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	<title>Veranstaltungen &#8211; Karibu Welt- und Regioladen Kassel</title>
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	<description>Fair, Global, Regional, Ökologisch</description>
	<lastBuildDate>Mon, 25 Aug 2025 02:19:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Im Austausch sich bestärken und voneinander lernen</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/im-austausch-sich-bestaerken-und-voneinander-lernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:17:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[Vernetzungstreffen sind ein Herzstück der Weltladenarbeit. Sie bieten Raum sich auszutauschen, gegenseitig zu inspirieren und sich kollegial beraten zu lassen – über alltägliche Fragen im Laden ebenso wie über große entwicklungspolitische Themen. Die Regionaltreffen werden vom Verein Weltläden in Hessene.V. (WLH) organisiert und begleitet. Sie stärken das Gefühl, Teil einer gemeinsamen Bewegung zu sein. Zuletzt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vernetzungstreffen sind ein Herzstück der Weltladenarbeit. Sie bieten Raum sich auszutauschen, gegenseitig zu inspirieren und sich kollegial beraten zu lassen – über alltägliche Fragen im Laden ebenso wie über große entwicklungspolitische Themen. Die Regionaltreffen werden vom Verein Weltläden in Hessene.V. (WLH) organisiert und begleitet. Sie stärken das Gefühl, Teil einer gemeinsamen Bewegung zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt haben sich unter der Organisation vom <a href="https://weltlaeden-hessen.de/">Verein Weltläden in Hessen e.V. </a>im April wieder rund 22 Personen aus sieben nordhessischen Weltläden zum nordhessischen Regionaltreffen eingefunden. Diesmal im Weltladen Tintaya in Hofgeismar. Fairhandels-Beraterin Christine Feiler bestätigt den Nutzen und das Ziel der Vernetzung: „<strong>Ziel dieser Treffen war und ist es bis heute, den Austausch unter den Weltläden zu fördern, gemeinsame Herausforderungen zu besprechen und voneinander zu lernen</strong>“, erklärt sie. Weltläden seien oftmals kleine, lokal verankerte Initiativen. Durch die Vernetzung auf Landesebene könnten sie sich gegenseitig stärken, Wissen teilen und gemeinsame Positionen entwickeln. WLH organisiert auch Vernetzungstreffen für die mittelhessischen und südhessischen Weltläden. Und zwar zweimal im Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So erlebte auch die Verfasserin dieses Artikels bei zwei früheren nordhessischen Treffen: Schnell wurde deutlich, dass <strong>viele Weltläden ähnliche Herausforderungen teilen</strong> – etwa beim Generationenwechsel im Team. Der demografische Wandel macht auch vor dem Fairen Handel nicht halt, und vielerorts fehlt es an belastbaren jüngeren Ehrenamtlichen. Umso wertvoller ist es, sich in solchen Runden offen austauschen zu können, voneinander zu lernen und zu spüren: Wir sind mit unseren Fragen und Sorgen nicht allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch in anderen Bundesländern finden <strong>regelmäßige Regionalkonferenzen und Vernetzungstreffen</strong> statt. Das nächste nordhessische in Kürze im Herbst &#8211; voraussichtlich im November. (Genaueres zeitnah <a href="https://weltlaeden-hessen.de/">hier</a>.) Allerdings online. Im Zuge der „Coronaisierung“ von Arbeit waren die Treffen notgedrungen digitalisiert worden. Das wurde dann nach Feiler in Absprache mit den Weltläden für die Herbstzusammenkünfte beibehalten. Zumal sich am Jahresende oft Termine stauten. „Die Geschichte der hessischen Vernetzungstreffen reicht jedoch weiter zurück: Sie haben ihren Ursprung in der mittelhessischen Weltladenarbeit der 1990er Jahre. Damals begannen sich Engagierte rund um den Weltladen Marburg regelmäßig mit anderen Läden der Region auszutauschen“, erzählt sie.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Alles begann in Marburg</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits 1999 organisierte Johannes Lauber – damals im Weltladen Marburg aktiv – das erste gesamthessische Vernetzungstreffen. „Es war ein bewusst offenes Format, das auch politische Akteur*inneneinbezog: Im Rahmen des hessischenLandtagswahlkampfs diskutierten Kandidatinnen verschiedener Parteien mit Weltladen-Engagierten über globale Gerechtigkeit und faire Handelsstrukturen“, so die Mitarbeiterin von Weltläden in Hessen e.V. Und weiter: „Mit der Zeit wurde die Struktur weiterentwickelt: Ab 2006 gab es dokumentierte Treffen im damaligen GEPA-Regionalzentrum in Alzenau. Ab 2010 wurde das Format auf drei Regionen aufgeteilt – Nord-, Mittel- und Südhessen –, um noch gezielter auf regionale Themen und Bedarfe eingehen zu können.“ &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu reifte die Idee, eine professionelle Unterstützung für Weltläden in Hessen aufzubauen. In der Folge wurden nicht nur die Treffen verstetigt und regional ausdifferenziert, sondern auch die Grundlagen für die spätere <strong>Fairhandels-Beratung </strong>gelegt. 2006 wurde schließlich die erste Beratungsstelle eingerichtet – zunächst angesiedelt beim Weltladen Marburg, später institutionell getragen vom Verein Weltläden in Hessen e.V., ist von ihr zu erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute sind die Treffen fester Bestandteil der Arbeit von WLH: „Im Frühjahr steht meist die Vorstellung der Weltladentags-Kampagne im Mittelpunkt. Im Herbst widmen wir uns aktuellen entwicklungspolitischen oder weltladenpraktischen Themen, die von den Teilnehmenden selbst eingebracht werden wie Fragen zu Lieferketten, Bildung oder gesellschaftspolitischem Engagement.“ Die hohe Beteiligung zeige, wie wichtig dieser regelmäßige Austausch für die Weltladenarbeit in Hessen ist, fährt die Fair-Handels-Beraterin fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile hat sich diese Form der Vernetzung in Hessen etabliert und wird laut Feiler stark nachgefragt. In anderen Bundesländern werden sie mal von den Landesnetzwerken organisiert, mal von der Fair-Handels-Beratung. Die Treffen werden immer von einer Mitarbeiterin von Weltläden in Hessen e.V. moderiert – idealerweise gemeinsam mit einer zweiten oder dritten Kollegin, um fachliche Impulse zu setzen, Rückmeldungen aufzufangen und dokumentierend zu begleiten. Unabhängig davon freut sich der Verein, wenn auch die teilnehmenden Weltläden mit mehreren Personen aus ihren Teams anreisen – so kann der Austausch im eigenen Laden im Nachgang noch wirksamer weitergetragen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt hat Christina Schlag, Projektmitarbeiterin bei WLH, die Moderation in Hofgeismar übernommen. „Der Austausch war sehr lebendig, insbesondere zur geplanten Kampagne um die dramatischen Folgen des Klimawandels für den Kakaoanbau: Sinkende Erträge bedrohen das Einkommen vieler Kakaobäuer*innen – faire Preise für Schokolade machen hier den Unterschied! Auch persönliche Herausforderungen und Erfahrungen fanden Raum“, resümiert meine Interviewpartnerin. Sie freut sich schon auf das nächste Treffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
