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	<title>Fairtrade-kaufen &#8211; Karibu Welt- und Regioladen Kassel</title>
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	<description>Fair, Global, Regional, Ökologisch</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Feb 2026 08:10:13 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Fairbruary &#8211; Einen Monat fair einkaufen</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/fairbruary-einen-monat-fair-einkaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johannes Batton]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 08:07:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
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					<description><![CDATA[eine Aktion von Fairtrade Deutschland]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Fairbruary ruft <em>Fairtrade Deutschland</em> dazu auf, einen Monat lang fair einzukaufen und Fairtrade-Produkte zu entdecken: Von Schokolade, Kaffee, Bananen, Blumen über Kleidung – im Fairbruary kannst du bewusst mit deiner Wahl am Regal zu fairen und besseren Arbeitsbedingungen beitragen. Warum? Ziel von Fairtrade ist es, das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien in den Anbauländern zu verbessern. Und das gilt für rund 1,9 Millionen Bäuer*innen und Arbeiter*innen weltweit! <br><a href="http://www.fairbruary.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gewinnspiel: Fairbruary-Challenge</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jetzt erst recht! Fairer Handel wichtiger denn je</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/jetzt-erst-recht-fairer-handel-wichtiger-denn-je/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Fairer Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[So titelte das Forum Fairer Handel (FFH) in der Pressemitteilung (kursiv) zu seiner Jahres-Pressekonferenz im Juli. Darin bilanzierte das FFH positiv bis kritisch, wie sich das letzte Geschäftsjahr im Fairen Handel entwickelt hat: Berlin, 24.07.2025 – 2024 war wirtschaftlich ein gutes Jahr für den Fairen Handel in Deutschland: Mit einem Plus von 11 Prozent erreichte...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">So titelte das Forum Fairer Handel (FFH) in der Pressemitteilung (kursiv) zu seiner Jahres-Pressekonferenz im Juli. Darin bilanzierte das FFH positiv bis kritisch, wie sich das letzte Geschäftsjahr im Fairen Handel entwickelt hat:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Berlin, 24.07.2025 – 2024 war wirtschaftlich ein gutes Jahr für den Fairen Handel in Deutschland:</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Mit einem Plus von 11 Prozent erreichte der Gesamtumsatz mit Produkten aus Fairem Handel einen neuen Höchstwert von rund 2,6 Milliarden Euro. Dieser beruht vor allem auf höheren Absatzmengen bei zentralen Produkten wie Kaffee und Schokolade – und das trotz hoher Rohstoffpreise. „Fairer Handel steht für Verlässlichkeit in Krisenzeiten und für soziale sowie ökologische Verantwortung entlang globaler Lieferketten. Angesichts von Klimakrise, wachsender Ungleichheit und gesellschaftlicher Spaltung ist das heute wichtiger denn je“, erklärt Andrea Fütterer (links im Bild), Vorstandsvorsitzende des Forum Fairer Handel (FFH), anlässlich seiner Jahrespressekonferenz.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die Zahlen des Geschäftsjahres 2024 zeigen: Fairer Handel bleibt gefragt – sogar in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten“, so Matthias Fiedler (rechts im Bild), FFH-Geschäftsführer. So wuchs der Umsatz mit Fairtradegesiegelten Produkten im vergangenen Jahr um 13 Prozent. Die anerkannten Fair-Handels-Unternehmen konnten eine Umsatzsteigerung von rund 9 Prozent verbuchen. Die Weltläden und Weltgruppen in Deutschland konnten ihren Gesamtumsatz im Vergleich zu 2023 halten – den schwierigen Bedingungen im stationären Einzelhandel zum Trotz. Durchschnittlich <strong>31 Euro gaben die Verbraucher*innen in Deutschland 2024 </strong></em>(im gesamten Jahr, d. Red.in)<strong><em> für faire Produkte aus. </em></strong><em>Ein Blick auf benachbarte europäische Länder wie die Schweiz, Österreich und Frankreich zeigt jedoch, dass hier noch viel Luft nach oben ist.</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Politischer Rückhalt für nachhaltige Lieferketten und globale Gerechtigkeit im Minus</em></strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Während die Absätze der wichtigsten Produktkategorien im Fairen Handel allesamt gestiegen sind und die Unterstützung für Themen der Nachhaltigkeit in der Bevölkerung wächst, gibt es von politischer Seite wieder starken Gegenwind“, konstatiert Andrea Fütterer. „Ein Beispiel: Die <strong>Lieferkettengesetze</strong> in Deutschland und der EU sind wichtige Meilensteine für die Durchsetzung unternehmerischer Sorgfaltspflichten, doch sie <strong>stehen aktuell massiv unter Druck</strong>“, warnt Matthias Fiedler. </em>Und zwar – das sei hier ergänzt, weil die Idee, dass die Menschheit von Deregulierung profitiert, leider ein wirtschaftspolitisches Revival erfährt. So will die Bundesregierung das Lieferkettengesetz bundes- wie europaweit kippen. Auch die EU-Staaten haben sich geeinigt, es zu lockern. Dann soll es nur noch Unternehmen mit 5000 und mehr Beschäftigten betreffen, statt wie jetzt ab 1000 Beschäftigte und zudem nur noch den/die unmittelbaren Geschäftspartner*in. Mehr unter <a href="https://www.forum-fairer-handel.de/news/artikel/eu-rat-befeuert-weitere-aushoehlung-der-europaeischen-lieferkettenrichtlinie">diesem Link</a> sowie im Abspann zum Herbstnewsletter. <em>Fiedler entgegnet: „Verantwortungsvolles Unternehmertum darf nicht als bürokratisches Hindernis abgetan werden, sondern muss als das begriffen werden, was es ist: die Verpflichtung von Unternehmen, Menschenrechte und ökologische Standards einzuhalten. Das geht nur, wenn alle mitmachen und deshalb braucht es starke Regeln für Unternehmen.