauch teurer wird, zuletzt sogar geschafft, seine <a href="https://karibu-kassel.de/hoehere-preise-fuer-schokolade-fragen-und-antworten-vom-weltladen-dachverband/">zunächst gestiegenen Preise</a> senken zu können. (Wir <a href="https://karibu-kassel.de/gepa-erhoeht-preise-fairafric-senkt-sie/">berichteten</a>.) Denn insbesondere durch klimakrisenbedingte Missernten und Spekulation an den Börsen gestiegene Rohstoffpreise konnten dem ghanaischen Schokoladenhersteller mittelfristig nichts anhaben. Und so konnte das Karibu-Ladenteam auf seinem Plenum beruhigt und bewundernd die von Kollegin Haupt zum Probieren gereichten fairafric-Schokoladenstückchen genießen.</p>



<p>Quellen zum Weitergucken:</p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=o5Z8QiCefZs">Decolonize Chocolate</a></p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5P7YCTPzCKU">Decolonize Chocolate 2</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Austausch sich bestärken und voneinander lernen</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/im-austausch-sich-bestaerken-und-voneinander-lernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:17:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[Vernetzungstreffen sind ein Herzstück der Weltladenarbeit. Sie bieten Raum sich auszutauschen, gegenseitig zu inspirieren und sich kollegial beraten zu lassen – über alltägliche Fragen im Laden ebenso wie über große entwicklungspolitische Themen. Die Regionaltreffen werden vom Verein Weltläden in Hessene.V. (WLH) organisiert und begleitet. Sie stärken das Gefühl, Teil einer gemeinsamen Bewegung zu sein. Zuletzt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vernetzungstreffen sind ein Herzstück der Weltladenarbeit. Sie bieten Raum sich auszutauschen, gegenseitig zu inspirieren und sich kollegial beraten zu lassen – über alltägliche Fragen im Laden ebenso wie über große entwicklungspolitische Themen. Die Regionaltreffen werden vom Verein Weltläden in Hessene.V. (WLH) organisiert und begleitet. Sie stärken das Gefühl, Teil einer gemeinsamen Bewegung zu sein.</p>



<p>Zuletzt haben sich unter der Organisation vom <a href="https://weltlaeden-hessen.de/">Verein Weltläden in Hessen e.V. </a>im April wieder rund 22 Personen aus sieben nordhessischen Weltläden zum nordhessischen Regionaltreffen eingefunden. Diesmal im Weltladen Tintaya in Hofgeismar. Fairhandels-Beraterin Christine Feiler bestätigt den Nutzen und das Ziel der Vernetzung: „<strong>Ziel dieser Treffen war und ist es bis heute, den Austausch unter den Weltläden zu fördern, gemeinsame Herausforderungen zu besprechen und voneinander zu lernen</strong>“, erklärt sie. Weltläden seien oftmals kleine, lokal verankerte Initiativen. Durch die Vernetzung auf Landesebene könnten sie sich gegenseitig stärken, Wissen teilen und gemeinsame Positionen entwickeln. WLH organisiert auch Vernetzungstreffen für die mittelhessischen und südhessischen Weltläden. Und zwar zweimal im Jahr.</p>



<p>So erlebte auch die Verfasserin dieses Artikels bei zwei früheren nordhessischen Treffen: Schnell wurde deutlich, dass <strong>viele Weltläden ähnliche Herausforderungen teilen</strong> – etwa beim Generationenwechsel im Team. Der demografische Wandel macht auch vor dem Fairen Handel nicht halt, und vielerorts fehlt es an belastbaren jüngeren Ehrenamtlichen. Umso wertvoller ist es, sich in solchen Runden offen austauschen zu können, voneinander zu lernen und zu spüren: Wir sind mit unseren Fragen und Sorgen nicht allein.</p>



<p>Aber auch in anderen Bundesländern finden <strong>regelmäßige Regionalkonferenzen und Vernetzungstreffen</strong> statt. Das nächste nordhessische in Kürze im Herbst &#8211; voraussichtlich im November. (Genaueres zeitnah <a href="https://weltlaeden-hessen.de/">hier</a>.) Allerdings online. Im Zuge der „Coronaisierung“ von Arbeit waren die Treffen notgedrungen digitalisiert worden. Das wurde dann nach Feiler in Absprache mit den Weltläden für die Herbstzusammenkünfte beibehalten. Zumal sich am Jahresende oft Termine stauten. „Die Geschichte der hessischen Vernetzungstreffen reicht jedoch weiter zurück: Sie haben ihren Ursprung in der mittelhessischen Weltladenarbeit der 1990er Jahre. Damals begannen sich Engagierte rund um den Weltladen Marburg regelmäßig mit anderen Läden der Region auszutauschen“, erzählt sie.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Alles begann in Marburg</h5>



<p>Bereits 1999 organisierte Johannes Lauber – damals im Weltladen Marburg aktiv – das erste gesamthessische Vernetzungstreffen. „Es war ein bewusst offenes Format, das auch politische Akteur*inneneinbezog: Im Rahmen des hessischenLandtagswahlkampfs diskutierten Kandidatinnen verschiedener Parteien mit Weltladen-Engagierten über globale Gerechtigkeit und faire Handelsstrukturen“, so die Mitarbeiterin von Weltläden in Hessen e.V. Und weiter: „Mit der Zeit wurde die Struktur weiterentwickelt: Ab 2006 gab es dokumentierte Treffen im damaligen GEPA-Regionalzentrum in Alzenau. Ab 2010 wurde das Format auf drei Regionen aufgeteilt – Nord-, Mittel- und Südhessen –, um noch gezielter auf regionale Themen und Bedarfe eingehen zu können.“ &nbsp;</p>



