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	<title>Kakao &#8211; Karibu Welt- und Regioladen Kassel</title>
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	<description>Fair, Global, Regional, Ökologisch</description>
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		<title>Fairafric: Schokoladischer Gewinner aus Ghana</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/fairafric-schokoladischer-gewinner-aus-ghana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:20:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairafric]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[Total begeistert ist Karibu-Vereinsvorständin Nicola Haupt vom Schokoladenhersteller fairafric und dessen Produkten. Genauer: Sowohl von der dafür angewandten Kakao-Anbau-Methode Agroforst (s.u.), als auch davon, dass die komplette Wertschöpfung im Land, also Ghana, bleibt. Plus, das süße Resultat ist klimapositiv. Schokoladen von 42 bis 92 Prozent Kakaogehalt bietet der Hersteller an. Mal cremig mit Cashew-Kernen, mit...]]></description>
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<p>Total begeistert ist Karibu-Vereinsvorständin Nicola Haupt vom <strong>Schokoladenhersteller </strong><a href="http://www.fairafric.com"><strong>fairafric</strong></a> und dessen Produkten. Genauer: Sowohl von der dafür angewandten <strong>Kakao-Anbau-Methode Agroforst</strong> (s.u.), als auch davon, dass <strong>die komplette Wertschöpfung im Land</strong>, also Ghana, bleibt. Plus, das süße Resultat ist <strong>klimapositiv</strong>. Schokoladen von 42 bis 92 Prozent Kakaogehalt bietet der Hersteller an. Mal cremig mit Cashew-Kernen, mit Kakao-Nibs oder auch mit Fleur de Sel (also salzig). Bei uns im Laden zu erstehen für 3,50 € die bio-zertifizierte Tafel. Hinzu kommen mit Schokolade ummantelte Ananas, Mango- und Kokosbällchen. Vertrieben an erster Stelle in Deutschland und an zweiter in Ghana selbst.</p>



<p>Nun haben wir in unserem Quartalsnewsletter schon öfter von fairafric berichtet. Weil der westafrikanische Schokoladenhersteller seine Erfolgsgeschichte aber weiter fortgeschrieben und zudem Ladenmitarbeiterin Haupt auf unserem Juli-Plenum einen Vortrag darüber gehalten hat, hier die wichtigsten aktuellen Fakten und Details:</p>



<h5 class="wp-block-heading">Deutschland Weltmeister in Schokoladen-Konsum</h5>



<p>Zunächst einmal: Der Konsum an Schokolade in Deutschland ist so hoch wie nirgendwo sonst. Elf Kilogramm pro Kopf und Jahr verbrauchen wir hier. <strong>70 Prozent des enthaltenen Kakaos werden in Westafrika angebaut</strong>. Macht einen Umsatz von 100 Milliarden Dollar pro Jahr. <strong>Lediglich fünf Prozent davon kommen jedoch in Afrika an</strong>. An dieser Schieflage ändern laut fairafric weder Fair Trade noch das – zuletzt von der deutschen Regierung wieder infrage gestellte &#8211; Lieferkettengesetz etwas. Als 2016 die ersten Schokoladen vom Chocolatier in Ghana vom Band liefen, stand daher eine <strong>Vision von Gründer Hendrik Reimers</strong> dahinter: „<strong>Use business to end poverty</strong>“. Also das Geschäft nutzen, um die Armut zu beenden. Erschaffen wollte er dafür 10.000 klimafreundliche Arbeitsplätze in Afrika. Und zwar, indem dabei neokoloniale Strukturen durchbrochen werden und die <strong>Wertschöpfung im Land</strong> etabliert wird. In den englischen Kolonien war es regelrecht verboten, auf dem Kontinent produzierte Rohstoffe weiterzuverarbeiten. Kurzum, es ging Reimers in jeder Hinsicht um eine nachhaltige Entwicklung. Produziert wurde zunächst noch mit Schweizer Maschinen aus den 50er Jahren, die er in Ghana vorfand. Alles Weitere um Fertigung und Infrastruktur musste erst aufgebaut werden. Das nötige Geld dafür bekam er über <strong>crowdfunding von privaten Investor*innen</strong> und über den Verkauf der Schokoladen. Auch die GLS-Bank und die deutsche Entwicklungsgesellschaft steuerte bei.</p>