“ Und stellte auf der Pressekonferenz fest, Deregulierung habe noch nie etwas gebracht im Sinne von globaler und sozialer Gerechtigkeit.</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Machtkonzentration im Lebensmitteleinzelhandel schadet Produzent*innen</em></strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Zu diesen starken Regeln gehören auch politische Weichenstellungen, um die Machtkonzentration in Lieferketten und im Lebensmitteleinzelhandel zu begrenzen und eine faire Verteilung der Wertschöpfung zu ermöglichen“, betont Fiedler. Viele Produzent*innen im Lebensmittelsektor sind von wenigen Abnehmern abhängig und häufig unlauteren Handelspraktiken und Preisdrückerei ausgesetzt. Dies ist beispielsweise auch im Kaffeesektor der Fall. Zwar profitieren die Produzent*innen derzeit von einem hohen Weltmarktpreis für Kaffee. Doch an ihrer prekären Stellung in der konventionellen Lieferkette hat sich nichts geändert. „Unsere Handelspartner wünschen sich für die Zukunft vor allem mehr Stabilität und größere Absätze über den Fairen Handel“, erläutert Andrea Fütterer. „Und sie wünschen sich die ideelle und finanzielle Anerkennung der großen Anstrengungen und Mehrleistungen, mit denen sie zu Umweltschutz, Ernährungs- und Zukunftssicherung für uns alle beitragen.“</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Blick nach vorn – jetzt erst recht</em></strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Trotz der Herausforderungen bleibt der Blick nach vorn gerichtet. „Unsere Branche zeigt tagtäglich, dass faires Wirtschaften möglich ist“, so Fütterer. „Aber es braucht mehr: <strong>Mehr zukunftsfähige Politik</strong>, mehr Unterstützung für gemeinwohlorientierte Unternehmen und mehr Orte, an denen gerechter Wandel konkret erlebbar wird.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die „zukunftsfähige Politik“ erörtert Pressesprecherin Katrin Frank (Bild-Mitte) auf Nachfrage: „Um die Ziele zu erreichen, arbeiten wir in breiten Bündnissen, wie etwa dem <em>Bündnis Konzernmacht beschränken</em>, der IniFair, der <em>Initiative Lieferkettengesetz</em> sowie <em>VENRO</em> und der <em>Klima-Allianz</em>. Hier ein paar Beispiele, an welchen Stellschrauben wir im Rahmen der Bündnisse derzeit drehen: Beim Themenkomplex „Marktmacht und Produzent*innen stärken“ begleiten wir gerade den Prozess der Monopolkommission, ein Sondergutachten zum Lebensmittelhandel zu erstellen. Unser Ziel hierbei ist, dass das Bundeskartellamt eine Sektoruntersuchung einleitet. Diese ist Voraussetzung für eventuell weitergehende kartellrechtliche Maßnahmen in diesem Sektor. Zudem begleiten wir die Evaluierung der EU-Richtlinie zu unlauteren Handelspraktiken und versuchen zudem mit politischen Entscheidungsträger*innen in Deutschland über die Vereinbarungen der Bundesregierung im Koalitionsvertrag zu unlauteren Handelspraktiken ins Gespräch zu kommen. Zum Thema Nachhaltigkeitsregulierung ist derzeit die Hauptaufgabe gemeinsam mit der <em>Initiative Lieferkettengesetz</em> sowie unseren Bündnispartnern auf EU-Ebene die Verwässerung des EU-Lieferkettengesetzes sowie auch anderer Nachhaltigkeitsregulierungen zu verhindern.“ Die schon einige Monate alten, aber noch aktuellen Forderungen des FFH finden Sie auch <a href="https://www.forum-fairer-handel.de/fileadmin/user_upload/2024_12_ffh_BTW-Forderungen_2025.pdf">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber nicht nur das Forum Fairer Handel ist aktiv. Auch Sie können es sein und werden. Denn wie Andrea Fütterer auf der Pressekonferenz im Juli sagte: „Fairer Handel ist auch Politik mit dem Einkaufskorb.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ausführlichere Informationen und alle wichtigen Zahlen enthält die Broschüre „Aktuelle Entwicklungen im Fairen Handel 2025“, welche wir anlässlich unserer Jahrespressekonferenz veröffentlichen. Die wichtigsten Zahlen und Fakten fasst das </em><a href="https://www.forum-fairer-handel.de/fileadmin/user_upload/Dateien/Publikationen_FFH/2025_ffh_auf-einen-blick_aktuelle-entwicklungen-im-fh.pdf"><em>Factsheet „Auf einen Blick: Aktuelle Entwicklungen im Fairen Handel“</em></a><em> auf zwei Seiten zusammen. Die Broschüre dazu finden Sie </em><a href="https://www.forum-fairer-handel.de/fileadmin/user_upload/Dateien/Publikationen_FFH/2025_ffh_aktuelle-entwicklungen-im-fh.pdf"><em>hier</em></a><em>. Und eine mittellange Fassung gibt es </em><a href="https://www.forum-fairer-handel.de/fairer-handel/zahlen-und-fakten-zum-fairen-handel-in-deutschland/umsatz-und-absatzzahlen"><em>hier</em></a><em> zu lesen.