<p>Parallel dazu reifte die Idee, eine professionelle Unterstützung für Weltläden in Hessen aufzubauen. In der Folge wurden nicht nur die Treffen verstetigt und regional ausdifferenziert, sondern auch die Grundlagen für die spätere <strong>Fairhandels-Beratung </strong>gelegt. 2006 wurde schließlich die erste Beratungsstelle eingerichtet – zunächst angesiedelt beim Weltladen Marburg, später institutionell getragen vom Verein Weltläden in Hessen e.V., ist von ihr zu erfahren.</p>



<p>Heute sind die Treffen fester Bestandteil der Arbeit von WLH: „Im Frühjahr steht meist die Vorstellung der Weltladentags-Kampagne im Mittelpunkt. Im Herbst widmen wir uns aktuellen entwicklungspolitischen oder weltladenpraktischen Themen, die von den Teilnehmenden selbst eingebracht werden wie Fragen zu Lieferketten, Bildung oder gesellschaftspolitischem Engagement.“ Die hohe Beteiligung zeige, wie wichtig dieser regelmäßige Austausch für die Weltladenarbeit in Hessen ist, fährt die Fair-Handels-Beraterin fort.</p>



<p>Mittlerweile hat sich diese Form der Vernetzung in Hessen etabliert und wird laut Feiler stark nachgefragt. In anderen Bundesländern werden sie mal von den Landesnetzwerken organisiert, mal von der Fair-Handels-Beratung. Die Treffen werden immer von einer Mitarbeiterin von Weltläden in Hessen e.V. moderiert – idealerweise gemeinsam mit einer zweiten oder dritten Kollegin, um fachliche Impulse zu setzen, Rückmeldungen aufzufangen und dokumentierend zu begleiten. Unabhängig davon freut sich der Verein, wenn auch die teilnehmenden Weltläden mit mehreren Personen aus ihren Teams anreisen – so kann der Austausch im eigenen Laden im Nachgang noch wirksamer weitergetragen werden.</p>



<p>Zuletzt hat Christina Schlag, Projektmitarbeiterin bei WLH, die Moderation in Hofgeismar übernommen. „Der Austausch war sehr lebendig, insbesondere zur geplanten Kampagne um die dramatischen Folgen des Klimawandels für den Kakaoanbau: Sinkende Erträge bedrohen das Einkommen vieler Kakaobäuer*innen – faire Preise für Schokolade machen hier den Unterschied! Auch persönliche Herausforderungen und Erfahrungen fanden Raum“, resümiert meine Interviewpartnerin. Sie freut sich schon auf das nächste Treffen. </p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Personalkarussell im Genossenschafts-Aufsichtsrat dreht sich</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/personalkarussell-im-genossenschafts-aufsichtsrat-dreht-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:16:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[„Mein Ziel ist, die Ideen von Nachhaltigkeit und Fairness durch die Genossenschaft Karibu eG zu verbreiten. Dabei bezieht sich Fairness nicht nur auf fairen Handel, sondern auch auf ein faires Miteinander der Genossinnen und Genossen von Karibu eG untereinander,“ so das klare Statement vom neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaft Karibu eG, Michael Meißner. Dazu wählten ihn...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Mein Ziel ist, die Ideen von Nachhaltigkeit und Fairness durch die <a href="https://karibu-kassel.de/ueber-uns-karibu/karibu-genossenschaft/">Genossenschaft Karibu eG</a> zu verbreiten. Dabei bezieht sich Fairness nicht nur auf fairen Handel, sondern auch auf ein faires Miteinander der Genossinnen und Genossen von Karibu eG untereinander,“ so das klare Statement vom <strong>neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaft Karibu eG, Michael Meißner</strong>. Dazu wählten ihn die Mitglieder des Aufsichtsrates im Juli mit zwei Stimmen dafür und einer Enthaltung. Der Karibu-Mitarbeiter folgt damit Herbert Troup, der zuvor aus Altersgründen ausgeschieden ist (mehr dazu <a href="https://karibu-kassel.de/herbert-troup-verabschiedet/">hier</a>). Diese Führungsposition tritt Meißner an, nachdem er bereits letztes Jahr in den Aufsichtsrat gewählt worden war. In seine Fußstapfen tritt <strong>Nadine Meibert</strong>. Die Generalversammlung der Genossenschaft hat sich schon im Juni für sie ausgesprochen. Als Dritte komplettiert <strong>Monika Dunn</strong> das Gremium.</p>



<p>„Als Aufsichtsratsvorsitzender koordiniere ich die Arbeit im Aufsichtsrat, leite dessen Sitzungen und nehme die Belange des Aufsichtsrates nach außen wahr. Dazu gehört zum Beispiel, die im Aufsichtsrat getroffenen Entscheidungen umzusetzen“, erklärt der 62jährige. Weiterhin sei der Aufsichtsratsvorsitzende Ansprechpartner des Genossenschafts-Vorstands. Denn er nimmt die vom Vorstand zu erstattenden Berichte entgegen und leitet sie an die anderen Aufsichtsratsmitglieder weiter. Bei seinen bisherigen beruflichen Tätigkeiten, unter anderem als Leiter eines kleinen Unternehmens und Führungskraft in einem Life Sciences Start-up-Unternehmen habe er nicht zuletzt mit Hilfe der Werkzeuge „konstruktives Streiten und integratives Miteinander“ dazu beitragen können, dass die jeweiligen Geschäftsideen sich umsetzen ließen. Bei Karibu ist er dann im Herbst 2023 eingestiegen. Und Meißner blickt optimistisch in die Zukunft: „Ich glaube, aufgrund meiner beruflichen Erfahrung und vor allem der erworbenen Werkzeuge kann ich meinen Beitrag dazu leisten, sowohl die Aufgaben des Aufsichtsrats als auch die Ideen der Genossenschaft umzusetzen.“</p>