<p>Bereits fünf Jahre später, also <strong>ab 2021, fertigte Fairafric in einer eigenen solarbetriebenen Fabrik in Amanase </strong>mit modernen Maschinen. Ein regionaler Bautrupp hatte sie hochgezogen. Sogar die Laborkittel wurden und werden vor Ort geschneidert. Die Kantine beliefern lokale Kakaobauern und -bäuerinnen mit ihren Feldfrüchten. Das bedeutet, sie können vielfältigere Einkommensquellen erschließen. Und <strong>seit </strong><strong>2022 gibt es außerdem eine unternehmenseigene Chocolaterie-Schule</strong>. Zu dieser Zeit hat fairafric bereits <strong>50 Angestellte. 40 Prozent des Teams sind Frauen</strong>. Auch in den Führungspositionen sind die weiblichen Kräfte mit den männlichen fast gleichauf. Insgesamt sind mit dem Schokoladenhersteller <strong>1000 neue Arbeitsplätze</strong> in der Region verbunden: Pro einem Job, in dem Agrarprodukte weiterverarbeitet werden, entstehen 2,8 Jobs in Zulieferbetrieben in Afrika. <strong>Anstatt 6 bis 8 Cent vom Verkauf einer in Europa produzierten Schokoladen mit ghanaischem Kakao bleiben so von in Afrika produzierter Schokolade 60 bis 80 Cent auf dem Kontinent</strong>.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Agroforst bringt hohen Ertrag</h5>



<p>Noch einmal vier Jahre darauf entstand die „<strong>Road to climapositive chocolate</strong>“: Der Kakao wird biodynamisch mittels der <strong>dynamischen Agroforst-Methode</strong> (DAF, dynamic agroforest) angebaut. Diese funktioniert in mehreren Schichten. Als erstes werden bodennahen Cassava-Büsche, Yams-Wurzeln und Kochbananen angebaut. Darüber, beziehungsweise daneben stehen Kakaobäume, die Schattengewächse sind. Überschattet werden sie von Cashew- und Mango-Bäumen. Und als vierte und letzte Schicht pflanzen fairafric Bäuer*innen Urwaldbäume und Kokospalmen an. Bedeutet: In einem regenerativen System ergänzen sich die Pflanzen gegenseitig nach den Prinzipien des Regenwaldes. Der Boden wird fruchtbarer und kann mehr Wasser speichern. Dadurch sind die Kakaobäume resistenter gegenüber Dürre. Außerdem kann der Boden mehr CO² aufnehmen. <strong>Der CO² Fußabdruck jeder Tafel wird vierfach im Boden der Farmen gespeichert. Durch den Anbau verschiedener Pflanzen können die Farmer*innen zudem ihr Einkommen diversifizieren</strong>. Das heißt, beispielsweise Bananen verkaufen oder aus zu Asche verbrannten Kakaoschoten Seife herstellen. Somit sind sie nicht nur vom Kakao abhängig. <strong>Auch kommt die Süßigkeit mit dem Schiff nach Deutschland anstatt mit dem Flugzeug.</strong> Und die <strong>Folie in der Papp-Verpackung der Schachteln besteht aus Holzzellstoff, der aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt und sogar </strong><strong>im hauseigenen Kompost biologisch abbaubar</strong> ist.</p>



<p>Auf der Fair Trade Ebene zahlt fairafric seinen Mitarbeiter*innen <strong>mehr als den ghanaischen Mindestlohn</strong>. Ihre ganzen Familien sind <strong>krankenversichert</strong>. In der Kantine gibt es <strong>subventioniertes Essen</strong>. Die Arbeiter*innen werden kostenlos mit Bussen abgeholt. Und zu guter Letzt: <strong>Das gesamte Management-Team besteht aus Ghanaer*innen</strong>. Allgemein hat fairafric das Ziel, das Leben der Kakaobäuer*innen zu verbessern. So werden sie auch am Ge<strong>winn des Start-Ups beteiligt und erhalten Bio-Prämien</strong> für den ökologischen Anbau. Heute arbeitet das Unternehmen mit 1500 von ihnen zusammen. <strong>Kinderarbeit ist außerdem Tabu</strong>. Insgesamt ist soziale Verantwortung von Anfang an Teil der Fabrik, die fest in ghanaischer Hand ist. Auf den Punkt gebracht: „Die Wertschöpfung ist das fehlende Puzzleteil zu wirklich fairem Handel“, wie es in einem der unten aufgeführten Filme heißt.</p>



