<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Frauen &#8211; Karibu Welt- und Regioladen Kassel</title>
	<atom:link href="https://karibu-kassel.de/tag/frauen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://karibu-kassel.de</link>
	<description>Fair, Global, Regional, Ökologisch</description>
	<lastBuildDate>Tue, 27 May 2025 14:41:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>„Wenn Frauen gestärkt werden, verändert sich eine ganze Gemeinschaft“</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/wenn-frauen-gestaerkt-werden-veraendert-sich-eine-ganze-gemeinschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:40:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[globale Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
		<category><![CDATA[Marxismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karibu-kassel.de/?p=8225</guid>

					<description><![CDATA[Der Kapitalismus – und natürlich das Patriarchat – macht weltweit vor allem aus Frauen Verlierende. Dem versucht der faire Handel abzuhelfen. Er fördert unter anderem gezielt Frauen. So hieß auch der Titel des Vortrags von Fairhandelsberaterin Christine Feiler im Rahmen der Internationalen Frauentage in Kassel „Frauen im fairen Handel und Frauenpolitik des fairen Handels“. Mitte...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8d2484e57718745e08ac02d3181151e0"><a>Der Kapitalismus – und natürlich das Patriarchat – macht weltweit vor allem aus Frauen Verlierende. Dem versucht der faire Handel abzuhelfen. Er fördert unter anderem gezielt Frauen. So hieß auch der Titel des <strong>Vortrags von Fairhandelsberaterin Christine Feiler im Rahmen der Internationalen Frauentage</strong> in Kassel „Frauen im fairen Handel und Frauenpolitik des fairen Handels“. Mitte März veranstalteten ihn bei uns im Laden Karibu und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, Referat Wirtschaft, Arbeit und Soziales. Worum es in dem spannenden und engagierten Vortrag der Mitarbeiterin von Weltläden in Hessen e.V. konkret ging, zeigt das folgende Interview von Britta Erlemann:</a></p>



<p><strong>Welche Frauenpolitik verfolgt der faire Handel?<br></strong>Die Frauenpolitik des Fairen Handels basiert auf einem klaren, verbindlichen Prinzip: Geschlechtergerechtigkeit ist einer der zehn Grundsätze des Fairen Handels. Es geht also nicht nur um ein „schönes Extra“ – sondern um eine verpflichtende Grundlage, nach der alle Fair-Handels-Organisationen weltweit arbeiten müssen. Der Faire Handel verfolgt eine aktive Frauenförderung, die weit über „gleiche Bezahlung“ hinausgeht. Es geht um Empowerment, Teilhabegerechtigkeit und um die Veränderung gesellschaftlicher Strukturen, die Frauen seit Generationen benachteiligen.</p>



<p>Das bedeutet konkret: sie erhalten Zugang zu Bildung und Weiterbildung, werden in Entscheidungsprozesse eingebunden, in Führungspositionen gestärkt, erhalten existenzsichernde Einkommen und werden in Selbstorganisation gefördert – z. B. in reinen Frauenkooperativen. Kurz gesagt: Der Faire Handel will nicht nur Frauen „mitnehmen“, sondern sie bewusst stärken und sichtbar machen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Benachteiligte fördern</h5>



<p><strong>Warum?<br></strong>Der Faire Handel fördert Frauen, weil sie weltweit in fast allen Lebensbereichen strukturell benachteiligt sind – besonders in den globalen Lieferketten wie der Landwirtschaft und der Textilindustrie. Fast 70 % der Menschen, die in extremer Armut leben, sind Frauen. Sie arbeiten häufig unbezahlt oder unterbezahlt – sei es auf dem Feld, an der Nähmaschine oder im informellen Sektor. In der Landwirtschaft stellen Frauen rund 43 % der Arbeitskräfte, in manchen Regionen des Globalen Südens produzieren sie sogar bis zu 80 % der Grundnahrungsmittel. Trotzdem besitzen sie kaum Land, haben selten Zugang zu Krediten oder Weiterbildungen. In der Textilbranche wiederum machen Frauen etwa 75 % der Beschäftigten aus – oft unter menschenunwürdigen Bedingungen: lange Arbeitszeiten, niedrige Löhne, fehlende Absicherung und kaum Mitspracherecht. Gleichzeitig tragen Frauen enorm zur Stabilität ihrer Gemeinschaften bei. Sie versorgen ihre Familien, investieren ihr Einkommen vor allem in Bildung, Gesundheit und Ernährung – und halten den Alltag am Laufen.</p>