<p>Auch <strong>Nadine Meibert bringt für ihr Engagement im Aufsichtsrat berufliche Kompetenzen</strong> mit: „Nach meiner Ausbildung als Außenhandelskauffrau habe ich eine Weiterbildung als Wirtschaftsfachwirtin abgeschlossen, in der ich u.a. auch Kenntnisse im Bereich BWL und VWL erlangen konnte. Daher hoffe ich, dass ich all mein Wissen und meine Erfahrung aus Aus-, Weiterbildung und Berufsleben einbringen kann“, erklärt die 34jährige. Damit möchte sie Karibu insgesamt weiter voranbringen sowie beim weiteren Etablieren der Themen des Fairen Handels und aller damit verbundenen Aufgaben unterstützen. Außerdem soll ihre Tätigkeit helfen, dass der Laden, die Genossenschaft und in diesem Zusammenhang auch der Verein gut &#8222;durch die nächsten Jahre kommt&#8220;. Seit März 2020 arbeitet sie bei Karibu mit. In den Aufsichtsrat hat sie sich jetzt wählen lassen, weil sie neue Herausforderungen mag und sich derer sehr gerne annimmt. „Außerdem finde ich es interessant und spannend, neben meiner bisherigen Tätigkeit im Ladendienst, noch einmal einen anderen Blick auf Karibu, den Laden und die Genossenschaft, zu erhalten“, so Meibert. „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben im Aufsichtsrat und bin gespannt, was diese zu bieten hat“, sagt sie.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Aufsichtsrat berät und beaufsichtigt</h5>



<p>Der <strong>Aufsichtsrat hat im Interesse der Mitglieder der Genossenschaft den Vorstand zu beraten und zu beaufsichtigen</strong>. Diese Tätigkeiten sind durch die <strong>monatlichen Steuergruppenmeetings</strong> gegeben. In diesen trifft sich monatlich der Genossenschaftsvorstand mit dem des Vereins sowie dem Aufsichtsrat, dem Geschäftsführer und den Beisitzern. Das Gremium klärt und spricht das Zusammenspiel ab zwischen Karibu Verein (zuständig für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit) und Genossenschaft (trägt den Laden, beschäftigt hauptamtliche Ladendienstler*innen inklusive Geschäftsführer). Außerdem geht es darum, die Arbeit auszuwerten, die Finanzen zu planen sowie vertragliche und Personalangelegenheiten von Letztgenannter. Der Aufsichtsrat hat darüber hinaus den Jahresabschluss und den Lagebericht zu prüfen und der Generalversammlung vor der Feststellung des Jahresabschlusses über das Prüfergebnis zu berichten. <strong>Bernd Schäfer-Valtink und Werner Bührmann sind weiterhin die Vorstände der eG</strong> und nicht im Aufsichtsrat.</p>



<p>Von Letzterem hier auch die der <strong>Genossenschaftsversammlung vorgelegten Bilanz zum abgelaufenen Jahr</strong>: Der Jahresumsatz 2024 betrug etwas über 200.000 € und ist gegenüber 2023 um 8,1% gestiegen. Allerdings erhöhte sich auch der Materialaufwand um 6,6 % und die Personalkosten um 6,5 %. Da Ex-Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Troup sein Darlehen von 7000 € der Genossenschaft überlassen hat, ergab sich im Jahresergebnis ein sehr positives Ergebnis. &#8211; Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an ihn! &#8211; &nbsp;Dadurch konnte der Verlustvortrag (die aufgelaufenen negativen Jahresergebnisse der Vorjahre corona- und kriegsbedingt) ausgeglichen und insgesamt ein Bilanzgewinn von 126 € erreicht werden. Bührmann dazu: „Damit steht die Genossenschaft Karibu e.G. aktuell gut und gesund da, aber die <strong>Herausforderungen für die nächsten Jahre sind groß.</strong>“ Das sind nach seinen Worten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Personalkosten</strong>: Sie werden in den nächsten Jahren steigen, da der Mindestlohn angehoben worden ist und erwartbar Löhne erhöht werden. Dieses zu kompensieren ist nur möglich, wenn die Marge erhöht wird (bedeutet, Produkte werden teurer) oder der Jahresumsatz bei gleichbleibender Marge gesteigert werden kann. Derzeit beschäftigt die Genossenschaft zwei Teilzeitkräfte und zwei Mini-Jobberinnen.</li>



<li>Der Laden muss für <strong>&#8222;neue&#8220; und &#8222;jüngere&#8220; KundInnen</strong> und genauso für <strong>&#8222;neue&#8220; und &#8222;jüngere&#8220; Ehrenamtliche</strong> geöffnet werden.</li>