<p>Mit diesem Mix hat es fairafric entgegen dem herrschenden Weltmarkttrend, dass Schokolade im End-Verbrauch teurer wird, zuletzt sogar geschafft, seine <a href="https://karibu-kassel.de/hoehere-preise-fuer-schokolade-fragen-und-antworten-vom-weltladen-dachverband/">zunächst gestiegenen Preise</a> senken zu können. (Wir <a href="https://karibu-kassel.de/gepa-erhoeht-preise-fairafric-senkt-sie/">berichteten</a>.) Denn insbesondere durch klimakrisenbedingte Missernten und Spekulation an den Börsen gestiegene Rohstoffpreise konnten dem ghanaischen Schokoladenhersteller mittelfristig nichts anhaben. Und so konnte das Karibu-Ladenteam auf seinem Plenum beruhigt und bewundernd die von Kollegin Haupt zum Probieren gereichten fairafric-Schokoladenstückchen genießen.</p>



<p>Quellen zum Weitergucken:</p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=o5Z8QiCefZs">Decolonize Chocolate</a></p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5P7YCTPzCKU">Decolonize Chocolate 2</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schokoladen-Feinschmecker*innen kommen auf ihre Kosten!</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/schokoladen-feinschmeckerinnen-kommen-auf-ihre-kosten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:11:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
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					<description><![CDATA[Hochwertige Kunstdrucke und Postkarten mit Tiermotiven sowie Gourmetschokoladen und Kakao-Produkte von Peru Puro sind im September Produkt des Monats. Für Sie also 10 Prozent billiger. Die Cuncho Gold-Schokoladen – 52-, 70- und 85-prozentig &#8211; aus Urkakao wurden mehrfach international ausgezeichnet. Außerdem finden Sie bei uns im Laden Kakao-Nibs roh und geröstet sowie Kakao-Bohnen in Rohkost-Form...]]></description>
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<p>Hochwertige Kunstdrucke und Postkarten mit Tiermotiven sowie Gourmetschokoladen und Kakao-Produkte von <a href="https://perupuro.de/">Peru Puro</a> sind im September Produkt des Monats. Für Sie also 10 Prozent billiger. Die Cuncho Gold-Schokoladen – 52-, 70- und 85-prozentig &#8211; aus Urkakao wurden mehrfach international ausgezeichnet. Außerdem finden Sie bei uns im Laden Kakao-Nibs roh und geröstet sowie Kakao-Bohnen in Rohkost-Form und ebenfalls geröstet. Der edelste aller Edelkakaos wächst nur im abgelegenen Urubambatal im Bergregenwald Perus. Die Schokoladen wurden mit schweizer Chocolatiers-Kunst hergestellt. Kunstvoll auch die tierischen Illustrationen auf den Verpackungen. Denn, so die Website: „Die Regenwaldtiere auf unseren Verpackungen stehen Pate für unsere Produkte und ihren Lebensraum, den wir durch unsere Arbeit schützen. Der Peruanische Künstler Willian Mamani Loyaza hat sie exklusiv für uns gezeichnet.“ Bei den Schokoladen sind das: Der Blaue Morphofalter, der Hellrote Ara sowie der Jaguar.  Bei Karibu sind diese Premium-Produkte für gewöhnlich die teuersten Tafeln. Es lohnt sich also, in diesem Monat zuzugreifen. <br> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Praktisch und sinnlich über die Hintergründe von Schokolade erfahren</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/praktisch-und-sinnlich-ueber-die-hintergruende-von-schokolade-erfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 06:38:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[In schnellen kreisenden Bewegungen rühren die vier jungen Frauen vom Fröbelseminar ihre Schokoladenmixtur um. Alle Zutaten sind bio und Fair Trade. „Mir fehlt noch (Vollrohr-, d.Red.) Zucker“, stellt Vanessa fest. Und Paula führt sich ihren vor flüssiger Schokolade tropfenden Finger in den Mund und leckt ihn ab. Ihr ist es noch zu süß. Sie und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In schnellen kreisenden Bewegungen <strong>rühren</strong> die vier jungen Frauen vom Fröbelseminar ihre <strong>Schokoladenmixtur</strong> um. Alle Zutaten sind bio und Fair Trade. „Mir fehlt noch (Vollrohr-, d.Red.) Zucker“, stellt Vanessa fest. Und Paula führt sich ihren vor flüssiger Schokolade tropfenden Finger in den Mund und leckt ihn ab. Ihr ist es noch zu süß. Sie und ihre Sitznachbarin Annalena fügen mehr Kakao hinzu. Gerade hat Workshop-Teamerin Marina Rose erklärt, die <strong>Mischung müsse eine Konsistenz haben wie Waffelteig</strong>, dann sei sie gut. Zuvor hatten die 18 Teilnehmenden im Alter von 18 bis 40 Jahren durch ein heißes Wasserbad in Metallbechern Kakaobutter zerschmolzen. „Wenn Ihr das flüssig habt, gibt es einen Trick. Erst den Zucker, dann das Milchpulver und zuletzt den Kakao hinzufügen“, hatte Rose angeleitet. Schließlich füllen die Teilnehmenden die Masse <strong>in muffinähnliche, aber kleinere Papierförmchen</strong>. Im Kühlschrank kann die selbstgemachte Schokolade fest werden. Fröbelschülerin Lou: „Es schmeckt nicht so richtig süß, aber eigentlich ganz lecker.“ Ihre Kreationen dürfen alle am Ende mit nach Hause nehmen.</p>



