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	<title>Fairer Handel &#8211; Karibu Welt- und Regioladen Kassel</title>
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	<description>Fair, Global, Regional, Ökologisch</description>
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		<title>Fairer Handel ist Zukunftsmodell für Afrika</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/fairer-handel-ist-zukunftsmodell-fuer-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Batton]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 08:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Bernard Outah]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Interview mit Bernard Outah, Direktor von WFTO Africa</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="948" height="529" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Bernard-Outah.jpg" alt="" class="wp-image-8698" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Bernard-Outah.jpg 948w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Bernard-Outah-300x167.jpg 300w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Bernard-Outah-768x429.jpg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/11/Bernard-Outah-600x335.jpg 600w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Menschen in Deutschland gaben im vergangenen Jahr fast zwei Milliarden Euro aus für fair gehandelte Waren. Unsere Partnerorganisation für fairen Handel setzt in Zukunft außerdem auf die Binnenmärkte in afrikanischen Ländern, wie Bernard Outah, Direktor von WFTO Africa, im Interview erklärt. <br><a href="https://www.brot-fuer-die-welt.de/blog/2022-fairer-handel-ist-zukunftsmodell-fuer-afrika/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zum Interview</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jetzt erst recht! Fairer Handel wichtiger denn je</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/jetzt-erst-recht-fairer-handel-wichtiger-denn-je/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Fairer Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[So titelte das Forum Fairer Handel (FFH) in der Pressemitteilung (kursiv) zu seiner Jahres-Pressekonferenz im Juli. Darin bilanzierte das FFH positiv bis kritisch, wie sich das letzte Geschäftsjahr im Fairen Handel entwickelt hat: Berlin, 24.07.2025 – 2024 war wirtschaftlich ein gutes Jahr für den Fairen Handel in Deutschland: Mit einem Plus von 11 Prozent erreichte...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">So titelte das Forum Fairer Handel (FFH) in der Pressemitteilung (kursiv) zu seiner Jahres-Pressekonferenz im Juli. Darin bilanzierte das FFH positiv bis kritisch, wie sich das letzte Geschäftsjahr im Fairen Handel entwickelt hat:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Berlin, 24.07.2025 – 2024 war wirtschaftlich ein gutes Jahr für den Fairen Handel in Deutschland:</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Mit einem Plus von 11 Prozent erreichte der Gesamtumsatz mit Produkten aus Fairem Handel einen neuen Höchstwert von rund 2,6 Milliarden Euro. Dieser beruht vor allem auf höheren Absatzmengen bei zentralen Produkten wie Kaffee und Schokolade – und das trotz hoher Rohstoffpreise. „Fairer Handel steht für Verlässlichkeit in Krisenzeiten und für soziale sowie ökologische Verantwortung entlang globaler Lieferketten. Angesichts von Klimakrise, wachsender Ungleichheit und gesellschaftlicher Spaltung ist das heute wichtiger denn je“, erklärt Andrea Fütterer (links im Bild), Vorstandsvorsitzende des Forum Fairer Handel (FFH), anlässlich seiner Jahrespressekonferenz.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die Zahlen des Geschäftsjahres 2024 zeigen: Fairer Handel bleibt gefragt – sogar in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten“, so Matthias Fiedler (rechts im Bild), FFH-Geschäftsführer. So wuchs der Umsatz mit Fairtradegesiegelten Produkten im vergangenen Jahr um 13 Prozent. Die anerkannten Fair-Handels-Unternehmen konnten eine Umsatzsteigerung von rund 9 Prozent verbuchen. Die Weltläden und Weltgruppen in Deutschland konnten ihren Gesamtumsatz im Vergleich zu 2023 halten – den schwierigen Bedingungen im stationären Einzelhandel zum Trotz. Durchschnittlich <strong>31 Euro gaben die Verbraucher*innen in Deutschland 2024 </strong></em>(im gesamten Jahr, d. Red.in)<strong><em> für faire Produkte aus. </em></strong><em>Ein Blick auf benachbarte europäische Länder wie die Schweiz, Österreich und Frankreich zeigt jedoch, dass hier noch viel Luft nach oben ist.</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Politischer Rückhalt für nachhaltige Lieferketten und globale Gerechtigkeit im Minus</em></strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Während die Absätze der wichtigsten Produktkategorien im Fairen Handel allesamt gestiegen sind und die Unterstützung für Themen der Nachhaltigkeit in der Bevölkerung wächst, gibt es von politischer Seite wieder starken Gegenwind“, konstatiert Andrea Fütterer. „Ein Beispiel: Die <strong>Lieferkettengesetze</strong> in Deutschland und der EU sind wichtige Meilensteine für die Durchsetzung unternehmerischer Sorgfaltspflichten, doch sie <strong>stehen aktuell massiv unter Druck</strong>“, warnt Matthias Fiedler. </em>Und zwar – das sei hier ergänzt, weil die Idee, dass die Menschheit von Deregulierung profitiert, leider ein wirtschaftspolitisches Revival erfährt. So will die Bundesregierung das Lieferkettengesetz bundes- wie europaweit kippen. Auch die EU-Staaten haben sich geeinigt, es zu lockern. Dann soll es nur noch Unternehmen mit 5000 und mehr Beschäftigten betreffen, statt wie jetzt ab 1000 Beschäftigte und zudem nur noch den/die unmittelbaren Geschäftspartner*in. Mehr unter <a href="https://www.forum-fairer-handel.de/news/artikel/eu-rat-befeuert-weitere-aushoehlung-der-europaeischen-lieferkettenrichtlinie">diesem Link</a> sowie im Abspann zum Herbstnewsletter. <em>Fiedler entgegnet: „Verantwortungsvolles Unternehmertum darf nicht als bürokratisches Hindernis abgetan werden, sondern muss als das begriffen werden, was es ist: die Verpflichtung von Unternehmen, Menschenrechte und ökologische Standards einzuhalten. Das geht nur, wenn alle mitmachen und deshalb braucht es starke Regeln für Unternehmen.“ Und stellte auf der Pressekonferenz fest, Deregulierung habe noch nie etwas gebracht im Sinne von globaler und sozialer Gerechtigkeit.</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Machtkonzentration im Lebensmitteleinzelhandel schadet Produzent*innen</em></strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Zu diesen starken Regeln gehören auch politische Weichenstellungen, um die Machtkonzentration in Lieferketten und im Lebensmitteleinzelhandel zu begrenzen und eine faire Verteilung der Wertschöpfung zu ermöglichen“, betont Fiedler. Viele Produzent*innen im Lebensmittelsektor sind von wenigen Abnehmern abhängig und häufig unlauteren Handelspraktiken und Preisdrückerei ausgesetzt. Dies ist beispielsweise auch im Kaffeesektor der Fall. Zwar profitieren die Produzent*innen derzeit von einem hohen Weltmarktpreis für Kaffee. Doch an ihrer prekären Stellung in der konventionellen Lieferkette hat sich nichts geändert. „Unsere Handelspartner wünschen sich für die Zukunft vor allem mehr Stabilität und größere Absätze über den Fairen Handel“, erläutert Andrea Fütterer. „Und sie wünschen sich die ideelle und finanzielle Anerkennung der großen Anstrengungen und Mehrleistungen, mit denen sie zu Umweltschutz, Ernährungs- und Zukunftssicherung für uns alle beitragen.“</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Blick nach vorn – jetzt erst recht</em></strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Trotz der Herausforderungen bleibt der Blick nach vorn gerichtet. „Unsere Branche zeigt tagtäglich, dass faires Wirtschaften möglich ist“, so Fütterer. „Aber es braucht mehr: <strong>Mehr zukunftsfähige Politik</strong>, mehr Unterstützung für gemeinwohlorientierte Unternehmen und mehr Orte, an denen gerechter Wandel konkret erlebbar wird.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die „zukunftsfähige Politik“ erörtert Pressesprecherin Katrin Frank (Bild-Mitte) auf Nachfrage: „Um die Ziele zu erreichen, arbeiten wir in breiten Bündnissen, wie etwa dem <em>Bündnis Konzernmacht beschränken</em>, der IniFair, der <em>Initiative Lieferkettengesetz</em> sowie <em>VENRO</em> und der <em>Klima-Allianz</em>. Hier ein paar Beispiele, an welchen Stellschrauben wir im Rahmen der Bündnisse derzeit drehen: Beim Themenkomplex „Marktmacht und Produzent*innen stärken“ begleiten wir gerade den Prozess der Monopolkommission, ein Sondergutachten zum Lebensmittelhandel zu erstellen. Unser Ziel hierbei ist, dass das Bundeskartellamt eine Sektoruntersuchung einleitet. Diese ist Voraussetzung für eventuell weitergehende kartellrechtliche Maßnahmen in diesem Sektor. Zudem begleiten wir die Evaluierung der EU-Richtlinie zu unlauteren Handelspraktiken und versuchen zudem mit politischen Entscheidungsträger*innen in Deutschland über die Vereinbarungen der Bundesregierung im Koalitionsvertrag zu unlauteren Handelspraktiken ins Gespräch zu kommen. Zum Thema Nachhaltigkeitsregulierung ist derzeit die Hauptaufgabe gemeinsam mit der <em>Initiative Lieferkettengesetz</em> sowie unseren Bündnispartnern auf EU-Ebene die Verwässerung des EU-Lieferkettengesetzes sowie auch anderer Nachhaltigkeitsregulierungen zu verhindern.