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	<title>Karibu &#8211; Karibu Welt- und Regioladen Kassel</title>
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	<description>Fair, Global, Regional, Ökologisch</description>
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		<title>Personalkarussell im Genossenschafts-Aufsichtsrat dreht sich</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/personalkarussell-im-genossenschafts-aufsichtsrat-dreht-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:16:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[„Mein Ziel ist, die Ideen von Nachhaltigkeit und Fairness durch die Genossenschaft Karibu eG zu verbreiten. Dabei bezieht sich Fairness nicht nur auf fairen Handel, sondern auch auf ein faires Miteinander der Genossinnen und Genossen von Karibu eG untereinander,“ so das klare Statement vom neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaft Karibu eG, Michael Meißner. Dazu wählten ihn...]]></description>
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<p>„Mein Ziel ist, die Ideen von Nachhaltigkeit und Fairness durch die <a href="https://karibu-kassel.de/ueber-uns-karibu/karibu-genossenschaft/">Genossenschaft Karibu eG</a> zu verbreiten. Dabei bezieht sich Fairness nicht nur auf fairen Handel, sondern auch auf ein faires Miteinander der Genossinnen und Genossen von Karibu eG untereinander,“ so das klare Statement vom <strong>neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaft Karibu eG, Michael Meißner</strong>. Dazu wählten ihn die Mitglieder des Aufsichtsrates im Juli mit zwei Stimmen dafür und einer Enthaltung. Der Karibu-Mitarbeiter folgt damit Herbert Troup, der zuvor aus Altersgründen ausgeschieden ist (mehr dazu <a href="https://karibu-kassel.de/herbert-troup-verabschiedet/">hier</a>). Diese Führungsposition tritt Meißner an, nachdem er bereits letztes Jahr in den Aufsichtsrat gewählt worden war. In seine Fußstapfen tritt <strong>Nadine Meibert</strong>. Die Generalversammlung der Genossenschaft hat sich schon im Juni für sie ausgesprochen. Als Dritte komplettiert <strong>Monika Dunn</strong> das Gremium.</p>



<p>„Als Aufsichtsratsvorsitzender koordiniere ich die Arbeit im Aufsichtsrat, leite dessen Sitzungen und nehme die Belange des Aufsichtsrates nach außen wahr. Dazu gehört zum Beispiel, die im Aufsichtsrat getroffenen Entscheidungen umzusetzen“, erklärt der 62jährige. Weiterhin sei der Aufsichtsratsvorsitzende Ansprechpartner des Genossenschafts-Vorstands. Denn er nimmt die vom Vorstand zu erstattenden Berichte entgegen und leitet sie an die anderen Aufsichtsratsmitglieder weiter. Bei seinen bisherigen beruflichen Tätigkeiten, unter anderem als Leiter eines kleinen Unternehmens und Führungskraft in einem Life Sciences Start-up-Unternehmen habe er nicht zuletzt mit Hilfe der Werkzeuge „konstruktives Streiten und integratives Miteinander“ dazu beitragen können, dass die jeweiligen Geschäftsideen sich umsetzen ließen. Bei Karibu ist er dann im Herbst 2023 eingestiegen. Und Meißner blickt optimistisch in die Zukunft: „Ich glaube, aufgrund meiner beruflichen Erfahrung und vor allem der erworbenen Werkzeuge kann ich meinen Beitrag dazu leisten, sowohl die Aufgaben des Aufsichtsrats als auch die Ideen der Genossenschaft umzusetzen.“</p>



<p>Auch <strong>Nadine Meibert bringt für ihr Engagement im Aufsichtsrat berufliche Kompetenzen</strong> mit: „Nach meiner Ausbildung als Außenhandelskauffrau habe ich eine Weiterbildung als Wirtschaftsfachwirtin abgeschlossen, in der ich u.a. auch Kenntnisse im Bereich BWL und VWL erlangen konnte. Daher hoffe ich, dass ich all mein Wissen und meine Erfahrung aus Aus-, Weiterbildung und Berufsleben einbringen kann“, erklärt die 34jährige. Damit möchte sie Karibu insgesamt weiter voranbringen sowie beim weiteren Etablieren der Themen des Fairen Handels und aller damit verbundenen Aufgaben unterstützen. Außerdem soll ihre Tätigkeit helfen, dass der Laden, die Genossenschaft und in diesem Zusammenhang auch der Verein gut &#8222;durch die nächsten Jahre kommt&#8220;. Seit März 2020 arbeitet sie bei Karibu mit. In den Aufsichtsrat hat sie sich jetzt wählen lassen, weil sie neue Herausforderungen mag und sich derer sehr gerne annimmt. „Außerdem finde ich es interessant und spannend, neben meiner bisherigen Tätigkeit im Ladendienst, noch einmal einen anderen Blick auf Karibu, den Laden und die Genossenschaft, zu erhalten“, so Meibert. „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben im Aufsichtsrat und bin gespannt, was diese zu bieten hat“, sagt sie.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Aufsichtsrat berät und beaufsichtigt</h5>