<p>Nicht nur selbst Schokolade stellen die angehenden Erzieher*innen im „Fairen Schokoladenworkshop“ vom Verein Karibu e.V. im Seminarraum der benachbarten Kinder- und Jugendbibliothek am Morgen des 10. Julis her. Zum Beispiel können sie zu Beginn den Karibu-<strong>Verkaufsraum erkunden</strong> und anhand von auf dem Boden ausgebreiteten <strong>Öko- und Fair Trade Siegeln und Logos sich austauschen und erfahren</strong>, was es damit auf sich hat. Sie sehen <strong>zwei Filme</strong> über Schokoladen-Herstellung und Kinderarbeit im Kakaoanbau. Auch <strong>rekonstruieren sie anhand von Kärtchen in den Rollen von fiktiven Personen mit spezifischen Aufgaben vom Anbau über Verarbeitung bis zum Handel die Lieferkette von der Kakaofarm bis zum Supermarkt</strong>, indem sie sich entsprechend nebeneinander aufstellen, nacheinander vortreten und ihre Arbeit vorstellen. Etwa: „Ich heiße Marion Schneider und arbeite für einen Schokoladenhersteller. Wir machen aus den Kakaobohnen die begehrte Schokomasse. Das machen nur ganz wenige Firmen.“</p>



<p><strong>Erfrischend wechseln</strong> Marina Rose und Nina Schulze die <strong>Methoden</strong> und führen souverän durch die drei Stunden der didaktisch (das Lehren und Lernen betreffend) <strong>sinnvoll aufeinander aufbauenden</strong> <strong>Workshop-Bestandteile</strong>. Dabei wird es auch durchaus emotional, weil für die Teilnehmenden erschreckend, wie sie später selber sagen: Sie erfahren durch einen Film vom 15jährigen <strong>Kindersklaven</strong> Daniel aus Burkina Faso, der seit er zehn ist, auf Kakaoplantagen schuftet. Eine Schule hat er nie von innen gesehen. Sein Besitzer, ein Kleinbauer, hat kein Geld, um einen Erwachsenen zu bezahlen. Murmeln in der Gruppe. Die Kinder, die auf der Plantage arbeiten, klagen über Rückenschäden, Kopfweh von Pestiziden und kommen auch künftig nie raus aus dem <strong>Armutskreislauf</strong>, weil ihnen die Bildung fehlt. Als das Filmteam Daniel und einem weiteren Kinderarbeiter Schokolade anbieten, essen sie diese zum ersten Mal in ihrem Leben. Eine Teilnehmerin wischt sich still die <strong>Tränen</strong> aus den Augen. Nach dem Film fragt Schulze: „Was ist Euch aufgefallen? Warum müssen Kinder arbeiten?“ Darüber tauschen sich die Teilnehmenden in Tischgruppen aus. <strong>Eifriges Stimmengewirr</strong> liegt im Raum.</p>