“ Die schon einige Monate alten, aber noch aktuellen Forderungen des FFH finden Sie auch <a href="https://www.forum-fairer-handel.de/fileadmin/user_upload/2024_12_ffh_BTW-Forderungen_2025.pdf">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber nicht nur das Forum Fairer Handel ist aktiv. Auch Sie können es sein und werden. Denn wie Andrea Fütterer auf der Pressekonferenz im Juli sagte: „Fairer Handel ist auch Politik mit dem Einkaufskorb.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ausführlichere Informationen und alle wichtigen Zahlen enthält die Broschüre „Aktuelle Entwicklungen im Fairen Handel 2025“, welche wir anlässlich unserer Jahrespressekonferenz veröffentlichen. Die wichtigsten Zahlen und Fakten fasst das </em><a href="https://www.forum-fairer-handel.de/fileadmin/user_upload/Dateien/Publikationen_FFH/2025_ffh_auf-einen-blick_aktuelle-entwicklungen-im-fh.pdf"><em>Factsheet „Auf einen Blick: Aktuelle Entwicklungen im Fairen Handel“</em></a><em> auf zwei Seiten zusammen. Die Broschüre dazu finden Sie </em><a href="https://www.forum-fairer-handel.de/fileadmin/user_upload/Dateien/Publikationen_FFH/2025_ffh_aktuelle-entwicklungen-im-fh.pdf"><em>hier</em></a><em>. Und eine mittellange Fassung gibt es </em><a href="https://www.forum-fairer-handel.de/fairer-handel/zahlen-und-fakten-zum-fairen-handel-in-deutschland/umsatz-und-absatzzahlen"><em>hier</em></a><em> zu lesen.</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Über das Forum Fairer Handel</em></strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das </em><a href="http://www.forum-fairerhandel.de"><em>Forum Fairer Handel e.V.</em></a><em> (FFH) ist der Verband des Fairen Handels in Deutschland. Sein Ziel ist es, das Profil des Fairen Handels zu schärfen, gemeinsame Forderungen gegenüber Politik, Wirtschaft und Handel durchzusetzen und eine stärkere Ausweitung des Fairen Handels zu erreichen. Diese Arbeit ist am Leitbild einer sozial-ökologischen Transformation sowie der Vision eines gerechten Welthandels und eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems mit den Prinzipien des Fairen Handels als Standard ausgerichtet. Das FFH erhebt jährlich umfangreiche Daten zu Umsätzen und Absatzmengen des Fairen Handels, aus denen sich aktuelle Trends und Entwicklungen des Fairen Handels in Deutschland ablesen lassen. Einmal im Jahr veranstaltet das Forum Fairer Handel die Faire Woche – die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Mitglieder des Forum Fairer Handel sind Organisationen, die ausschließlich im Fairen Handel arbeiten, und Akteure, die die Förderung des Fairen Handels als einen der Schwerpunkte ihrer Arbeit ansehen: die Fair-Handels-Unternehmen GEPA – The Fair Trade Company, EL PUENTE, WeltPartner eG, BanaFair e.V. und GLOBO – Fair Trade Partner; der Weltladen-Dachverband e.V., außerdem Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V. sowie der FAIR BAND – Bundesverband für fairen Import und Vertrieb e.V. Weitere assoziierte Mitglieder bereichern die Arbeit des FFH mit ihren Erfahrungen, Meinungen und ihrer Fachkompetenz in Bezug auf Fairen Handel. Ein breites Netzwerk von Partnerorganisationen arbeitet in den Arbeitsgruppen des Forum Fairer Handel mit.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fairafric: Schokoladischer Gewinner aus Ghana</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/fairafric-schokoladischer-gewinner-aus-ghana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:20:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
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					<description><![CDATA[Total begeistert ist Karibu-Vereinsvorständin Nicola Haupt vom Schokoladenhersteller fairafric und dessen Produkten. Genauer: Sowohl von der dafür angewandten Kakao-Anbau-Methode Agroforst (s.u.), als auch davon, dass die komplette Wertschöpfung im Land, also Ghana, bleibt. Plus, das süße Resultat ist klimapositiv. Schokoladen von 42 bis 92 Prozent Kakaogehalt bietet der Hersteller an. Mal cremig mit Cashew-Kernen, mit...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Total begeistert ist Karibu-Vereinsvorständin Nicola Haupt vom <strong>Schokoladenhersteller </strong><a href="http://www.fairafric.com"><strong>fairafric</strong></a> und dessen Produkten. Genauer: Sowohl von der dafür angewandten <strong>Kakao-Anbau-Methode Agroforst</strong> (s.u.), als auch davon, dass <strong>die komplette Wertschöpfung im Land</strong>, also Ghana, bleibt. Plus, das süße Resultat ist <strong>klimapositiv</strong>. Schokoladen von 42 bis 92 Prozent Kakaogehalt bietet der Hersteller an. Mal cremig mit Cashew-Kernen, mit Kakao-Nibs oder auch mit Fleur de Sel (also salzig). Bei uns im Laden zu erstehen für 3,50 € die bio-zertifizierte Tafel. Hinzu kommen mit Schokolade ummantelte Ananas, Mango- und Kokosbällchen. Vertrieben an erster Stelle in Deutschland und an zweiter in Ghana selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun haben wir in unserem Quartalsnewsletter schon öfter von fairafric berichtet. Weil der westafrikanische Schokoladenhersteller seine Erfolgsgeschichte aber weiter fortgeschrieben und zudem Ladenmitarbeiterin Haupt auf unserem Juli-Plenum einen Vortrag darüber gehalten hat, hier die wichtigsten aktuellen Fakten und Details:</p>



<h5 class="wp-block-heading">Deutschland Weltmeister in Schokoladen-Konsum</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst einmal: Der Konsum an Schokolade in Deutschland ist so hoch wie nirgendwo sonst. Elf Kilogramm pro Kopf und Jahr verbrauchen wir hier. <strong>70 Prozent des enthaltenen Kakaos werden in Westafrika angebaut</strong>. Macht einen Umsatz von 100 Milliarden Dollar pro Jahr. <strong>Lediglich fünf Prozent davon kommen jedoch in Afrika an</strong>. An dieser Schieflage ändern laut fairafric weder Fair Trade noch das – zuletzt von der deutschen Regierung wieder infrage gestellte &#8211; Lieferkettengesetz etwas. Als 2016 die ersten Schokoladen vom Chocolatier in Ghana vom Band liefen, stand daher eine <strong>Vision von Gründer Hendrik Reimers</strong> dahinter: „<strong>Use business to end poverty</strong>“. Also das Geschäft nutzen, um die Armut zu beenden. Erschaffen wollte er dafür 10.000 klimafreundliche Arbeitsplätze in Afrika. Und zwar, indem dabei neokoloniale Strukturen durchbrochen werden und die <strong>Wertschöpfung im Land</strong> etabliert wird. In den englischen Kolonien war es regelrecht verboten, auf dem Kontinent produzierte Rohstoffe weiterzuverarbeiten. Kurzum, es ging Reimers in jeder Hinsicht um eine nachhaltige Entwicklung. Produziert wurde zunächst noch mit Schweizer Maschinen aus den 50er Jahren, die er in Ghana vorfand. Alles Weitere um Fertigung und Infrastruktur musste erst aufgebaut werden. Das nötige Geld dafür bekam er über <strong>crowdfunding von privaten Investor*innen</strong> und über den Verkauf der Schokoladen. Auch die GLS-Bank und die deutsche Entwicklungsgesellschaft steuerte bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits fünf Jahre später, also <strong>ab 2021, fertigte Fairafric in einer eigenen solarbetriebenen Fabrik in Amanase </strong>mit modernen Maschinen. Ein regionaler Bautrupp hatte sie hochgezogen. Sogar die Laborkittel wurden und werden vor Ort geschneidert. Die Kantine beliefern lokale Kakaobauern und -bäuerinnen mit ihren Feldfrüchten. Das bedeutet, sie können vielfältigere Einkommensquellen erschließen. Und <strong>seit </strong><strong>2022 gibt es außerdem eine unternehmenseigene Chocolaterie-Schule</strong>. Zu dieser Zeit hat fairafric bereits <strong>50 Angestellte. 40 Prozent des Teams sind Frauen</strong>. Auch in den Führungspositionen sind die weiblichen Kräfte mit den männlichen fast gleichauf. Insgesamt sind mit dem Schokoladenhersteller <strong>1000 neue Arbeitsplätze</strong> in der Region verbunden: Pro einem Job, in dem Agrarprodukte weiterverarbeitet werden, entstehen 2,8 Jobs in Zulieferbetrieben in Afrika. <strong>Anstatt 6 bis 8 Cent vom Verkauf einer in Europa produzierten Schokoladen mit ghanaischem Kakao bleiben so von in Afrika produzierter Schokolade 60 bis 80 Cent auf dem Kontinent</strong>.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Agroforst bringt hohen Ertrag</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Noch einmal vier Jahre darauf entstand die „<strong>Road to climapositive chocolate</strong>“: Der Kakao wird biodynamisch mittels der <strong>dynamischen Agroforst-Methode</strong> (DAF, dynamic agroforest) angebaut. Diese funktioniert in mehreren Schichten. Als erstes werden bodennahen Cassava-Büsche, Yams-Wurzeln und Kochbananen angebaut. Darüber, beziehungsweise daneben stehen Kakaobäume, die Schattengewächse sind. Überschattet werden sie von Cashew- und Mango-Bäumen. Und als vierte und letzte Schicht pflanzen fairafric Bäuer*innen Urwaldbäume und Kokospalmen an. Bedeutet: In einem regenerativen System ergänzen sich die Pflanzen gegenseitig nach den Prinzipien des Regenwaldes. Der Boden wird fruchtbarer und kann mehr Wasser speichern. Dadurch sind die Kakaobäume resistenter gegenüber Dürre. Außerdem kann der Boden mehr CO² aufnehmen. <strong>Der CO² Fußabdruck jeder Tafel wird vierfach im Boden der Farmen gespeichert. Durch den Anbau verschiedener Pflanzen können die Farmer*innen zudem ihr Einkommen diversifizieren</strong>. Das heißt, beispielsweise Bananen verkaufen oder aus zu Asche verbrannten Kakaoschoten Seife herstellen. Somit sind sie nicht nur vom Kakao abhängig. <strong>Auch kommt die Süßigkeit mit dem Schiff nach Deutschland anstatt mit dem Flugzeug.