<li>Das <strong>Sortiment</strong> muss an die Zielgruppen angepasst werden. Außerdem konkurriert Karibu mit dem Online-Handel und mit sich für faire Produkte öffnenden Allgemeinversorgern wie &#8222;Tegut&#8220;, &#8222;Edeka&#8220; und anderen.</li>
</ul>



<p>Möchten Sie diesen Prozess unterstützen? <strong>Dann werden Sie doch auch Genossin oder Genosse. Mindestbeteiligung</strong>: drei Anteile zu je 50,- €. Vorstand und Aufsichtsrat freuen sich auf Sie.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weltladenpionier in Sachen regionale Produkte</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/weltladenpionier-in-sachen-regionale-produkte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:15:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir waren von Anfang (2008, d. Red.in.) an der Meinung, das zum Fairen Handel auch gehört, heimische Produzent*innen zu unterstützen und zu fördern. Dabei lag der Schwerpunkt auf regionaler Entwicklung, Nachhaltigkeit und Ökologie. Auch um den Kund*innen einen modernen, interessanten, und attraktiven Laden zu bieten“, erklärt Helga Tewes, eine der GründerInnen vom Welt- und Regioladen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7e526013e49896d8e26403200e704bf7">„Wir waren von Anfang (2008, d. Red.in.) an der Meinung, das zum Fairen Handel auch gehört, heimische Produzent*innen zu unterstützen und zu fördern. Dabei lag der Schwerpunkt auf regionaler Entwicklung, Nachhaltigkeit und Ökologie. Auch um den Kund*innen einen modernen, interessanten, und attraktiven Laden zu bieten“, erklärt Helga Tewes, eine der GründerInnen vom Welt- und Regioladen Karibu. Der also nicht umsonst so heißt. Mit diesem Ansatz gehörte Karibu nach eigener Einschätzung zu den PionierInnen im Fairen Handel auf diesem Gebiet. Auch heute noch – siebzehn Jahre nach Vereins- und zwölf Jahre nach Ladengründung &#8211; ist Karibu darin ziemlich herausragend aus der Masse der rund 900 Weltläden in Deutschland. Geschäftsführer Christoph Elich beziffert den <strong>Anteil am Gesamtumsatz auf 25 Prozent, den die Regionalen ausmachen</strong>. – Inklusive Röstrausch-Kaffee, der den Regiokriterien (s.u.) jedoch nicht ganz entspricht, da die Rohstoffe nicht aus der Region sind. Den <strong>Regiokriterien</strong> in vollem Umfang entsprechen die im Laden erhältlichen Kräuter und Tees von Berglandkräuter aus Bebra, veganen Tomatenaufstrich und Nudeln aus der Kommune Niederkaufungen oder Linsen und Goldleinsamen aus Witzenhausen. Zu finden sind sie in einem eigens dafür bestückten Regioregal.</p>



<p>„Das <strong>erste „regionale“ Produkt war gleich der „Himmelsstürmer“, unser Kassel-Kaffee“,</strong> berichtete unlängst Tewes in einem Interview mit GEPA-Aktuell, der Publikation des Lieferanten GEPA. Geröstet von der <strong>Rösterei Röstrausch in Gudensberg</strong>. „Das ist nach wie vor ein Ankerprodukt und zugleich eine fast perfekte Verkörperung des Konzepts: ökologisch angebaut, fair gehandelt und lokal geröstet“, so Tewes heute dazu. „Fast“, denn der Rohkaffee von Inhaber Georg Ruhm kommt aus verschiedenen lateinamerikanischen, einigen afrikanischen Ländern (u.a. Honduras, Peru, Äthiopien) sowie dem asiatischen Indonesien und zum Teil über faire Importeure wie <a href="http://www.mitka.de/einkauf.html">Mitka</a> in Zusammenarbeit mit El Puente. Ansonsten kauft er <a href="https://www.flocert.net/">flocert</a> zertifizierten Kaffee ein (Zertifizierungsorganisation für FairTrade), bei denen die KaffeeanbauerInnen nach dem Fairtrade entlohnt werden und die auch weitere Kriterien (wie auch die Mitka) unterstützen, wie z.B. der Kinderarbeit entgegenzuwirken, die Finanzierung zu verbessern etc. Aber das nur nebenbei.</p>



<p>Generell bietet Karibu im <strong>Regio-Sortiment hauptsächlich Lebensmittel</strong> an. Und zwar ganz bewusst: „Viele kleine Produzent*innen im ländlichen Raum sind bei Verarbeitung, Vertrieb und Vermarktung so professionell geworden, dass für uns eine Zusammenarbeit einfacher geworden ist. Die Produkte haben konstant gute Qualität, sind lieferbar usw.“, berichtete die Karibu-Mitarbeiterin gegenüber der GEPA. Im Kunsthandwerk gestalte sich das schwieriger. Jedoch gibt es im Laden zum Beispiel auch regional produzierte Postkarten oder kurzfristig schon mal Produkte wie Häkelmützen und Täschchen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Strenge Kriterien</h5>



