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	<title>Produkte &amp; Lieferanten &#8211; Karibu Welt- und Regioladen Kassel</title>
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	<description>Fair, Global, Regional, Ökologisch</description>
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		<title>12.06. &#124; Welttag gegen Kinderarbeit: Die Kinderschutzorganisation PREDA</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/12-06-welttag-gegen-kinderarbeit-die-kinderschutzorganisation-preda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Batton]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
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					<description><![CDATA[Faire Mangos für Kinderrechte]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welttag gegen Kinderarbeit – Faire Mangos für Kinderrechte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Juni ist Welttag gegen Kinderarbeit – ein Tag, der uns daran erinnert, dass weltweit Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen. Besonders in der Landwirtschaft ist Kinderarbeit weit verbreitet. Genau hier setzt der <strong>Faire Handel</strong> an: mit langfristigen Partnerschaften, fairen Preisen und klaren sozialen Standards. Ein beeindruckendes Beispiel ist das <strong>Mango-Projekt von PREDA</strong> und WeltPartner auf den Philippinen. Seit über 20 Jahren unterstützt die Kinderschutzorganisation PREDA Kleinbäuer*innen auf der Insel Cebu. Die Produzent*innen erhalten 30 Prozent höhere Preise für ihre Mangos. Dadurch können sie ihre Familien ernähren und <strong>ihren Kindern eine Schulbildung ermöglichen</strong>. „Vom Erlös der Ernte eines größeren Mangobaums können zwei Kinder ein Jahr lang zur Schule gehen“, sagt Pater Shay Cullen, Gründer von PREDA und Träger des Menschenrechtspreises. Zusätzlich werden 10 Prozent des Verkaufspreises der Mango-Produkte direkt für die Arbeit von PREDA verwendet – zum Beispiel für Therapiezentren für missbrauchte und inhaftierte Kinder. <strong>Jede fair gehandelte Mango stärkt Kinderrechte.</strong> Unterstütze dieses Projekt mit deinem Einkauf bei uns im Weltladen – für eine Kindheit ohne Ausbeutung und mit Perspektiven.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Mango-Sortiment ist vielfältig:</strong> getrocknete Mangos, süße Mango-Kokos-Bällchen, Fruchtgummis, sowie Saucen, Chutneys, Marmeladen und Smoothies – fair, fruchtig und voller Wirkung.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>30.05. &#8211; Welttag der Kartoffel</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/30-05-welttag-der-kartoffel-chips-von-agropia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Batton]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 09:39:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
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					<description><![CDATA[Chips von AGROPIA]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kartoffeln kennt jede*r – aber wussten Sie, dass es weltweit über 4.000 verschiedene Sorten gibt? In Peru allein wachsen mehr als 400 davon, jede mit ihrer eigenen Farbe, Form und Geschichte. Viele davon sind vom Aussterben bedroht. Doch einige dieser Schätze wurden gerettet, dank der <strong>peruanischen Kleinbauern-Kooperative AGROPIA</strong>. Mit großem Wissen und viel Hingabe bewahren die Mitglieder von AGROPIA seltene Sorten wie die <strong>tiefblaue Pumapamaquin</strong> („Pumapfote“) und die <strong>leuchtend rote</strong> <strong>Sumac Soncco</strong> („schönes Herz“). Aus diesen besonderen Kartoffeln entstehen<strong> knusprige, bunte Chips</strong> – regional verarbeitet, fair gehandelt und mit vollem Geschmack. Der Clou: Die gesamte Wertschöpfung – vom Anbau über die Verarbeitung bis zur Verpackung – bleibt in Peru. So entstehen nicht nur Chips, sondern auch Arbeitsplätze, gerechte Einkommen und Perspektiven für die ländliche Bevölkerung. Wenn Sie also das nächste Mal in den Weltladen kommen, gönnen Sie sich eine Tüte dieser besonderen Kartoffelchips!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fair fruchtet &#8211; Weltladentag am 9. Mai</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/fair-fruchtet-weltladentag-am-9-mai/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Batton]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 08:13:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