</strong> Und die <strong>Folie in der Papp-Verpackung der Schachteln besteht aus Holzzellstoff, der aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt und sogar </strong><strong>im hauseigenen Kompost biologisch abbaubar</strong> ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Fair Trade Ebene zahlt fairafric seinen Mitarbeiter*innen <strong>mehr als den ghanaischen Mindestlohn</strong>. Ihre ganzen Familien sind <strong>krankenversichert</strong>. In der Kantine gibt es <strong>subventioniertes Essen</strong>. Die Arbeiter*innen werden kostenlos mit Bussen abgeholt. Und zu guter Letzt: <strong>Das gesamte Management-Team besteht aus Ghanaer*innen</strong>. Allgemein hat fairafric das Ziel, das Leben der Kakaobäuer*innen zu verbessern. So werden sie auch am Ge<strong>winn des Start-Ups beteiligt und erhalten Bio-Prämien</strong> für den ökologischen Anbau. Heute arbeitet das Unternehmen mit 1500 von ihnen zusammen. <strong>Kinderarbeit ist außerdem Tabu</strong>. Insgesamt ist soziale Verantwortung von Anfang an Teil der Fabrik, die fest in ghanaischer Hand ist. Auf den Punkt gebracht: „Die Wertschöpfung ist das fehlende Puzzleteil zu wirklich fairem Handel“, wie es in einem der unten aufgeführten Filme heißt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Mix hat es fairafric entgegen dem herrschenden Weltmarkttrend, dass Schokolade im End-Verbrauch teurer wird, zuletzt sogar geschafft, seine <a href="https://karibu-kassel.de/hoehere-preise-fuer-schokolade-fragen-und-antworten-vom-weltladen-dachverband/">zunächst gestiegenen Preise</a> senken zu können. (Wir <a href="https://karibu-kassel.de/gepa-erhoeht-preise-fairafric-senkt-sie/">berichteten</a>.) Denn insbesondere durch klimakrisenbedingte Missernten und Spekulation an den Börsen gestiegene Rohstoffpreise konnten dem ghanaischen Schokoladenhersteller mittelfristig nichts anhaben. Und so konnte das Karibu-Ladenteam auf seinem Plenum beruhigt und bewundernd die von Kollegin Haupt zum Probieren gereichten fairafric-Schokoladenstückchen genießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen zum Weitergucken:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=o5Z8QiCefZs">Decolonize Chocolate</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5P7YCTPzCKU">Decolonize Chocolate 2</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Austausch sich bestärken und voneinander lernen</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/im-austausch-sich-bestaerken-und-voneinander-lernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:17:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[Vernetzungstreffen sind ein Herzstück der Weltladenarbeit. Sie bieten Raum sich auszutauschen, gegenseitig zu inspirieren und sich kollegial beraten zu lassen – über alltägliche Fragen im Laden ebenso wie über große entwicklungspolitische Themen. Die Regionaltreffen werden vom Verein Weltläden in Hessene.V. (WLH) organisiert und begleitet. Sie stärken das Gefühl, Teil einer gemeinsamen Bewegung zu sein. Zuletzt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vernetzungstreffen sind ein Herzstück der Weltladenarbeit. Sie bieten Raum sich auszutauschen, gegenseitig zu inspirieren und sich kollegial beraten zu lassen – über alltägliche Fragen im Laden ebenso wie über große entwicklungspolitische Themen. Die Regionaltreffen werden vom Verein Weltläden in Hessene.V. (WLH) organisiert und begleitet. Sie stärken das Gefühl, Teil einer gemeinsamen Bewegung zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt haben sich unter der Organisation vom <a href="https://weltlaeden-hessen.de/">Verein Weltläden in Hessen e.V. </a>im April wieder rund 22 Personen aus sieben nordhessischen Weltläden zum nordhessischen Regionaltreffen eingefunden. Diesmal im Weltladen Tintaya in Hofgeismar. Fairhandels-Beraterin Christine Feiler bestätigt den Nutzen und das Ziel der Vernetzung: „<strong>Ziel dieser Treffen war und ist es bis heute, den Austausch unter den Weltläden zu fördern, gemeinsame Herausforderungen zu besprechen und voneinander zu lernen</strong>“, erklärt sie. Weltläden seien oftmals kleine, lokal verankerte Initiativen. Durch die Vernetzung auf Landesebene könnten sie sich gegenseitig stärken, Wissen teilen und gemeinsame Positionen entwickeln. WLH organisiert auch Vernetzungstreffen für die mittelhessischen und südhessischen Weltläden. Und zwar zweimal im Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So erlebte auch die Verfasserin dieses Artikels bei zwei früheren nordhessischen Treffen: Schnell wurde deutlich, dass <strong>viele Weltläden ähnliche Herausforderungen teilen</strong> – etwa beim Generationenwechsel im Team. Der demografische Wandel macht auch vor dem Fairen Handel nicht halt, und vielerorts fehlt es an belastbaren jüngeren Ehrenamtlichen. Umso wertvoller ist es, sich in solchen Runden offen austauschen zu können, voneinander zu lernen und zu spüren: Wir sind mit unseren Fragen und Sorgen nicht allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch in anderen Bundesländern finden <strong>regelmäßige Regionalkonferenzen und Vernetzungstreffen</strong> statt. Das nächste nordhessische in Kürze im Herbst &#8211; voraussichtlich im November. (Genaueres zeitnah <a href="https://weltlaeden-hessen.de/">hier</a>.) Allerdings online. Im Zuge der „Coronaisierung“ von Arbeit waren die Treffen notgedrungen digitalisiert worden. Das wurde dann nach Feiler in Absprache mit den Weltläden für die Herbstzusammenkünfte beibehalten. Zumal sich am Jahresende oft Termine stauten. „Die Geschichte der hessischen Vernetzungstreffen reicht jedoch weiter zurück: Sie haben ihren Ursprung in der mittelhessischen Weltladenarbeit der 1990er Jahre. Damals begannen sich Engagierte rund um den Weltladen Marburg regelmäßig mit anderen Läden der Region auszutauschen“, erzählt sie.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Alles begann in Marburg</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits 1999 organisierte Johannes Lauber – damals im Weltladen Marburg aktiv – das erste gesamthessische Vernetzungstreffen. „Es war ein bewusst offenes Format, das auch politische Akteur*inneneinbezog: Im Rahmen des hessischenLandtagswahlkampfs diskutierten Kandidatinnen verschiedener Parteien mit Weltladen-Engagierten über globale Gerechtigkeit und faire Handelsstrukturen“, so die Mitarbeiterin von Weltläden in Hessen e.V. Und weiter: „Mit der Zeit wurde die Struktur weiterentwickelt: Ab 2006 gab es dokumentierte Treffen im damaligen GEPA-Regionalzentrum in Alzenau. Ab 2010 wurde das Format auf drei Regionen aufgeteilt – Nord-, Mittel- und Südhessen –, um noch gezielter auf regionale Themen und Bedarfe eingehen zu können.“ &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu reifte die Idee, eine professionelle Unterstützung für Weltläden in Hessen aufzubauen. In der Folge wurden nicht nur die Treffen verstetigt und regional ausdifferenziert, sondern auch die Grundlagen für die spätere <strong>Fairhandels-Beratung </strong>gelegt. 2006 wurde schließlich die erste Beratungsstelle eingerichtet – zunächst angesiedelt beim Weltladen Marburg, später institutionell getragen vom Verein Weltläden in Hessen e.V., ist von ihr zu erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute sind die Treffen fester Bestandteil der Arbeit von WLH: „Im Frühjahr steht meist die Vorstellung der Weltladentags-Kampagne im Mittelpunkt. Im Herbst widmen wir uns aktuellen entwicklungspolitischen oder weltladenpraktischen Themen, die von den Teilnehmenden selbst eingebracht werden wie Fragen zu Lieferketten, Bildung oder gesellschaftspolitischem Engagement.“ Die hohe Beteiligung zeige, wie wichtig dieser regelmäßige Austausch für die Weltladenarbeit in Hessen ist, fährt die Fair-Handels-Beraterin fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile hat sich diese Form der Vernetzung in Hessen etabliert und wird laut Feiler stark nachgefragt. In anderen Bundesländern werden sie mal von den Landesnetzwerken organisiert, mal von der Fair-Handels-Beratung. Die Treffen werden immer von einer Mitarbeiterin von Weltläden in Hessen e.V. moderiert – idealerweise gemeinsam mit einer zweiten oder dritten Kollegin, um fachliche Impulse zu setzen, Rückmeldungen aufzufangen und dokumentierend zu begleiten. Unabhängig davon freut sich der Verein, wenn auch die teilnehmenden Weltläden mit mehreren Personen aus ihren Teams anreisen – so kann der Austausch im eigenen Laden im Nachgang noch wirksamer weitergetragen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt hat Christina Schlag, Projektmitarbeiterin bei WLH, die Moderation in Hofgeismar übernommen. „Der Austausch war sehr lebendig, insbesondere zur geplanten Kampagne um die dramatischen Folgen des Klimawandels für den Kakaoanbau: Sinkende Erträge bedrohen das Einkommen vieler Kakaobäuer*innen – faire Preise für Schokolade machen hier den Unterschied! Auch persönliche Herausforderungen und Erfahrungen fanden Raum“, resümiert meine Interviewpartnerin. Sie freut sich schon auf das nächste Treffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Personalkarussell im Genossenschafts-Aufsichtsrat dreht sich</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/personalkarussell-im-genossenschafts-aufsichtsrat-dreht-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:16:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[„Mein Ziel ist, die Ideen von Nachhaltigkeit und Fairness durch die Genossenschaft Karibu eG zu verbreiten. Dabei bezieht sich Fairness nicht nur auf fairen Handel, sondern auch auf ein faires Miteinander der Genossinnen und Genossen von Karibu eG untereinander,“ so das klare Statement vom neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaft Karibu eG, Michael Meißner. Dazu wählten ihn...