<p>&nbsp;„Wir wollen das Bewusstsein schärfen, <strong>dass man die Wahl hat, welche Schokolade man isst</strong>“, erklärt Rose hinterher im Hinblick auf den Unterschied von konventionell hergestellter Schokolade und der aus <strong>fairem Handel</strong>. Dieser <strong>ermöglicht</strong> den <strong>an der Schokoladen-Herstellung Beteiligten</strong> <strong>existenzsichernde Löhne und ihren Kindern, dass sie zur Schule gehen können</strong>. In der großen Runde sagt dann eine Teilnehmerin: „Es macht einen Unterschied, ob man das theoretisch weiß, oder ob man mit einzelnen Geschichten konfrontiert ist.“ Es gehe auch um größere Sachen: Industriestandards. Den betroffenen Eindrücken setzen die Teamerinnen dann jedoch <strong>Konstruktives </strong>entgegen: <strong>Im zweiten Film</strong> geht es um fair produzierte Schokolade von der Bohne bis zum Endprodukt. Angefangen bei einer 500-köpfigen Kakao-Kleinbäuer*innenkooperative in Sao Tomé in Afrika über den Anbau von Vollrohrzucker in Asien bis zur Alpenmilch aus dem Berchtesgadener Land: Alles biozertifiziert und von der <a href="http://www.gepa.de">Gepa</a> fair entlohnt.</p>



<p>Am Ende erfragt Rose ein <strong>Stimmungsbild per ausgestrecktem Daumen</strong> von der Gruppe. <strong>Alle heben sie hoch.</strong> In auszufüllenden Feedbackbögen wird es differenzierter: „Sehr gut gefallen hat mir: Es war informativ. Die Vortragsweise war sehr angenehm. Das Schokolade selbst herstellen.“ Heißt es da. Oder: „Bemerkenswert ist für mich, dass der Weltladen von Ehrenamtlichen betrieben wird, es so viele regionale Produkte gibt und (im Negativen) die Kindersklaverei.“ „Gelernt habe ich, über die Unterstützung der Kakaoarbeiter mehr nachzudenken“, schreibt ein anderes Gruppenmitglied.</p>



<p>Auch Rose und Schulze sind mit ihrem Workshop sehr zufrieden und freuen sich über die Rückmeldungen. Für sie war es erst das zweite Mal, dass sie das Seminar durchgeführt haben. Denn ihre Bildungsarbeit wird erst seit kurzem finanziert vom Bundesministerium für Entwicklungsarbeit. Kosten diesmal für die Teilnehmenden: Drei Euro pro Person für die Schokoladenzutaten.</p>



<p>Warum Karibu Bildungsarbeit macht? Wolfram Dawin, Vorstand vom Verein Karibu e.V.: „Mal flapsig ausgedrückt, um <strong>Leute zu überzeugen, Waren zu kaufen, die teurer sind, </strong>als unbedingt nötig<strong>. </strong>Denn <strong>so ist es möglich, die benachteiligten Arbeiter*- und Kleinbäuer*innen des globalen Südens zu unterstützen.</strong> Das Thema ist nie durch.“</p>



<p>Für 2024 plant die Bildungs-AG vom Verein Karibu e.V. <strong>noch rund zehn Workshops zum neu aufbereiteten Thema Kakao sowie Fair Fashion</strong> (Faire Mode) unter anderem mit Talkshow. Teilnehmen können 15 bis 22 Personen. <strong>Buchbar</strong> sind die Veranstaltungen über <a href="mailto:bildung@karibu-kassel.de">bildung@karibu-kassel.de</a> . &nbsp;Dort auch bitte die Kosten erfragen. Für 2025 sind außerdem Workshops zu Ernährungssouveränität geplant.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Höhere Preise für Schokolade: Fragen und Antworten vom Weltladen Dachverband</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/hoehere-preise-fuer-schokolade-fragen-und-antworten-vom-weltladen-dachverband/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 14:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairafric]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltladen Dachverband]]></category>
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					<description><![CDATA[Welche Gründe gibt es für die Preiserhöhungen bei Schokolade ?1. Ernteausfälle führen zu RohstoffknappheitDie Kakaoernte im vergangenen Jahr 2023 war insbesondere in Westafrika historisch schlecht. Gründe dafür sind u.a. die großen Regenmengen durch das Klimaphänomen „El Niño“. Nachdem bereits die Kakaoernte 2022 unterdurchschnittlich war, betrugen die Ausfälle 2023 40 bis 50 %. Darüber hinaus wurde...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Welche Gründe gibt es für die Preiserhöhungen bei Schokolade</em></strong> ?<br>1. <em>Ernteausfälle führen zu Rohstoffknappheit</em><br><em>Die Kakaoernte im vergangenen Jahr 2023 war insbesondere in Westafrika historisch</em> <em>schlecht. Gründe dafür sind u.a. die großen Regenmengen durch das Klimaphänomen „El</em> <em>Niño“. Nachdem bereits die Kakaoernte 2022 unterdurchschnittlich war, betrugen die</em> <em>Ausfälle 2023 40 bis 50 %.</em> <em>Darüber hinaus wurde der Kakaobaumbestand in Westafrika </em><em>aufgrund der über Jahre viel zu</em> <em>tiefen Preise kaum erneuert – es fehlte schlicht das Geld für </em><em>Investitionen. Ältere</em> <em>Kakaobäume bringen aber geringere Erträge und sind anfälliger für </em><em>schlechtes Wetter und</em> <em>Krankheiten.</em></p>