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					<description><![CDATA[Der 2. Samstag im Mai ist politischer Aktionstag der Weltläden. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Fair fruchtet!</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Früchte stehen für Vielfalt, Genuss und Lebensfreude. Doch hinter dem, was bei uns selbstverständlich im Einkaufskorb landet, steckt viel Arbeit unter schwierigen Bedingungen. Am Weltladentag nehmen wir diese Themen in den Blick.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Macht der &#8222;Big Four&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In vielen Ländern kontrollieren wenige Großunternehmen und Supermarktketten die Preise für Obst und Gemüse. In Deutschland beispielsweise haben vier Konzerne – Aldi, Lidl/Kaufland, Edeka und Rewe – einen Marktanteil von 85 Prozent. Diese Marktmacht übt Druck auf Lieferanten aus, die gezwungen sind, ihre Preise zu senken, häufig ohne dass die Produktionskosten gedeckt sind.<br><a href="https://www.forum-fairer-handel.de/blog/artikel/die-macht-der-big-four-der-einfluss-der-vier-grossen-deutschen-supermarktketten-auf-die-lebensmittellieferketten">Hierzu mehr</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Faire Preise machen den Unterschied</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Faire Handelsmodelle setzen genau hier an. Sie zielen darauf, die Wertschöpfung entlang der Lieferketten gerechter zu verteilen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu stärken. Fair-Handels-Organisationen ermöglichen es Produzent*innen und Arbeiter*innen, verlässlicher zu planen, ihre Rechte besser durchzusetzen und langfristige Perspektiven zu entwickeln. Statt kurzfristigem Preisdruck stehen faire Preise, Transparenz und partnerschaftliche Handelsbeziehungen im Mittelpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weltladentag 2026, der unter dem Motto „Fair Fruchtet“ steht, nimmt diese Themen in den Blick. Er zeigt, wie Früchte produziert werden, wer daran beteiligt ist und wie der Faire Handel entlang der Lieferketten für gerechtere Preise, faire Entlohnung und bessere Lebensbedingungen sorgt.<br><a href="https://www.weltpartner.de/de/handelspartner/asien/philippinen/preda">Hierzu mehr am Beispiel der Mango-Produkte von PREDA</a>  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausbeutung auch in Europa</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur im globalen Süden, aus dem viele der beliebten Früchte stammen, gibt es ein Ungleichgewicht entlang der Lieferketten von Obst und Gemüse. Auch in Europa zeigen sich problematische Arbeitsbedingungen. Saisonarbeiter*innen arbeiten oft unter schwierigen Bedingungen, verdienen wenig und haben nur befristete Verträge. Häufig fehlen faire Strukturen und der Schutz von Arbeitsrechten, sodass Mitbestimmung und soziale Absicherung nur eingeschränkt möglich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktion <strong>Süß statt bitter</strong> macht auf Ausbeutung in Süditalien aufmerksam und zeigt Alternativen: SOS Rosarno zahlt faire Preise und bietet sichere Arbeit für Erntehelfer*innen. Mehr auf <a href="https://faire-orangen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>faire-orangen.de</strong></a>. Hierzu auch mehr bei uns im Laden am <strong>Montag 11. Mai 2026 um 18:15</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">(Redaktionelle Anmerkung: Die Texte wurden weitgehend übernommen nur anders angeordnet von: <a href="https://service.weltladen.de/kampagnen-aktionen/weltladentag/weltladentag-2026/#faire-frchte-gefllig">https://service.weltladen.de/kampagnen-aktionen/weltladentag/weltladentag-2026/#faire-frchte-gefllig</a> )</p>
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			</item>
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		<title>Kleingebäck im Karibu-Kafé</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/kleingebaeck-im-karibu-kafe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Batton]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 17:03:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
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					<description><![CDATA[ab 12. Januar bei Karibu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 12. Januar bietet das Karibu-Kafé Kleingebäck aus der Bäckerei der Justizvollzugsanstalt Kassel I an.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="709" height="1024" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/12/Kleingebaeck-709x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8748" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/12/Kleingebaeck-709x1024.jpg 709w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/12/Kleingebaeck-208x300.jpg 208w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/12/Kleingebaeck-600x867.jpg 600w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/12/Kleingebaeck.jpg 712w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Sorten Kimchi bei Karibu</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/neue-sorten-kimchi-bei-karibu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Batton]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 21:10:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