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		<title>Termine-Mix im September und Anfang Oktober</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/termine-mix-im-september-und-anfang-oktober/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:09:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Faire Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[12. – 26.9.&#160;&#160; Faire Woche(n) 2025, bundesweite Aktionswoche(n) des Fairen Handels Seit mehr als 20 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>12. – 26.9.</strong>&nbsp;&nbsp; <strong>Faire Woche(n) 2025</strong>, <a href="https://www.faire-woche.de/start/faire-woche-2025">bundesweite Aktionswoche(n) des Fairen Handels</a> Seit mehr als 20 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. (O-Ton Weltladen Dachverband Website) Vor diesem Hintergrund:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom <strong>13. &#8211; 21.September 2025</strong> veranstaltet Fairtradetown eine <strong>Aktionswoche zum Fairem Kakao</strong>. Auftakt ist am <strong>Samstag, 13.9. von 9 &#8211; 14 Uhr</strong> in der Markthalle. Dafür wird es dort einen Stand mit <strong>Kommissionsware von Karibu</strong> geben<strong>.</strong> Am <strong>Sonntag, 14.9.</strong> findet in der Martinskirche um 10 Uhr ein <strong>Ökumenischer Gottesdienst</strong> zum Thema statt mit anschließendem Kaffee-Ausschank. Auch da wird es einen <strong>Stand mit fairen Produkten geben, und zwar rund um das Thema Kakao</strong>.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Einladung&nbsp;zur&nbsp;<strong>Schmuckausstellung&nbsp;</strong>im&nbsp;Weltladen&nbsp;Karibu</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vernissage&nbsp;</strong>am&nbsp;<strong>1.&nbsp;Oktober&nbsp;2025&nbsp;um&nbsp;18.30&nbsp;Uhr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im&nbsp;Oktober&nbsp;wird&nbsp;es&nbsp;glanzvoll&nbsp;im&nbsp;Weltladen&nbsp;Karibu:&nbsp;Drei&nbsp;regionale Kunsthandwerker:innen präsentieren&nbsp;ihre&nbsp;handgefertigten&nbsp;Schmuckstücke&nbsp;&#8211;&nbsp;individuell,&nbsp;charaktervoll&nbsp;und&nbsp;mit&nbsp;viel Liebe&nbsp;zum&nbsp;Detail&nbsp;gestaltet.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Daniele Sabbatini &amp; Parinaz Fazelian &#8211; Nogre</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;Künstlerduo&nbsp;&#8222;Nogre&#8220;&nbsp;schmiedet&nbsp;Silberschmuck&nbsp;mit&nbsp;Ecken&nbsp;und&nbsp;Kanten.&nbsp;Ihre&nbsp;Stücke zeichnen&nbsp;sich&nbsp;durch&nbsp;einen&nbsp;rohen&nbsp;und&nbsp;organischen&nbsp;Look&nbsp;aus&nbsp;&#8211;&nbsp;unperfekt&nbsp;im&nbsp;besten&nbsp;Sinne, dabei&nbsp;kraftvoll&nbsp;und&nbsp;authentisch.&nbsp;&nbsp;Alle&nbsp;Stücke&nbsp;sind&nbsp;aus&nbsp;recyceltem&nbsp;Silber&nbsp;handgefertigt.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Andrea Deist &#8211; meine Lieblingsstücke</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Andrea&nbsp;Deist&nbsp;fertigt&nbsp;ihre&nbsp;persönlichen&nbsp;Lieblingsstücke&nbsp;aus&nbsp;einer&nbsp;Vielfalt&nbsp;besonderer Materialien:&nbsp;&nbsp;Polarisperlen,&nbsp;Halbedelsteine,&nbsp;Süßwasserperlen,&nbsp;Lava,&nbsp;Edelstahl&nbsp;und&nbsp;mehr. Ihre&nbsp;Lieblingsstücke&nbsp;sind&nbsp;mal&nbsp;farbenfroh&nbsp;und&nbsp;lebendig,&nbsp;mal&nbsp;zart&nbsp;und&nbsp;filigran&nbsp;&#8211;&nbsp;jedes&nbsp;ein Unikat&nbsp;mit&nbsp;Liebe&nbsp;gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur&nbsp;Vernissage&nbsp;am&nbsp;Mittwoch&nbsp;1.&nbsp;Oktober&nbsp;um&nbsp;18.30&nbsp;Uhr&nbsp;laden&nbsp;wir&nbsp;Sie&nbsp;herzlich&nbsp;ein!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen&nbsp;Sie&nbsp;ins&nbsp;Gespräch&nbsp;mit&nbsp;den&nbsp;Kunstschaffenden&nbsp;und&nbsp;entdecken&nbsp;Sie&nbsp;besonderen Schmuck&nbsp;jenseits&nbsp;des&nbsp;Gewöhnlichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;Ausstellung&nbsp;ist&nbsp;bis&nbsp;zum&nbsp;31.&nbsp;Oktober&nbsp;während&nbsp;der&nbsp;regulären&nbsp;Öffnungszeiten&nbsp;zu&nbsp;sehen. Alle&nbsp;Schmuckstücke&nbsp;können&nbsp;selbstverständlich&nbsp;auch&nbsp;erworben&nbsp;werden. Wir&nbsp;freuen&nbsp;uns&nbsp;auf&nbsp;Ihren&nbsp;Besuch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr&nbsp;Team&nbsp;vom&nbsp;Weltladen&nbsp;Karibu</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rooibos, Wein und Keramikkunst &#8211; Zu Besuch bei Fairhandelsproduzenten in Südafrika</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/rooibos-wein-und-keramikkunst-zu-besuch-bei-fairhandelsproduzenten-in-suedafrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Batton]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 11:01:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Vortrag und Diskussion mit Christina Schlag am 15. August um 19 Uhr bei Karibu]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Von der Erfolgsgeschichte der Heiveld Tee-Kooperative über die Weinvermarktung der Stellar Winery bis hin zu den kunstvollen Keramiken von Isuna spannt sich der Bogen des Vortrags von Christina Schlag von Weltläden in Hessen e.V. Eine 3-wöchige Reise im Herbst 2024 ermöglichte ihr intensive Einblicke in das Leben und Arbeiten der Menschen vor Ort und direkten Austausch mit denjenigen, die die Produkte fertigen, die wir in unseren Weltläden verkaufen. Wie sieht ihr Lebens- und Arbeitsalltag aus? Welchen Nutzen bringt der Faire Handel mit sich und welche Herausforderungen bleiben? Diese und andere Fragen werden im <strong>Vortrag am 15.08.2025 um 19 Uhr im Karibu Welt- und Regioladen</strong> Kassel aufgegriffen und mit den Gästen diskutiert.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="8410" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Stellar-Winery_Einblick-Weinsortiment_Foto-C.Schlag-1024x768.jpg" alt="Foto: C. Schlag" class="wp-image-8410" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Stellar-Winery_Einblick-Weinsortiment_Foto-C.Schlag-1024x768.jpg 1024w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Stellar-Winery_Einblick-Weinsortiment_Foto-C.Schlag-300x225.jpg 300w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Stellar-Winery_Einblick-Weinsortiment_Foto-C.Schlag-768x576.jpg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Stellar-Winery_Einblick-Weinsortiment_Foto-C.Schlag-1536x1152.jpg 1536w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Stellar-Winery_Einblick-Weinsortiment_Foto-C.Schlag-2048x1536.jpg 2048w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Stellar-Winery_Einblick-Weinsortiment_Foto-C.Schlag-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Isuna_Tassen_Foto-C.Schlag-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-8423" style="width:461px;height:auto" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Isuna_Tassen_Foto-C.Schlag-1024x768.jpg 1024w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Isuna_Tassen_Foto-C.Schlag-300x225.jpg 300w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Isuna_Tassen_Foto-C.Schlag-768x576.jpg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Isuna_Tassen_Foto-C.Schlag-1536x1152.jpg 1536w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Isuna_Tassen_Foto-C.Schlag-2048x1536.jpg 2048w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/07/Isuna_Tassen_Foto-C.Schlag-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Fotos: C. Schlag<br>Titelfoto: H. Bill</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Christopher Street Day Kassel erst im September</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/christopher-street-day-kassel-erst-im-september/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2025 05:10:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde des fairen Handels! Leider hat die im Sommernewsletter zitierte Website das Datum des Christopher Street Days in Kassel falsch angegeben. Der richtige Termin für die LGBTIQ+-Parade ist erst am 20.9. diesen Jahres. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. &#8211; Bei der CSD-Demo gehen weltweit an verschiedenen Terminen im Sommer Menschen für...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liebe Freundinnen und Freunde des fairen Handels!