<p><em>Da 60 bis 70 % der weltweiten Kakaoproduktion auf die westafrikanischen Länder Ghana </em><em>und die Elfenbeinküste entfallen, führen die dortigen Ernteausfälle zu einem erheblichen</em> <em>Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage.</em></p>



<p>2. <em>Lieferengpässe und Spekulationen</em><br><em>Nach den ersten Nachrichten über Ernteausfälle Ende 2023 setzten Spekulanten auf </em><em>steigende Preise, kauften große Mengen des Rohkakaos auf und verstärkten so die</em> <em>Preissteigerungsdynamik.</em></p>



<p><strong><em>Profitieren die Erzeuger von den höheren Preisen?</em></strong><br><em>In der Elfenbeinküste und in Ghana werden die Kakaobauern nicht von den höheren </em><em>internationalen Preisen profitiert haben. Die Kakaomärkte dieser beiden Länder werden von</em> <em>ihren Regierungen streng kontrolliert. Die Behörden legen offizielle Preise fest. Durch den</em> <em>Verkauf auf Termin garantiert das den Kakaobauern zwar einen fixen Preis. Das bedeutet</em> <em>aber zugleich, dass die Bauern ihre Preise nicht erhöhen können, wenn ihre Ernte schlechter</em> <em>ausfällt.</em></p>



<p><em>Jedoch, auch wenn die Preiserhöhungen nicht direkt bei den Produzent*innen ankommt, ist</em> e<em>s natürlich sinnvoll, Schokolade nur fair gehandelt zu kaufen. Der Faire Handel stärkt die</em> <em>Wertschöpfung vor Ort und steht für langfristige Handelsbeziehungen.</em></p>



<p><strong><em>Wie werden sich die Preise für Schokolade entwickeln?</em></strong><br><em>Der Klimawandel und die EU-Verordnung zur Bekämpfung der importierten Entwaldung, die  </em><em>gerade darauf abzielt, einen neuen Kakaoboom zu verhindern, deuten darauf hin, dass wir</em> <em>vor einer Zeit stehen, in der Kakao knapper und teurer wird.</em></p>



<p><strong><em>Betreffen die Preissteigerungen nur fair gehandelte Schokolade?</em></strong><br><em>Es ist zu erwarten, dass alle Schokoladen-Anbieter ihre Preise erhöhen werden. Die großen </em><em>konventionellen Marken werden die Erhöhungen jedoch vermutlich erst mit einer gewissen</em> <em>Verzögerung umsetzen, da sie ihren Kakao aus Westafrika zu den Preisen des letzten Jahres</em> <em>gekauft haben.</em></p>



<p><em>Quellen:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Blogbeitrag Fairafric: Der Kakaopreisanstieg und seine Folgen</em></li>



<li><em>ZDF heute: Warum Kakao so viel teurer geworden ist</em></li>



<li><em>Ethiquable: Comprendre la hausse spectaculaire des cours du cacao (auf Französisch)</em></li>



<li><em>Wirtschaftswoche: Warum der Preis für Kakao 2024 so stark gestiegen ist</em></li>
</ul>