<p>Was der Laden an regionalen Artikeln anbietet, ist in <a href="https://karibu-kassel.de/kriterien-fuer-globale-und-regionale-produkte/"><strong>Muss- und Soll-Kriterien</strong></a> streng umrissen. So muss die <strong>Verarbeitung in einem</strong> <strong>Umkreis von 100 km</strong> rund um Kassel erfolgen und der Lieferant, die Lieferantin muss dort seinen oder ihren Sitz haben. Die <strong>Mehrheit der Zutaten muss maximal aus 150 km Entfernung</strong> kommen. Bezugsquellen und Verarbeitung müssen <strong>transparent</strong> sein. Mitarbeiter*innen müssen <strong>fair entlohnt</strong> werden. Eventuelle Zutaten aus dem Ausland <strong>müssen bio- und oder fair zertifiziert</strong> sein. Bei den Soll-Kriterien geht es nach Tewes stark um ökologische Aspekte. „Die sind uns auch sehr wichtig. Aber wie im Fairen Handel ist da für kleine Produzenten oft nicht alles umsetzbar, oder eine Zertifizierung zu teuer“, stellt die Karibu-Mitarbeiterin in dem zitierten Interview fest.</p>



<p>„Bei den Kriterien für unsere regionalen Produkte haben wir uns in vielen Punkten an den Grundsätzen des Fairen Handels orientiert und diese an die regionalen Bedingungen angepasst. So geht es dabei vorrangig um die Förderung regionaler Kleinproduzent*innen, regionale Vermarktung, Nachhaltigkeit und Ökologie“, weiß Tewes. Um regionale Produkte ins Sortiment aufnehmen zu können, geht das Ladenteam meistens aktiv auf die Suche. „Wir kannten Projekte oder haben diese recherchiert, auf Märkten kennengelernt, oder eher selten haben sich Produzent*innen bei uns vorgestellt“, sagt sie. Georg Raum von Röstrausch kannten die frühen Karibus bereits in der Planungsphase. „Wir haben von Beginn an zusammengearbeitet und an einem gemeinsamen Produkt, dem Kassel-Kaffee, gearbeitet. Außerdem haben wir relativ zeitgleich unsere Geschäfte eröffnet“, so Tewes. Außerdem: „Wir machen unsere Suche nach regionalen Produkten nicht publik, da wir das Sortiment nicht wesentlich erweitern wollen.“ Gelegentlich falle aber ein Produkt oder eine Produzent*in aus. Dann sucht das Team nach einem Ersatzprodukt. Vorschläge dazu kommen von allen Karibus.</p>



<p>Die Kund*innen hatten von Anfang an einen ähnlichen Bedarf an regionalen Produkten wie das Karibu-Team. <strong>Das Prinzip des regionalen Konsums ist ihnen nach der Karibu-Gründerin ähnlich wichtig wie fair Gehandeltes</strong>. Auch sei es heute viel selbstverständlicher, regional, weil in der Regel nachhaltiger zu kaufen. Auch im Supermarkt. Und Tewes selbst? Ein Lieblingsprodukt habe sie nicht. „Aber ich kaufe regelmäßig von den regionalen Produkten Öl, Brotaufstrich und auch den Kaffee.“</p>



<p>Übrigens: Für das Handeln mit regionalen Produkten haben die Mitglieder des <a href="http://www.weltladen.de">Weltladen Dachverbandes</a> bereits 2010 eine <a href="https://www.weltladen.de/downloads/mitglieder-betreuung/konvention-der-weltlaeden/">Weltladen-Konvention</a> beschlossen, nach der die <strong>Grenze für regionale Produkte im Sortiment bei 20 % liegt</strong>. Da der regional geröstete Kaffee von Röstrausch strenggenommen, nur teilweise darunterfällt, aber einen großen Teil des Regio-Umsatzes ausmacht, bewegt sich Karibu in dieser Hinsicht im Rahmen. „Der Weltladen-Dachverband ist das zentrale Netzwerk der Weltläden und Aktionsgruppen für Fairen Handel auf Bundesebene. Er ist als Verein organisiert und hat seine Geschäftsstelle in Mainz. Rund 480 der ca. 900 Weltläden in Deutschland sind Mitglied im Weltladen-Dachverband.“ (Quelle: Website) So auch Karibu. Die aktuelle Form der Konvention ist die überarbeitete von 2019. </p>
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		<title>Röstrausch-Inhaber Ruhm bittet Kundschaft um Verständnis</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/roestrausch-inhaber-ruhm-bittet-kundschaft-um-verstaendnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:14:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Röstrausch]]></category>
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					<description><![CDATA[Während fairafric trotz allgemein gestiegener Kakao-Rohstoffpreise seine Preise wieder senken konnte, kam analog dazu so mancher Kaffee-Importeur um den umgekehrten Weg nicht herum. Leider hat es jetzt auch unseren Kaffee-Stammlieferanten Röstrausch  aus Gudensberg erwischt: Er muss die Preise erhöhen. Warum erklärt Inhaber Georg Ruhm in einem Schreiben vom Juli: Liebe Kundinnen und Kunden,der Rohkaffeemarkt hat...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Während fairafric trotz allgemein gestiegener Kakao-Rohstoffpreise seine Preise wieder senken konnte, kam analog dazu so mancher Kaffee-Importeur um den umgekehrten Weg nicht herum. Leider hat es jetzt auch unseren <strong>Kaffee-Stammlieferanten <a href="http://www.roestrausch.de">Röstrausch </a> aus Gudensberg erwischt: Er muss die Preise erhöhen</strong>. Warum erklärt Inhaber Georg Ruhm in einem Schreiben vom Juli:</p>