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider hat die im Sommernewsletter zitierte Website das Datum des <a href="https://www.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/christopher-street-day-in-kassel.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Christopher Street Days in Kassel</a> falsch angegeben. Der richtige Termin für die <a href="https://www.logo.de/das-bedeutet-lgbtqia-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">LGBTIQ+</a>-Parade ist erst am 20.9. diesen Jahres. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. &#8211; Bei der CSD-Demo gehen weltweit an verschiedenen Terminen im Sommer Menschen für die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgendern, Inter- und Bisexuellen auf die Straße. Die politische Weltladen-, bzw. Fair Handels-Bewegung unterstützt das. Denn sie setzt sich unter anderem für <a href="https://weltladen-jahresplaner.de/28-06-christopher-street-day-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vielfalt und Gleichbehandlung</a> aller Menschen ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weil zuletzt der Bundestag in der Kritik stand, da die queere Gruppe der Bundestagsverwaltung nicht am CSD in Berlin teilnehmen darf und die Regenbogenflagge auch nicht auf dem Reichstag gehisst werden soll, hier noch ein <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/csd-regenbogennetzwerk-absage-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lesetipp.</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen schönen Sommer noch! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Karibus</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Wenn Frauen gestärkt werden, verändert sich eine ganze Gemeinschaft“</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/wenn-frauen-gestaerkt-werden-veraendert-sich-eine-ganze-gemeinschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:40:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
		<category><![CDATA[Marxismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kapitalismus – und natürlich das Patriarchat – macht weltweit vor allem aus Frauen Verlierende. Dem versucht der faire Handel abzuhelfen. Er fördert unter anderem gezielt Frauen. So hieß auch der Titel des Vortrags von Fairhandelsberaterin Christine Feiler im Rahmen der Internationalen Frauentage in Kassel „Frauen im fairen Handel und Frauenpolitik des fairen Handels“. Mitte...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8d2484e57718745e08ac02d3181151e0 wp-block-paragraph"><a>Der Kapitalismus – und natürlich das Patriarchat – macht weltweit vor allem aus Frauen Verlierende. Dem versucht der faire Handel abzuhelfen. Er fördert unter anderem gezielt Frauen. So hieß auch der Titel des <strong>Vortrags von Fairhandelsberaterin Christine Feiler im Rahmen der Internationalen Frauentage</strong> in Kassel „Frauen im fairen Handel und Frauenpolitik des fairen Handels“. Mitte März veranstalteten ihn bei uns im Laden Karibu und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, Referat Wirtschaft, Arbeit und Soziales. Worum es in dem spannenden und engagierten Vortrag der Mitarbeiterin von Weltläden in Hessen e.V. konkret ging, zeigt das folgende Interview von Britta Erlemann:</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Frauenpolitik verfolgt der faire Handel?<br></strong>Die Frauenpolitik des Fairen Handels basiert auf einem klaren, verbindlichen Prinzip: Geschlechtergerechtigkeit ist einer der zehn Grundsätze des Fairen Handels. Es geht also nicht nur um ein „schönes Extra“ – sondern um eine verpflichtende Grundlage, nach der alle Fair-Handels-Organisationen weltweit arbeiten müssen. Der Faire Handel verfolgt eine aktive Frauenförderung, die weit über „gleiche Bezahlung“ hinausgeht. Es geht um Empowerment, Teilhabegerechtigkeit und um die Veränderung gesellschaftlicher Strukturen, die Frauen seit Generationen benachteiligen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet konkret: sie erhalten Zugang zu Bildung und Weiterbildung, werden in Entscheidungsprozesse eingebunden, in Führungspositionen gestärkt, erhalten existenzsichernde Einkommen und werden in Selbstorganisation gefördert – z. B. in reinen Frauenkooperativen. Kurz gesagt: Der Faire Handel will nicht nur Frauen „mitnehmen“, sondern sie bewusst stärken und sichtbar machen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Benachteiligte fördern</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum?<br></strong>Der Faire Handel fördert Frauen, weil sie weltweit in fast allen Lebensbereichen strukturell benachteiligt sind – besonders in den globalen Lieferketten wie der Landwirtschaft und der Textilindustrie. Fast 70 % der Menschen, die in extremer Armut leben, sind Frauen. Sie arbeiten häufig unbezahlt oder unterbezahlt – sei es auf dem Feld, an der Nähmaschine oder im informellen Sektor. In der Landwirtschaft stellen Frauen rund 43 % der Arbeitskräfte, in manchen Regionen des Globalen Südens produzieren sie sogar bis zu 80 % der Grundnahrungsmittel. Trotzdem besitzen sie kaum Land, haben selten Zugang zu Krediten oder Weiterbildungen. In der Textilbranche wiederum machen Frauen etwa 75 % der Beschäftigten aus – oft unter menschenunwürdigen Bedingungen: lange Arbeitszeiten, niedrige Löhne, fehlende Absicherung und kaum Mitspracherecht. Gleichzeitig tragen Frauen enorm zur Stabilität ihrer Gemeinschaften bei. Sie versorgen ihre Familien, investieren ihr Einkommen vor allem in Bildung, Gesundheit und Ernährung – und halten den Alltag am Laufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Faire Handel setzt genau hier an. Er bricht mit diskriminierenden Strukturen, stärkt Frauen gezielt durch faire Löhne, Weiterbildung und Mitsprache, und betrachtet sie nicht nur als Arbeitskräfte, sondern als Akteurinnen mit Rechten, Potenzial und Verantwortung. Wer globale Gerechtigkeit will, muss bei den Frauen anfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer profitiert davon? Inwiefern?<br></strong>Die Kleinbäuerin in Ägypten, die erstmals auch nach der Heirat weiterhin berufstätig bleibt – mit sicherem Arbeitsplatz, Mutterschutz und Weiterbildung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kaffeebäuerin in Honduras, die nicht nur den Kaffee anbaut, sondern ihn auch röstet, verpackt und vermarktet – und damit dreimal so viel Wertschöpfung vor Ort behält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Näherin in Mumbai, die nicht nur näht, sondern mitentscheidet, wie der Gewinn verteilt wird – und deren Tochter heute studiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz konkret: Frauen profitieren, ihre Familien profitieren – und letztlich ganze Gemeinschaften. Die Frauen haben plötzlich ein eigenes Einkommen, mehr finanzielle Sicherheit, eine Zukunftsperspektive und ganz wichtig: eine Stimme.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bewirkt das gesellschaftlich?<br></strong>Viel mehr, als man auf den ersten Blick denkt: Eine Frau mit eigenem Einkommen investiert nachweislich überproportional in Bildung, Ernährung und Gesundheit ihrer Kinder. Sie gewinnt Selbstvertrauen, gesellschaftliches Ansehen und Handlungsspielraum.Wenn Frauen gestärkt werden, verändert sich eine ganze Gemeinschaft: Kinder gehen zur Schule (weil das Einkommen reicht), Gewalt in der Familie sinkt (weil Frauen unabhängiger werden), Frauen trauen sich, politische Verantwortung zu übernehmen und Männer beginnen, Rollenbilder zu hinterfragen. Empowerte Frauen sind Motoren für Entwicklung – sozial, ökonomisch, ökologisch. Und ganz ehrlich: Eine gerechtereWelt ist schlichtweg eine bessere Welt für uns alle.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In welchen gesellschaftlichen Rahmen ist das einzuordnen?<br></strong>Der Faire Handel steht nicht im luftleeren Raum – sondern arbeitet aktiv an der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs), insbesondere:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>SDG 5: Geschlechtergleichstellung</li>