</em></p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Über das Forum Fairer Handel</em></strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das </em><a href="http://www.forum-fairerhandel.de"><em>Forum Fairer Handel e.V.</em></a><em> (FFH) ist der Verband des Fairen Handels in Deutschland. Sein Ziel ist es, das Profil des Fairen Handels zu schärfen, gemeinsame Forderungen gegenüber Politik, Wirtschaft und Handel durchzusetzen und eine stärkere Ausweitung des Fairen Handels zu erreichen. Diese Arbeit ist am Leitbild einer sozial-ökologischen Transformation sowie der Vision eines gerechten Welthandels und eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems mit den Prinzipien des Fairen Handels als Standard ausgerichtet. Das FFH erhebt jährlich umfangreiche Daten zu Umsätzen und Absatzmengen des Fairen Handels, aus denen sich aktuelle Trends und Entwicklungen des Fairen Handels in Deutschland ablesen lassen. Einmal im Jahr veranstaltet das Forum Fairer Handel die Faire Woche – die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Mitglieder des Forum Fairer Handel sind Organisationen, die ausschließlich im Fairen Handel arbeiten, und Akteure, die die Förderung des Fairen Handels als einen der Schwerpunkte ihrer Arbeit ansehen: die Fair-Handels-Unternehmen GEPA – The Fair Trade Company, EL PUENTE, WeltPartner eG, BanaFair e.V. und GLOBO – Fair Trade Partner; der Weltladen-Dachverband e.V., außerdem Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V. sowie der FAIR BAND – Bundesverband für fairen Import und Vertrieb e.V. Weitere assoziierte Mitglieder bereichern die Arbeit des FFH mit ihren Erfahrungen, Meinungen und ihrer Fachkompetenz in Bezug auf Fairen Handel. Ein breites Netzwerk von Partnerorganisationen arbeitet in den Arbeitsgruppen des Forum Fairer Handel mit.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fairafric: Schokoladischer Gewinner aus Ghana</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/fairafric-schokoladischer-gewinner-aus-ghana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:20:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairafric]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[Total begeistert ist Karibu-Vereinsvorständin Nicola Haupt vom Schokoladenhersteller fairafric und dessen Produkten. Genauer: Sowohl von der dafür angewandten Kakao-Anbau-Methode Agroforst (s.u.), als auch davon, dass die komplette Wertschöpfung im Land, also Ghana, bleibt. Plus, das süße Resultat ist klimapositiv. Schokoladen von 42 bis 92 Prozent Kakaogehalt bietet der Hersteller an. Mal cremig mit Cashew-Kernen, mit...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Total begeistert ist Karibu-Vereinsvorständin Nicola Haupt vom <strong>Schokoladenhersteller </strong><a href="http://www.fairafric.com"><strong>fairafric</strong></a> und dessen Produkten. Genauer: Sowohl von der dafür angewandten <strong>Kakao-Anbau-Methode Agroforst</strong> (s.u.), als auch davon, dass <strong>die komplette Wertschöpfung im Land</strong>, also Ghana, bleibt. Plus, das süße Resultat ist <strong>klimapositiv</strong>. Schokoladen von 42 bis 92 Prozent Kakaogehalt bietet der Hersteller an. Mal cremig mit Cashew-Kernen, mit Kakao-Nibs oder auch mit Fleur de Sel (also salzig). Bei uns im Laden zu erstehen für 3,50 € die bio-zertifizierte Tafel. Hinzu kommen mit Schokolade ummantelte Ananas, Mango- und Kokosbällchen. Vertrieben an erster Stelle in Deutschland und an zweiter in Ghana selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun haben wir in unserem Quartalsnewsletter schon öfter von fairafric berichtet. Weil der westafrikanische Schokoladenhersteller seine Erfolgsgeschichte aber weiter fortgeschrieben und zudem Ladenmitarbeiterin Haupt auf unserem Juli-Plenum einen Vortrag darüber gehalten hat, hier die wichtigsten aktuellen Fakten und Details:</p>



<h5 class="wp-block-heading">Deutschland Weltmeister in Schokoladen-Konsum</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst einmal: Der Konsum an Schokolade in Deutschland ist so hoch wie nirgendwo sonst. Elf Kilogramm pro Kopf und Jahr verbrauchen wir hier. <strong>70 Prozent des enthaltenen Kakaos werden in Westafrika angebaut</strong>. Macht einen Umsatz von 100 Milliarden Dollar pro Jahr. <strong>Lediglich fünf Prozent davon kommen jedoch in Afrika an</strong>. An dieser Schieflage ändern laut fairafric weder Fair Trade noch das – zuletzt von der deutschen Regierung wieder infrage gestellte &#8211; Lieferkettengesetz etwas. Als 2016 die ersten Schokoladen vom Chocolatier in Ghana vom Band liefen, stand daher eine <strong>Vision von Gründer Hendrik Reimers</strong> dahinter: „<strong>Use business to end poverty</strong>“. Also das Geschäft nutzen, um die Armut zu beenden. Erschaffen wollte er dafür 10.000 klimafreundliche Arbeitsplätze in Afrika. Und zwar, indem dabei neokoloniale Strukturen durchbrochen werden und die <strong>Wertschöpfung im Land</strong> etabliert wird. In den englischen Kolonien war es regelrecht verboten, auf dem Kontinent produzierte Rohstoffe weiterzuverarbeiten. Kurzum, es ging Reimers in jeder Hinsicht um eine nachhaltige