<p>Der <strong>Aufsichtsrat hat im Interesse der Mitglieder der Genossenschaft den Vorstand zu beraten und zu beaufsichtigen</strong>. Diese Tätigkeiten sind durch die <strong>monatlichen Steuergruppenmeetings</strong> gegeben. In diesen trifft sich monatlich der Genossenschaftsvorstand mit dem des Vereins sowie dem Aufsichtsrat, dem Geschäftsführer und den Beisitzern. Das Gremium klärt und spricht das Zusammenspiel ab zwischen Karibu Verein (zuständig für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit) und Genossenschaft (trägt den Laden, beschäftigt hauptamtliche Ladendienstler*innen inklusive Geschäftsführer). Außerdem geht es darum, die Arbeit auszuwerten, die Finanzen zu planen sowie vertragliche und Personalangelegenheiten von Letztgenannter. Der Aufsichtsrat hat darüber hinaus den Jahresabschluss und den Lagebericht zu prüfen und der Generalversammlung vor der Feststellung des Jahresabschlusses über das Prüfergebnis zu berichten. <strong>Bernd Schäfer-Valtink und Werner Bührmann sind weiterhin die Vorstände der eG</strong> und nicht im Aufsichtsrat.</p>



<p>Von Letzterem hier auch die der <strong>Genossenschaftsversammlung vorgelegten Bilanz zum abgelaufenen Jahr</strong>: Der Jahresumsatz 2024 betrug etwas über 200.000 € und ist gegenüber 2023 um 8,1% gestiegen. Allerdings erhöhte sich auch der Materialaufwand um 6,6 % und die Personalkosten um 6,5 %. Da Ex-Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Troup sein Darlehen von 7000 € der Genossenschaft überlassen hat, ergab sich im Jahresergebnis ein sehr positives Ergebnis. &#8211; Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an ihn! &#8211; &nbsp;Dadurch konnte der Verlustvortrag (die aufgelaufenen negativen Jahresergebnisse der Vorjahre corona- und kriegsbedingt) ausgeglichen und insgesamt ein Bilanzgewinn von 126 € erreicht werden. Bührmann dazu: „Damit steht die Genossenschaft Karibu e.G. aktuell gut und gesund da, aber die <strong>Herausforderungen für die nächsten Jahre sind groß.</strong>“ Das sind nach seinen Worten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Personalkosten</strong>: Sie werden in den nächsten Jahren steigen, da der Mindestlohn angehoben worden ist und erwartbar Löhne erhöht werden. Dieses zu kompensieren ist nur möglich, wenn die Marge erhöht wird (bedeutet, Produkte werden teurer) oder der Jahresumsatz bei gleichbleibender Marge gesteigert werden kann. Derzeit beschäftigt die Genossenschaft zwei Teilzeitkräfte und zwei Mini-Jobberinnen.</li>



<li>Der Laden muss für <strong>&#8222;neue&#8220; und &#8222;jüngere&#8220; KundInnen</strong> und genauso für <strong>&#8222;neue&#8220; und &#8222;jüngere&#8220; Ehrenamtliche</strong> geöffnet werden.</li>



<li>Das <strong>Sortiment</strong> muss an die Zielgruppen angepasst werden. Außerdem konkurriert Karibu mit dem Online-Handel und mit sich für faire Produkte öffnenden Allgemeinversorgern wie &#8222;Tegut&#8220;, &#8222;Edeka&#8220; und anderen.</li>
</ul>