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					<description><![CDATA[Neben den Sorten &#8222;Möhren marrokanisch&#8220; und &#8222;Kimchi mit Chinakohl&#8220; von imnu fermente, die Karibu bereits seit einem Jahr im Programm hat, sind ab sofort weitere Sorten erhältlich:  &#8222;Schnittlauch Sprenkel&#8220;, &#8222;Rotkraut mit Apfel&#8220; und &#8222;Rote Bete mit grünem Gewürzfenchel&#8220;. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Neben den Sorten &#8222;Möhren marrokanisch&#8220; und &#8222;Kimchi mit Chinakohl&#8220; von <a href="https://imnufermente.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">imnu fermente</a>, die Karibu bereits seit einem Jahr im Programm hat, sind ab sofort weitere Sorten erhältlich:  &#8222;Schnittlauch Sprenkel&#8220;, &#8222;Rotkraut mit Apfel&#8220; und &#8222;Rote Bete mit grünem Gewürzfenchel&#8220;. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Keramik-Geschirr von Gall &#038; Zick</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/keramik-geschirr-von-gall-zick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Batton]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 15:43:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
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					<description><![CDATA[...kunterbunt und neu bei Karibu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Keramikgeschirr von Gall &amp; Zick wird von Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern in Khurja, nordöstlich von Delhi (Indien) hergestellt. <br>In Indien sind aktuell nur 20 Prozent der Menschen versichert. Anders ist es bei Gall &amp; Zick. Hier sind alle Mitarbeitenden kranken- und rentenversichert. Es gibt eine faire Bezahlung, faire Arbeitsbedingungen und Arbeitsschutz. Kinderarbeit und Diskriminierung sind ausgeschlossen. <br>Das Unternehmen arbeitet nach den 10 Grundsätzen der WFTO. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Umweltschutz. Die meisten verwendeten Rohstoffe werden vor Ort hergestellt. Abfälle, die bei der Produktion anfallen, werden recycelt, und das Papier, das für die Verpackung der Produkte verwendet wird, ist aus recyceltem Papiermüll. <br>Es gibt keine Flüssigkeitsemmissionen aus der Fabrik, da das gesamte Wasser, das aus dem Werk fließt, gefiltert wird, bevor es in die Umwelt gelangt. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>spülmaschinenfest</li>



<li>handgemacht </li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Zeit des Schenkens</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/zeit-des-schenkens-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Batton]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 16:21:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtssortiment]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser Angebot zu St. Martin, Advent und Weihnachten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bei Karibu finden Sie in Kassel die größte Auswahl an fair gehandelten und regionalen Produkten, mit denen Sie anderen Freude bereiten können. Wir zeigen hier nur eine kleine Auswahl unseres Sortiments.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Gepa-Kerzen-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-8684" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Gepa-Kerzen-1024x768.jpg 1024w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Gepa-Kerzen-300x225.jpg 300w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Gepa-Kerzen-768x576.jpg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Gepa-Kerzen-1536x1152.jpg 1536w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Gepa-Kerzen-2048x1536.jpg 2048w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Gepa-Kerzen-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" data-id="8685" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Sterne-Kugeln-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-8685" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Sterne-Kugeln-1024x768.jpg 1024w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Sterne-Kugeln-300x225.jpg 300w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Sterne-Kugeln-768x576.jpg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Sterne-Kugeln-1536x1152.jpg 1536w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Sterne-Kugeln-2048x1536.jpg 2048w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Sterne-Kugeln-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="8687" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Weihnachtstisch-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8687" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Weihnachtstisch-768x1024.jpg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Weihnachtstisch-225x300.jpg 225w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Weihnachtstisch-1152x1536.jpg 1152w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Weihnachtstisch-1536x2048.jpg 1536w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Weihnachtstisch-600x800.