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">„Mein Ziel ist, die Ideen von Nachhaltigkeit und Fairness durch die <a href="https://karibu-kassel.de/ueber-uns-karibu/karibu-genossenschaft/">Genossenschaft Karibu eG</a> zu verbreiten. Dabei bezieht sich Fairness nicht nur auf fairen Handel, sondern auch auf ein faires Miteinander der Genossinnen und Genossen von Karibu eG untereinander,“ so das klare Statement vom <strong>neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaft Karibu eG, Michael Meißner</strong>. Dazu wählten ihn die Mitglieder des Aufsichtsrates im Juli mit zwei Stimmen dafür und einer Enthaltung. Der Karibu-Mitarbeiter folgt damit Herbert Troup, der zuvor aus Altersgründen ausgeschieden ist (mehr dazu <a href="https://karibu-kassel.de/herbert-troup-verabschiedet/">hier</a>). Diese Führungsposition tritt Meißner an, nachdem er bereits letztes Jahr in den Aufsichtsrat gewählt worden war. In seine Fußstapfen tritt <strong>Nadine Meibert</strong>. Die Generalversammlung der Genossenschaft hat sich schon im Juni für sie ausgesprochen. Als Dritte komplettiert <strong>Monika Dunn</strong> das Gremium.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als Aufsichtsratsvorsitzender koordiniere ich die Arbeit im Aufsichtsrat, leite dessen Sitzungen und nehme die Belange des Aufsichtsrates nach außen wahr. Dazu gehört zum Beispiel, die im Aufsichtsrat getroffenen Entscheidungen umzusetzen“, erklärt der 62jährige. Weiterhin sei der Aufsichtsratsvorsitzende Ansprechpartner des Genossenschafts-Vorstands. Denn er nimmt die vom Vorstand zu erstattenden Berichte entgegen und leitet sie an die anderen Aufsichtsratsmitglieder weiter. Bei seinen bisherigen beruflichen Tätigkeiten, unter anderem als Leiter eines kleinen Unternehmens und Führungskraft in einem Life Sciences Start-up-Unternehmen habe er nicht zuletzt mit Hilfe der Werkzeuge „konstruktives Streiten und integratives Miteinander“ dazu beitragen können, dass die jeweiligen Geschäftsideen sich umsetzen ließen. Bei Karibu ist er dann im Herbst 2023 eingestiegen. Und Meißner blickt optimistisch in die Zukunft: „Ich glaube, aufgrund meiner beruflichen Erfahrung und vor allem der erworbenen Werkzeuge kann ich meinen Beitrag dazu leisten, sowohl die Aufgaben des Aufsichtsrats als auch die Ideen der Genossenschaft umzusetzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <strong>Nadine Meibert bringt für ihr Engagement im Aufsichtsrat berufliche Kompetenzen</strong> mit: „Nach meiner Ausbildung als Außenhandelskauffrau habe ich eine Weiterbildung als Wirtschaftsfachwirtin abgeschlossen, in der ich u.a. auch Kenntnisse im Bereich BWL und VWL erlangen konnte. Daher hoffe ich, dass ich all mein Wissen und meine Erfahrung aus Aus-, Weiterbildung und Berufsleben einbringen kann“, erklärt die 34jährige. Damit möchte sie Karibu insgesamt weiter voranbringen sowie beim weiteren Etablieren der Themen des Fairen Handels und aller damit verbundenen Aufgaben unterstützen. Außerdem soll ihre Tätigkeit helfen, dass der Laden, die Genossenschaft und in diesem Zusammenhang auch der Verein gut &#8222;durch die nächsten Jahre kommt&#8220;. Seit März 2020 arbeitet sie bei Karibu mit. In den Aufsichtsrat hat sie sich jetzt wählen lassen, weil sie neue Herausforderungen mag und sich derer sehr gerne annimmt. „Außerdem finde ich es interessant und spannend, neben meiner bisherigen Tätigkeit im Ladendienst, noch einmal einen anderen Blick auf Karibu, den Laden und die Genossenschaft, zu erhalten“, so Meibert. „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben im Aufsichtsrat und bin gespannt, was diese zu bieten hat“, sagt sie.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Aufsichtsrat berät und beaufsichtigt</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Aufsichtsrat hat im Interesse der Mitglieder der Genossenschaft den Vorstand zu beraten und zu beaufsichtigen</strong>. Diese Tätigkeiten sind durch die <strong>monatlichen Steuergruppenmeetings</strong> gegeben. In diesen trifft sich monatlich der Genossenschaftsvorstand mit dem des Vereins sowie dem Aufsichtsrat, dem Geschäftsführer und den Beisitzern. Das Gremium klärt und spricht das Zusammenspiel ab zwischen Karibu Verein (zuständig für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit) und Genossenschaft (trägt den Laden, beschäftigt hauptamtliche Ladendienstler*innen inklusive Geschäftsführer). Außerdem geht es darum, die Arbeit auszuwerten, die Finanzen zu planen sowie vertragliche und Personalangelegenheiten von Letztgenannter. Der Aufsichtsrat hat darüber hinaus den Jahresabschluss und den Lagebericht zu prüfen und der Generalversammlung vor der Feststellung des Jahresabschlusses über das Prüfergebnis zu berichten. <strong>Bernd Schäfer-Valtink und Werner Bührmann sind weiterhin die Vorstände der eG</strong> und nicht im Aufsichtsrat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Letzterem hier auch die der <strong>Genossenschaftsversammlung vorgelegten Bilanz zum abgelaufenen Jahr</strong>: Der Jahresumsatz 2024 betrug etwas über 200.000 € und ist gegenüber 2023 um 8,1% gestiegen. Allerdings erhöhte sich auch der Materialaufwand um 6,6 % und die Personalkosten um 6,5 %. Da Ex-Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Troup sein Darlehen von 7000 € der Genossenschaft überlassen hat, ergab sich im Jahresergebnis ein sehr positives Ergebnis. &#8211; Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an ihn! &#8211; &nbsp;Dadurch konnte der Verlustvortrag (die aufgelaufenen negativen Jahresergebnisse der Vorjahre corona- und kriegsbedingt) ausgeglichen und insgesamt ein Bilanzgewinn von 126 € erreicht werden. Bührmann dazu: „Damit steht die Genossenschaft Karibu e.G. aktuell gut und gesund da, aber die <strong>Herausforderungen für die nächsten Jahre sind groß.</strong>“ Das sind nach seinen Worten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Personalkosten</strong>: Sie werden in den nächsten Jahren steigen, da der Mindestlohn angehoben worden ist und erwartbar Löhne erhöht werden. Dieses zu kompensieren ist nur möglich, wenn die Marge erhöht wird (bedeutet, Produkte werden teurer) oder der Jahresumsatz bei gleichbleibender Marge gesteigert werden kann. Derzeit beschäftigt die Genossenschaft zwei Teilzeitkräfte und zwei Mini-Jobberinnen.</li>



<li>Der Laden muss für <strong>&#8222;neue&#8220; und &#8222;jüngere&#8220; KundInnen</strong> und genauso für <strong>&#8222;neue&#8220; und &#8222;jüngere&#8220; Ehrenamtliche</strong> geöffnet werden.</li>



<li>Das <strong>Sortiment</strong> muss an die Zielgruppen angepasst werden. Außerdem konkurriert Karibu mit dem Online-Handel und mit sich für faire Produkte öffnenden Allgemeinversorgern wie &#8222;Tegut&#8220;, &#8222;Edeka&#8220; und anderen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Möchten Sie diesen Prozess unterstützen? <strong>Dann werden Sie doch auch Genossin oder Genosse. Mindestbeteiligung</strong>: drei Anteile zu je 50,- €. Vorstand und Aufsichtsrat freuen sich auf Sie.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weltladenpionier in Sachen regionale Produkte</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/weltladenpionier-in-sachen-regionale-produkte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:15:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir waren von Anfang (2008, d. Red.in.) an der Meinung, das zum Fairen Handel auch gehört, heimische Produzent*innen zu unterstützen und zu fördern. Dabei lag der Schwerpunkt auf regionaler Entwicklung, Nachhaltigkeit und Ökologie. Auch um den Kund*innen einen modernen, interessanten, und attraktiven Laden zu bieten“, erklärt Helga Tewes, eine der GründerInnen vom Welt- und Regioladen...]]