<p><strong><em>Liebe Kundinnen und Kunden,</em></strong><em><br>der Rohkaffeemarkt hat sich in den letzten Monaten sehr gewandelt. Wie auch schon aus der Presse zu erfahren war, sind die Rohkaffeepreise nach den Steigerungen in den Vorjahren nun förmlich explodiert und haben ein bisher nicht gekanntes Niveau erreicht. Hauptursachen dafür sind im fortschreitenden Klimawandel und dadurch schlechten Ernten in vielen Anbauregionen, aber auch in einer gesteigerten Nachfrage zum Beispiel aus China und Indien zu sehen.</em></p>



<p><em>Vor allem das sinkende Angebot und die steigende Nachfrage haben zu einem Rohkaffeepreisniveau geführt, das rund 100% über dem des Vorjahres liegt.</em></p>



<p><em>Wir haben lange gewartet und damit gerungen, wie wir mit der Situation umgehen sollen. Unsere Kalkulationen zeigen uns aber, dass wir zumindest einen Teil dieser enorm gestiegenen Kosten weitergeben müssen, um nach fast 15 Jahren auch zukünftig unseren guten Kaffee anbieten zu können.</em></p>



<p><em>Natürlich könnte man meinen, dass die AnbauerInnen jetzt geradezu reich werden müssten. Dies ist aber ganz und gar nicht der Fall. Die AnbauerInnen müssen immer stärker mit dem Klimawandel zurechtkommen und die zum Teil erheblich schlechteren Ernten verkraften. Hier entsteht eine große Unsicherheit und auch dort sind viele Kosten deutlich gestiegen.</em></p>



<p><em>Der faire Handel hat zudem nach wie vor die wichtige Aufgabe den kleinen Kooperativen eine Perspektive zu ermöglichen, wichtige Projekte zu fördern und der Kinderarbeit entgegenzuwirken.</em></p>



<p><em>Wir werden daher nicht darauf verzichten fair gehandelte Biorohkaffees einzukaufen, nur um vielleicht einen etwas günstigeren Preis generieren zu können. Dafür ist uns dieser Anspruch zu wichtig.</em></p>



<p><em>Wir wollen sicher kein Luxusprodukt anbieten, wissen aber, dass Kaffee in neue Preisregionen gelangt ist. Wir haben trotz der Preissteigerung tatsächlich auf einen Teil unserer Marge verzichtet und müssen sehen wie wir damit in den nächsten Jahren klarkommen.</em></p>



<p><em>Wir hoffen trotz allem auf Ihr Verständnis und haben zumindest die gute Nachricht: der Preis pro Tasse wird sich nur um rund 2-3 Cent erhöhen.</em></p>



<p><em>Herzliche Grüße aus der Rösterei<br><strong>Ihr Röstrauschteam</strong></em></p>



<p><em>Die faire Kaffeemanufaktur in der Region<br>Schwimmbadweg 4 &#8211; 34281 Gudensberg &#8211; www.roestrausch.de</em></p>