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</figure>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Kulinarische Adventskalender</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="891" height="681" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/10/Adventstisch2.jpg" alt="" class="wp-image-8648" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/10/Adventstisch2.jpg 891w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/10/Adventstisch2-300x229.jpg 300w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/10/Adventstisch2-768x587.jpg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/10/Adventstisch2-600x459.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 891px) 100vw, 891px" /></figure>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Stellen Sie sich Ihren Präsentkorb zusammen</strong>!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/10/Praesentkorb-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-7888" style="width:530px;height:auto" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/10/Praesentkorb-1024x768.jpg 1024w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/10/Praesentkorb-300x225.jpg 300w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/10/Praesentkorb-768x576.jpg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/10/Praesentkorb-1536x1152.jpg 1536w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/10/Praesentkorb-600x450.jpg 600w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/10/Praesentkorb.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<div class="wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js" data-initially-open="false" data-click-to-close="true" data-auto-close="true" data-scroll="false" data-scroll-offset="0"><h2 id="at-86760" class="c-accordion__title js-accordion-controller" role="button">Preisliste: Gepa, Weltpartner, Röstrausch</h2><div id="ac-86760" class="c-accordion__content">
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Gepa:</strong><br><br>&#8211; Krosse Bio Schoko Crispies (4,00 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Bio Schoko Bischof Vollmilch (3,50 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Gefüllte Lebkuchen Herzen (4,30 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Weihnachtsschokolade mit Spekulatiusgewürz klein (1,60 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Bio Weihnachtsschokolade &#8222;Frohes Fest&#8220; Vollmilch (3,30 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Bio Schoko Nikolaus Vollmilch (klein: 1,50 €; groß: 3,00 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Bio Schoko Tannenbaum Vollmilch (3,30 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Würzige Bio Pfeffer Nüsse (4,30 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Gebrannte Cashews (3,50 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Spekulatius mit Honig (2,50 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Röstrausch:</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Gewürzkaffee 250 g gemahlen (8,60 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Weltpartner:</strong></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Weihnachtsmandeln (5,70 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Weihnachts-Tartufi mit Ingwer und Zimt (8,60 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Zotter Weihnachtsschokolade (4,70 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Weihnachtskaffee 250 g gemahlen (8,50 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Weihnachtskakao mit Zimt (7,70 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Weihnachtstee Roibos mit Zimt &amp; Orange (6,30 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Weihnachtsespresso 250 g Bohne (8,70 €)</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8211; Weihnachtskaffee 500 g Bohne (16,50 €)</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center has-medium-font-size"></h2>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><br></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fairafric: Schokoladischer Gewinner aus Ghana</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/fairafric-schokoladischer-gewinner-aus-ghana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:20:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairafric]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karibu-kassel.de/?p=8447</guid>

					<description><![CDATA[Total begeistert ist Karibu-Vereinsvorständin Nicola Haupt vom Schokoladenhersteller fairafric und dessen Produkten. Genauer: Sowohl von der dafür angewandten Kakao-Anbau-Methode Agroforst (s.u.), als auch davon, dass die komplette Wertschöpfung im Land, also Ghana, bleibt. Plus, das süße Resultat ist klimapositiv. Schokoladen von 42 bis 92 Prozent Kakaogehalt bietet der Hersteller an. Mal cremig mit Cashew-Kernen, mit...