Entwicklung. Produziert wurde zunächst noch mit Schweizer Maschinen aus den 50er Jahren, die er in Ghana vorfand. Alles Weitere um Fertigung und Infrastruktur musste erst aufgebaut werden. Das nötige Geld dafür bekam er über <strong>crowdfunding von privaten Investor*innen</strong> und über den Verkauf der Schokoladen. Auch die GLS-Bank und die deutsche Entwicklungsgesellschaft steuerte bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits fünf Jahre später, also <strong>ab 2021, fertigte Fairafric in einer eigenen solarbetriebenen Fabrik in Amanase </strong>mit modernen Maschinen. Ein regionaler Bautrupp hatte sie hochgezogen. Sogar die Laborkittel wurden und werden vor Ort geschneidert. Die Kantine beliefern lokale Kakaobauern und -bäuerinnen mit ihren Feldfrüchten. Das bedeutet, sie können vielfältigere Einkommensquellen erschließen. Und <strong>seit </strong><strong>2022 gibt es außerdem eine unternehmenseigene Chocolaterie-Schule</strong>. Zu dieser Zeit hat fairafric bereits <strong>50 Angestellte. 40 Prozent des Teams sind Frauen</strong>. Auch in den Führungspositionen sind die weiblichen Kräfte mit den männlichen fast gleichauf. Insgesamt sind mit dem Schokoladenhersteller <strong>1000 neue Arbeitsplätze</strong> in der Region verbunden: Pro einem Job, in dem Agrarprodukte weiterverarbeitet werden, entstehen 2,8 Jobs in Zulieferbetrieben in Afrika. <strong>Anstatt 6 bis 8 Cent vom Verkauf einer in Europa produzierten Schokoladen mit ghanaischem Kakao bleiben so von in Afrika produzierter Schokolade 60 bis 80 Cent auf dem Kontinent</strong>.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Agroforst bringt hohen Ertrag</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Noch einmal vier Jahre darauf entstand die „<strong>Road to climapositive chocolate</strong>“: Der Kakao wird biodynamisch mittels der <strong>dynamischen Agroforst-Methode</strong> (DAF, dynamic agroforest) angebaut. Diese funktioniert in mehreren Schichten. Als erstes werden bodennahen Cassava-Büsche, Yams-Wurzeln und Kochbananen angebaut. Darüber, beziehungsweise daneben stehen Kakaobäume, die Schattengewächse sind. Überschattet werden sie von Cashew- und Mango-Bäumen. Und als vierte und letzte Schicht pflanzen fairafric Bäuer*innen Urwaldbäume und Kokospalmen an. Bedeutet: In einem regenerativen System ergänzen sich die Pflanzen gegenseitig nach den Prinzipien des Regenwaldes. Der Boden wird fruchtbarer und kann mehr Wasser speichern. Dadurch sind die Kakaobäume resistenter gegenüber Dürre. Außerdem kann der Boden mehr CO² aufnehmen. <strong>Der CO² Fußabdruck jeder Tafel wird vierfach im Boden der Farmen gespeichert. Durch den Anbau verschiedener Pflanzen können die Farmer*innen zudem ihr Einkommen diversifizieren</strong>. Das heißt, beispielsweise Bananen verkaufen oder aus zu Asche verbrannten Kakaoschoten Seife herstellen. Somit sind sie nicht nur vom Kakao abhängig. <strong>Auch kommt die Süßigkeit mit dem Schiff nach Deutschland anstatt mit dem Flugzeug.</strong> Und die <strong>Folie in der Papp-Verpackung der Schachteln besteht aus Holzzellstoff, der aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt und sogar </strong><strong>im hauseigenen Kompost biologisch abbaubar</strong> ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Fair Trade Ebene zahlt fairafric seinen Mitarbeiter*innen <strong>mehr als den ghanaischen Mindestlohn</strong>. Ihre ganzen Familien sind <strong>krankenversichert</strong>. In der Kantine gibt es <strong>subventioniertes Essen</strong>. Die Arbeiter*innen werden kostenlos mit Bussen abgeholt. Und zu guter Letzt: <strong>Das gesamte Management-Team besteht aus Ghanaer*innen</strong>. Allgemein hat fairafric das Ziel, das Leben der Kakaobäuer*innen zu verbessern. So werden sie auch am Ge<strong>winn des Start-Ups beteiligt und erhalten Bio-Prämien</strong> für den ökologischen Anbau. Heute arbeitet das Unternehmen mit 1500 von ihnen zusammen. <strong>Kinderarbeit ist außerdem Tabu</strong>. Insgesamt ist soziale Verantwortung von Anfang an Teil der Fabrik, die fest in ghanaischer Hand ist. Auf den Punkt gebracht: „Die Wertschöpfung ist das fehlende Puzzleteil zu wirklich fairem Handel“, wie es in einem der unten aufgeführten Filme heißt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Mix hat es fairafric entgegen dem herrschenden Weltmarkttrend, dass Schokolade im End-Verbrauch teurer wird, zuletzt sogar geschafft, seine <a href="https://karibu-kassel.de/hoehere-preise-fuer-schokolade-fragen-und-antworten-vom-weltladen-dachverband/">zunächst gestiegenen Preise</a> senken zu können. (Wir <a href="https://karibu-kassel.de/gepa-erhoeht-preise-fairafric-senkt-sie/">berichteten</a>.) Denn insbesondere durch klimakrisenbedingte Missernten und Spekulation an den Börsen gestiegene Rohstoffpreise konnten dem ghanaischen Schokoladenhersteller mittelfristig nichts anhaben. Und so konnte das Karibu-Ladenteam auf seinem Plenum beruhigt und bewundernd die von Kollegin Haupt zum Probieren gereichten fairafric-Schokoladenstückchen genießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen zum Weitergucken:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=o5Z8QiCefZs">Decolonize Chocolate</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5P7YCTPzCKU">Decolonize Chocolate 2</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weltladenpionier in Sachen regionale Produkte</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/weltladenpionier-in-sachen-regionale-produkte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:15:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