<p>Und was bedeutet das jetzt für Ihren Einkauf? Bei uns bekommen Sie ihren Röstrausch-Kaffee nun zwar zum um im Durchschnitt 20 Prozent höheren Preis. – GEPA und Weltpartner haben ihre Kaffeeprodukte vor kurzem ähnlich verteuert. – Dagegen kosten jedoch sogar Billigkaffees im konventionellen Handel mittlerweile bis zu 43 Prozent mehr. So die Auskunft von Karibu-Geschäftsführer Christoph Elich. Folglich sind die Preise für fairen Kaffee bei uns im Vergleich nur mäßig gestiegen.</p>
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		<item>
		<title>Schokoladen-Feinschmecker*innen kommen auf ihre Kosten!</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/schokoladen-feinschmeckerinnen-kommen-auf-ihre-kosten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:11:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
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					<description><![CDATA[Hochwertige Kunstdrucke und Postkarten mit Tiermotiven sowie Gourmetschokoladen und Kakao-Produkte von Peru Puro sind im September Produkt des Monats. Für Sie also 10 Prozent billiger. Die Cuncho Gold-Schokoladen – 52-, 70- und 85-prozentig &#8211; aus Urkakao wurden mehrfach international ausgezeichnet. Außerdem finden Sie bei uns im Laden Kakao-Nibs roh und geröstet sowie Kakao-Bohnen in Rohkost-Form...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hochwertige Kunstdrucke und Postkarten mit Tiermotiven sowie Gourmetschokoladen und Kakao-Produkte von <a href="https://perupuro.de/">Peru Puro</a> sind im September Produkt des Monats. Für Sie also 10 Prozent billiger. Die Cuncho Gold-Schokoladen – 52-, 70- und 85-prozentig &#8211; aus Urkakao wurden mehrfach international ausgezeichnet. Außerdem finden Sie bei uns im Laden Kakao-Nibs roh und geröstet sowie Kakao-Bohnen in Rohkost-Form und ebenfalls geröstet. Der edelste aller Edelkakaos wächst nur im abgelegenen Urubambatal im Bergregenwald Perus. Die Schokoladen wurden mit schweizer Chocolatiers-Kunst hergestellt. Kunstvoll auch die tierischen Illustrationen auf den Verpackungen. Denn, so die Website: „Die Regenwaldtiere auf unseren Verpackungen stehen Pate für unsere Produkte und ihren Lebensraum, den wir durch unsere Arbeit schützen. Der Peruanische Künstler Willian Mamani Loyaza hat sie exklusiv für uns gezeichnet.“ Bei den Schokoladen sind das: Der Blaue Morphofalter, der Hellrote Ara sowie der Jaguar.  Bei Karibu sind diese Premium-Produkte für gewöhnlich die teuersten Tafeln. Es lohnt sich also, in diesem Monat zuzugreifen. <br> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bunte Messe-Neuheiten bereichern Karibu-Sortiment</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/bunte-messe-neuheiten-bereichern-karibu-sortiment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:10:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Karibu-Bestellteam hat auf der Fachmesse der Weltladen-Fachtage im Juni wieder für Sie zugeschlagen: Neu im Sortiment sind jetzt zum Beispiel Taschen, Rucksäcke und Geldbörsen aus recycelten PET-Flaschen von Fair Trade Partner Madhaya Kalikata Shipanggan aus Kolkata in Indien. Darunter Kosmetik- und Handytaschen. Anliegen des Herstellers ist es insbesondere, negative Einflüsse auf die Umwelt zu...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Karibu-Bestellteam hat auf der Fachmesse der Weltladen-Fachtage im Juni wieder für Sie zugeschlagen: <strong>Neu im Sortiment sind jetzt zum Beispiel Taschen, Rucksäcke und Geldbörsen aus recycelten PET-Flaschen von Fair Trade Partner </strong><a href="http://www.trusted-crafts.com"><strong>Madhaya Kalikata Shipanggan</strong></a><strong> aus Kolkata in Indien. Darunter Kosmetik- und Handytaschen.</strong> Anliegen des Herstellers ist es insbesondere, negative Einflüsse auf die Umwelt zu vermeiden. <strong>Weiterhin gibt es bunte Schalen aus Telefondraht, eine breite Auswahl an Bolgakörben zum Selberformen in verschiedenen Größen sowie ein Tischset aus erneuerbaren, lange haltbaren Natur-Fasern</strong> (produziert von <a href="http://www.gonerural.co.sz">Gone Rural</a>). Von Lieferant <a href="http://www.el-puente.de">El Puente</a> haben sich die Besteller*innen für <strong>einfarbige Keramik-Tassen mit Design Blumenwiese</strong> entschieden. <strong>Putzige Musiker-Figuren aus Zündkerzen (Größe etwa 20 cm) mit beispielsweise Bass oder einer Art Geige </strong>bereichern ebenfalls das Sortiment. Genauso wie <strong>bunt gemusterte Schnecken aus Speckstein und ein langbeiniges Zebra sowie eine Giraffe aus Jakarandaholz und Metall </strong>(ca. 30cm hoch). Auch <strong>Schmuck</strong> haben die Karibu-Besteller*innen von der Messe mitgebracht: Etwa <strong>Chakrenarmbänder mit Perlen aus entsprechenden Halbedelsteinen und silberne Ohrstecker.</strong> Und zum Anziehen <strong>tintenfarbene FlipFlops mit grauen Sohlen aus Naturkautschuk</strong>. Ebenso <strong>weiße und schwarze T-Shirts vom Weltpartner-Handelspartner Raymisa (Peru) aus Bio-Pima-Baumwolle</strong>. <strong>Sitzende Frauenfiguren u.a. aus Messing</strong>, hergestellt in Burkina Faso vervollständigen die &#8211; hier nur beispielhaft wiedergegebene &#8211; Auswahl. Kommen Sie gerne in unseren Laden zum Stöbern. Vielleicht sagt Ihnen ja das eine oder andere Produkt zu.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Termine-Mix im September und Anfang Oktober</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/termine-mix-im-september-und-anfang-oktober/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:09:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Faire Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karibu-kassel.de/?p=8477</guid>

					<description><![CDATA[12. – 26.9.&#160;&#160; Faire Woche(n) 2025, bundesweite Aktionswoche(n) des Fairen Handels Seit mehr als 20 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>12. – 26.9.</strong>&nbsp;&nbsp; <strong>Faire Woche(n) 2025</strong>, <a href="https://www.faire-woche.de/start/faire-woche-2025">bundesweite Aktionswoche(n) des Fairen Handels</a> Seit mehr als 20 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. (O-Ton Weltladen Dachverband Website) Vor diesem Hintergrund:</p>



<p>Vom <strong>13. &#8211; 21.September 2025</strong> veranstaltet Fairtradetown eine <strong>Aktionswoche zum Fairem Kakao</strong>. Auftakt ist am <strong>Samstag, 13.9. von 9 &#8211; 14 Uhr</strong> in der Markthalle. Dafür wird es dort einen Stand mit <strong>Kommissionsware von Karibu</strong> geben<strong>.</strong> Am <strong>Sonntag, 14.9.</strong> findet in der Martinskirche um 10 Uhr ein <strong>Ökumenischer Gottesdienst</strong> zum Thema statt mit anschließendem Kaffee-Ausschank. Auch da wird es einen <strong>Stand mit fairen Produkten geben, und zwar rund um das Thema Kakao</strong>.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Einladung&nbsp;zur&nbsp;<strong>Schmuckausstellung&nbsp;</strong>im&nbsp;Weltladen&nbsp;Karibu</h5>



<p><strong>Vernissage&nbsp;</strong>am&nbsp;<strong>1.&nbsp;Oktober&nbsp;2025&nbsp;um&nbsp;18.30&nbsp;Uhr</strong></p>