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Total begeistert ist Karibu-Vereinsvorständin Nicola Haupt vom <strong>Schokoladenhersteller </strong><a href="http://www.fairafric.com"><strong>fairafric</strong></a> und dessen Produkten. Genauer: Sowohl von der dafür angewandten <strong>Kakao-Anbau-Methode Agroforst</strong> (s.u.), als auch davon, dass <strong>die komplette Wertschöpfung im Land</strong>, also Ghana, bleibt. Plus, das süße Resultat ist <strong>klimapositiv</strong>. Schokoladen von 42 bis 92 Prozent Kakaogehalt bietet der Hersteller an. Mal cremig mit Cashew-Kernen, mit Kakao-Nibs oder auch mit Fleur de Sel (also salzig). Bei uns im Laden zu erstehen für 3,50 € die bio-zertifizierte Tafel. Hinzu kommen mit Schokolade ummantelte Ananas, Mango- und Kokosbällchen. Vertrieben an erster Stelle in Deutschland und an zweiter in Ghana selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun haben wir in unserem Quartalsnewsletter schon öfter von fairafric berichtet. Weil der westafrikanische Schokoladenhersteller seine Erfolgsgeschichte aber weiter fortgeschrieben und zudem Ladenmitarbeiterin Haupt auf unserem Juli-Plenum einen Vortrag darüber gehalten hat, hier die wichtigsten aktuellen Fakten und Details:</p>



<h5 class="wp-block-heading">Deutschland Weltmeister in Schokoladen-Konsum</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst einmal: Der Konsum an Schokolade in Deutschland ist so hoch wie nirgendwo sonst. Elf Kilogramm pro Kopf und Jahr verbrauchen wir hier. <strong>70 Prozent des enthaltenen Kakaos werden in Westafrika angebaut</strong>. Macht einen Umsatz von 100 Milliarden Dollar pro Jahr. <strong>Lediglich fünf Prozent davon kommen jedoch in Afrika an</strong>. An dieser Schieflage ändern laut fairafric weder Fair Trade noch das – zuletzt von der deutschen Regierung wieder infrage gestellte &#8211; Lieferkettengesetz etwas. Als 2016 die ersten Schokoladen vom Chocolatier in Ghana vom Band liefen, stand daher eine <strong>Vision von Gründer Hendrik Reimers</strong> dahinter: „<strong>Use business to end poverty</strong>“. Also das Geschäft nutzen, um die Armut zu beenden. Erschaffen wollte er dafür 10.000 klimafreundliche Arbeitsplätze in Afrika. Und zwar, indem dabei neokoloniale Strukturen durchbrochen werden und die <strong>Wertschöpfung im Land</strong> etabliert wird. In den englischen Kolonien war es regelrecht verboten, auf dem Kontinent produzierte Rohstoffe weiterzuverarbeiten. Kurzum, es ging Reimers in jeder Hinsicht um eine nachhaltige Entwicklung. Produziert wurde zunächst noch mit Schweizer Maschinen aus den 50er Jahren, die er in Ghana vorfand. Alles Weitere um Fertigung und Infrastruktur musste erst aufgebaut werden. Das nötige Geld dafür bekam er über <strong>crowdfunding von privaten Investor*innen</strong> und über den Verkauf der Schokoladen. Auch die GLS-Bank und die deutsche Entwicklungsgesellschaft steuerte bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits fünf Jahre später, also <strong>ab 2021, fertigte Fairafric in einer eigenen solarbetriebenen Fabrik in Amanase </strong>mit modernen Maschinen. Ein regionaler Bautrupp hatte sie hochgezogen. Sogar die Laborkittel wurden und werden vor Ort geschneidert. Die Kantine beliefern lokale Kakaobauern und -bäuerinnen mit ihren Feldfrüchten. Das bedeutet, sie können vielfältigere Einkommensquellen erschließen. Und <strong>seit </strong><strong>2022 gibt es außerdem eine unternehmenseigene Chocolaterie-Schule</strong>. Zu dieser Zeit hat fairafric bereits <strong>50 Angestellte. 40 Prozent des Teams sind Frauen</strong>. Auch in den Führungspositionen sind die weiblichen Kräfte mit den männlichen fast gleichauf. Insgesamt sind mit dem Schokoladenhersteller <strong>1000 neue Arbeitsplätze</strong> in der Region verbunden: Pro einem Job, in dem Agrarprodukte weiterverarbeitet werden, entstehen 2,8 Jobs in Zulieferbetrieben in Afrika. <strong>Anstatt 6 bis 8 Cent vom Verkauf einer in Europa produzierten Schokoladen mit ghanaischem Kakao bleiben so von in Afrika produzierter Schokolade 60 bis 80 Cent auf dem Kontinent</strong>.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Agroforst bringt hohen Ertrag</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Noch einmal vier Jahre darauf entstand die „<strong>Road to climapositive chocolate</strong>“: Der Kakao wird biodynamisch mittels der <strong>dynamischen Agroforst-Methode</strong> (DAF, dynamic agroforest) angebaut. Diese funktioniert in mehreren Schichten. Als erstes werden bodennahen Cassava-Büsche, Yams-Wurzeln und Kochbananen angebaut. Darüber, beziehungsweise daneben stehen Kakaobäume, die Schattengewächse sind. Überschattet werden sie von Cashew- und Mango-Bäumen. Und als vierte und letzte Schicht pflanzen fairafric Bäuer*innen Urwaldbäume und Kokospalmen an. Bedeutet: In einem regenerativen System ergänzen sich die Pflanzen gegenseitig nach den Prinzipien des Regenwaldes. Der Boden wird fruchtbarer und kann mehr Wasser speichern. Dadurch sind die Kakaobäume resistenter gegenüber Dürre. Außerdem kann der Boden mehr CO² aufnehmen. <strong>Der CO² Fußabdruck jeder Tafel wird vierfach im Boden der Farmen gespeichert. Durch den Anbau verschiedener Pflanzen können die Farmer*innen zudem ihr Einkommen diversifizieren</strong>. Das heißt, beispielsweise Bananen verkaufen oder aus zu Asche verbrannten Kakaoschoten Seife herstellen. Somit sind sie nicht nur vom Kakao abhängig. <strong>Auch kommt die Süßigkeit mit dem Schiff nach Deutschland anstatt mit dem Flugzeug.