<p>Möchten Sie diesen Prozess unterstützen? <strong>Dann werden Sie doch auch Genossin oder Genosse. Mindestbeteiligung</strong>: drei Anteile zu je 50,- €. Vorstand und Aufsichtsrat freuen sich auf Sie.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weltladenpionier in Sachen regionale Produkte</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/weltladenpionier-in-sachen-regionale-produkte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:15:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir waren von Anfang (2008, d. Red.in.) an der Meinung, das zum Fairen Handel auch gehört, heimische Produzent*innen zu unterstützen und zu fördern. Dabei lag der Schwerpunkt auf regionaler Entwicklung, Nachhaltigkeit und Ökologie. Auch um den Kund*innen einen modernen, interessanten, und attraktiven Laden zu bieten“, erklärt Helga Tewes, eine der GründerInnen vom Welt- und Regioladen...]]></description>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7e526013e49896d8e26403200e704bf7">„Wir waren von Anfang (2008, d. Red.in.) an der Meinung, das zum Fairen Handel auch gehört, heimische Produzent*innen zu unterstützen und zu fördern. Dabei lag der Schwerpunkt auf regionaler Entwicklung, Nachhaltigkeit und Ökologie. Auch um den Kund*innen einen modernen, interessanten, und attraktiven Laden zu bieten“, erklärt Helga Tewes, eine der GründerInnen vom Welt- und Regioladen Karibu. Der also nicht umsonst so heißt. Mit diesem Ansatz gehörte Karibu nach eigener Einschätzung zu den PionierInnen im Fairen Handel auf diesem Gebiet. Auch heute noch – siebzehn Jahre nach Vereins- und zwölf Jahre nach Ladengründung &#8211; ist Karibu darin ziemlich herausragend aus der Masse der rund 900 Weltläden in Deutschland. Geschäftsführer Christoph Elich beziffert den <strong>Anteil am Gesamtumsatz auf 25 Prozent, den die Regionalen ausmachen</strong>. – Inklusive Röstrausch-Kaffee, der den Regiokriterien (s.u.) jedoch nicht ganz entspricht, da die Rohstoffe nicht aus der Region sind. Den <strong>Regiokriterien</strong> in vollem Umfang entsprechen die im Laden erhältlichen Kräuter und Tees von Berglandkräuter aus Bebra, veganen Tomatenaufstrich und Nudeln aus der Kommune Niederkaufungen oder Linsen und Goldleinsamen aus Witzenhausen. Zu finden sind sie in einem eigens dafür bestückten Regioregal.</p>



<p>„Das <strong>erste „regionale“ Produkt war gleich der „Himmelsstürmer“, unser Kassel-Kaffee“,</strong> berichtete unlängst Tewes in einem Interview mit GEPA-Aktuell, der Publikation des Lieferanten GEPA. Geröstet von der <strong>Rösterei Röstrausch in Gudensberg</strong>. „Das ist nach wie vor ein Ankerprodukt und zugleich eine fast perfekte Verkörperung des Konzepts: ökologisch angebaut, fair gehandelt und lokal geröstet“, so Tewes heute dazu. „Fast“, denn der Rohkaffee von Inhaber Georg Ruhm kommt aus verschiedenen lateinamerikanischen, einigen afrikanischen Ländern (u.a. Honduras, Peru, Äthiopien) sowie dem asiatischen Indonesien und zum Teil über faire Importeure wie <a href="http://www.mitka.de/einkauf.html">Mitka</a> in Zusammenarbeit mit El Puente. Ansonsten kauft er <a href="https://www.flocert.net/">flocert</a> zertifizierten Kaffee ein (Zertifizierungsorganisation für FairTrade), bei denen die KaffeeanbauerInnen nach dem Fairtrade entlohnt werden und die auch weitere Kriterien (wie auch die Mitka) unterstützen, wie z.B. der Kinderarbeit entgegenzuwirken, die Finanzierung zu verbessern etc. Aber das nur nebenbei.</p>



<p>Generell bietet Karibu im <strong>Regio-Sortiment hauptsächlich Lebensmittel</strong> an. Und zwar ganz bewusst: „Viele kleine Produzent*innen im ländlichen Raum sind bei Verarbeitung, Vertrieb und Vermarktung so professionell geworden, dass für uns eine Zusammenarbeit einfacher geworden ist. Die Produkte haben konstant gute Qualität, sind lieferbar usw.“, berichtete die Karibu-Mitarbeiterin gegenüber der GEPA. Im Kunsthandwerk gestalte sich das schwieriger. Jedoch gibt es im Laden zum Beispiel auch regional produzierte Postkarten oder kurzfristig schon mal Produkte wie Häkelmützen und Täschchen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Strenge Kriterien</h5>