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		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir waren von Anfang (2008, d. Red.in.) an der Meinung, das zum Fairen Handel auch gehört, heimische Produzent*innen zu unterstützen und zu fördern. Dabei lag der Schwerpunkt auf regionaler Entwicklung, Nachhaltigkeit und Ökologie. Auch um den Kund*innen einen modernen, interessanten, und attraktiven Laden zu bieten“, erklärt Helga Tewes, eine der GründerInnen vom Welt- und Regioladen...]]></description>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7e526013e49896d8e26403200e704bf7 wp-block-paragraph">„Wir waren von Anfang (2008, d. Red.in.) an der Meinung, das zum Fairen Handel auch gehört, heimische Produzent*innen zu unterstützen und zu fördern. Dabei lag der Schwerpunkt auf regionaler Entwicklung, Nachhaltigkeit und Ökologie. Auch um den Kund*innen einen modernen, interessanten, und attraktiven Laden zu bieten“, erklärt Helga Tewes, eine der GründerInnen vom Welt- und Regioladen Karibu. Der also nicht umsonst so heißt. Mit diesem Ansatz gehörte Karibu nach eigener Einschätzung zu den PionierInnen im Fairen Handel auf diesem Gebiet. Auch heute noch – siebzehn Jahre nach Vereins- und zwölf Jahre nach Ladengründung &#8211; ist Karibu darin ziemlich herausragend aus der Masse der rund 900 Weltläden in Deutschland. Geschäftsführer Christoph Elich beziffert den <strong>Anteil am Gesamtumsatz auf 25 Prozent, den die Regionalen ausmachen</strong>. – Inklusive Röstrausch-Kaffee, der den Regiokriterien (s.u.) jedoch nicht ganz entspricht, da die Rohstoffe nicht aus der Region sind. Den <strong>Regiokriterien</strong> in vollem Umfang entsprechen die im Laden erhältlichen Kräuter und Tees von Berglandkräuter aus Bebra, veganen Tomatenaufstrich und Nudeln aus der Kommune Niederkaufungen oder Linsen und Goldleinsamen aus Witzenhausen. Zu finden sind sie in einem eigens dafür bestückten Regioregal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das <strong>erste „regionale“ Produkt war gleich der „Himmelsstürmer“, unser Kassel-Kaffee“,</strong> berichtete unlängst Tewes in einem Interview mit GEPA-Aktuell, der Publikation des Lieferanten GEPA. Geröstet von der <strong>Rösterei Röstrausch in Gudensberg</strong>. „Das ist nach wie vor ein Ankerprodukt und zugleich eine fast perfekte Verkörperung des Konzepts: ökologisch angebaut, fair gehandelt und lokal geröstet“, so Tewes heute dazu. „Fast“, denn der Rohkaffee von Inhaber Georg Ruhm kommt aus verschiedenen lateinamerikanischen, einigen afrikanischen Ländern (u.a. Honduras, Peru, Äthiopien) sowie dem asiatischen Indonesien und zum Teil über faire Importeure wie <a href="http://www.mitka.de/einkauf.html">Mitka</a> in Zusammenarbeit mit El Puente. Ansonsten kauft er <a href="https://www.flocert.net/">flocert</a> zertifizierten Kaffee ein (Zertifizierungsorganisation für FairTrade), bei denen die KaffeeanbauerInnen nach dem Fairtrade entlohnt werden und die auch weitere Kriterien (wie auch die Mitka) unterstützen, wie z.B. der Kinderarbeit entgegenzuwirken, die Finanzierung zu verbessern etc. Aber das nur nebenbei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Generell bietet Karibu im <strong>Regio-Sortiment hauptsächlich Lebensmittel</strong> an. Und zwar ganz bewusst: „Viele kleine Produzent*innen im ländlichen Raum sind bei Verarbeitung, Vertrieb und Vermarktung so professionell geworden, dass für uns eine Zusammenarbeit einfacher geworden ist. Die Produkte haben konstant gute Qualität, sind lieferbar usw.“, berichtete die Karibu-Mitarbeiterin gegenüber der GEPA. Im Kunsthandwerk gestalte sich das schwieriger. Jedoch gibt es im Laden zum Beispiel auch regional produzierte Postkarten oder kurzfristig schon mal Produkte wie Häkelmützen und Täschchen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Strenge Kriterien</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Was der Laden an regionalen Artikeln anbietet, ist in <a href="https://karibu-kassel.de/kriterien-fuer-globale-und-regionale-produkte/"><strong>Muss- und Soll-Kriterien</strong></a> streng umrissen. So muss die <strong>Verarbeitung in einem</strong> <strong>Umkreis von 100 km</strong> rund um Kassel erfolgen und der Lieferant, die Lieferantin muss dort seinen oder ihren Sitz haben. Die <strong>Mehrheit der Zutaten muss maximal aus 150 km Entfernung</strong> kommen. Bezugsquellen und Verarbeitung müssen <strong>transparent</strong> sein. Mitarbeiter*innen müssen <strong>fair entlohnt</strong> werden. Eventuelle Zutaten aus dem Ausland <strong>müssen bio- und oder fair zertifiziert</strong> sein. Bei den Soll-Kriterien geht es nach Tewes stark um ökologische Aspekte. „Die sind uns auch sehr wichtig. Aber wie im Fairen Handel ist da für kleine Produzenten oft nicht alles umsetzbar, oder eine Zertifizierung zu teuer“, stellt die