<p>Der Faire Handel setzt genau hier an. Er bricht mit diskriminierenden Strukturen, stärkt Frauen gezielt durch faire Löhne, Weiterbildung und Mitsprache, und betrachtet sie nicht nur als Arbeitskräfte, sondern als Akteurinnen mit Rechten, Potenzial und Verantwortung. Wer globale Gerechtigkeit will, muss bei den Frauen anfangen.</p>



<p><strong>Wer profitiert davon? Inwiefern?<br></strong>Die Kleinbäuerin in Ägypten, die erstmals auch nach der Heirat weiterhin berufstätig bleibt – mit sicherem Arbeitsplatz, Mutterschutz und Weiterbildung.</p>



<p>Die Kaffeebäuerin in Honduras, die nicht nur den Kaffee anbaut, sondern ihn auch röstet, verpackt und vermarktet – und damit dreimal so viel Wertschöpfung vor Ort behält.</p>



<p>Die Näherin in Mumbai, die nicht nur näht, sondern mitentscheidet, wie der Gewinn verteilt wird – und deren Tochter heute studiert.</p>



<p>Ganz konkret: Frauen profitieren, ihre Familien profitieren – und letztlich ganze Gemeinschaften. Die Frauen haben plötzlich ein eigenes Einkommen, mehr finanzielle Sicherheit, eine Zukunftsperspektive und ganz wichtig: eine Stimme.</p>



<p><strong>Was bewirkt das gesellschaftlich?<br></strong>Viel mehr, als man auf den ersten Blick denkt: Eine Frau mit eigenem Einkommen investiert nachweislich überproportional in Bildung, Ernährung und Gesundheit ihrer Kinder. Sie gewinnt Selbstvertrauen, gesellschaftliches Ansehen und Handlungsspielraum.Wenn Frauen gestärkt werden, verändert sich eine ganze Gemeinschaft: Kinder gehen zur Schule (weil das Einkommen reicht), Gewalt in der Familie sinkt (weil Frauen unabhängiger werden), Frauen trauen sich, politische Verantwortung zu übernehmen und Männer beginnen, Rollenbilder zu hinterfragen. Empowerte Frauen sind Motoren für Entwicklung – sozial, ökonomisch, ökologisch. Und ganz ehrlich: Eine gerechtereWelt ist schlichtweg eine bessere Welt für uns alle.</p>



<p><strong>In welchen gesellschaftlichen Rahmen ist das einzuordnen?<br></strong>Der Faire Handel steht nicht im luftleeren Raum – sondern arbeitet aktiv an der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs), insbesondere:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>SDG 5: Geschlechtergleichstellung</li>



<li>SDG 8: Menschenwürdige Arbeit</li>



<li>SDG 10: Weniger Ungleichheiten</li>



<li>SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen</li>
</ul>



<p>Die Frauenpolitik des Fairen Handels ist also Teil einer größeren globalen Bewegung für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Sie schließt an feministische Kämpfe an, aber auch an entwicklungspolitische, ökologische und menschenrechtliche Diskurse.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Von Honduras über Indien bis Afghanistan</h5>



<p><strong>Welche Frauenkooperativen gibt es zum Beispiel? Was produzieren sie unter welchen Bedingungen?<br>APROLMA in Honduras</strong> ist eine reine Frauenkooperative mit 69 Mitgliedern, die biologischen Arabica-Kaffee anbauen. Doch sie liefern nicht nur Rohkaffee: Zwölf Frauen wurden speziell geschult, um den Kaffee auch selbst zu rösten, zu verpacken und zu vermarkten – direkt vor Ort in Marcala.<br>Durch das Röstprojekt entsteht dreifache Wertschöpfung im Ursprungsland – das heißt: dreimal so viel Geld bleibt bei den Produzentinnen, statt bei Zwischenhändlern. Nebenbei stärken die Schulungen zu Bioanbau, Frauenrechten und Betriebsführung nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die soziale Unabhängigkeit der Frauen.<br>Dolores Benitez, Koordinatorin des Projekts, bringt es auf den Punkt: <em>„Es geht darum, dass wir entscheiden, was mit unserem Geld passiert. Damit sich unsere Familien, unsere Gemeinde, ja unser ganzes Land entwickelt.“</em></p>