<p>Was der Laden an regionalen Artikeln anbietet, ist in <a href="https://karibu-kassel.de/kriterien-fuer-globale-und-regionale-produkte/"><strong>Muss- und Soll-Kriterien</strong></a> streng umrissen. So muss die <strong>Verarbeitung in einem</strong> <strong>Umkreis von 100 km</strong> rund um Kassel erfolgen und der Lieferant, die Lieferantin muss dort seinen oder ihren Sitz haben. Die <strong>Mehrheit der Zutaten muss maximal aus 150 km Entfernung</strong> kommen. Bezugsquellen und Verarbeitung müssen <strong>transparent</strong> sein. Mitarbeiter*innen müssen <strong>fair entlohnt</strong> werden. Eventuelle Zutaten aus dem Ausland <strong>müssen bio- und oder fair zertifiziert</strong> sein. Bei den Soll-Kriterien geht es nach Tewes stark um ökologische Aspekte. „Die sind uns auch sehr wichtig. Aber wie im Fairen Handel ist da für kleine Produzenten oft nicht alles umsetzbar, oder eine Zertifizierung zu teuer“, stellt die Karibu-Mitarbeiterin in dem zitierten Interview fest.</p>



<p>„Bei den Kriterien für unsere regionalen Produkte haben wir uns in vielen Punkten an den Grundsätzen des Fairen Handels orientiert und diese an die regionalen Bedingungen angepasst. So geht es dabei vorrangig um die Förderung regionaler Kleinproduzent*innen, regionale Vermarktung, Nachhaltigkeit und Ökologie“, weiß Tewes. Um regionale Produkte ins Sortiment aufnehmen zu können, geht das Ladenteam meistens aktiv auf die Suche. „Wir kannten Projekte oder haben diese recherchiert, auf Märkten kennengelernt, oder eher selten haben sich Produzent*innen bei uns vorgestellt“, sagt sie. Georg Raum von Röstrausch kannten die frühen Karibus bereits in der Planungsphase. „Wir haben von Beginn an zusammengearbeitet und an einem gemeinsamen Produkt, dem Kassel-Kaffee, gearbeitet. Außerdem haben wir relativ zeitgleich unsere Geschäfte eröffnet“, so Tewes. Außerdem: „Wir machen unsere Suche nach regionalen Produkten nicht publik, da wir das Sortiment nicht wesentlich erweitern wollen.“ Gelegentlich falle aber ein Produkt oder eine Produzent*in aus. Dann sucht das Team nach einem Ersatzprodukt. Vorschläge dazu kommen von allen Karibus.</p>



<p>Die Kund*innen hatten von Anfang an einen ähnlichen Bedarf an regionalen Produkten wie das Karibu-Team. <strong>Das Prinzip des regionalen Konsums ist ihnen nach der Karibu-Gründerin ähnlich wichtig wie fair Gehandeltes</strong>. Auch sei es heute viel selbstverständlicher, regional, weil in der Regel nachhaltiger zu kaufen. Auch im Supermarkt. Und Tewes selbst? Ein Lieblingsprodukt habe sie nicht. „Aber ich kaufe regelmäßig von den regionalen Produkten Öl, Brotaufstrich und auch den Kaffee.“</p>