Karibu-Mitarbeiterin in dem zitierten Interview fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Bei den Kriterien für unsere regionalen Produkte haben wir uns in vielen Punkten an den Grundsätzen des Fairen Handels orientiert und diese an die regionalen Bedingungen angepasst. So geht es dabei vorrangig um die Förderung regionaler Kleinproduzent*innen, regionale Vermarktung, Nachhaltigkeit und Ökologie“, weiß Tewes. Um regionale Produkte ins Sortiment aufnehmen zu können, geht das Ladenteam meistens aktiv auf die Suche. „Wir kannten Projekte oder haben diese recherchiert, auf Märkten kennengelernt, oder eher selten haben sich Produzent*innen bei uns vorgestellt“, sagt sie. Georg Raum von Röstrausch kannten die frühen Karibus bereits in der Planungsphase. „Wir haben von Beginn an zusammengearbeitet und an einem gemeinsamen Produkt, dem Kassel-Kaffee, gearbeitet. Außerdem haben wir relativ zeitgleich unsere Geschäfte eröffnet“, so Tewes. Außerdem: „Wir machen unsere Suche nach regionalen Produkten nicht publik, da wir das Sortiment nicht wesentlich erweitern wollen.“ Gelegentlich falle aber ein Produkt oder eine Produzent*in aus. Dann sucht das Team nach einem Ersatzprodukt. Vorschläge dazu kommen von allen Karibus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kund*innen hatten von Anfang an einen ähnlichen Bedarf an regionalen Produkten wie das Karibu-Team. <strong>Das Prinzip des regionalen Konsums ist ihnen nach der Karibu-Gründerin ähnlich wichtig wie fair Gehandeltes</strong>. Auch sei es heute viel selbstverständlicher, regional, weil in der Regel nachhaltiger zu kaufen. Auch im Supermarkt. Und Tewes selbst? Ein Lieblingsprodukt habe sie nicht. „Aber ich kaufe regelmäßig von den regionalen Produkten Öl, Brotaufstrich und auch den Kaffee.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Für das Handeln mit regionalen Produkten haben die Mitglieder des <a href="http://www.weltladen.de">Weltladen Dachverbandes</a> bereits 2010 eine <a href="https://www.weltladen.de/downloads/mitglieder-betreuung/konvention-der-weltlaeden/">Weltladen-Konvention</a> beschlossen, nach der die <strong>Grenze für regionale Produkte im Sortiment bei 20 % liegt</strong>. Da der regional geröstete Kaffee von Röstrausch strenggenommen, nur teilweise darunterfällt, aber einen großen Teil des Regio-Umsatzes ausmacht, bewegt sich Karibu in dieser Hinsicht im Rahmen. „Der Weltladen-Dachverband ist das zentrale Netzwerk der Weltläden und Aktionsgruppen für Fairen Handel auf Bundesebene. Er ist als Verein organisiert und hat seine Geschäftsstelle in Mainz. Rund 480 der ca. 900 Weltläden in Deutschland sind Mitglied im Weltladen-Dachverband.“ (Quelle: Website) So auch Karibu. Die aktuelle Form der Konvention ist die überarbeitete von 2019. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schokoladen-Feinschmecker*innen kommen auf ihre Kosten!</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/schokoladen-feinschmeckerinnen-kommen-auf-ihre-kosten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:11:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
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					<description><![CDATA[Hochwertige Kunstdrucke und Postkarten mit Tiermotiven sowie Gourmetschokoladen und Kakao-Produkte von Peru Puro sind im September Produkt des Monats. Für Sie also 10 Prozent billiger. Die Cuncho Gold-Schokoladen – 52-, 70- und 85-prozentig &#8211; aus Urkakao wurden mehrfach international ausgezeichnet. Außerdem finden Sie bei uns im Laden Kakao-Nibs roh und geröstet sowie Kakao-Bohnen in Rohkost-Form...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Hochwertige Kunstdrucke und Postkarten mit Tiermotiven sowie Gourmetschokoladen und Kakao-Produkte von <a href="https://perupuro.de/">Peru Puro</a> sind im September Produkt des Monats. Für Sie also 10 Prozent billiger. Die Cuncho Gold-Schokoladen – 52-, 70- und 85-prozentig &#8211; aus Urkakao wurden mehrfach international ausgezeichnet. Außerdem finden Sie bei uns im Laden Kakao-Nibs roh und geröstet sowie Kakao-Bohnen in Rohkost-Form und ebenfalls geröstet. Der edelste aller Edelkakaos wächst nur im abgelegenen Urubambatal im Bergregenwald Perus. Die Schokoladen wurden mit schweizer Chocolatiers-Kunst hergestellt. Kunstvoll auch die tierischen Illustrationen auf den Verpackungen. Denn, so die Website: „Die Regenwaldtiere auf unseren Verpackungen stehen Pate für unsere Produkte und ihren Lebensraum, den wir durch unsere Arbeit schützen. Der Peruanische Künstler Willian Mamani Loyaza hat sie exklusiv für uns gezeichnet.“ Bei den Schokoladen sind das: Der Blaue Morphofalter, der Hellrote Ara sowie der Jaguar.  Bei Karibu sind diese Premium-Produkte für gewöhnlich die teuersten Tafeln. Es lohnt sich also, in diesem Monat zuzugreifen. <br> </p>