<li>SDG 8: Menschenwürdige Arbeit</li>



<li>SDG 10: Weniger Ungleichheiten</li>



<li>SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frauenpolitik des Fairen Handels ist also Teil einer größeren globalen Bewegung für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Sie schließt an feministische Kämpfe an, aber auch an entwicklungspolitische, ökologische und menschenrechtliche Diskurse.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Von Honduras über Indien bis Afghanistan</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Frauenkooperativen gibt es zum Beispiel? Was produzieren sie unter welchen Bedingungen?<br>APROLMA in Honduras</strong> ist eine reine Frauenkooperative mit 69 Mitgliedern, die biologischen Arabica-Kaffee anbauen. Doch sie liefern nicht nur Rohkaffee: Zwölf Frauen wurden speziell geschult, um den Kaffee auch selbst zu rösten, zu verpacken und zu vermarkten – direkt vor Ort in Marcala.<br>Durch das Röstprojekt entsteht dreifache Wertschöpfung im Ursprungsland – das heißt: dreimal so viel Geld bleibt bei den Produzentinnen, statt bei Zwischenhändlern. Nebenbei stärken die Schulungen zu Bioanbau, Frauenrechten und Betriebsführung nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die soziale Unabhängigkeit der Frauen.<br>Dolores Benitez, Koordinatorin des Projekts, bringt es auf den Punkt: <em>„Es geht darum, dass wir entscheiden, was mit unserem Geld passiert. Damit sich unsere Familien, unsere Gemeinde, ja unser ganzes Land entwickelt.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Creative Handicrafts in Indien<br></strong>Diese Organisation in Mumbai beschäftigt über 270 Frauen in Vollzeit, zusätzlich Hunderte in Heimarbeit. 90 % der Beschäftigten, 95 % der Führungspositionen und 90 % des Kuratoriums sind mit Frauen besetzt.<br>Die Frauen stammen aus den Slums der Millionenstadt – viele sind alleinerziehend, ohne Schulbildung, oft Opfer von Gewalt. Bei Creative Handicrafts erhalten sie eine solide handwerkliche Ausbildung, faire Bezahlung (deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn), Mutterschutz, medizinische Betreuung und, ganz wichtig, Kinderbetreuung vor Ort und Zugang zu Bildungsprogrammen für ihre Kinder.<br>Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen, Gewinne gemeinsam verwaltet. Hier ist Frauenförderung nicht „Maßnahme“, sondern gelebte Realität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Shakiban-Frauenkollektiv in Afghanistan (Conflictfood)</strong><br>Wo früher Opium angebaut wurde, wächst heute Safran – das teuerste Gewürz der Welt. Und es wird geerntet von über 100 Frauen, die unter schwierigsten politischen Bedingungen in der Region Herat wirtschaftliche Selbstständigkeit aufgebaut haben.<br>Trotz Taliban und weitreichender Einschränkungen für Frauen bleibt das Projekt aktiv – weil es lokal verankert, kooperativ geführt und transparent finanziert ist.<br>Das Kollektiv produziert hochwertigen Bio-Safran, der direkt – ohne Zwischenhändler – über Conflictfood verkauft wird. Die Frauen nutzen ihr Einkommen nicht nur für ihre Familien, sondern auch für Bildung, medizinische Versorgung und neue Pflanzen für kommende Ernten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie fördern sie Frauen?<br></strong>Die Kooperativen im Fairen Handel sind so vielfältig wie die Menschen, die darin arbeiten – aber sie verbindet ein gemeinsames Ziel: <strong>Selbstbestimmung, wirtschaftliche Teilhabe und soziale Gerechtigkeit.</strong><strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der Frauenkooperative APROLMA (Honduras)</strong> arbeiten ausschließlich Frauen. Sie entscheiden demokratisch über Arbeitsabläufe, Preise und Weiterbildungen. Die Produktion erfolgt biologisch, sozial verantwortlich, mit fairem Zugang zu Ressourcen und Markt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bei SEKEM in Ägypten</strong> wiederum werden Frauen gezielt ermutigt, auch nach der Heirat oder Geburt berufstätig zu bleiben. Es gibt Alphabetisierungskurse, medizinische Beratungen, Gleichstellungstrainings und Führungskräfte-Entwicklungsprogramme. Der Arbeitsplatz ist sicher, sauber, frauenfreundlich – das ist im ägyptischen Kontext keine Selbstverständlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Indien bei Creative Handicrafts</strong> wiederum wurde eine ganze Organisationsstruktur aufgebaut, die Frauen vom ersten Nähstich bis zur Vorstandssitzung begleitet. Die Produktionsbedingungen sind nicht nur fair im ökonomischen Sinne – sie sind auch sicher, partizipativ, nachhaltig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum brauchen wir Geschlechtergerechtigkeit, und wie kommt das der Gesamtgesellschaft zugute?<br></strong>Weil Diskriminierung teuer ist und Ungerechtigkeit Entwicklung bremst. Und weil Gleichstellung kein „Nice to have“ ist, sondern ein <strong>Menschenrecht</strong>. Wenn Frauen frei entscheiden, lernen, führen und mitgestalten können, dann wächst die Wirtschaft stabiler, entstehen friedlichere Gesellschaften, sinkt die Kindersterblichkeit und steigt die Bildung. Frauenförderung ist kein Almosen. Sie ist eine Investition in eine nachhaltige, gerechtere Welt. Und genau dafür steht der Faire Handel – mit Haltung, Herz und Struktur.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cdd3e927725d4f20eb3d31750e577df1 wp-block-paragraph">PS: Übrigens: Dass Frauen und weiterhin marginalisierte Gruppen die Verliererinnen im Kapitalismus sind, meint auch die – laut der Wiener Zeitung „Standard“ einflussreiche &#8211; Philosophin und Soziologin Frigga Hau<a>g in ihren</a> marxistisch-feministischen 13 Thesen zu globalisierter Ökonomie (<a href="https://www.derstandard.de/story/3000000177164/marxistischer-feminismus-revolutionaer-feministisch">Link</a>) . Und die Kasseler Professorin für globale politische Ökonomie der Arbeit unter Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse, Prof. Dr. Anne Lisa Carstensen, äußert sich hierzu auf Anfrage der Karibu-Redakteurin: „Faire Arbeitsbedingungen sind das A und O nachhaltiger Entwicklung. Aus der Forschung wissen wir, dass Frauen* und Migrant*innen vielerorts unter besonders prekären Bedingungen arbeiten. Ihre Stimmen sind daher von großer Bedeutung für die Frage, wie die globale Weltwirtschaft gerechter gestaltet werden kann.“&nbsp; – Spannendes und spannungsgeladenes Thema! Daher: Sie dürfen sich in der Herbstausgabe des Karibu-Newsletters voraussichtlich freuen über einen Artikel zum Verhältnis von fairem Handel und Kapitalismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Interessierte zum Weiterlesen hier noch ein Link zu einem Artikel über <a href="https://www.exploring-economics.org/de/entdecken/feministische-oekonomie/">feministische Ökonomie</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Termine x 4</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/termine-x-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:34:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Street Day]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karibu-kassel.de/?p=8254</guid>