<p>Übrigens: Für das Handeln mit regionalen Produkten haben die Mitglieder des <a href="http://www.weltladen.de">Weltladen Dachverbandes</a> bereits 2010 eine <a href="https://www.weltladen.de/downloads/mitglieder-betreuung/konvention-der-weltlaeden/">Weltladen-Konvention</a> beschlossen, nach der die <strong>Grenze für regionale Produkte im Sortiment bei 20 % liegt</strong>. Da der regional geröstete Kaffee von Röstrausch strenggenommen, nur teilweise darunterfällt, aber einen großen Teil des Regio-Umsatzes ausmacht, bewegt sich Karibu in dieser Hinsicht im Rahmen. „Der Weltladen-Dachverband ist das zentrale Netzwerk der Weltläden und Aktionsgruppen für Fairen Handel auf Bundesebene. Er ist als Verein organisiert und hat seine Geschäftsstelle in Mainz. Rund 480 der ca. 900 Weltläden in Deutschland sind Mitglied im Weltladen-Dachverband.“ (Quelle: Website) So auch Karibu. Die aktuelle Form der Konvention ist die überarbeitete von 2019. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schokoladen-Feinschmecker*innen kommen auf ihre Kosten!</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/schokoladen-feinschmeckerinnen-kommen-auf-ihre-kosten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:11:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
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					<description><![CDATA[Hochwertige Kunstdrucke und Postkarten mit Tiermotiven sowie Gourmetschokoladen und Kakao-Produkte von Peru Puro sind im September Produkt des Monats. Für Sie also 10 Prozent billiger. Die Cuncho Gold-Schokoladen – 52-, 70- und 85-prozentig &#8211; aus Urkakao wurden mehrfach international ausgezeichnet. Außerdem finden Sie bei uns im Laden Kakao-Nibs roh und geröstet sowie Kakao-Bohnen in Rohkost-Form...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hochwertige Kunstdrucke und Postkarten mit Tiermotiven sowie Gourmetschokoladen und Kakao-Produkte von <a href="https://perupuro.de/">Peru Puro</a> sind im September Produkt des Monats. Für Sie also 10 Prozent billiger. Die Cuncho Gold-Schokoladen – 52-, 70- und 85-prozentig &#8211; aus Urkakao wurden mehrfach international ausgezeichnet. Außerdem finden Sie bei uns im Laden Kakao-Nibs roh und geröstet sowie Kakao-Bohnen in Rohkost-Form und ebenfalls geröstet. Der edelste aller Edelkakaos wächst nur im abgelegenen Urubambatal im Bergregenwald Perus. Die Schokoladen wurden mit schweizer Chocolatiers-Kunst hergestellt. Kunstvoll auch die tierischen Illustrationen auf den Verpackungen. Denn, so die Website: „Die Regenwaldtiere auf unseren Verpackungen stehen Pate für unsere Produkte und ihren Lebensraum, den wir durch unsere Arbeit schützen. Der Peruanische Künstler Willian Mamani Loyaza hat sie exklusiv für uns gezeichnet.“ Bei den Schokoladen sind das: Der Blaue Morphofalter, der Hellrote Ara sowie der Jaguar.  Bei Karibu sind diese Premium-Produkte für gewöhnlich die teuersten Tafeln. Es lohnt sich also, in diesem Monat zuzugreifen. <br> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bunte Messe-Neuheiten bereichern Karibu-Sortiment</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/bunte-messe-neuheiten-bereichern-karibu-sortiment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:10:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte & Lieferanten]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Karibu-Bestellteam hat auf der Fachmesse der Weltladen-Fachtage im Juni wieder für Sie zugeschlagen: Neu im Sortiment sind jetzt zum Beispiel Taschen, Rucksäcke und Geldbörsen aus recycelten PET-Flaschen von Fair Trade Partner Madhaya Kalikata Shipanggan aus Kolkata in Indien. Darunter Kosmetik- und Handytaschen. Anliegen des Herstellers ist es insbesondere, negative Einflüsse auf die Umwelt zu...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Karibu-Bestellteam hat auf der Fachmesse der Weltladen-Fachtage im Juni wieder für Sie zugeschlagen: <strong>Neu im Sortiment sind jetzt zum Beispiel Taschen, Rucksäcke und Geldbörsen aus recycelten PET-Flaschen von Fair Trade Partner </strong><a href="http://www.trusted-crafts.com"><strong>Madhaya Kalikata Shipanggan</strong></a><strong> aus Kolkata in Indien. Darunter Kosmetik- und Handytaschen.</strong> Anliegen des Herstellers ist es insbesondere, negative Einflüsse auf die Umwelt zu vermeiden. <strong>Weiterhin gibt es bunte Schalen aus Telefondraht, eine breite Auswahl an Bolgakörben zum Selberformen in verschiedenen Größen sowie ein Tischset aus erneuerbaren, lange haltbaren Natur-Fasern</strong> (produziert von <a href="http://www.gonerural.co.sz">Gone Rural</a>). Von Lieferant <a href="http://www.el-puente.de">El Puente</a> haben sich die Besteller*innen für <strong>einfarbige Keramik-Tassen mit Design Blumenwiese</strong> entschieden. <strong>Putzige Musiker-Figuren aus Zündkerzen (Größe etwa 20 cm) mit beispielsweise Bass oder einer Art Geige </strong>bereichern ebenfalls das Sortiment. Genauso wie <strong>bunt gemusterte Schnecken aus Speckstein und ein langbeiniges Zebra sowie eine Giraffe aus Jakarandaholz und Metall </strong>(ca. 30cm hoch). Auch <strong>Schmuck</strong> haben die Karibu-Besteller*innen von der Messe mitgebracht: Etwa <strong>Chakrenarmbänder mit Perlen aus entsprechenden Halbedelsteinen und silberne Ohrstecker.</strong> Und zum Anziehen <strong>tintenfarbene FlipFlops mit grauen Sohlen aus Naturkautschuk</strong>. Ebenso <strong>weiße und schwarze T-Shirts vom Weltpartner-Handelspartner Raymisa (Peru) aus Bio-Pima-Baumwolle</strong>. <strong>Sitzende Frauenfiguren u.a. aus Messing</strong>, hergestellt in Burkina Faso vervollständigen die &#8211; hier nur beispielhaft wiedergegebene &#8211; Auswahl. Kommen Sie gerne in unseren Laden zum Stöbern. Vielleicht sagt Ihnen ja das eine oder andere Produkt zu.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Termine-Mix im September und Anfang Oktober</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/termine-mix-im-september-und-anfang-oktober/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 02:09:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Faire Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
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					<description><![CDATA[12. – 26.9.&#160;&#160; Faire Woche(n) 2025, bundesweite Aktionswoche(n) des Fairen Handels Seit mehr als 20 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>12. – 26.9.</strong>&nbsp;&nbsp; <strong>Faire Woche(n) 2025</strong>, <a href="https://www.faire-woche.de/start/faire-woche-2025">bundesweite Aktionswoche(n) des Fairen Handels</a> Seit mehr als 20 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. (O-Ton Weltladen Dachverband Website) Vor diesem Hintergrund:</p>