</strong> Und die <strong>Folie in der Papp-Verpackung der Schachteln besteht aus Holzzellstoff, der aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt und sogar </strong><strong>im hauseigenen Kompost biologisch abbaubar</strong> ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Fair Trade Ebene zahlt fairafric seinen Mitarbeiter*innen <strong>mehr als den ghanaischen Mindestlohn</strong>. Ihre ganzen Familien sind <strong>krankenversichert</strong>. In der Kantine gibt es <strong>subventioniertes Essen</strong>. Die Arbeiter*innen werden kostenlos mit Bussen abgeholt. Und zu guter Letzt: <strong>Das gesamte Management-Team besteht aus Ghanaer*innen</strong>. Allgemein hat fairafric das Ziel, das Leben der Kakaobäuer*innen zu verbessern. So werden sie auch am Ge<strong>winn des Start-Ups beteiligt und erhalten Bio-Prämien</strong> für den ökologischen Anbau. Heute arbeitet das Unternehmen mit 1500 von ihnen zusammen. <strong>Kinderarbeit ist außerdem Tabu</strong>. Insgesamt ist soziale Verantwortung von Anfang an Teil der Fabrik, die fest in ghanaischer Hand ist. Auf den Punkt gebracht: „Die Wertschöpfung ist das fehlende Puzzleteil zu wirklich fairem Handel“, wie es in einem der unten aufgeführten Filme heißt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Mix hat es fairafric entgegen dem herrschenden Weltmarkttrend, dass Schokolade im End-Verbrauch teurer wird, zuletzt sogar geschafft, seine <a href="https://karibu-kassel.de/hoehere-preise-fuer-schokolade-fragen-und-antworten-vom-weltladen-dachverband/">zunächst gestiegenen Preise</a> senken zu können. (Wir <a href="https://karibu-kassel.de/gepa-erhoeht-preise-fairafric-senkt-sie/">berichteten</a>.) Denn insbesondere durch klimakrisenbedingte Missernten und Spekulation an den Börsen gestiegene Rohstoffpreise konnten dem ghanaischen Schokoladenhersteller mittelfristig nichts anhaben. Und so konnte das Karibu-Ladenteam auf seinem Plenum beruhigt und bewundernd die von Kollegin Haupt zum Probieren gereichten fairafric-Schokoladenstückchen genießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen zum Weitergucken:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=o5Z8QiCefZs">Decolonize Chocolate</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5P7YCTPzCKU">Decolonize Chocolate 2</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Weltladenpionier in Sachen regionale Produkte</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/weltladenpionier-in-sachen-regionale-produkte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:15:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir waren von Anfang (2008, d. Red.in.) an der Meinung, das zum Fairen Handel auch gehört, heimische Produzent*innen zu unterstützen und zu fördern. Dabei lag der Schwerpunkt auf regionaler Entwicklung, Nachhaltigkeit und Ökologie. Auch um den Kund*innen einen modernen, interessanten, und attraktiven Laden zu bieten“, erklärt Helga Tewes, eine der GründerInnen vom Welt- und Regioladen...]]></description>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7e526013e49896d8e26403200e704bf7 wp-block-paragraph">„Wir waren von Anfang (2008, d. Red.in.) an der Meinung, das zum Fairen Handel auch gehört, heimische Produzent*innen zu unterstützen und zu fördern. Dabei lag der Schwerpunkt auf regionaler Entwicklung, Nachhaltigkeit und Ökologie. Auch um den Kund*innen einen modernen, interessanten, und attraktiven Laden zu bieten“, erklärt Helga Tewes, eine der GründerInnen vom Welt- und Regioladen Karibu. Der also nicht umsonst so heißt. Mit diesem Ansatz gehörte Karibu nach eigener Einschätzung zu den PionierInnen im Fairen Handel auf diesem Gebiet. Auch heute noch – siebzehn Jahre nach Vereins- und zwölf Jahre nach Ladengründung &#8211; ist Karibu darin ziemlich herausragend aus der Masse der rund 900 Weltläden in Deutschland. Geschäftsführer Christoph Elich beziffert den <strong>Anteil am Gesamtumsatz auf 25 Prozent, den die Regionalen ausmachen</strong>. – Inklusive Röstrausch-Kaffee, der den Regiokriterien (s.u.) jedoch nicht ganz entspricht, da die Rohstoffe nicht aus der Region sind. Den <strong>Regiokriterien</strong> in vollem Umfang entsprechen die im Laden erhältlichen Kräuter und Tees von Berglandkräuter aus Bebra, veganen Tomatenaufstrich und Nudeln aus der Kommune Niederkaufungen oder Linsen und Goldleinsamen aus Witzenhausen. Zu finden sind sie in einem eigens dafür bestückten Regioregal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das <strong>erste „regionale“ Produkt war gleich der „Himmelsstürmer“, unser Kassel-Kaffee“,</strong> berichtete unlängst Tewes in einem Interview mit GEPA-Aktuell, der Publikation des Lieferanten GEPA. Geröstet von der <strong>Rösterei Röstrausch in Gudensberg</strong>. „Das ist nach wie vor ein Ankerprodukt und zugleich eine fast perfekte Verkörperung des Konzepts: ökologisch angebaut, fair gehandelt und lokal geröstet“, so Tewes heute dazu. „Fast“, denn der Rohkaffee von Inhaber Georg Ruhm kommt aus verschiedenen lateinamerikanischen, einigen afrikanischen Ländern (u.a. Honduras, Peru, Äthiopien) sowie dem asiatischen Indonesien und zum Teil über faire Importeure wie <a href="http://www.mitka.de/einkauf.html">Mitka</a> in Zusammenarbeit mit El Puente. Ansonsten kauft er <a href="https://www.flocert.net/">flocert</a> zertifizierten Kaffee ein (Zertifizierungsorganisation für FairTrade), bei denen die KaffeeanbauerInnen nach dem Fairtrade entlohnt werden und die auch weitere Kriterien (wie auch die Mitka) unterstützen, wie z.B. der Kinderarbeit entgegenzuwirken, die Finanzierung zu verbessern etc. Aber das nur nebenbei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Generell bietet Karibu im <strong>Regio-Sortiment hauptsächlich Lebensmittel</strong> an. Und zwar ganz bewusst: „Viele kleine Produzent*innen im ländlichen Raum sind bei Verarbeitung, Vertrieb und Vermarktung so professionell geworden, dass für uns eine Zusammenarbeit einfacher geworden ist. Die Produkte haben konstant gute Qualität, sind lieferbar usw.“, berichtete die Karibu-Mitarbeiterin gegenüber der GEPA. Im Kunsthandwerk gestalte sich das schwieriger. Jedoch gibt es im Laden zum Beispiel auch regional produzierte Postkarten oder kurzfristig schon mal Produkte wie Häkelmützen und Täschchen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Strenge Kriterien</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Was der Laden an regionalen Artikeln anbietet, ist in <a href="https://karibu-kassel.de/kriterien-fuer-globale-und-regionale-produkte/"><strong>Muss- und Soll-Kriterien</strong></a> streng umrissen. So muss die <strong>Verarbeitung in einem</strong> <strong>Umkreis von 100 km</strong> rund um Kassel erfolgen und der Lieferant, die Lieferantin muss dort seinen oder ihren Sitz haben. Die <strong>Mehrheit der Zutaten muss maximal aus 150 km Entfernung</strong> kommen. Bezugsquellen und Verarbeitung müssen <strong>transparent</strong> sein. Mitarbeiter*innen müssen <strong>fair entlohnt</strong> werden. Eventuelle Zutaten aus dem Ausland <strong>müssen bio- und oder fair zertifiziert</strong> sein. Bei den Soll-Kriterien geht es nach Tewes stark um ökologische Aspekte. „Die sind uns auch sehr wichtig. Aber wie im Fairen Handel ist da für kleine Produzenten oft nicht alles umsetzbar, oder eine Zertifizierung zu teuer“, stellt die Karibu-Mitarbeiterin in dem zitierten Interview fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Bei den Kriterien für unsere regionalen Produkte haben wir uns in vielen Punkten an den Grundsätzen des Fairen Handels orientiert und diese an die regionalen Bedingungen angepasst. So geht es dabei vorrangig um die Förderung regionaler Kleinproduzent*innen, regionale Vermarktung, Nachhaltigkeit und Ökologie“, weiß Tewes. Um regionale Produkte ins Sortiment aufnehmen zu können, geht das Ladenteam meistens aktiv auf die Suche. „Wir kannten Projekte oder haben diese recherchiert, auf Märkten kennengelernt, oder eher selten haben sich Produzent*innen bei uns vorgestellt“, sagt sie. Georg Raum von Röstrausch kannten die frühen Karibus bereits in der Planungsphase. „Wir haben von Beginn an zusammengearbeitet und an einem gemeinsamen Produkt, dem Kassel-Kaffee, gearbeitet. Außerdem haben wir relativ zeitgleich unsere Geschäfte eröffnet“, so Tewes. Außerdem: „Wir machen unsere Suche nach regionalen Produkten nicht publik, da wir das Sortiment nicht wesentlich erweitern wollen.“ Gelegentlich falle aber ein Produkt oder eine Produzent*in aus. Dann sucht das Team nach einem Ersatzprodukt. Vorschläge dazu kommen von allen Karibus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kund*innen hatten von Anfang an einen ähnlichen Bedarf an regionalen Produkten wie das Karibu-Team. <strong>Das Prinzip des regionalen Konsums ist ihnen nach der Karibu-Gründerin ähnlich wichtig wie fair Gehandeltes</strong>. Auch sei es heute viel selbstverständlicher, regional, weil in der Regel nachhaltiger zu kaufen. Auch im Supermarkt. Und Tewes selbst? Ein Lieblingsprodukt habe sie nicht. „Aber ich kaufe regelmäßig von den regionalen Produkten Öl, Brotaufstrich und auch den Kaffee.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Für das Handeln mit regionalen Produkten haben die Mitglieder des <a href="http://www.weltladen.de">Weltladen Dachverbandes</a> bereits 2010 eine <a href="https://www.weltladen.de/downloads/mitglieder-betreuung/konvention-der-weltlaeden/">Weltladen-Konvention</a> beschlossen, nach der die <strong>Grenze für regionale Produkte im Sortiment bei 20 % liegt</strong>. Da der regional geröstete Kaffee von Röstrausch strenggenommen, nur teilweise darunterfällt, aber einen großen Teil des Regio-Umsatzes ausmacht, bewegt sich Karibu in dieser Hinsicht im Rahmen. „Der Weltladen-Dachverband ist das zentrale Netzwerk der Weltläden und Aktionsgruppen für Fairen Handel auf Bundesebene. Er ist als Verein organisiert und hat seine Geschäftsstelle in Mainz. Rund 480 der ca. 900 Weltläden in Deutschland sind Mitglied im Weltladen-Dachverband.“ (Quelle: Website) So auch Karibu. Die aktuelle Form der Konvention ist die überarbeitete von 2019. </p>