<p><strong>Creative Handicrafts in Indien<br></strong>Diese Organisation in Mumbai beschäftigt über 270 Frauen in Vollzeit, zusätzlich Hunderte in Heimarbeit. 90 % der Beschäftigten, 95 % der Führungspositionen und 90 % des Kuratoriums sind mit Frauen besetzt.<br>Die Frauen stammen aus den Slums der Millionenstadt – viele sind alleinerziehend, ohne Schulbildung, oft Opfer von Gewalt. Bei Creative Handicrafts erhalten sie eine solide handwerkliche Ausbildung, faire Bezahlung (deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn), Mutterschutz, medizinische Betreuung und, ganz wichtig, Kinderbetreuung vor Ort und Zugang zu Bildungsprogrammen für ihre Kinder.<br>Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen, Gewinne gemeinsam verwaltet. Hier ist Frauenförderung nicht „Maßnahme“, sondern gelebte Realität.</p>



<p><strong>Shakiban-Frauenkollektiv in Afghanistan (Conflictfood)</strong><br>Wo früher Opium angebaut wurde, wächst heute Safran – das teuerste Gewürz der Welt. Und es wird geerntet von über 100 Frauen, die unter schwierigsten politischen Bedingungen in der Region Herat wirtschaftliche Selbstständigkeit aufgebaut haben.<br>Trotz Taliban und weitreichender Einschränkungen für Frauen bleibt das Projekt aktiv – weil es lokal verankert, kooperativ geführt und transparent finanziert ist.<br>Das Kollektiv produziert hochwertigen Bio-Safran, der direkt – ohne Zwischenhändler – über Conflictfood verkauft wird. Die Frauen nutzen ihr Einkommen nicht nur für ihre Familien, sondern auch für Bildung, medizinische Versorgung und neue Pflanzen für kommende Ernten.</p>



<p><strong>Wie fördern sie Frauen?<br></strong>Die Kooperativen im Fairen Handel sind so vielfältig wie die Menschen, die darin arbeiten – aber sie verbindet ein gemeinsames Ziel: <strong>Selbstbestimmung, wirtschaftliche Teilhabe und soziale Gerechtigkeit.</strong><strong></strong></p>



<p><strong>In der Frauenkooperative APROLMA (Honduras)</strong> arbeiten ausschließlich Frauen. Sie entscheiden demokratisch über Arbeitsabläufe, Preise und Weiterbildungen. Die Produktion erfolgt biologisch, sozial verantwortlich, mit fairem Zugang zu Ressourcen und Markt.</p>



<p><strong>Bei SEKEM in Ägypten</strong> wiederum werden Frauen gezielt ermutigt, auch nach der Heirat oder Geburt berufstätig zu bleiben. Es gibt Alphabetisierungskurse, medizinische Beratungen, Gleichstellungstrainings und Führungskräfte-Entwicklungsprogramme. Der Arbeitsplatz ist sicher, sauber, frauenfreundlich – das ist im ägyptischen Kontext keine Selbstverständlichkeit.</p>



<p><strong>In Indien bei Creative Handicrafts</strong> wiederum wurde eine ganze Organisationsstruktur aufgebaut, die Frauen vom ersten Nähstich bis zur Vorstandssitzung begleitet. Die Produktionsbedingungen sind nicht nur fair im ökonomischen Sinne – sie sind auch sicher, partizipativ, nachhaltig.</p>