					<description><![CDATA[Do, 12.06.25 Welttag gegen Kinderarbeit! Karibu dekoriert sein Schaufenster entsprechend. Do, 19.06.25 (Fronleichnam), 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr, Kaffeeausschank durch Karibu am Friedrichsplatz &#160; Fr-So, 27.-29.06. 2025 Kasseler Altstadtfest &#8211; Karibu mittendrin – jeden Tag (auch Sonntag) von 10 Uhr bis Open End Und weil der faire Handel und Karibu Vielfalt untertsützen (Link), hier noch...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Do, 12.06.25 <a href="https://www.ilo.org/de/meetings-and-events/welttag-gegen-kinderarbeit"><strong>Weltta</strong>g<strong> gegen Kinderarbeit!</strong></a> Karibu dekoriert sein Schaufenster entsprechend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Do, 19.06.25 (<strong>Fronleichnam</strong>), 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr, <strong>Kaffeeausschank</strong> durch Karibu am Friedrichsplatz &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fr-So, 27.-29.06. 2025 <strong>Kasseler Altstadtfest</strong> &#8211; Karibu mittendrin – jeden Tag (auch Sonntag) von 10 Uhr bis Open End</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weil der faire Handel und Karibu Vielfalt untertsützen (<a href="https://weltladen-jahresplaner.de/28-06-christopher-street-day/">Link</a>), hier noch ein Kassel-Termin:<br>Sa, 28.6.2025, <a href="https://www.queerartikel.de/en/pages/queeres-leben/kassel?srsltid=AfmBOop3gRQDl_bmPcvhMmg0xlypt0Ct5rjna5KXj_8raI3UNhnw5THk"><strong>C</strong>hristopher <strong>S</strong>treet <strong>D</strong>ay-Parade</a> . Dieses Datum ist zugleich der ursprüngliche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Street_Day">Christopher Street Day</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausstellung von Angelika Oft-Roy &#8211; Kunstkonfekt</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/ausstellung-von-angelika-oft-roy-kunstkonfekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Batton]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Dec 2024 09:21:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karibu-kassel.de/?p=7981</guid>

					<description><![CDATA[Die Ausstellung ist bei Karibu bis zum 28.02.25 zu sehen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Montag, dem <strong>3. Februar um 18.30 Uhr</strong>, wurde bei Karibu eine Ausstellung der Künstlerin Angelika Oft-Roy eröffnet. Die Ausstellung wird bis zum 28.02.25 zu sehen sein. Die Künstlerin war bei der Eröffnung anwesend. <br></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="667" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-vernisage-1024x667.jpeg" alt="" class="wp-image-8005" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-vernisage-1024x667.jpeg 1024w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-vernisage-300x195.jpeg 300w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-vernisage-768x500.jpeg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-vernisage-1536x1001.jpeg 1536w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-vernisage-600x391.jpeg 600w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-vernisage.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="990" height="1024" data-id="8007" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-990x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-8007" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-990x1024.jpeg 990w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-290x300.jpeg 290w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-768x794.jpeg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-1485x1536.jpeg 1485w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-600x621.jpeg 600w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR.jpeg 1980w" sizes="auto, (max-width: 990px) 100vw, 990px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="446" height="388" data-id="7985" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/Kunstkonfekt.jpg" alt="" class="wp-image-7985" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/Kunstkonfekt.jpg 446w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/Kunstkonfekt-300x261.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 446px) 100vw, 446px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="8006" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-Pyra-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-8006" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-Pyra-768x1024.jpeg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-Pyra-225x300.jpeg 225w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-Pyra-1152x1536.jpeg 1152w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-Pyra-600x800.jpeg 600w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/AOR-Pyra.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="878" height="1024" data-id="8008" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/Exponate-AOR-878x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-8008" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/Exponate-AOR-878x1024.jpeg 878w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/Exponate-AOR-257x300.jpeg 257w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/Exponate-AOR-768x896.jpeg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/Exponate-AOR-1317x1536.jpeg 1317w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/Exponate-AOR-600x700.jpeg 600w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/02/Exponate-AOR.jpeg 1372w" sizes="auto, (max-width: 878px) 100vw, 878px" /></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Angelika Oft-Roy schreibt zu sich und ihrer Ausstellung:<br><br><em>Aus der Eatart, die Claes Oldenburg (Spitzhacke an der Fulda) hat entstehen lassen, sind meine Arbeiten als eine Weiterentwicklung dieser Idee zu sehen.<br>Man denkt: AH! Kuchen! Aber wenn man genau hinschaut sieht man, dass sie anders sind. Da liegen die Kirschen falsch herum, da sind Farben im Spiel, die Kuchen so nicht hat, manche sehen sogar eher aus<br>wie kleine Skulpturen. Wie auch immer: Freude soll entstehen bei ihrem Anblick. Eine Lust auf Farben und Formen, das Bedürfnis, sie in die Hand zu nehmen.<br>Und dann liegen da noch kleine Arbeiten, die voller Humor auf menschliches Geschehen verweisen…..</em><br><br><em>Zu mir als Künstlerin möchte ich sagen, dass ich seit Jahrzehnten hier in Kassel mich zeige mit den unterschiedlichsten Themen.<br>Aus dem erklärten Realismus kommend bin ich in jüngster Zeit auf einem eher abstrakten Weg. Aber wohin genau die Reise gehen wird weiß ich selber nicht, denn die Themen kommen zu mir und dann setze ich sie um.<br>Dauerausstellungen 10 Jugendliche habe ich im Kreishaus an der Willi-Allee in der Abteilung Jugend und Freizeit. Meine ENERGIEN hängen im SOLO, einem Biorestaurant in der Friedrich-Ebert-Straße.<br>Tanzbilder gibt es in der Chiropraxis Krapf, Motzstraße 1 und seit kurzem Tattoos back to Wall in der Cafeteria im Heinrich Lambach Haus in der Schillerstraße.<br>Mehr Informationen unter <a href="http://www.oftroyblog.de">www.oftroyblog.de</a> und <a href="http://www.oft-roy.de" data-type="link" data-id="www.oft-roy.de">www.oft-roy.de</a>  und bei mir persönlich. Ich freue mich über Besuche in meinem Atelier.</em></p>


]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimaschäden zu Lasten anderer verantworten</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/klimaschaeden-zu-lasten-anderer-verantworten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2024 15:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karibu-kassel.de/?p=7960</guid>

					<description><![CDATA[Über Klimagerechtigkeit umfassend referiert hat die Nachwuchswissenschaftlerin und Karibu-Mitarbeiterin Hanna Pohlmann im Rahmen der Fairen Woche im September in Karibu. Worum es dabei ging, können Sie im folgenden Interview lesen. 