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		<title>Röstrausch-Inhaber Ruhm bittet Kundschaft um Verständnis</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/roestrausch-inhaber-ruhm-bittet-kundschaft-um-verstaendnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:14:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Röstrausch]]></category>
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					<description><![CDATA[Während fairafric trotz allgemein gestiegener Kakao-Rohstoffpreise seine Preise wieder senken konnte, kam analog dazu so mancher Kaffee-Importeur um den umgekehrten Weg nicht herum. Leider hat es jetzt auch unseren Kaffee-Stammlieferanten Röstrausch  aus Gudensberg erwischt: Er muss die Preise erhöhen. Warum erklärt Inhaber Georg Ruhm in einem Schreiben vom Juli: Liebe Kundinnen und Kunden,der Rohkaffeemarkt hat...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Während fairafric trotz allgemein gestiegener Kakao-Rohstoffpreise seine Preise wieder senken konnte, kam analog dazu so mancher Kaffee-Importeur um den umgekehrten Weg nicht herum. Leider hat es jetzt auch unseren <strong>Kaffee-Stammlieferanten <a href="http://www.roestrausch.de">Röstrausch </a> aus Gudensberg erwischt: Er muss die Preise erhöhen</strong>. Warum erklärt Inhaber Georg Ruhm in einem Schreiben vom Juli:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Liebe Kundinnen und Kunden,</em></strong><em><br>der Rohkaffeemarkt hat sich in den letzten Monaten sehr gewandelt. Wie auch schon aus der Presse zu erfahren war, sind die Rohkaffeepreise nach den Steigerungen in den Vorjahren nun förmlich explodiert und haben ein bisher nicht gekanntes Niveau erreicht. Hauptursachen dafür sind im fortschreitenden Klimawandel und dadurch schlechten Ernten in vielen Anbauregionen, aber auch in einer gesteigerten Nachfrage zum Beispiel aus China und Indien zu sehen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Vor allem das sinkende Angebot und die steigende Nachfrage haben zu einem Rohkaffeepreisniveau geführt, das rund 100% über dem des Vorjahres liegt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir haben lange gewartet und damit gerungen, wie wir mit der Situation umgehen sollen. Unsere Kalkulationen zeigen uns aber, dass wir zumindest einen Teil dieser enorm gestiegenen Kosten weitergeben müssen, um nach fast 15 Jahren auch zukünftig unseren guten Kaffee anbieten zu können.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Natürlich könnte man meinen, dass die AnbauerInnen jetzt geradezu reich werden müssten. Dies ist aber ganz und gar nicht der Fall. Die AnbauerInnen müssen immer stärker mit dem Klimawandel zurechtkommen und die zum Teil erheblich schlechteren Ernten verkraften. Hier entsteht eine große Unsicherheit und auch dort sind viele Kosten deutlich gestiegen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Der faire Handel hat zudem nach wie vor die wichtige Aufgabe den kleinen Kooperativen eine Perspektive zu ermöglichen, wichtige Projekte zu fördern und der Kinderarbeit entgegenzuwirken.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir werden daher nicht darauf verzichten fair gehandelte Biorohkaffees einzukaufen, nur um vielleicht einen etwas günstigeren Preis generieren zu können. Dafür ist uns dieser Anspruch zu wichtig.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir wollen sicher kein Luxusprodukt anbieten, wissen aber, dass Kaffee in neue Preisregionen gelangt ist. Wir haben trotz der Preissteigerung tatsächlich auf einen Teil unserer Marge verzichtet und müssen sehen wie wir damit in den nächsten Jahren klarkommen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir hoffen trotz allem auf Ihr Verständnis und haben zumindest die gute Nachricht: der Preis pro Tasse wird sich nur um rund 2-3 Cent erhöhen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Herzliche Grüße aus der Rösterei<br><strong>Ihr Röstrauschteam</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die faire Kaffeemanufaktur in der Region<br>Schwimmbadweg 4 &#8211; 34281 Gudensberg &#8211; www.roestrausch.de</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und was bedeutet das jetzt für Ihren Einkauf? Bei uns bekommen Sie ihren Röstrausch-Kaffee nun zwar zum um im Durchschnitt 20 Prozent höheren Preis. – GEPA und Weltpartner haben ihre Kaffeeprodukte vor kurzem ähnlich verteuert. – Dagegen kosten jedoch sogar Billigkaffees im konventionellen Handel mittlerweile bis zu 43 Prozent mehr. So die Auskunft von Karibu-Geschäftsführer Christoph Elich. Folglich sind die Preise für fairen Kaffee bei uns im Vergleich nur mäßig gestiegen.</p>
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