<p><strong>Warum brauchen wir Geschlechtergerechtigkeit, und wie kommt das der Gesamtgesellschaft zugute?<br></strong>Weil Diskriminierung teuer ist und Ungerechtigkeit Entwicklung bremst. Und weil Gleichstellung kein „Nice to have“ ist, sondern ein <strong>Menschenrecht</strong>. Wenn Frauen frei entscheiden, lernen, führen und mitgestalten können, dann wächst die Wirtschaft stabiler, entstehen friedlichere Gesellschaften, sinkt die Kindersterblichkeit und steigt die Bildung. Frauenförderung ist kein Almosen. Sie ist eine Investition in eine nachhaltige, gerechtere Welt. Und genau dafür steht der Faire Handel – mit Haltung, Herz und Struktur.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cdd3e927725d4f20eb3d31750e577df1">PS: Übrigens: Dass Frauen und weiterhin marginalisierte Gruppen die Verliererinnen im Kapitalismus sind, meint auch die – laut der Wiener Zeitung „Standard“ einflussreiche &#8211; Philosophin und Soziologin Frigga Hau<a>g in ihren</a> marxistisch-feministischen 13 Thesen zu globalisierter Ökonomie (<a href="https://www.derstandard.de/story/3000000177164/marxistischer-feminismus-revolutionaer-feministisch">Link</a>) . Und die Kasseler Professorin für globale politische Ökonomie der Arbeit unter Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse, Prof. Dr. Anne Lisa Carstensen, äußert sich hierzu auf Anfrage der Karibu-Redakteurin: „Faire Arbeitsbedingungen sind das A und O nachhaltiger Entwicklung. Aus der Forschung wissen wir, dass Frauen* und Migrant*innen vielerorts unter besonders prekären Bedingungen arbeiten. Ihre Stimmen sind daher von großer Bedeutung für die Frage, wie die globale Weltwirtschaft gerechter gestaltet werden kann.“&nbsp; – Spannendes und spannungsgeladenes Thema! Daher: Sie dürfen sich in der Herbstausgabe des Karibu-Newsletters voraussichtlich freuen über einen Artikel zum Verhältnis von fairem Handel und Kapitalismus.</p>



<p>Für Interessierte zum Weiterlesen hier noch ein Link zu einem Artikel über <a href="https://www.exploring-economics.org/de/entdecken/feministische-oekonomie/">feministische Ökonomie</a>.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Termine-Allerlei im März</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/termine-allerlei-im-maerz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2025 12:35:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karibu-kassel.de/?p=8037</guid>

					<description><![CDATA[Wir weisen hin auf den 7.März., Weltgebetstag der Frauen 2025 &#8211; Cookinseln mit Extra-Tisch im Laden. Am 8. März ist internationaler Frauentag (siehe hierzu auch Vortrag unten). Beide sind im Sinne des fairen Handels. 18. März, 18.30-20.30 Uhr im Laden: Vortrag mit Diskussion: „Frauen im Fairen Handel &#38; Frauenpolitik des Fairen Handels“ Anlässlich des Weltfrauentags...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir weisen hin auf den<strong> 7.März., </strong><a href="https://weltgebetstag.de/aktuelles/news/weltgebetstag-2025-cookinseln/"><strong>Weltgebetstag der Frauen 2025 &#8211; Cookinseln</strong></a><strong> </strong>mit Extra-Tisch im Laden.</p>



<p>Am<strong> 8. März ist </strong><a href="http://www.frauenbuendnis-kassel.de"><strong>internationaler Frauentag</strong></a><strong> (siehe hierzu auch Vortrag unten). </strong>Beide sind im Sinne des fairen Handels.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fd149b282831f1c47f14ce784a30466e"><a><strong>18. März, 18.30-20.30 Uhr im Laden: Vortrag mit Diskussion: „Frauen im Fairen Handel &amp; Frauenpolitik des Fairen Handels“</strong></a></p>



<p>Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März laden wir Sie herzlich zu einem inspirierenden Vortrag ein, der die Rolle von Frauen im Fairen Handel und die damit verbundene Frauenpolitik beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen die Prinzipien des Fairen Handels, die gezielt Frauenrechte und -möglichkeiten im globalen Kontext fördern.</p>