<p><strong>Und das sagt und tut Fairafric</strong></p>



<p>Der Schokoladenhersteller <a href="http://www.fairafric.com">Fairafric</a> hat nach eigenen Angaben aufgrund des gestiegenen Weltmarktpreises eine <strong>deutliche Preiserhöhung zum 1.5.2024</strong> vorgenommen „um dem hohen Kostendruck standhalten zu können.“ Daher kostet die <strong>Tafel bei uns im Laden </strong>mittlerweile<strong> 4 Euro</strong>. Dennoch schreibt Fairafric, <strong>unter der 40 Prozent geringeren Kakaoernte im letzten Jahr</strong> <strong>hätte vor allem der konventionelle Anbau zu leiden</strong>. Nachhaltige Anbauformen „weisen eine deutlich höhere Resilienz auf.“ Um dem Problem wetterbedingter Missernten größtenteils zugrundeliegenden Klimawandels etwas entgegenzusetzen, <strong>will Fairafric künftig klimapositive Schokolade produzieren</strong>: Alle Bio-Kakao-Farmen, die für Fairafric anbauen, sollen bis Ende 2025 mit der <strong>Methode des dynamischen Agroforst</strong> arbeiten.&nbsp; Dabei werden Land- (Agro) und Forstwirtschaft (Forst) (also Pflanzen und Bäume) miteinander kombiniert. Dadurch <strong>kann</strong> laut Fairafric <strong>viermal mehr CO2 im Boden gebunden</strong> <strong>werden</strong>. Die Kakao-Farmen würden resilienter gegenüber Schädlingen und dem Klimawandel, die Bodenfruchtbarkeit und damit der Ertrag erheblich gesteigert. Und: „Durch den Anbau von Produkten wie Mangos, Avocados und Kokosnüssen können die <strong>Farmer</strong> ihr Einkommen deutlich steigern und <strong>werden unabhängiger vom Kakao</strong>.“ Um den Schokoladenhersteller hierbei zu unterstützen <strong>können Sie in die</strong> <a href="https://deref-web.de/mail/client/yc6YgI8cf9Q/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Ftrk.klclick.com%2Fls%2Fclick%3Fupn%3Du001.sSAGYMwYUAWV-2FAiAeglMHL-2FEDlTjAyKeA8KtgM4FCna-2BJYWNL3uns1oK37uXtz5zAewFawfse82v6jH-2FKw6jUcjnGIjZFAFd5gWWFaCTqlmcGGQvqzPt23aq53q2-2Fr1M0NWoluKo0zRtVUMlVtGC4XPtrUIHnUdPyt8rLNE0-2Bv0DYRYlQqNyQu3WWVkFORzeWfijEYtae8m8qfBog9aupOvDJW3n0cOoD6SB3iHsko93-2Bte7dKGXtNEI1yfArDTHCegcoylGeOPzfo4yCYa7vh8Fmc-2FVcEaKAhDa-2BDDbpjoeQFfM4DfHEI4gWcRIMU19uOifEUvmXyPPTGyRZjt-2Bt-2F1wPAnMdPBocv32cBaVYwc-3D4J9u_ct47-2Fykv5tp32LeyOTAtGv0ag15uWO5ixNZutXcb1M2uSjjj5i068skOs8hqc4djS8XI-2Bb-2F-2FEsPE34I-2BBWb9-2B09jNZXZNT-2FXtb3Y7txXlibznw9RHZCEhbUiVmFk-2FlJEswQAc1JCMcVU77dwgUoPTUQkgKYzLRBQTbK8064u0DO-2FDrSRHKMLwnlTdNw-2Bf0UI-2BGzBBoDwGJw2C60BknGs0zan46A29iuMSIuBu-2BrYU8PXltHql28Ptcs1i118NrsqqTXt6jXkNNozatowxRXOpDytoIjqUop0SWf2bNIRCbK-2FEKUtvmcijXahlZD-2BKrGjM3zXDhUHI0WdaZ2rxFmfHQ96qW9Rpu6gfyYjRhGOEbF7EQbAM19osVY4Y9IJQpzpGQN-2BI8F2MqidrhlCQwEuxbkEcgn824HnCv3aEhj-2F7yl315-2FVCxpiP61E37yVZ5oWEGJmLmX3WQ-2BMcm4-2B6SO6Cg-3D-3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>fairafric Klima-Anleihe II</strong></a> <strong>investieren</strong>, die einen <strong>attraktiven Zins von 7%</strong> bietet.</p>



<p>Das Besondere an Fairafric ist, dass vom Kakaoanbau bis zur Schokoladenherstellung die gesamte Wertschöpfungskette in Ghana verbleibt und so die Menschen dort davon profitieren.</p>