></description>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7e526013e49896d8e26403200e704bf7 wp-block-paragraph">„Wir waren von Anfang (2008, d. Red.in.) an der Meinung, das zum Fairen Handel auch gehört, heimische Produzent*innen zu unterstützen und zu fördern. Dabei lag der Schwerpunkt auf regionaler Entwicklung, Nachhaltigkeit und Ökologie. Auch um den Kund*innen einen modernen, interessanten, und attraktiven Laden zu bieten“, erklärt Helga Tewes, eine der GründerInnen vom Welt- und Regioladen Karibu. Der also nicht umsonst so heißt. Mit diesem Ansatz gehörte Karibu nach eigener Einschätzung zu den PionierInnen im Fairen Handel auf diesem Gebiet. Auch heute noch – siebzehn Jahre nach Vereins- und zwölf Jahre nach Ladengründung &#8211; ist Karibu darin ziemlich herausragend aus der Masse der rund 900 Weltläden in Deutschland. Geschäftsführer Christoph Elich beziffert den <strong>Anteil am Gesamtumsatz auf 25 Prozent, den die Regionalen ausmachen</strong>. – Inklusive Röstrausch-Kaffee, der den Regiokriterien (s.u.) jedoch nicht ganz entspricht, da die Rohstoffe nicht aus der Region sind. Den <strong>Regiokriterien</strong> in vollem Umfang entsprechen die im Laden erhältlichen Kräuter und Tees von Berglandkräuter aus Bebra, veganen Tomatenaufstrich und Nudeln aus der Kommune Niederkaufungen oder Linsen und Goldleinsamen aus Witzenhausen. Zu finden sind sie in einem eigens dafür bestückten Regioregal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das <strong>erste „regionale“ Produkt war gleich der „Himmelsstürmer“, unser Kassel-Kaffee“,</strong> berichtete unlängst Tewes in einem Interview mit GEPA-Aktuell, der Publikation des Lieferanten GEPA. Geröstet von der <strong>Rösterei Röstrausch in Gudensberg</strong>. „Das ist nach wie vor ein Ankerprodukt und zugleich eine fast perfekte Verkörperung des Konzepts: ökologisch angebaut, fair gehandelt und lokal geröstet“, so Tewes heute dazu. „Fast“, denn der Rohkaffee von Inhaber Georg Ruhm kommt aus verschiedenen lateinamerikanischen, einigen afrikanischen Ländern (u.a. Honduras, Peru, Äthiopien) sowie dem asiatischen Indonesien und zum Teil über faire Importeure wie <a href="http://www.mitka.de/einkauf.html">Mitka</a> in Zusammenarbeit mit El Puente. Ansonsten kauft er <a href="https://www.flocert.net/">flocert</a> zertifizierten Kaffee ein (Zertifizierungsorganisation für FairTrade), bei denen die KaffeeanbauerInnen nach dem Fairtrade entlohnt werden und die auch weitere Kriterien (wie auch die Mitka) unterstützen, wie z.B. der Kinderarbeit entgegenzuwirken, die Finanzierung zu verbessern etc. Aber das nur nebenbei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Generell bietet Karibu im <strong>Regio-Sortiment hauptsächlich Lebensmittel</strong> an. Und zwar ganz bewusst: „Viele kleine Produzent*innen im ländlichen Raum sind bei Verarbeitung, Vertrieb und Vermarktung so professionell geworden, dass für uns eine Zusammenarbeit einfacher geworden ist. Die Produkte haben konstant gute Qualität, sind lieferbar usw.“, berichtete die Karibu-Mitarbeiterin gegenüber der GEPA. Im Kunsthandwerk gestalte sich das schwieriger. Jedoch gibt es im Laden zum Beispiel auch regional produzierte Postkarten oder kurzfristig schon mal Produkte wie Häkelmützen und Täschchen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Strenge Kriterien</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Was der Laden an regionalen Artikeln anbietet, ist in <a href="https://karibu-kassel.de/kriterien-fuer-globale-und-regionale-produkte/"><strong>Muss- und Soll-Kriterien</strong></a> streng umrissen. So muss die <strong>Verarbeitung in einem</strong> <strong>Umkreis von 100 km</strong> rund um Kassel erfolgen und der Lieferant, die Lieferantin muss dort seinen oder ihren Sitz haben. Die <strong>Mehrheit der Zutaten muss maximal aus 150 km Entfernung</strong> kommen. Bezugsquellen und Verarbeitung müssen <strong>transparent</strong> sein. Mitarbeiter*innen müssen <strong>fair entlohnt</strong> werden. Eventuelle Zutaten aus dem Ausland <strong>müssen bio- und oder fair zertifiziert</strong> sein. Bei den Soll-Kriterien geht es nach Tewes stark um ökologische Aspekte. „Die sind uns auch sehr wichtig. Aber wie im Fairen Handel ist da für kleine Produzenten oft nicht alles umsetzbar, oder eine Zertifizierung zu teuer“, stellt die Karibu-Mitarbeiterin in dem zitierten Interview fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Bei den Kriterien für unsere regionalen Produkte haben wir uns in vielen Punkten an den Grundsätzen des Fairen Handels orientiert und diese an die regionalen Bedingungen angepasst. So geht es dabei vorrangig um die Förderung regionaler Kleinproduzent*innen, regionale Vermarktung, Nachhaltigkeit und Ökologie“, weiß Tewes. Um regionale Produkte ins Sortiment aufnehmen zu können, geht das Ladenteam meistens aktiv auf die Suche. „Wir kannten Projekte oder haben diese recherchiert, auf Märkten kennengelernt, oder eher selten haben sich Produzent*innen bei uns vorgestellt“, sagt sie. Georg Raum von Röstrausch kannten die frühen Karibus bereits in der Planungsphase. „Wir haben von Beginn an zusammengearbeitet und an einem gemeinsamen Produkt, dem Kassel-Kaffee, gearbeitet. Außerdem haben wir relativ zeitgleich unsere Geschäfte eröffnet“, so Tewes. Außerdem: „Wir machen unsere Suche nach regionalen Produkten nicht publik, da wir das Sortiment nicht wesentlich erweitern wollen.“ Gelegentlich falle aber ein Produkt oder eine Produzent*in aus. Dann sucht das Team nach einem Ersatzprodukt. Vorschläge dazu kommen von allen Karibus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kund*innen hatten von Anfang an einen ähnlichen Bedarf an regionalen Produkten wie das Karibu-Team. <strong>Das Prinzip des regionalen Konsums ist ihnen nach der Karibu-Gründerin ähnlich wichtig wie fair Gehandeltes</strong>. Auch sei es heute viel selbstverständlicher, regional, weil in der Regel nachhaltiger zu kaufen. Auch im Supermarkt. Und Tewes selbst? Ein Lieblingsprodukt habe sie nicht. „Aber ich kaufe regelmäßig von den regionalen Produkten Öl, Brotaufstrich und auch den Kaffee.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Für das Handeln mit regionalen Produkten haben die Mitglieder des <a href="http://www.weltladen.de">Weltladen Dachverbandes</a> bereits 2010 eine <a href="https://www.weltladen.de/downloads/mitglieder-betreuung/konvention-der-weltlaeden/">Weltladen-Konvention</a> beschlossen, nach der die <strong>Grenze für regionale Produkte im Sortiment bei 20 % liegt</strong>. Da der regional geröstete Kaffee von Röstrausch strenggenommen, nur teilweise darunterfällt, aber einen großen Teil des Regio-Umsatzes ausmacht, bewegt sich Karibu in dieser Hinsicht im Rahmen. „Der Weltladen-Dachverband ist das zentrale Netzwerk der Weltläden und Aktionsgruppen für Fairen Handel auf Bundesebene. Er ist als Verein organisiert und hat seine Geschäftsstelle in Mainz. Rund 480 der ca. 900 Weltläden in Deutschland sind Mitglied im Weltladen-Dachverband.“ (Quelle: Website) So auch Karibu. Die aktuelle Form der Konvention ist die überarbeitete von 2019. </p>
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		<title>Termine-Mix im September und Anfang Oktober</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/termine-mix-im-september-und-anfang-oktober/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:09:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Faire Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[12. – 26.9.&#160;&#160; Faire Woche(n) 2025, bundesweite Aktionswoche(n) des Fairen Handels Seit mehr als 20 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels....]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>12. – 26.9.</strong>&nbsp;&nbsp; <strong>Faire Woche(n) 2025</strong>, <a href="https://www.faire-woche.de/start/faire-woche-2025">bundesweite Aktionswoche(n) des Fairen Handels</a> Seit mehr als 20 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. (O-Ton Weltladen Dachverband Website) Vor diesem Hintergrund:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom <strong>13. &#8211; 21.September 2025</strong> veranstaltet Fairtradetown eine <strong>Aktionswoche zum Fairem Kakao</strong>. Auftakt ist am <strong>Samstag, 13.9. von 9 &#8211; 14 Uhr</strong> in der Markthalle. Dafür wird es dort einen Stand mit <strong>Kommissionsware von Karibu</strong> geben<strong>.</strong> Am <strong>Sonntag, 14.9.</strong> findet in der Martinskirche um 10 Uhr ein <strong>Ökumenischer Gottesdienst</strong> zum Thema statt mit anschließendem Kaffee-Ausschank. Auch da wird es einen <strong>Stand mit fairen Produkten geben, und zwar rund um das Thema Kakao</strong>.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Einladung&nbsp;zur&nbsp;<strong>Schmuckausstellung&nbsp;</strong>im&nbsp;Weltladen&nbsp;Karibu</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vernissage&nbsp;</strong>am&nbsp;<strong>1.&nbsp;Oktober&nbsp;2025&nbsp;um&nbsp;18.30&nbsp;Uhr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im&nbsp;Oktober&nbsp;wird&nbsp;es&nbsp;glanzvoll&nbsp;im&nbsp;Weltladen&nbsp;Karibu:&nbsp;Drei&nbsp;regionale Kunsthandwerker:innen präsentieren&nbsp;ihre&nbsp;handgefertigten&nbsp;Schmuckstücke&nbsp;&#8211;&nbsp;individuell,&nbsp;charaktervoll&nbsp;und&nbsp;mit&nbsp;viel Liebe&nbsp;zum&nbsp;Detail&nbsp;gestaltet.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Daniele Sabbatini &amp; Parinaz Fazelian &#8211; Nogre</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;Künstlerduo&nbsp;&#8222;Nogre&#8220;&nbsp;schmiedet&nbsp;Silberschmuck&nbsp;mit&nbsp;Ecken&nbsp;und&nbsp;Kanten.&nbsp;Ihre&nbsp;Stücke zeichnen&nbsp;sich&nbsp;durch&nbsp;einen&nbsp;rohen&nbsp;und&nbsp;organischen&nbsp;Look&nbsp;aus&nbsp;&#8211;&nbsp;unperfekt&nbsp;im&nbsp;besten&nbsp;Sinne, dabei&nbsp;kraftvoll&nbsp;und&nbsp;authentisch.&nbsp;&nbsp;Alle&nbsp;Stücke&nbsp;sind&nbsp;aus&nbsp;recyceltem&nbsp;Silber&nbsp;handgefertigt.