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		<title>Bunte Messe-Neuheiten bereichern Karibu-Sortiment</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/bunte-messe-neuheiten-bereichern-karibu-sortiment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:10:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Karibu-Bestellteam hat auf der Fachmesse der Weltladen-Fachtage im Juni wieder für Sie zugeschlagen: Neu im Sortiment sind jetzt zum Beispiel Taschen, Rucksäcke und Geldbörsen aus recycelten PET-Flaschen von Fair Trade Partner Madhaya Kalikata Shipanggan aus Kolkata in Indien. Darunter Kosmetik- und Handytaschen. Anliegen des Herstellers ist es insbesondere, negative Einflüsse auf die Umwelt zu...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Karibu-Bestellteam hat auf der Fachmesse der Weltladen-Fachtage im Juni wieder für Sie zugeschlagen: <strong>Neu im Sortiment sind jetzt zum Beispiel Taschen, Rucksäcke und Geldbörsen aus recycelten PET-Flaschen von Fair Trade Partner </strong><a href="http://www.trusted-crafts.com"><strong>Madhaya Kalikata Shipanggan</strong></a><strong> aus Kolkata in Indien. Darunter Kosmetik- und Handytaschen.</strong> Anliegen des Herstellers ist es insbesondere, negative Einflüsse auf die Umwelt zu vermeiden. <strong>Weiterhin gibt es bunte Schalen aus Telefondraht, eine breite Auswahl an Bolgakörben zum Selberformen in verschiedenen Größen sowie ein Tischset aus erneuerbaren, lange haltbaren Natur-Fasern</strong> (produziert von <a href="http://www.gonerural.co.sz">Gone Rural</a>). Von Lieferant <a href="http://www.el-puente.de">El Puente</a> haben sich die Besteller*innen für <strong>einfarbige Keramik-Tassen mit Design Blumenwiese</strong> entschieden. <strong>Putzige Musiker-Figuren aus Zündkerzen (Größe etwa 20 cm) mit beispielsweise Bass oder einer Art Geige </strong>bereichern ebenfalls das Sortiment. Genauso wie <strong>bunt gemusterte Schnecken aus Speckstein und ein langbeiniges Zebra sowie eine Giraffe aus Jakarandaholz und Metall </strong>(ca. 30cm hoch). Auch <strong>Schmuck</strong> haben die Karibu-Besteller*innen von der Messe mitgebracht: Etwa <strong>Chakrenarmbänder mit Perlen aus entsprechenden Halbedelsteinen und silberne Ohrstecker.</strong> Und zum Anziehen <strong>tintenfarbene FlipFlops mit grauen Sohlen aus Naturkautschuk</strong>. Ebenso <strong>weiße und schwarze T-Shirts vom Weltpartner-Handelspartner Raymisa (Peru) aus Bio-Pima-Baumwolle</strong>. <strong>Sitzende Frauenfiguren u.a. aus Messing</strong>, hergestellt in Burkina Faso vervollständigen die &#8211; hier nur beispielhaft wiedergegebene &#8211; Auswahl. Kommen Sie gerne in unseren Laden zum Stöbern. Vielleicht sagt Ihnen ja das eine oder andere Produkt zu.</p>
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		<title>Termine x 4</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/termine-x-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:34:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Street Day]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Do, 12.06.25 Welttag gegen Kinderarbeit! Karibu dekoriert sein Schaufenster entsprechend. Do, 19.06.25 (Fronleichnam), 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr, Kaffeeausschank durch Karibu am Friedrichsplatz &#160; Fr-So, 27.-29.06. 2025 Kasseler Altstadtfest &#8211; Karibu mittendrin – jeden Tag (auch Sonntag) von 10 Uhr bis Open End Und weil der faire Handel und Karibu Vielfalt untertsützen (Link), hier noch...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Do, 12.06.25 <a href="https://www.ilo.org/de/meetings-and-events/welttag-gegen-kinderarbeit"><strong>Weltta</strong>g<strong> gegen Kinderarbeit!</strong></a> Karibu dekoriert sein Schaufenster entsprechend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Do, 19.06.25 (<strong>Fronleichnam</strong>), 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr, <strong>Kaffeeausschank</strong> durch Karibu am Friedrichsplatz &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fr-So, 27.-29.06. 2025 <strong>Kasseler Altstadtfest</strong> &#8211; Karibu mittendrin – jeden Tag (auch Sonntag) von 10 Uhr bis Open End</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weil der faire Handel und Karibu Vielfalt untertsützen (<a href="https://weltladen-jahresplaner.de/28-06-christopher-street-day/">Link</a>), hier noch ein Kassel-Termin:<br>Sa, 28.6.2025, <a href="https://www.queerartikel.de/en/pages/queeres-leben/kassel?srsltid=AfmBOop3gRQDl_bmPcvhMmg0xlypt0Ct5rjna5KXj_8raI3UNhnw5THk"><strong>C</strong>hristopher <strong>S</strong>treet <strong>D</strong>ay-Parade</a> . Dieses Datum ist zugleich der ursprüngliche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Street_Day">Christopher Street Day</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Geschirrtücher im Juni 10 Prozent günstiger</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/geschirrtuecher-im-juni-10-prozent-guenstiger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:33:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[Schöne und zugleich praktische Textilien aus Baumwolle sind im Juni mit 10 % Rabatt Produkt des Monats: Es erwartet Sie eine große Auswahl an Geschirrtüchern, vor allem von unseren Lieferanten El Puente, Gepa und Weltpartner.