<p>Übrigens <strong>erhöht</strong> aus den genannten Gründen zum 1. September auch <strong>Zotter </strong>seine <strong>Schokoladen-Preise</strong>. Und zwar mäßig von zuletzt 4,30 € auf 4,70€ pro Tafel.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auch der Osterhase kann fair!</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/auch-der-osterhase-kann-fair/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 16:31:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Osterhase]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[WeltPartner]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine gute Schokolade besteht aus fairen Zutaten und ist am besten noch biologisch erzeugt.]]></description>
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<p>Liebe Leserinnen und Leser, wie Sie sicher schon wissen oder sich zumindest gedacht haben, gibt es bei uns zur herannahenden Osterzeit wieder schokoladige Ostersüßigkeiten wie Osterhasen und Ostereier von <a href="http://www.gepa.de">Gepa</a>.</p>



<p>Daher und weil die Redakteurin nach Redaktionsschluss des letzten großen Newsletters Ende November in einem Schokoladen-Vortrag noch Neues zu Kakao und Schokolade hat erfahren können, an dieser Stelle einige nachgelieferte Infos:</p>



<p>Laut Ingo Schlotter, Key Account Manager Weltläden Marketing und Vertrieb von Lieferant <a href="http://www.weltpartner.de">WeltPartner</a> sind <strong>die</strong> <strong>meisten</strong> <strong>Kleinbäuer*innen von existenzsichernden Löhnen weit entfernt</strong>. Vor allem in Westafrika sei ausbeuterische Kinderarbeit stark verbreitet. Dabei kommen 70 Prozent des weltweit gehandelten Kakaos aus dieser Region. Jedoch werden weniger als 1 Prozent dort auch verarbeitet. Das heißt, den <strong>Einwohner*innen entgehen wichtige Einnahmen</strong>. Problematisch sei auch, dass viele Kakaobäume überaltert und anfällig für Schädlinge sind. Zudem „konzentriert sich die Wertschöpfung auf nur wenige Firmen. Das schwächt die Rolle der Kleinbäuer*innen“, so Schlotter. Die Folge: <strong>Viele</strong> <strong>Familien gäben ihre Landwirtschaft auf</strong> und wanderten in die Stadt ab.</p>



<p>Dagegen macht nach Schlotter <strong>eine gute Schokolade</strong> aus, dass sie aus <strong>fair gehandelten Zutaten </strong>von Kleinbauernkooperativen besteht, <strong>am besten zusätzlich biologisch</strong> erzeugt. <strong>Wo die</strong> <strong>Zutaten</strong> <strong>herkommen,</strong> <strong>müsse dorthin rückverfolgbar sein</strong>. Auch dürfe kein Mengenausgleich stattfinden. Das heißt in der Praxis, dass keine Fairtrade-Rohstoffe im Ursprung oder bei der Weiterverarbeitung mit konventionellen Rohstoffen vermischt werden dürfen. Die Inhaltsstoffe wären dann physisch auch nicht mehr rückverfolgbar. „Die physische Rückverfolgbarkeit bedeutet, dass das Produkt und sein Inhalt 1:1 von der Fairtrade-Produzentenorganisation stammt. Die einzelne Zutat wird in jeder Phase der Produktion von „nicht-Fairtrade&#8220;-Rohstoffen getrennt weiterverarbeitet,“ so die Website von Fairtrade-Deutschland. Wie der WeltPartner-Vertreter festhält, <strong>sollte der Kakao aus Mischkulturen, Wildsammlungen oder von Agroforstprojekten stammen</strong>. „Bei einem Agroforstprojekt übernehmen große Bäume die Aufgaben der Forstwirtschaft wie Schatten spenden und Schutz gegen Erosion durch langes Wurzelwerk und liefern zusätzlich Holz zum Verkauf. Kulturpflanzen übernehmen die Aufgaben der Agrarwirtschaft, zum Beispiel Obst und Gemüse zur Selbstversorgung, Kaffee oder Tee oder Gewürze und Kräuter zum Weiterverkauf“, erklärt er. Das heißt, Agrar- und Forstwirtschaft werden miteinander kombiniert. Darüber hinaus trage <strong>nachhaltige Wertschöpfung vor Ort</strong> zu einer guten Schokolade bei. So produziert Fairafric die Schokolade in Ghana aus Kakao von den einheimischen Kleinbauernfamilien. Ebenso erhöhen nach Schlotter <strong>ausgesuchte, regionale Zutaten</strong> den Wert einer Schokolade. Wichtig für ein qualitativ hochwertiges Feinkostprodukt sei zudem, dass <strong>beste Zutaten verwendet und sorgsam verarbeitet </strong>werden. Dann seien Freude am Naschen und Verschenken garantiert. Unsere Osterhasen warten in Kürze auf Sie!</p>



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