<p>Vom <strong>13. &#8211; 21.September 2025</strong> veranstaltet Fairtradetown eine <strong>Aktionswoche zum Fairem Kakao</strong>. Auftakt ist am <strong>Samstag, 13.9. von 9 &#8211; 14 Uhr</strong> in der Markthalle. Dafür wird es dort einen Stand mit <strong>Kommissionsware von Karibu</strong> geben<strong>.</strong> Am <strong>Sonntag, 14.9.</strong> findet in der Martinskirche um 10 Uhr ein <strong>Ökumenischer Gottesdienst</strong> zum Thema statt mit anschließendem Kaffee-Ausschank. Auch da wird es einen <strong>Stand mit fairen Produkten geben, und zwar rund um das Thema Kakao</strong>.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Einladung&nbsp;zur&nbsp;<strong>Schmuckausstellung&nbsp;</strong>im&nbsp;Weltladen&nbsp;Karibu</h5>



<p><strong>Vernissage&nbsp;</strong>am&nbsp;<strong>1.&nbsp;Oktober&nbsp;2025&nbsp;um&nbsp;18.30&nbsp;Uhr</strong></p>



<p>Im&nbsp;Oktober&nbsp;wird&nbsp;es&nbsp;glanzvoll&nbsp;im&nbsp;Weltladen&nbsp;Karibu:&nbsp;Drei&nbsp;regionale Kunsthandwerker:innen präsentieren&nbsp;ihre&nbsp;handgefertigten&nbsp;Schmuckstücke&nbsp;&#8211;&nbsp;individuell,&nbsp;charaktervoll&nbsp;und&nbsp;mit&nbsp;viel Liebe&nbsp;zum&nbsp;Detail&nbsp;gestaltet.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Daniele Sabbatini &amp; Parinaz Fazelian &#8211; Nogre</h6>



<p>Das&nbsp;Künstlerduo&nbsp;&#8222;Nogre&#8220;&nbsp;schmiedet&nbsp;Silberschmuck&nbsp;mit&nbsp;Ecken&nbsp;und&nbsp;Kanten.&nbsp;Ihre&nbsp;Stücke zeichnen&nbsp;sich&nbsp;durch&nbsp;einen&nbsp;rohen&nbsp;und&nbsp;organischen&nbsp;Look&nbsp;aus&nbsp;&#8211;&nbsp;unperfekt&nbsp;im&nbsp;besten&nbsp;Sinne, dabei&nbsp;kraftvoll&nbsp;und&nbsp;authentisch.&nbsp;&nbsp;Alle&nbsp;Stücke&nbsp;sind&nbsp;aus&nbsp;recyceltem&nbsp;Silber&nbsp;handgefertigt.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Andrea Deist &#8211; meine Lieblingsstücke</h6>



<p>Andrea&nbsp;Deist&nbsp;fertigt&nbsp;ihre&nbsp;persönlichen&nbsp;Lieblingsstücke&nbsp;aus&nbsp;einer&nbsp;Vielfalt&nbsp;besonderer Materialien:&nbsp;&nbsp;Polarisperlen,&nbsp;Halbedelsteine,&nbsp;Süßwasserperlen,&nbsp;Lava,&nbsp;Edelstahl&nbsp;und&nbsp;mehr. Ihre&nbsp;Lieblingsstücke&nbsp;sind&nbsp;mal&nbsp;farbenfroh&nbsp;und&nbsp;lebendig,&nbsp;mal&nbsp;zart&nbsp;und&nbsp;filigran&nbsp;&#8211;&nbsp;jedes&nbsp;ein Unikat&nbsp;mit&nbsp;Liebe&nbsp;gemacht.</p>



<p>Zur&nbsp;Vernissage&nbsp;am&nbsp;Mittwoch&nbsp;1.&nbsp;Oktober&nbsp;um&nbsp;18.30&nbsp;Uhr&nbsp;laden&nbsp;wir&nbsp;Sie&nbsp;herzlich&nbsp;ein!</p>