]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Klimagerechtigkeit umfassend referiert hat die Nachwuchswissenschaftlerin und Karibu-Mitarbeiterin Hanna Pohlmann im Rahmen der Fairen Woche im September in Karibu. Worum es dabei ging, können Sie im folgenden Interview lesen. </strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6a3adb490de29985b6e4555a86355cab wp-block-paragraph"><strong>Am Schluss Deiner Präsentation zu Klimagerechtigkeit schreibst Du als Fazit, dass es wichtig ist, ein gutes Leben zu erreichen für alle.<a> </a><a>Wie kommen wir dahin?</a><a> </a><a><br></a></strong>Es gibt viele verschiedene kleine Initiativen, die im Rahmen des fairen Handels etwas machen, um Klimagerechtigkeit zu erreichen. Das muss in allen gesellschaftlichen Sphären passieren. Damit von vielen kleinen Perspektiven ausgehend etwas zum großen Ganzen kommen kann.<a> Nicht nur im fairen Handel, sondern bei der Mobilität, im Gebäudesektor, in der Landwirtschaft, in der Bildung</a> und in vielen anderen Bereichen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3f34cf0a8e285e96e720c1f8254e0166 wp-block-paragraph"><a><strong>Wie definierst du Klimagerechtigkeit überhaupt?</strong></a><br><a>Das ist ein altes Konzept. Es geht darum, dass die Menschen, die für den Klimawandel verantwortlich sind, auch wirklich die Verantwortung tragen. Gerade nimmt die Klimakrise insbesondere im globalen Süden sehr schlimme Ausmaße an. Dort gibt es viele Extremwetterereignisse, und die dortigen Infrastrukturen sind schlecht auf die Klimaanpassung vorbereitet. Allerdings wurde die Klimakrise aber hauptsächlich hier im globalen Norden verursacht und durch global agierende Unternehmen. Sie müssen eigentlich auch die Verantwortung dafür tragen.</a></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-957abfafb230641a59639b12d5e96db0 wp-block-paragraph"><a><strong>Was sind die Ursachen für die zugrunde liegende Klimakrise?</strong></a><br><a>Die Ursachen sind sehr vielschichtig. Sie basieren auf unserem Weltwirtschaftssystem, Normen und Werten, die sich schon seit Jahrhunderten weiterformen. Das fängt schon beim Kolonialismus im 15. 16. Jahrhundert an. Da wurde der Grundstein für die Handelsmuster gelegt, die wir heute haben. Das hat damit angefangen, dass europäische Länder versucht haben, Territorien im globalen Süden einzunehmen, dort die Strukturen auszubeuten, Metalle abzubauen, Erze, Lebensmittel, die hier nicht bekannt waren. Dadurch hat sich ein globales Ungleichgewicht gebildet. Auf dem basiert bis heute unser Wohlstand, unser Wirtschaftswachstum. So entstehen sehr viele CO2-Emissionen. Und das weitet sich aus. Denn heutzutage streben alle Menschen danach, so zu leben, wie das Menschen hier in Europa oder in Nordamerika tun. Wir haben so ein Ideal davon, dass wir möglichst viel konsumieren, alle einen Fernseher besitzen, ein Auto, dass wir viel in den Urlaub fahren, dass wir Fleisch essen, wir einen möglichst angesehenen Job haben, in dem wir viel verdienen.</a></p>



<h4 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-814be619064a04e7c5b421e42712919b"><a><strong>„Es kann so nicht weitergehen.“</strong></a></h4>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-111c24a18afdb3f3ceb6e5e05636aa03 wp-block-paragraph"><strong>Warum brauchen wir jetzt Klimagerechtigkeit?</strong><br><a>Weil es nicht so weitergehen kann mit diesen Ungerechtigkeiten auf der Welt. Und zum anderen, wenn wir so weiterleben wie bisher und nichts gegen die Klimakrise machen, dann wird sich das immer weiter ausweiten. Wir hatten ja schon viele Klimaabkommen. Es gibt den IPCC, den International Panel on Climate Change (Internationaler Klimarat, d. Red.). Da wird jährlich errechnet, was passiert, wenn wir so weiterleben wie bisher. Es gibt verschiedene Szenarien. Und Szenarien für eine Erderwärmung von drei bis vier Grad, die sind natürlich verheerend. Dann gibt es vielleicht manche Staaten nicht mehr, weil der Meeresspiegel steigt. Es kann dazu kommen, dass es viel mehr Naturkatastrophen gibt, auf die wir gar keinen Einfluss nehmen können. Und dadurch wird natürlich unser Wohlstand viel mehr gefährdet.</a></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-25a47d5c8a8fd3c6322839491511ce68 wp-block-paragraph"><a><strong>Was hat es mit der Klima-Rahmenkonvention und den Bali-Prinzipien auf sich?</strong></a><br><a>Das ist zum einen ein Gremium der Vereinten Nationen. Die ersten Gipfel dazu gab es in den 1990er Jahren. Da wurde 1992 diese Definition von Klimagerechtigkeit verabschiedet und es wird jedes Jahr ein Klimagipfel durchgeführt. Der letzte, sehr wichtige war in Paris in 2015. Dort hat jedes Land Handlungsvorschläge bekommen, die es erfüllen soll. Das wird immer wieder überprüft durch den IPPC. Diese Organisation der UN muss immer wieder Rechenschaft ablegen, was schon erreicht wurde. Und die Bali-Prinzipien gibt es seit 2002: Sie sind auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg entstanden. Da waren besonders die zivilgesellschaftlichen Organisationen weltweit sehr gut vertreten. Das war ein Gegenentwurf zu diesen offiziellen Veranstaltungen der UN, wo deren Perspektiven nur marginalisiert wurden. Die durften da auftreten, aber sie wurden nicht gehört. Deswegen haben sie dann diesen alternativen Gipfel gemacht, um auf die Situation aufmerksam zu machen und diese Prinzipien zur Klimagerechtigkeit, wie z.B. das Recht indigener Völker und betroffener Gemeinschaften, sich selbst zu vertreten und für sich selbst zu sprechen, zu verabschieden</a>.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-82af207018af4ac5f85ccfe5037b5919 wp-block-paragraph"><a><strong>Wie hängen Handel und Klimagerechtigkeit zusammen?</strong>I</a><br>I<a>ch hatte schon die Handelsmuster erwähnt, die durch den Kolonialismus entstanden sind. Dann gibt es sehr mächtige Staaten oder Staatengruppen auf der Welt wie die EU oder die Vereinten Staaten. In der letzten Zeit haben sich auch die BRICS-Staaten herausgeformt. Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, die da auch eine Stellung einnehmen wollen und das Handelsgeschehen beeinflussen möchten. Ich kann jetzt nur gut von der EU-Ebene ausgehen, weil ich da mal ein Seminar zu besucht habe in der Uni zu den EU-Handelsprinzipien mit afrikanischen Staaten und karibischen Staaten. Da ist es so, dass die Wertschöpfung in den Ländern total unterbunden wird. Sie sind immer noch Rohstofflieferanten von zum Beispiel Kaffee, Kakao oder anderen Gütern, die dann erst hier in Europa weiterverarbeitet werden. Die Handelsabkommen werden von dieser Seite entsprechend geformt, dass das so bleibt. In manchen afrikanischen oder karibischen Ländern sind vielleicht auch die Regierungen korrupt. Und die Infrastruktur für die Weiterverarbeitung ist nicht so gut ausgebaut.</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/NEULAND_escherode_2812-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-7967" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/NEULAND_escherode_2812-1024x768.jpg 1024w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/NEULAND_escherode_2812-300x225.jpg 300w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/NEULAND_escherode_2812-768x576.jpg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/NEULAND_escherode_2812-600x450.jpg 600w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/NEULAND_escherode_2812.