<p>Im&nbsp;Oktober&nbsp;wird&nbsp;es&nbsp;glanzvoll&nbsp;im&nbsp;Weltladen&nbsp;Karibu:&nbsp;Drei&nbsp;regionale Kunsthandwerker:innen präsentieren&nbsp;ihre&nbsp;handgefertigten&nbsp;Schmuckstücke&nbsp;&#8211;&nbsp;individuell,&nbsp;charaktervoll&nbsp;und&nbsp;mit&nbsp;viel Liebe&nbsp;zum&nbsp;Detail&nbsp;gestaltet.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Daniele Sabbatini &amp; Parinaz Fazelian &#8211; Nogre</h6>



<p>Das&nbsp;Künstlerduo&nbsp;&#8222;Nogre&#8220;&nbsp;schmiedet&nbsp;Silberschmuck&nbsp;mit&nbsp;Ecken&nbsp;und&nbsp;Kanten.&nbsp;Ihre&nbsp;Stücke zeichnen&nbsp;sich&nbsp;durch&nbsp;einen&nbsp;rohen&nbsp;und&nbsp;organischen&nbsp;Look&nbsp;aus&nbsp;&#8211;&nbsp;unperfekt&nbsp;im&nbsp;besten&nbsp;Sinne, dabei&nbsp;kraftvoll&nbsp;und&nbsp;authentisch.&nbsp;&nbsp;Alle&nbsp;Stücke&nbsp;sind&nbsp;aus&nbsp;recyceltem&nbsp;Silber&nbsp;handgefertigt.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Andrea Deist &#8211; meine Lieblingsstücke</h6>



<p>Andrea&nbsp;Deist&nbsp;fertigt&nbsp;ihre&nbsp;persönlichen&nbsp;Lieblingsstücke&nbsp;aus&nbsp;einer&nbsp;Vielfalt&nbsp;besonderer Materialien:&nbsp;&nbsp;Polarisperlen,&nbsp;Halbedelsteine,&nbsp;Süßwasserperlen,&nbsp;Lava,&nbsp;Edelstahl&nbsp;und&nbsp;mehr. Ihre&nbsp;Lieblingsstücke&nbsp;sind&nbsp;mal&nbsp;farbenfroh&nbsp;und&nbsp;lebendig,&nbsp;mal&nbsp;zart&nbsp;und&nbsp;filigran&nbsp;&#8211;&nbsp;jedes&nbsp;ein Unikat&nbsp;mit&nbsp;Liebe&nbsp;gemacht.</p>



<p>Zur&nbsp;Vernissage&nbsp;am&nbsp;Mittwoch&nbsp;1.&nbsp;Oktober&nbsp;um&nbsp;18.30&nbsp;Uhr&nbsp;laden&nbsp;wir&nbsp;Sie&nbsp;herzlich&nbsp;ein!</p>



<p>Kommen&nbsp;Sie&nbsp;ins&nbsp;Gespräch&nbsp;mit&nbsp;den&nbsp;Kunstschaffenden&nbsp;und&nbsp;entdecken&nbsp;Sie&nbsp;besonderen Schmuck&nbsp;jenseits&nbsp;des&nbsp;Gewöhnlichen.</p>



<p>Die&nbsp;Ausstellung&nbsp;ist&nbsp;bis&nbsp;zum&nbsp;31.&nbsp;Oktober&nbsp;während&nbsp;der&nbsp;regulären&nbsp;Öffnungszeiten&nbsp;zu&nbsp;sehen. Alle&nbsp;Schmuckstücke&nbsp;können&nbsp;selbstverständlich&nbsp;auch&nbsp;erworben&nbsp;werden. Wir&nbsp;freuen&nbsp;uns&nbsp;auf&nbsp;Ihren&nbsp;Besuch!</p>



<p>Ihr&nbsp;Team&nbsp;vom&nbsp;Weltladen&nbsp;Karibu</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Christopher Street Day Kassel erst im September</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/christopher-street-day-kassel-erst-im-september/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2025 05:10:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde des fairen Handels! Leider hat die im Sommernewsletter zitierte Website das Datum des Christopher Street Days in Kassel falsch angegeben. Der richtige Termin für die LGBTIQ+-Parade ist erst am 20.9. diesen Jahres. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. &#8211; Bei der CSD-Demo gehen weltweit an verschiedenen Terminen im Sommer Menschen für...]]></description>
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<p><strong>Liebe Freundinnen und Freunde des fairen Handels!</strong></p>



<p>Leider hat die im Sommernewsletter zitierte Website das Datum des <a href="https://www.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/christopher-street-day-in-kassel.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Christopher Street Days in Kassel</a> falsch angegeben. Der richtige Termin für die <a href="https://www.logo.de/das-bedeutet-lgbtqia-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">LGBTIQ+</a>-Parade ist erst am 20.9. diesen Jahres. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. &#8211; Bei der CSD-Demo gehen weltweit an verschiedenen Terminen im Sommer Menschen für die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgendern, Inter- und Bisexuellen auf die Straße. Die politische Weltladen-, bzw. Fair Handels-Bewegung unterstützt das. Denn sie setzt sich unter anderem für <a href="https://weltladen-jahresplaner.de/28-06-christopher-street-day-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vielfalt und Gleichbehandlung</a> aller Menschen ein.</p>



<p>Und weil zuletzt der Bundestag in der Kritik stand, da die queere Gruppe der Bundestagsverwaltung nicht am CSD in Berlin teilnehmen darf und die Regenbogenflagge auch nicht auf dem Reichstag gehisst werden soll, hier noch ein <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/csd-regenbogennetzwerk-absage-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lesetipp.</a> </p>



<p>Einen schönen Sommer noch! </p>



<p>Ihre Karibus</p>
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