<p>Kommen&nbsp;Sie&nbsp;ins&nbsp;Gespräch&nbsp;mit&nbsp;den&nbsp;Kunstschaffenden&nbsp;und&nbsp;entdecken&nbsp;Sie&nbsp;besonderen Schmuck&nbsp;jenseits&nbsp;des&nbsp;Gewöhnlichen.</p>



<p>Die&nbsp;Ausstellung&nbsp;ist&nbsp;bis&nbsp;zum&nbsp;31.&nbsp;Oktober&nbsp;während&nbsp;der&nbsp;regulären&nbsp;Öffnungszeiten&nbsp;zu&nbsp;sehen. Alle&nbsp;Schmuckstücke&nbsp;können&nbsp;selbstverständlich&nbsp;auch&nbsp;erworben&nbsp;werden. Wir&nbsp;freuen&nbsp;uns&nbsp;auf&nbsp;Ihren&nbsp;Besuch!</p>



<p>Ihr&nbsp;Team&nbsp;vom&nbsp;Weltladen&nbsp;Karibu</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Wenn Frauen gestärkt werden, verändert sich eine ganze Gemeinschaft“</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/wenn-frauen-gestaerkt-werden-veraendert-sich-eine-ganze-gemeinschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:40:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Marxismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kapitalismus – und natürlich das Patriarchat – macht weltweit vor allem aus Frauen Verlierende. Dem versucht der faire Handel abzuhelfen. Er fördert unter anderem gezielt Frauen. So hieß auch der Titel des Vortrags von Fairhandelsberaterin Christine Feiler im Rahmen der Internationalen Frauentage in Kassel „Frauen im fairen Handel und Frauenpolitik des fairen Handels“. Mitte...]]></description>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8d2484e57718745e08ac02d3181151e0"><a>Der Kapitalismus – und natürlich das Patriarchat – macht weltweit vor allem aus Frauen Verlierende. Dem versucht der faire Handel abzuhelfen. Er fördert unter anderem gezielt Frauen. So hieß auch der Titel des <strong>Vortrags von Fairhandelsberaterin Christine Feiler im Rahmen der Internationalen Frauentage</strong> in Kassel „Frauen im fairen Handel und Frauenpolitik des fairen Handels“. Mitte März veranstalteten ihn bei uns im Laden Karibu und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, Referat Wirtschaft, Arbeit und Soziales. Worum es in dem spannenden und engagierten Vortrag der Mitarbeiterin von Weltläden in Hessen e.V. konkret ging, zeigt das folgende Interview von Britta Erlemann:</a></p>



<p><strong>Welche Frauenpolitik verfolgt der faire Handel?<br></strong>Die Frauenpolitik des Fairen Handels basiert auf einem klaren, verbindlichen Prinzip: Geschlechtergerechtigkeit ist einer der zehn Grundsätze des Fairen Handels. Es geht also nicht nur um ein „schönes Extra“ – sondern um eine verpflichtende Grundlage, nach der alle Fair-Handels-Organisationen weltweit arbeiten müssen. Der Faire Handel verfolgt eine aktive Frauenförderung, die weit über „gleiche Bezahlung“ hinausgeht. Es geht um Empowerment, Teilhabegerechtigkeit und um die Veränderung gesellschaftlicher Strukturen, die Frauen seit Generationen benachteiligen.</p>



<p>Das bedeutet konkret: sie erhalten Zugang zu Bildung und Weiterbildung, werden in Entscheidungsprozesse eingebunden, in Führungspositionen gestärkt, erhalten existenzsichernde Einkommen und werden in Selbstorganisation gefördert – z. B. in reinen Frauenkooperativen. Kurz gesagt: Der Faire Handel will nicht nur Frauen „mitnehmen“, sondern sie bewusst stärken und sichtbar machen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Benachteiligte fördern</h5>



<p><strong>Warum?<br></strong>Der Faire Handel fördert Frauen, weil sie weltweit in fast allen Lebensbereichen strukturell benachteiligt sind – besonders in den globalen Lieferketten wie der Landwirtschaft und der Textilindustrie. Fast 70 % der Menschen, die in extremer Armut leben, sind Frauen. Sie arbeiten häufig unbezahlt oder unterbezahlt – sei es auf dem Feld, an der Nähmaschine oder im informellen Sektor. In der Landwirtschaft stellen Frauen rund 43 % der Arbeitskräfte, in manchen Regionen des Globalen Südens produzieren sie sogar bis zu 80 % der Grundnahrungsmittel. Trotzdem besitzen sie kaum Land, haben selten Zugang zu Krediten oder Weiterbildungen. In der Textilbranche wiederum machen Frauen etwa 75 % der Beschäftigten aus – oft unter menschenunwürdigen Bedingungen: lange Arbeitszeiten, niedrige Löhne, fehlende Absicherung und kaum Mitspracherecht. Gleichzeitig tragen Frauen enorm zur Stabilität ihrer Gemeinschaften bei. Sie versorgen ihre Familien, investieren ihr Einkommen vor allem in Bildung, Gesundheit und Ernährung – und halten den Alltag am Laufen.</p>