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hanna Pohlmann, copyright Programmbüro Neulandgewinner/Fotograf: Frank Schinski</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aaf84e5f1608122585c0120a921b5cf4"><a><strong>„Weltladen vertritt Prinzipien der Klimagerechtigkeit.“</strong></a></h4>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-435a35c1ac4d0441c4f2bec17b335c29 wp-block-paragraph"><strong>Was tut der faire Handel für Klimagerechtigkeit?</strong><br><a>Auf der gesellschaftlichen Ebene werden hier im Weltladen oder bei anderen Organisationen die Prinzipien der Klimagerechtigkeit vertreten. Es gibt Veranstaltungen wie meinen Vortrag oder die Bildungsarbeit oder Kampagnen. Heute zum Beispiel findet eine Demo gegen den Flughafen Kassel Calden hier in Kassel statt, wofür der Weltladen einsteht. Auf der Ebene der Produzent*innen schaut man, wie klimaschonend angebaut werden kann, dass da mehr Mischkulturen eingesetzt werden und der organische Anbau gefördert wird. </a></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-58d10a89de838731573fa942a41add46 wp-block-paragraph"><strong>Was gibt es noch</strong><a><strong>?<br></strong>Zum Beispiel, dass der Transport der Waren per Schiff, am besten sogar Segelschiff, erfolgt und nicht im Flugzeug, </a><a>dass man dann auch hier in Europa klimaschonende Infrastrukturen nutzt, wie Züge oder </a><a>Ökostrom .</a><a> </a><a>Da tut der faire Handel schon eine ganze Menge.</a><a></a></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2d926079c9430bda42dea08b9c55d62e wp-block-paragraph"><a><strong>Du hast jetzt eben das Stichwort Transport schon erwähnt. Es gibt ja verschiedene Ebenen, die Einfluss haben auf die Klimagerechtigkeit oder Ungerechtigkeit: Verpackung, Transport, Produktion und gesellschaftspolitische Ebenen spielen da noch mit rein. Wie sieht das im Einzelnen im Moment aus?</strong></a><br><a>Ich finde, gerade spielt Klimagerechtigkeit in der Gesellschaft keine allzu große Rolle. Es hat in 2019 eine sehr große Rolle gespielt mit den aufkommenden Demonstrationen von Fridays for Future. Viele Städte in Deutschland haben gesagt, dass sie klimaneutral werden möchten. Sie haben einen Klimanotstand ausgerufen. Es wurde eine Bundesregierung gewählt unter der Beteiligung der Grünen. Da war dieses Thema aktuell. Durch die weltweiten Krisen wie die Corona-Pandemie, den Russland-Ukraine-Konflikt und den Aufstieg der Rechten sieht man, dass sich diese Problematik verlagert. Und dass dieses Klimathema gerade nicht bespielt wird auf bundespolitischer Ebene. Es versuchen natürlich Klimagruppen und andere gesellschaftspolitische Gruppen, das immer wieder auf die Tagesordnung zu bringen. Aber es gelingt gerade nicht so richtig. Klima wird schon in vielen Organisationen und auch Unternehmen gedacht, aber es wird eher auf Klimaneutralität bezogen. Da hat man leider keine Gerechtigkeitskomponente drin, weil Prozesse, die klimaschädlich sind, dann vielleicht ausgelagert und Anleihen gekauft werden. Also Geld dafür bezahlt wird, dass woanders Bäume gepflanzt, Patenschaften eingegangen werden.</a></p>



<h4 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-bacaa1be746ded8b3ad6a3a5203dd837"><a><strong>„Weniger konsumieren.“</strong></a></h4>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-71cb4784a9d8cbb449ddbc722e06c3c6 wp-block-paragraph"><strong>Welche Kämpfe haben Betroffene zum Beispiel ausgefochten, um mehr Klimagerechtigkeit zu erreichen?<a> </a><a><br></a></strong>Es gibt dieses schöne Beispiel vom Yasunido Nationalpark in Ecuador.<a> Es gibt im Amazonasgebiet einen großen Nationalpark, wo sehr viel Biodiversität herrscht.</a><a> </a><a>Da wurden dann aber irgendwann Ölquellen gefunden.</a><a> Man hat, glaube ich, Anfang der 2000er damit angefangen, dort Ölbohrungen zu machen, die Infrastruktur dafür aufzubauen.</a><a> Die indigene Bevölkerung und andere Gruppen haben sich dagegen gewehrt.</a><a> Es sollte dann ein internationaler Fonds aufgesetzt werden, wo alle Länder dieser Welt einen Anteil haben und darin einbezahlen, damit Ecuador kein Öl mehr fördert.</a><a> </a><a>Letztendlich war aber nicht genug Geld in diesem Fond.</a><a> Dann hat die ecuadorianische Regierung weiter Öl gefordert.</a><a> Die Umweltbewegung hat versucht, das über ein nationales Referendum zu lösen.</a><a> Es kamen aber immer wieder Rückmeldungen von der ecuadorianischen Regierung, dass es formale rechtliche Fehler gebe</a><a>.</a><a> </a><a>2023 gab es sehr viele Unruhen im Land.</a><a> Der Präsident wurde schließlich abgewählt, und es kam zu Neuwahlen.</a><a> Es gab endlich, 20 Jahre später dieses Referendum.</a><a> 60 oder 65 Prozent der Bevölkerung haben dafür gestimmt, dass da kein Öl mehr abgebaut wird.</a><a> Jetzt müssen diese ganzen Ölraffinerien abgebaut werden</a>.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e3dc918eb51cc9074322f914c5ed3a03 wp-block-paragraph"><a><strong>Was kann jeder Einzelne hier tun für mehr Klimagerechtigkeit?</strong></a><br><a>Man kann natürlich diesen ganzen individuellen Sachen folgen. Also weniger zu konsumieren. Wieviel brauche ich wirklich zum Leben? Das fängt bei Klamotten und bei Lebensmitteln an. Und geht dazu, wie viele Urlaubsreisen im Jahre mache ich? Wo gehen die hin? Was nutze ich dafür? Dann kann man natürlich schauen, wo wohne ich? Wie viel Quadratmeter beanspruche ich eigentlich für mich? Nutze ich ein Auto oder was nutze ich, um zur Arbeit zu kommen? <br>Man sollte auch nicht vernachlässigen, dass man auf gesellschaftspolitischer Ebene ganz viel machen kann. Das fängt dabei an, dass man Petitionen unterstützt. Man kann sich in einem Laden wie dem Weltladen engagieren oder bei anderen Einrichtungen oder Initiativen. Man kann zu Demos gehen. Man kann versuchen, auch bei dem Unternehmen oder bei der Organisation, wo man arbeitet, zu schauen, was für einen Kaffee trinke ich da eigentlich? Ist das Kopierpapier Recyclingpapier? Wie machen wir unsere Dienstreisen? Und wenn man Kinder hat: Wie sieht es in der Kita oder in der Schule aus? So kann eigentlich jeder irgendwas im Kleinen dafür tun, um die Welt ein bisschen gerechter zu machen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle Titelfoto: Fairtrade Deutschland</p>
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		<title>Eintauchen in die Geheimnisse guten Kaffees</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/eintauchen-in-die-geheimnisse-guten-kaffees/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 14:10:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht nur die Herkunft der Rohbohnen &#8211; ein mexikanischer Kaffee schmeckt beispielsweise ganz anders, als ein äthiopischer &#8211; entscheidet über den Geschmack in der Tasse. Dabei ist eine sorgfältige Handernte, wie auch die Kunst des Rösters, die Aromen und das Verhältnis von Körper und Säure herauszuarbeiten, eine Voraussetzung für einen guten Kaffee. Und sogar die...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur die Herkunft der Rohbohnen &#8211; ein mexikanischer Kaffee schmeckt beispielsweise ganz anders, als ein äthiopischer &#8211; entscheidet über den Geschmack in der Tasse. Dabei ist eine sorgfältige Handernte, wie auch die Kunst des Rösters, die Aromen und das Verhältnis von Körper und Säure herauszuarbeiten, eine Voraussetzung für einen guten Kaffee. Und sogar die Art der Zubereitung – zum Beispiel mit Kaffeemaschine, Frenchpress (Stempelkanne)oder Vollautomat entscheidet letztlich noch über die Ausprägung unterschiedlicher Geschmacksnuancen.