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Andrea Deist &#8211; meine Lieblingsstücke</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Andrea&nbsp;Deist&nbsp;fertigt&nbsp;ihre&nbsp;persönlichen&nbsp;Lieblingsstücke&nbsp;aus&nbsp;einer&nbsp;Vielfalt&nbsp;besonderer Materialien:&nbsp;&nbsp;Polarisperlen,&nbsp;Halbedelsteine,&nbsp;Süßwasserperlen,&nbsp;Lava,&nbsp;Edelstahl&nbsp;und&nbsp;mehr. Ihre&nbsp;Lieblingsstücke&nbsp;sind&nbsp;mal&nbsp;farbenfroh&nbsp;und&nbsp;lebendig,&nbsp;mal&nbsp;zart&nbsp;und&nbsp;filigran&nbsp;&#8211;&nbsp;jedes&nbsp;ein Unikat&nbsp;mit&nbsp;Liebe&nbsp;gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur&nbsp;Vernissage&nbsp;am&nbsp;Mittwoch&nbsp;1.&nbsp;Oktober&nbsp;um&nbsp;18.30&nbsp;Uhr&nbsp;laden&nbsp;wir&nbsp;Sie&nbsp;herzlich&nbsp;ein!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen&nbsp;Sie&nbsp;ins&nbsp;Gespräch&nbsp;mit&nbsp;den&nbsp;Kunstschaffenden&nbsp;und&nbsp;entdecken&nbsp;Sie&nbsp;besonderen Schmuck&nbsp;jenseits&nbsp;des&nbsp;Gewöhnlichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;Ausstellung&nbsp;ist&nbsp;bis&nbsp;zum&nbsp;31.&nbsp;Oktober&nbsp;während&nbsp;der&nbsp;regulären&nbsp;Öffnungszeiten&nbsp;zu&nbsp;sehen. Alle&nbsp;Schmuckstücke&nbsp;können&nbsp;selbstverständlich&nbsp;auch&nbsp;erworben&nbsp;werden. Wir&nbsp;freuen&nbsp;uns&nbsp;auf&nbsp;Ihren&nbsp;Besuch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr&nbsp;Team&nbsp;vom&nbsp;Weltladen&nbsp;Karibu</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Christopher Street Day Kassel erst im September</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/christopher-street-day-kassel-erst-im-september/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2025 05:10:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karibu-kassel.de/?p=8340</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde des fairen Handels! Leider hat die im Sommernewsletter zitierte Website das Datum des Christopher Street Days in Kassel falsch angegeben. Der richtige Termin für die LGBTIQ+-Parade ist erst am 20.9. diesen Jahres. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. &#8211; Bei der CSD-Demo gehen weltweit an verschiedenen Terminen im Sommer Menschen für...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liebe Freundinnen und Freunde des fairen Handels!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider hat die im Sommernewsletter zitierte Website das Datum des <a href="https://www.kassel.de/buerger/sport_und_freizeit/wiederkehrende-veranstaltungen/christopher-street-day-in-kassel.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Christopher Street Days in Kassel</a> falsch angegeben. Der richtige Termin für die <a href="https://www.logo.de/das-bedeutet-lgbtqia-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">LGBTIQ+</a>-Parade ist erst am 20.9. diesen Jahres. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. &#8211; Bei der CSD-Demo gehen weltweit an verschiedenen Terminen im Sommer Menschen für die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgendern, Inter- und Bisexuellen auf die Straße. Die politische Weltladen-, bzw. Fair Handels-Bewegung unterstützt das. Denn sie setzt sich unter anderem für <a href="https://weltladen-jahresplaner.de/28-06-christopher-street-day-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vielfalt und Gleichbehandlung</a> aller Menschen ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weil zuletzt der Bundestag in der Kritik stand, da die queere Gruppe der Bundestagsverwaltung nicht am CSD in Berlin teilnehmen darf und die Regenbogenflagge auch nicht auf dem Reichstag gehisst werden soll, hier noch ein <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/csd-regenbogennetzwerk-absage-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lesetipp.</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen schönen Sommer noch! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Karibus</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Wenn Frauen gestärkt werden, verändert sich eine ganze Gemeinschaft“</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/wenn-frauen-gestaerkt-werden-veraendert-sich-eine-ganze-gemeinschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:40:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[globale Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
		<category><![CDATA[Marxismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karibu-kassel.de/?p=8225</guid>

					<description><![CDATA[Der Kapitalismus – und natürlich das Patriarchat – macht weltweit vor allem aus Frauen Verlierende. Dem versucht der faire Handel abzuhelfen. Er fördert unter anderem gezielt Frauen. So hieß auch der Titel des Vortrags von Fairhandelsberaterin Christine Feiler im Rahmen der Internationalen Frauentage in Kassel „Frauen im fairen Handel und Frauenpolitik des fairen Handels“. Mitte...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8d2484e57718745e08ac02d3181151e0 wp-block-paragraph"><a>Der Kapitalismus – und natürlich das Patriarchat – macht weltweit vor allem aus Frauen Verlierende. Dem versucht der faire Handel abzuhelfen. Er fördert unter anderem gezielt Frauen. So hieß auch der Titel des <strong>Vortrags von Fairhandelsberaterin Christine Feiler im Rahmen der Internationalen Frauentage</strong> in Kassel „Frauen im fairen Handel und Frauenpolitik des fairen Handels“. Mitte März veranstalteten ihn bei uns im Laden Karibu und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, Referat Wirtschaft, Arbeit und Soziales. Worum es in dem spannenden und engagierten Vortrag der Mitarbeiterin von Weltläden in Hessen e.V. konkret ging, zeigt das folgende Interview von Britta Erlemann:</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Frauenpolitik verfolgt der faire Handel?<br></strong>Die Frauenpolitik des Fairen Handels basiert auf einem klaren, verbindlichen Prinzip: Geschlechtergerechtigkeit ist einer der zehn Grundsätze des Fairen Handels. Es geht also nicht nur um ein „schönes Extra“ – sondern um eine verpflichtende Grundlage, nach der alle Fair-Handels-Organisationen weltweit arbeiten müssen. Der Faire Handel verfolgt eine aktive Frauenförderung, die weit über „gleiche Bezahlung“ hinausgeht. Es geht um Empowerment, Teilhabegerechtigkeit und um die Veränderung gesellschaftlicher Strukturen, die Frauen seit Generationen benachteiligen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet konkret: sie erhalten Zugang zu Bildung und Weiterbildung, werden in Entscheidungsprozesse eingebunden, in Führungspositionen gestärkt, erhalten existenzsichernde Einkommen und werden in Selbstorganisation gefördert – z. B. in reinen Frauenkooperativen. Kurz gesagt: Der Faire Handel will nicht nur Frauen „mitnehmen“, sondern sie bewusst stärken und sichtbar machen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Benachteiligte fördern</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum?<br></strong>Der Faire Handel fördert Frauen, weil sie weltweit in fast allen Lebensbereichen strukturell benachteiligt sind – besonders in den globalen Lieferketten wie der Landwirtschaft und der Textilindustrie. Fast 70 % der Menschen, die in extremer Armut leben, sind Frauen. Sie arbeiten häufig unbezahlt oder unterbezahlt – sei es auf dem Feld, an der Nähmaschine oder im informellen Sektor. In der Landwirtschaft stellen Frauen rund 43 % der Arbeitskräfte, in manchen Regionen des Globalen Südens produzieren sie sogar bis zu 80 % der Grundnahrungsmittel. Trotzdem besitzen sie kaum Land, haben selten Zugang zu Krediten oder Weiterbildungen. In der Textilbranche wiederum machen Frauen etwa 75 % der Beschäftigten aus – oft unter menschenunwürdigen Bedingungen: lange Arbeitszeiten, niedrige Löhne, fehlende Absicherung und kaum Mitspracherecht. Gleichzeitig tragen Frauen enorm zur Stabilität ihrer Gemeinschaften bei. Sie versorgen ihre Familien, investieren ihr Einkommen vor allem in Bildung, Gesundheit und Ernährung – und halten den Alltag am Laufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Faire Handel setzt genau hier an. Er bricht mit diskriminierenden Strukturen, stärkt Frauen gezielt durch faire Löhne, Weiterbildung und Mitsprache, und betrachtet sie nicht nur als Arbeitskräfte, sondern als Akteurinnen mit Rechten, Potenzial und Verantwortung. Wer globale Gerechtigkeit will, muss bei den Frauen anfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer profitiert davon? Inwiefern?<br></strong>Die Kleinbäuerin in Ägypten, die erstmals auch nach der Heirat weiterhin berufstätig bleibt – mit sicherem Arbeitsplatz, Mutterschutz und Weiterbildung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kaffeebäuerin in Honduras, die nicht nur den Kaffee anbaut, sondern ihn auch röstet, verpackt und vermarktet – und damit dreimal so viel Wertschöpfung vor Ort behält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Näherin in Mumbai, die nicht nur näht, sondern mitentscheidet, wie der Gewinn verteilt wird – und deren Tochter heute studiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz konkret: Frauen profitieren, ihre Familien profitieren – und letztlich ganze Gemeinschaften. Die Frauen haben plötzlich ein eigenes Einkommen, mehr finanzielle Sicherheit, eine Zukunftsperspektive und ganz wichtig: eine Stimme.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bewirkt das gesellschaftlich?<br></strong>Viel mehr, als man auf den ersten Blick denkt: Eine Frau mit eigenem Einkommen investiert nachweislich überproportional in Bildung, Ernährung und Gesundheit ihrer Kinder. Sie gewinnt Selbstvertrauen, gesellschaftliches Ansehen und Handlungsspielraum.Wenn Frauen gestärkt werden, verändert sich eine ganze Gemeinschaft: Kinder gehen zur Schule (weil das Einkommen reicht), Gewalt in der Familie sinkt (weil Frauen unabhängiger werden), Frauen trauen sich, politische Verantwortung zu übernehmen und Männer beginnen, Rollenbilder zu hinterfragen. Empowerte Frauen sind Motoren für Entwicklung – sozial, ökonomisch, ökologisch. Und ganz ehrlich: Eine gerechtereWelt ist schlichtweg eine bessere Welt für uns alle.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In welchen gesellschaftlichen Rahmen ist das einzuordnen?<br></strong>Der Faire Handel steht nicht im luftleeren Raum – sondern arbeitet aktiv an der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs), insbesondere:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>SDG 5: Geschlechtergleichstellung</li>