<p>Erfahren Sie mehr über Projekte und Initiativen, die Frauen in Ländern des Globalen Südens unterstützen, indem sie ihnen durch gerechte Arbeitsbedingungen und Zugang zu Märkten eine wirtschaftliche Unabhängigkeit ermöglichen. Konkrete Beispiele zeigen auf, wie der Faire Handel Frauen weltweit stärkt und welche Herausforderungen und Erfolge dabei zu verzeichnen sind.</p>



<p>Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch und interessante Einblicke in die Frauenpolitik des Fairen Handels!</p>



<p>Referentin: Christine Feiler, Fair-Handels-Beraterin beim <a href="https://weltlaeden-hessen.de/portraet/">Verein Weltläden in Hessen e.V.</a></p>



<p>Eine Kooperation mit dem <a href="http://www.frauenbuendnis-kassel.de">Kasseler Frauenbündnis</a> und der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales. Weitere Frauenveranstaltungen rund um den 8. März finden Sie <a href="http://www.frauenbuendnis-kassel.de">hier</a>.</p>



<p>Eintritt gegen Spende</p>



<p><strong>13. März, 19 Uhr im Laden: Faire</strong><strong> Schokowelt: Vortrag und Verkostung</strong></p>



<p>Der Welt- und Regionalladen Karibu und die Fair Trade Genossenschaft WeltPartner laden zu einem Schokoladenabend am Donnerstag, den 13.03.2025 um 19.00 Uhr ein. Hierbei stellt Ingo Schlotter von WeltPartner die drei Sortimente der gemeinsamen Schokowelt vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>fairafric für Changemaker: 100%ige Wertschöpfung der Schokolade in Ghana</li>



<li>Tartufi für Genießer: italienische Confiserie mit fairen Zutaten</li>



<li>zotter für Entdecker: raffinierte Kreationen auf Basis wildwachsender Kakaosorten</li>
</ul>



<p>Diese drei Konzepte zeigen auf, wie nachhaltige Schokoladenherstellung Menschen weltweit stärkt. Gute Zutaten und eine hochwertige Verarbeitung führen zu einem besonderen Schokoladengenuss.<br>Die <a href="http://www.weltpartner.de">WeltPartner eG</a> steht seit 1988 für einen transparenten Fairen Handel mit hochwertigen Produkten. Weltweit profitieren etwa 50.000 Kleinbauernfamilien und Produzierende von verlässlichen Partnerschaften auf Augenhöhe, von fairen Preisen und Mehrpreiszahlungen für Sozialprojekte.</p>



<p>Teilnahme gegen Spende für das Frauenhaus Kassel vor dem Hintergrund des internationalen Frauentages und unserer Veranstaltung dazu (siehe oben).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Internationaler Frauentag am 8. März: Fairer Handel fördert Frauen</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/internationaler-frauentag-fairer-handel-foerdert-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2024 01:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Frauentag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karibu-kassel.de/?p=7339</guid>

					<description><![CDATA[Nach den Grundsätzen des Fairen Handels sollen Frauen und Mädchen gleichgestellt und wirtschaftlich gestärkt werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Er ist auch im Jahr 2024 unerlässlich: Der <strong>Internationale Frauentag am 8. März</strong>. Denn weltweit, so auch in Deutschland &#8211; Gleichberechtigungsartikel im Grundgesetz hin oder her – sind Frauen noch immer nicht gleichberechtigt. Im Folgenden ein Text aus dem Jahresplaner für Weltläden von &nbsp;der Fairhandelsberatung/Weltläden in Hessen zum Thema Frauen und Fairer Handel:</p>