<br><br>So zu erfahren am 10.09.24. bei Karibu. Unter dem Titel „<strong>An einem Abend KaffeekennerIn</strong>“ referierte <strong>Georg Ruhm</strong> vor ca. 30 ZuhörerInnen ausgiebig über Kaffee, genauer: über den Weg der Kaffeebohne vom Anbau bis zur gerösteten Bohne. Er hatte vor 14 Jahren nach eigener Darstellung seine Leidenschaft, den Kaffee, zum Beruf gemacht und im nahegelegenen Gudensberg die <strong>Kaffeerösterei „</strong><a href="http://www.roestrausch.de"><strong>Röstrausch</strong></a><strong>“</strong> aufgebaut.&nbsp; Seitdem beliefert „Röstrausch“ Karibu mit diversen Kaffee- und Espressosorten aus fair gehandelten und biologisch angebauten Kaffeebohnen. Georg Ruhm war es auch, der zusammen mit Karibu den <strong>Kassel-Kaffee „Himmelstürmer“</strong> kreiert hat.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Unterschiede zwischen Arabica und Robusta</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Was in den 90 Minuten seines spannenden Vortrags zu hören war, war alles andere als „kalter Kaffee“, sondern den meisten ZuhörerInnen neu. Es ging um die Arbeit und das Know-How der Anbauer, um die <strong>Aufzucht und Pflege der Pflanzen</strong> und über die <strong>Handernte</strong> bis hin zur perfekten <strong>Fermentation</strong> als Grundlagen für ein gutes Ausgangsprodukt der Röstungen. Ruhm erklärte die <strong>Unterschiede zwischen den Kafeesorten Robusta und Arabica</strong>. Während ein Arabica immer für guten Kaffee stehe, ist &#8222;Fakt, dass in der Regel ein Robusta mit seinem hohen Koffeingehalt, seinem vollen Körper, seiner guten Crema und seiner Aromatik, die häufig auch an Cerealien und vielleicht auch etwas an Cognac erinnert, wunderbar einen Espressoblend bereichern kann. Er hat aber in einem Filterkaffee nichts zu suchen. &#8220; Die Robustapflanzen können laut Röstrausch-Chef auch in niedrigeren Lagen angebaut werden und brauchen in der Regel weniger Jahre von der Pflanzung bis zur ersten Ausbildung von Früchten als Arabicas.<br><br>Der Kaffeeröster erläuterte auch die Methoden der <strong>nassen und trockenen Aufbereitung</strong>. Diese haben als unterschiedliche Methoden der Fermentierung erhebliche Auswirkungen auf den Geschmack des Kaffees. Die nasse Aufbereitung hat sich dabei als Standard entwickelt. „Hierbei werden die Kaffeebohnen direkt von dem umgebenden Fruchtfleisch getrennt und gewaschen und anschließend getrocknet. Dagegen werden bei der trockenen Aufbereitung die Bohnen mit dem Fruchtfleisch (unter häufigem Wenden, damit es nicht zu Faulprozessen kommt) getrocknet und erst danach wird dies von den Bohnen entfernt“, weiß er. Erstere bringt nach Ruhm oft tolle Fruchtaromen mit toller Süße hervor und eher weniger Säure. Letztere sehr vielfältige Aromen mit einer stärkeren Säure. Aber auch hier seien eine gute Süße und oft auch ein vollmundiger Körper zu finden.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Röstrausch röstet langsam</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Höhepunkt der Veranstaltung war ein <strong>Geschmackstest</strong>, bei dem die ZuhörerInnen die Unterschiede selbst sinnlich erleben konnten. Es ging an diesem Abend auch um den Unterschied zwischen Kaffee, wie ihn „Röstrausch“ produziert, und billigem, industriell produzierten Kaffee, bei dem die Anbauer in der Regel nicht fair bezahlt werden und der zudem unter mangelhafter Bohnenqualität und zu schnellem, maschinellen Röstverfahren leidet. Dagegen legt Röstrausch unter anderem Wert auf <strong>sorgfältige, langsame Röstung</strong>, um den KundInnen hervorragende Qualität mit einer sehr guten, klassischen Aromatik zu bieten. Aber auch fruchtige und außergewöhnliche Exoten haben ihren Platz im Sortiment.&nbsp;<br>Genauer: Zunächst macht Röstrausch eine Proberöstung, um die Geschmacksausprägung des Rohkaffees und der Ernte festzustellen. „Beim anschließenden Cuppen, also standardisierte Verfahren zur Kaffeeverkostung, interessiert uns: Wie ist die Aromatik, die Süße, die Säure und der Körper des Kaffees dargestellt?“, erklärt Ruhm. Auf Grundlage dieser Einschätzung entwickelt der Kaffeeröster dann seine <strong>Röstprofile</strong>, um das Potential eines jeden Kaffees herauszuarbeiten. „Durch die Steuerung des Brenners im Röster, des Luftstroms, der Trommelgeschwindigkeit und der Länge der Röstung, können wir einzelne Charakteristika des Kaffees, wie z.B. die Stärke der Säure, die Tiefe der Röstaromen und auch den Körper und die Süße beeinflussen“, weiß er. So kreiert Röstrausch z.B. eher einen fruchtigen Filterkaffee oder auch einen kräftigen, vollmundigen Espresso aus dem gleichen Rohkaffee. Und zwar auf der Basis von Erfahrung und Wissen. Röstrauschs Langzeitröstungen sollen darüber hinaus <strong>magenschonender</strong> sein als Industriekaffees, sagen laut Ruhm seine KundInnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ruhm gab zudem wertvolle <strong>Tipps zur Kaffeezubereitung</strong>. Etwa: „Gerade beim Filterkaffee aus der Maschine ist es wichtig, dass diese 90-94° heißes Wasser zubereiten kann, da ansonsten die Aromatik des Kaffees sehr leidet.“ Und die Frenchpress ergebe einen schönen, zumeist etwas vollmundigeren Kaffee. Dabei solle der aber deutlich gröber als für die ‚normale‘ Filtermaschinen gemahlen sein oder man solle etwas weniger Kaffeepulver nehmen und den Kaffee nicht zu lange ziehen lassen. Denn bei einer feineren Mahlung lösten sich sonst zu viele Bitterstoffe. Am Ende ermutigte er das Publikum, verschiedene Kaffeesorten auszuprobieren: „Bleibt nicht bei dem einen Kaffee, probiert auch mal einen anderen!“ Nach dem Vortrag stand er den Gästen für individuelle Fragen zur Verfügung. Davon gab es einige. Wer nicht gleich drankam, für den oder die hieß es: Abwarten und Kaffee trinken!</p>
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		<title>Gin-Tasting bei Karibu</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/gin-tasting-bei-karibu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Batton]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 12:47:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karibu-kassel.de/?p=7752</guid>

					<description><![CDATA[Am 15.11.24 um 19 Uhr bei Karibu.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf einen unvergesslichen gemeinsamen Abend im Welt- und Regioladen KARIBU.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am <strong>Freitag, 15.11.2024 um 19:00 Uhr</strong>, laden wir ein, um den Diemel-Gin der St. Albert’s Distillery aus Liebenau bei uns in der Obersten Gasse 30, 34117 Kassel zu verköstigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 2022 ist es umso schöner, dass gemeinsam mit unserem regionalen Lieferanten aus Liebenau wieder ein Tasting stattfindet und Sie hierbei den Gin und seine Botanicals probieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintritt beträgt 10 € und beinhaltet den Gin zur Verköstigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karten können im Vorverkauf bei uns im Laden erworben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihre Teilnahme und interessante Gespräche und Fragen rund um das Thema „Gin“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit freundlichen Grüßen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team des Welt- und Regioladen KARIBU in Kassel</p>
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