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Schöne und zugleich praktische Textilien aus Baumwolle sind im Juni mit 10 % Rabatt Produkt des Monats: Es erwartet Sie eine große Auswahl an Geschirrtüchern, vor allem von unseren Lieferanten <a href="http://www.el-puente.de">El Puente</a>, <a href="http://www´.gepa.de">Gepa</a> und <a href="http://www.weltpartner.de">Weltpartner</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Eierwärmer Produkt des Monats März</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/produkt-des-monats-maerz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2025 10:32:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[„Tierische“ Eierwärmer aus Filz von unseren Lieferanten Artisan Community (ehem. Nepalaya) und RA Naturstyle gibt es im März zum Rabatt von 10 %. Sie sind nicht nur bestens zum Warmhalten Ihrer Frühstückseier geeignet, sondern auch als nette Deko!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Tierische“ Eierwärmer aus Filz von unseren Lieferanten <a href="https://nepalaya.de/https/nepalayade/nepalaya-fairer-handel-fairtrade">Artisan Community</a> (ehem. Nepalaya) und <a href="https://www.naturstyle.de/pages/ueber-uns">RA Naturstyle</a> gibt es im März zum Rabatt von 10 %. Sie sind nicht nur bestens zum Warmhalten Ihrer Frühstückseier geeignet, sondern auch als nette Deko!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Karibu für faire Kleidung</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/karibu-fuer-faire-kleidung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2025 09:54:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[Für ein „gerechtes und faires Modesystem für die Menschen und den Planeten“ setzt sich auch dieses Jahr wieder die Fashion Revolution Week der weltweit größten Modeaktivismus-Bewegung in ihrer Kampagnenwoche vom 22. bis 27. April ein. „Die Fashion Revolution Week findet jedes Jahr in der Woche um den 24. April statt. Dieses Datum ist der Jahrestag...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Für ein „gerechtes und faires Modesystem für die Menschen und den Planeten“ setzt sich auch dieses Jahr wieder die <a href="https://fashionrevolutiongermany.de/fashion-revolution-week"><strong>Fashion Revolution Week</strong></a><strong> der weltweit größten Modeaktivismus-Bewegung in ihrer Kampagnenwoche vom 22. bis 27. April</strong> ein. „Die Fashion Revolution Week findet jedes Jahr in der Woche um den 24. April statt. Dieses Datum ist der Jahrestag des Einsturzes von Rana Plaza 2013,“ so die Website dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter heißt es: „Rana Plaza, ein Gebäude in Bangladesch, beherbergte eine Reihe von Bekleidungsfabriken, in denen rund 5.000 Menschen beschäftigt waren. Die Menschen in diesem Gebäude stellten Bekleidung für viele der weltweit größten Modemarken her. Bei dem Einsturz starben mehr als 1 100 Menschen – zumeist junge Frauen – und weitere 2 500 wurden verletzt, womit es sich um die viertgrößte Industriekatastrophe der Geschichte handelt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auch Karibu engagiert sich für faire Kleidung.</strong> Und zwar mit einem <strong>Workshop zum Thema für Klassen und Kurse der Sekundarstufen I und II ab dem 9. Schuljahr</strong>. Das seit Oktober letzten Jahres buchbare Bildungsangebot behandelt unter anderem die Themen „Fair Fashion versus Fast Fashion“, „Wieso ist Fair Fashion wichtig für uns?“ und „Was bedeutet Fair Fashion?“. Workshopbestandteile sind unter anderem eine Reportage über die oben genannte Brandkatastrophe in Rana Plaza sowie eine fiktive Talkshow, in der die Teilnehmenden in die Rollen etwa von Näher*innen, Konzernchef und Konsument*innen schlüpfen. „Es werden die einzelnen Perspektiven, Forderungen und die Verantwortung der einzelnen Personen beleuchtet. Dies soll beim Beurteilen der Realität in der Fashion-Industrie helfen und schließlich zum Weiterdenken und Handeln motivieren“, erläutert Bildungsassistentin Laura Rühling. Weiterhin geben die Teamerinnen den Teilnehmenden Tipps und Alternativen für einen faireren Konsum an die Hand. Auch auf faire Läden und Secondhand Läden in Kassel verweisen sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zentrale Aussage laut Rühling ist: Den Überkonsum und unfaire Praktiken in der Fashion-Industrie gilt es zu verbessern, zu verändern. Politik und große Unternehmen tragen eine riesige Verantwortung, doch jeder trägt dazu bei und kann etwas bewirken. Karibu will hierzu informieren, um „auf die Umstände in der Fashion-Industrie aufmerksam zu machen und dann zum eigenständigen Reflektieren und Beurteilen dieser zu kommen. Schließlich möchten wir durch Tipps und Alternativen motivieren ins Handeln zu kommen und faireren Konsum auszuprobieren“, so die Bildungsassistentin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laden selbst finden die Kund*innen derzeit an fairer Kleidung Mützen, Handschuhe, Socken, Schals und Tücher. In folgenden Läden in Kassel gibt es dagegen ein größeres Angebot an Fair Fashion: <a href="http://www.soki-store.de">SOKI</a>, <a href="http://www.fingerz.de">Fingerz</a>, (schließt leider demnächst, d. Red.) <a href="http://www.fresh-lollipop.de">Fresh-Lollipop</a>, <a href="http://www.melawear.de">Melawear</a>, <a href="http://www.mandala-organic-fashion.de">Mandala</a>, Soleil, <a href="https://timeless-kassel.myshopify.com">Timeless</a>, <a href="http://www.wild-wood.de">Wildwood Gallery &amp; Store</a> sowie Second Hand Läden wie Fonky Monky, Zweipunktnull und Elsbeth.</p>
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