<p><em>Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus. Dann sollten sie auch mitentscheiden können! Im Mittelpunkt des Fairen Handels steht die gleichberechtigte Gesellschaft. <strong>In den Grundsätzen des Fairen Handels ist die Gleichstellung der Geschlechter, die wirtschaftliche Stärkung von Frauen und die Nichtdiskriminierung fest verankert</strong>. Es wird eine Politik zur Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen verfolgt. Diese <strong>gewährleistet gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit</strong>. Frauen erhalten erste oder zusätzliche Verdienstmöglichkeiten. Unbezahlte Arbeit wird in der selbstorganisierten Gruppe zur bezahlten Arbeit. Durch Bildungsmaßnahmen, finanziert über die Fair-Handels-Prämien, <strong>erhalten Frauen und Mädchen neue Zukunftschancen</strong>. Frauen können aktive Mitglieder von Fair-Handels-Organisationen werden. Zudem werden sie bestärkt, Leitungspositionen innerhalb der Entscheidungsstrukturen einzunehmen.</em></p>



<p><em>Frauen im Fairen Handel überwinden Geschlechtergrenzen. Sie sind Expertinnen, Entscheidungsträgerinnen und Führungspersonen. Für <strong>Fair-Handels-Organisationen</strong> steht die Gleichstellung der Geschlechter und die wirtschaftliche Stärkung von Frauen im Mittelpunkt. Frauen erreichen hier <strong>mit einer viermal so hohen Wahrscheinlichkeit eine Position in den obersten Führungsebenen</strong>, zum Beispiel als Geschäftsführerinnen oder Vorständinnen, als in konventionellen Unternehmen. Darüber hinaus werden ihre Rechte respektiert. Frauen sind sichtbar und werden gehört. Fairer Handel bedeutet für die Produzentinnen in Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas: mehr Wertschätzung, mehr Unabhängigkeit und mehr Selbstbestimmung.</em></p>



<p><em>#FairerHandel #FairTrade #weltladen #genderjustice #empowerment #iwd #8märz</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Produzent*innen im Westjordanland ihren Lebensunterhalt sichern“</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/produzentinnen-im-westjordanland-ihren-lebensunterhalt-sichern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2024 08:09:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[El Puente]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgebetstag]]></category>
		<category><![CDATA[WeltPartner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karibu-kassel.de/?p=7326</guid>

					<description><![CDATA[Weltgebtstag Palästina: Die friedliebenden Menschen in Israel und Palästina unterstützen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Der Friede ist das Band, das euch alle zusammenhält.“ Dies ist der zentrale Satz aus der Liturgie für den <a href="https://www.weltgebetstag.at/"><strong>Weltgebetstag</strong></a><strong> der Frauen 2024 Palästina</strong> am 1. März. Er stammt aus Versen aus dem<strong> Brief an die Gemeinde in Ephesus (Eph 4,1-7). </strong>Im Gottesdienst werden drei Geschichten erzählt, von palästinensischen christlichen Frauen, die aufzeigen, was es bedeuten kann, jemanden in Liebe zu ertragen und dass das Band des Friedens miteinander verbinden kann. Die <strong>Liturgie wurde von Frauen aus Palästina verfasst</strong>. Was hat das jetzt alles mit Fair Trade zu tun? <strong>Kirchliche Organisationen</strong> wie Brot für die Welt, Misereor, auch kirchliche Jugendverbände bilden gemeinsam eine <strong>sehr starke Wurzel der Fairtrade-Bewegung</strong>. Sie gehören zum Beispiel zu den Gesellschaftern der GEPA. Insofern gibt es eine direkte Verbindung auch zum ökumenischen Weltgebetstag, weil der Einsatz für weltweite Gerechtigkeit ein gemeinsames Anliegen ist. Die Information über das <strong>Angebot von</strong> <strong>Fairtrade-Produkten aus dem jeweiligen Land ist selbstverständlicher Bestandteil des Vorbereitungsmaterials</strong>.</p>



<p>So beteiligt sich auch Karibu seit vielen Jahren am Weltgebetstag<strong>. Wir bieten dieses Mal</strong> angesichts dieses besonderen Tages im Schaufenster<strong> Produkte aus Palästina an</strong> und bitten auch die Kirchengemeinden uns zu unterstützen, indem sie auf unser Angebot hinweisen und unsere Produkte dort selbst verkaufen. „Wir bieten Fairtrade-Produkte aus Palästina an, weil dies ungeachtet des Krieges in und um Gaza <strong>den Produzent*innen im Westjordanland die Sicherung ihres Lebensunterhaltes ermöglicht</strong>,“ erklärt Wolfram Dawin, Vorstand vom Verein Karibu Kassel e.V. Ihre Lebensgrundlage seien für viele seit vielen Generationen die Olivenhaine, deren Produkte sie vermarkten. „In einer Zeit, in der leider schon viele Olivenhaine durch die Besatzungsmacht zerstört worden sind, ist die Unterstützung dieser Menschen auch ein Beitrag zum Frieden,“ stellt Dawin fest.</p>