<li>SDG 8: Menschenwürdige Arbeit</li>



<li>SDG 10: Weniger Ungleichheiten</li>



<li>SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frauenpolitik des Fairen Handels ist also Teil einer größeren globalen Bewegung für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Sie schließt an feministische Kämpfe an, aber auch an entwicklungspolitische, ökologische und menschenrechtliche Diskurse.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Von Honduras über Indien bis Afghanistan</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Frauenkooperativen gibt es zum Beispiel? Was produzieren sie unter welchen Bedingungen?<br>APROLMA in Honduras</strong> ist eine reine Frauenkooperative mit 69 Mitgliedern, die biologischen Arabica-Kaffee anbauen. Doch sie liefern nicht nur Rohkaffee: Zwölf Frauen wurden speziell geschult, um den Kaffee auch selbst zu rösten, zu verpacken und zu vermarkten – direkt vor Ort in Marcala.<br>Durch das Röstprojekt entsteht dreifache Wertschöpfung im Ursprungsland – das heißt: dreimal so viel Geld bleibt bei den Produzentinnen, statt bei Zwischenhändlern. Nebenbei stärken die Schulungen zu Bioanbau, Frauenrechten und Betriebsführung nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die soziale Unabhängigkeit der Frauen.<br>Dolores Benitez, Koordinatorin des Projekts, bringt es auf den Punkt: <em>„Es geht darum, dass wir entscheiden, was mit unserem Geld passiert. Damit sich unsere Familien, unsere Gemeinde, ja unser ganzes Land entwickelt.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Creative Handicrafts in Indien<br></strong>Diese Organisation in Mumbai beschäftigt über 270 Frauen in Vollzeit, zusätzlich Hunderte in Heimarbeit. 90 % der Beschäftigten, 95 % der Führungspositionen und 90 % des Kuratoriums sind mit Frauen besetzt.<br>Die Frauen stammen aus den Slums der Millionenstadt – viele sind alleinerziehend, ohne Schulbildung, oft Opfer von Gewalt. Bei Creative Handicrafts erhalten sie eine solide handwerkliche Ausbildung, faire Bezahlung (deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn), Mutterschutz, medizinische Betreuung und, ganz wichtig, Kinderbetreuung vor Ort und Zugang zu Bildungsprogrammen für ihre Kinder.<br>Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen, Gewinne gemeinsam verwaltet. Hier ist Frauenförderung nicht „Maßnahme“, sondern gelebte Realität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Shakiban-Frauenkollektiv in Afghanistan (Conflictfood)</strong><br>Wo früher Opium angebaut wurde, wächst heute Safran – das teuerste Gewürz der Welt. Und es wird geerntet von über 100 Frauen, die unter schwierigsten politischen Bedingungen in der Region Herat wirtschaftliche Selbstständigkeit aufgebaut haben.<br>Trotz Taliban und weitreichender Einschränkungen für Frauen bleibt das Projekt aktiv – weil es lokal verankert, kooperativ geführt und transparent finanziert ist.<br>Das Kollektiv produziert hochwertigen Bio-Safran, der direkt – ohne Zwischenhändler – über Conflictfood verkauft wird. Die Frauen nutzen ihr Einkommen nicht nur für ihre Familien, sondern auch für Bildung, medizinische Versorgung und neue Pflanzen für kommende Ernten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie fördern sie Frauen?<br></strong>Die Kooperativen im Fairen Handel sind so vielfältig wie die Menschen, die darin arbeiten – aber sie verbindet ein gemeinsames Ziel: <strong>Selbstbestimmung, wirtschaftliche Teilhabe und soziale Gerechtigkeit.</strong><strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der Frauenkooperative APROLMA (Honduras)</strong> arbeiten ausschließlich Frauen. Sie entscheiden demokratisch über Arbeitsabläufe, Preise und Weiterbildungen. Die Produktion erfolgt biologisch, sozial verantwortlich, mit fairem Zugang zu Ressourcen und Markt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bei SEKEM in Ägypten</strong> wiederum werden Frauen gezielt ermutigt, auch nach der Heirat oder Geburt berufstätig zu bleiben. Es gibt Alphabetisierungskurse, medizinische Beratungen, Gleichstellungstrainings und Führungskräfte-Entwicklungsprogramme. Der Arbeitsplatz ist sicher, sauber, frauenfreundlich – das ist im ägyptischen Kontext keine Selbstverständlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Indien bei Creative Handicrafts</strong> wiederum wurde eine ganze Organisationsstruktur aufgebaut, die Frauen vom ersten Nähstich bis zur Vorstandssitzung begleitet. Die Produktionsbedingungen sind nicht nur fair im ökonomischen Sinne – sie sind auch sicher, partizipativ, nachhaltig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum brauchen wir Geschlechtergerechtigkeit, und wie kommt das der Gesamtgesellschaft zugute?<br></strong>Weil Diskriminierung teuer ist und Ungerechtigkeit Entwicklung bremst. Und weil Gleichstellung kein „Nice to have“ ist, sondern ein <strong>Menschenrecht</strong>. Wenn Frauen frei entscheiden, lernen, führen und mitgestalten können, dann wächst die Wirtschaft stabiler, entstehen friedlichere Gesellschaften, sinkt die Kindersterblichkeit und steigt die Bildung. Frauenförderung ist kein Almosen. Sie ist eine Investition in eine nachhaltige, gerechtere Welt. Und genau dafür steht der Faire Handel – mit Haltung, Herz und Struktur.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cdd3e927725d4f20eb3d31750e577df1 wp-block-paragraph">PS: Übrigens: Dass Frauen und weiterhin marginalisierte Gruppen die Verliererinnen im Kapitalismus sind, meint auch die – laut der Wiener Zeitung „Standard“ einflussreiche &#8211; Philosophin und Soziologin Frigga Hau<a>g in ihren</a> marxistisch-feministischen 13 Thesen zu globalisierter Ökonomie (<a href="https://www.derstandard.de/story/3000000177164/marxistischer-feminismus-revolutionaer-feministisch">Link</a>) . Und die Kasseler Professorin für globale politische Ökonomie der Arbeit unter Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse, Prof. Dr. Anne Lisa Carstensen, äußert sich hierzu auf Anfrage der Karibu-Redakteurin: „Faire Arbeitsbedingungen sind das A und O nachhaltiger Entwicklung. Aus der Forschung wissen wir, dass Frauen* und Migrant*innen vielerorts unter besonders prekären Bedingungen arbeiten. Ihre Stimmen sind daher von großer Bedeutung für die Frage, wie die globale Weltwirtschaft gerechter gestaltet werden kann.“&nbsp; – Spannendes und spannungsgeladenes Thema! Daher: Sie dürfen sich in der Herbstausgabe des Karibu-Newsletters voraussichtlich freuen über einen Artikel zum Verhältnis von fairem Handel und Kapitalismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Interessierte zum Weiterlesen hier noch ein Link zu einem Artikel über <a href="https://www.exploring-economics.org/de/entdecken/feministische-oekonomie/">feministische Ökonomie</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GEPA erhöht Preise, fairafric senkt sie</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/gepa-erhoeht-preise-fairafric-senkt-sie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:39:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
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					<description><![CDATA[Entgegengesetzt entwickelten sich zuletzt Preise beim deutschen Importeur GEPA und Lieferant Weltpartner – letztere bei fairafric-Produkten (Ghana). Dazu seien hier folgende Schreiben zitiert: 27.02.2025 Kundeninformation GEPA-Preisanpassung zum 01.04.2025: Preise für Kaffee, Schokolade und Riegel steigen Die Preisentwicklung im internationalen Handel mit Kaffee, Kakao und anderen Nahrungsmitteln ist derzeit von extremen Wetterbedingungen, Ernteausfällen und einer angespannten...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Entgegengesetzt entwickelten sich zuletzt Preise beim deutschen Importeur <a href="http://www.gepa.de">GEPA</a> und Lieferant <a href="http://www.weltpartner.de">Weltpartner</a> – letztere bei <a href="http://www.fairafric.com">fairafric</a>-Produkten (Ghana). Dazu seien hier folgende Schreiben zitiert:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>27.02.2025</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Kundeninformation</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>GEPA-Preisanpassung zum 01.04.2025:</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Preise für Kaffee, Schokolade und Riegel steigen Die Preisentwicklung im internationalen Handel mit Kaffee, Kakao und anderen Nahrungsmitteln ist derzeit von extremen Wetterbedingungen, Ernteausfällen und einer angespannten Versorgungslage geprägt. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen auf den Märkten für Kaffee und Kakao sehen wir uns gezwungen, unsere Preise in diesem Jahr anzupassen. Gerne möchten wir Euch die Hintergründe dieser Entscheidung transparent darlegen.</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><em>Kaffee: Wetterextreme belasten die Produktion</em></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Preise für Arabica-Kaffee sind in den letzten Wochen stark gestiegen. Hauptgrund hierfür ist die Trockenheit in Brasilien, dem weltweit führenden Produzenten. Seit letztem Jahr liegen die Niederschlagsmengen unter dem Durchschnitt, was die Blütezeit der Kaffeepflanzen beeinträchtigt und bereits jetzt die Aussichten für die Ernte 2025/26 verschlechtert. Brasilien erlebt aktuell die trockensten Wetterbedingungen seit 1981.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Robusta-Kaffee ist ebenfalls von Wetterextremen betroffen. In Vietnam, dem größten Produzenten dieser Sorte, haben Dürreperioden die Ernte deutlich schlechter ausfallen lassen. Aktuell verzögern starke Regenfälle die Ernte weiter, da Kaffeefelder überflutet sind.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dies hat die Exportmengen Vietnams im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert. Trotz der langfristigen Unsicherheiten ist der weltweite Lagerbestand derzeit noch ausreichend. Auch im Bereich Bio- und Fairtrade-Kaffee gibt es noch keine unmittelbaren Engpässe.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Kaffeepreis Chart in Dollar &#8211; 5 Jahre</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="650" height="370" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/05/chart.png" alt="" class="wp-image-8236" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/05/chart.png 650w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/05/chart-300x171.png 300w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/05/chart-600x342.png 600w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: finanzen.net GmbH (<em>Stand 07.02.2025</em>)</p>



<h5 class="wp-block-heading"><em>Kakao: Volatilität und knappe Verfügbarkeit</em></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Kakaopreise sind auf Jahreshöchststände gestiegen und nähern sich Allzeithochs. Neben stark gesunkenen Erntemengen im vergangenen Jahr, besteht große Unsicherheit über die Entwicklung der aktuellen Mittelernte in Westafrika, der Hauptanbauregion.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Trockenheit beeinträchtigt hier die frühe Entwicklung der Kakaopflanzen. Die Lagerbestände der Importeure wurden in diesem Jahr stark reduziert, sodass der Markt sehr empfindlich auf widersprüchliche Informationen reagiert. Der Markt für Kakao mit Bio- und Fairtrade-Zertifizierung ist besonders angespannt, da nur wenige Länder und Lieferanten diese Produkte anbieten. Hier sind zusätzliche Aufschläge erforderlich, die über die üblichen Prämien hinausgehen. Aber auch bei den konventionellen Anbietern sehen wir große Preisanhebungen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Kakaopreis Chart in GBP &#8211; 5 Jahre</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="650" height="370" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/05/Kakao.png" alt="" class="wp-image-8237" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/05/Kakao.png 650w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/05/Kakao-300x171.png 300w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2025/05/Kakao-600x342.png 600w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: finanzen.net GmbH (<em>Stand 07.02.2025)</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><em>Preisanpassungen bei Kaffee, Schokolade und Riegel zum 1. April</em></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die genannten Entwicklungen führen zu spürbar höheren Einkaufspreisen, insbesondere für Rohstoffe aus zertifiziertem Anbau. Um Euch weiterhin die gewohnt hohe Qualität unserer Produkte zu gewährleisten, ist eine Preisanpassung unumgänglich.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Daher steigen die Preise für Kaffee im Schnitt um 1,85 € je kg. Die Preise für Schokoladentafeln und Riegel erhöhen sich im Schnitt um 24,6 %. Die Preiserhöhung erfolgt zum 01.04.2025. Wir haben uns auch entschieden, keine Einwaagen Reduzierungen vorzunehmen, wie das viele andere tun oder getan haben, um die Preisoptik zu verbessern.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Beispiel: Eine bekannte Schweizer Schokoladenmarke kostet bereits jetzt 3,99 €/ 100 g, ohne bio &amp; fair zu sein. Kostet eine 80 g Tafel 3,49 €, beträgt der 100 g Preis 4,36 €(!), und ist damit um fast 10 % teurer als eine 100 g GEPA-Schokolade für 3,99 € (entspricht 3,19 €/ 80g).</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><em>Unsere Qualität bleibt</em></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>• Unveränderte Rezepturen mit hochwertigen Zutaten</em><br><em>• Keine Änderungen bei der Einwaage der Produkte</em><br><em>• 100 % Bio bei Schokolade und Riegeln und 87 % Bio bei Kaffee</em><br><em>• Umweltfreundliche Verpackungen: recyclingfähig bzw. heimkompostierbar</em><br><em>• Kein Mengenausgleich, sondern Rückverfolgbarkeit der Zutaten bis zum Partner</em><br><em>• Faire und langfristige Partnerschaften mit Kleinbauern-Kooperativen</em><br><em>• Von den hohen Rohwarenpreisen profitieren die GEPA-Partner direkt!</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><em>Gemeinsam in die Zukunft</em></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir sind uns der Tragweite dieser Entscheidung bewusst, danken Euch für Euer Verständnis – auch im Namen unserer Handelspartner im Globalen Süden – und Eure Unterstützung in diesen herausfordernden Zeiten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir hoffen, Ihr bleibt den fairen und Bio-Produkten treu – nur mit solcher Unterstützung können wir weiter zur Verbesserung der Bedingungen für Kleinbäuerinnen und -bauern im Welthandel beitragen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir freuen uns weiterhin auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit!</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Mit freundlichen Grüßen</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dr. Peter Schaumberger</em><br><em>Vertriebsleiter Weltläden &amp; Weltgruppen</em><br><em>Geschäftsführer GEPA mbH</em></p>



<h4 class="wp-block-heading">Fairafric: Erfolgreich gewirtschaftet</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Dagegen erklärt Importeur <a href="http://www.weltpartner.de">Weltpartner</a> in seinem Newsletter vom Januar und in einer E-mail von Patrick Wippel, Geschäftsleiter Vertrieb Weltpartner zu den Produktpreisen von fairafric:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Die Reduzierung der Preise ist trotz hohen Kakaopreises möglich, da fairafric eine erfolgreiche Kapitalerhöhung erzielen konnte, die den langfristigeren und günstigeren Kakaokauf ermöglicht. Außerdem konnten wir, auch Dank Euch, die Auslastung der Produktionsstätte verbessern.&#8220;</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Preis der <strong>Tafeln</strong>, ist <strong>von 3,99 € (4,00 € bei uns) auf 3,49 € (3,50 € bei uns)</strong> gesenkt worden. Das bedeutet einen Nachlass von rund 12,5 %.</li>



<li>Des Weiteren kosten <strong>Fruit Balls jetzt</strong>: UVP <strong>von 4,69 € auf 4,49 €</strong></li>



<li>Und außerdem<strong> Dipped Fruits</strong>: UVP <strong>von 4,99 € auf 4,89 €</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Genauer:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere <strong>fairafric-Produkte</strong> ab sofort mit neuen, <strong>niedrigeren Preisen</strong> erhältlich sind. Diese Preissenkung ist das Ergebnis einer Reihe positiver Entwicklungen, die 2024 zu einem transformativen Jahr für fairafric gemacht haben:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>Erfolgreiche Kapitalerhöhung:</em></strong><em> fairafric konnte die größte Kapitalerhöhung seiner Geschichte umsetzen und seinen Liquiditätsspielraum mit Unterstützung begleitender Kreditinstitute deutlich erweitern.</em></li>



<li><strong><em>Günstiger Kakaokauf:</em></strong><em> Dank der neu verfügbaren Mittel war es fairafric möglich, große Mengen Kakao zu einem vorteilhaften Zeitpunkt einzukaufen und so die Rohstoffkosten zu senken.</em></li>



<li><strong><em>Verbesserte Auslastung:</em></strong><em> Durch den weltweiten Verkauf auf fünf Kontinenten und die Produktion rund um die Uhr konnte fairafric die <strong>Auslastung seiner Produktionsstätte in Ghana</strong> erheblich steigern. <strong>Über 200 Mitarbeiter*innen</strong> vor Ort stellen nicht nur Tafelschokolade, sondern auch viele weitere Produkte her. Dadurch verteilen sich die Fixkosten auf größere Produktionsmengen, was die <strong>Kosten pro Tafel reduziert</strong> – diese Einsparungen werden nun direkt an die Konsument*innen weitergegeben.</em></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
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