<p>Zum Beispiel gibt es bei Karibu zum Weltgebetstag 2024 vom Lieferanten Weltpartner <strong>verschiedene Olivenöle</strong> des <a href="https://www.weltpartner.de/de/handelspartner/asien/palaestina/canaan-fair-trade">Handelspartners Canaan Fair Trade</a> sowie den Nussriegel Hanna mit Mandeln vom selben Handelspartner. Weiterhin verschiedene <strong>Produkte aus Olivenholz</strong> wie Löffel, Herzschalen oder Friedenstauben als Anhänger, Magnet und Schlüsselanhänger vom <a href="https://www.weltpartner.de/de/handelspartner/asien/palaestina/holy-land-handicraft">Handelspartner Holy Handicraft Society (HLHCS)</a> in Palästina. Einen Gesamtüberblick über unser Palästina-Angebot finden Sie <a href="https://karibu-kassel.de/faire-produkte-zum-weltgebetstag/">hier</a>.</p>



<p>Einen Teil der Produkte haben wir dauerhaft im Laden vorrätig, so dass Sie diese auch nach dem Weltgebetstag noch bei uns kaufen können. Die übrigen bestellen wir Ihnen aber gern.</p>



<p>Einiges davon basiert auf <strong>uraltalter Tradition</strong>. So schätzten schon die alten Römer*innen Olivenöl aus den Früchten des Rumi-Baumes. (Quelle: <a href="https://shop.weltpartner.de/lebensmittel/feine-kueche/essig-oel/olivenoel-100-rumi-kaltgepresst-nativ-extra-bio-500ml-45178-detail">WeltPartner</a>). Und auch das Olivenholz der Region wird schon seit Jahrtausenden vielseitig verwendet, so das El Puente Begleitheft zum diesjährigen Weltgebetstag. Heute geben demnach erfahrene Künstler*innen bei dem schwierigen Bearbeiten den Holzstücken zunächst eine grobe und abstrakte Form. Dann arbeiten sie schrittweise die Details heraus, etwa Gesicht und Körper von Krippenfiguren. Schließlich werden die Kunstwerke mit Sandpapier glatt geschmirgelt und erhalten ein mattes, pures, ein geöltes oder lackiertes Finish. So auch bei den in Karibu erhältlichen Friedenstauben. Mögen sie Symbol sein dafür, dass wie WeltPartner in seinem vorletzten Newsletter hofft „der Weltgebetstag 2024 auch wieder ein <strong>Tag der Hoffnung und des Friedens für unsere Partner*innen im Westjordanland</strong> sein kann.</p>



<p>In seinem aktuellen Newsletter schreibt der Lieferant übrigens: „Trotz der gegenwärtig schwierigen Lage im Nahen Osten, die wenig nach Frieden aussieht, engagieren sich unsere Handelspartner*innen seit Jahren auf individueller Ebene für Frieden in der Region. Sei es durch israelisch-palästinensische Kooperationen, den Verkauf symbolträchtiger Friedensprodukte oder die kontinuierliche Verbesserung der Einkommensbedingungen von Kleinbäuer*innenfamilien.“ (…)<strong> „</strong><strong>Es ist entscheidend, die friedliebenden Menschen in der Region auch in diesen Zeiten des Krieges nicht zu vergessen</strong>.“ Das geschehe sowohl durch den Weltgebetstag als auch durch den Fairen Handel. Und so können auch Sie, liebe Leser*innen des Karibu-Newsletters diese Menschen in Israel und Palästina unterstützen, indem Sie teilnehmen, beziehungsweise entsprechend fair einkaufen.&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