<p>Der Faire Handel setzt genau hier an. Er bricht mit diskriminierenden Strukturen, stärkt Frauen gezielt durch faire Löhne, Weiterbildung und Mitsprache, und betrachtet sie nicht nur als Arbeitskräfte, sondern als Akteurinnen mit Rechten, Potenzial und Verantwortung. Wer globale Gerechtigkeit will, muss bei den Frauen anfangen.</p>



<p><strong>Wer profitiert davon? Inwiefern?<br></strong>Die Kleinbäuerin in Ägypten, die erstmals auch nach der Heirat weiterhin berufstätig bleibt – mit sicherem Arbeitsplatz, Mutterschutz und Weiterbildung.</p>



<p>Die Kaffeebäuerin in Honduras, die nicht nur den Kaffee anbaut, sondern ihn auch röstet, verpackt und vermarktet – und damit dreimal so viel Wertschöpfung vor Ort behält.</p>



<p>Die Näherin in Mumbai, die nicht nur näht, sondern mitentscheidet, wie der Gewinn verteilt wird – und deren Tochter heute studiert.</p>



<p>Ganz konkret: Frauen profitieren, ihre Familien profitieren – und letztlich ganze Gemeinschaften. Die Frauen haben plötzlich ein eigenes Einkommen, mehr finanzielle Sicherheit, eine Zukunftsperspektive und ganz wichtig: eine Stimme.</p>



<p><strong>Was bewirkt das gesellschaftlich?<br></strong>Viel mehr, als man auf den ersten Blick denkt: Eine Frau mit eigenem Einkommen investiert nachweislich überproportional in Bildung, Ernährung und Gesundheit ihrer Kinder. Sie gewinnt Selbstvertrauen, gesellschaftliches Ansehen und Handlungsspielraum.Wenn Frauen gestärkt werden, verändert sich eine ganze Gemeinschaft: Kinder gehen zur Schule (weil das Einkommen reicht), Gewalt in der Familie sinkt (weil Frauen unabhängiger werden), Frauen trauen sich, politische Verantwortung zu übernehmen und Männer beginnen, Rollenbilder zu hinterfragen. Empowerte Frauen sind Motoren für Entwicklung – sozial, ökonomisch, ökologisch. Und ganz ehrlich: Eine gerechtereWelt ist schlichtweg eine bessere Welt für uns alle.</p>



<p><strong>In welchen gesellschaftlichen Rahmen ist das einzuordnen?<br></strong>Der Faire Handel steht nicht im luftleeren Raum – sondern arbeitet aktiv an der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs), insbesondere:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>SDG 5: Geschlechtergleichstellung</li>



<li>SDG 8: Menschenwürdige Arbeit</li>



<li>SDG 10: Weniger Ungleichheiten</li>



<li>SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen</li>
</ul>



<p>Die Frauenpolitik des Fairen Handels ist also Teil einer größeren globalen Bewegung für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Sie schließt an feministische Kämpfe an, aber auch an entwicklungspolitische, ökologische und menschenrechtliche Diskurse.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Von Honduras über Indien bis Afghanistan</h5>



<p><strong>Welche Frauenkooperativen gibt es zum Beispiel? Was produzieren sie unter welchen Bedingungen?<br>APROLMA in Honduras</strong> ist eine reine Frauenkooperative mit 69 Mitgliedern, die biologischen Arabica-Kaffee anbauen. Doch sie liefern nicht nur Rohkaffee: Zwölf Frauen wurden speziell geschult, um den Kaffee auch selbst zu rösten, zu verpacken und zu vermarkten – direkt vor Ort in Marcala.<br>Durch das Röstprojekt entsteht dreifache Wertschöpfung im Ursprungsland – das heißt: dreimal so viel Geld bleibt bei den Produzentinnen, statt bei Zwischenhändlern. Nebenbei stärken die Schulungen zu Bioanbau, Frauenrechten und Betriebsführung nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die soziale Unabhängigkeit der Frauen.<br>Dolores Benitez, Koordinatorin des Projekts, bringt es auf den Punkt: <em>„Es geht darum, dass wir entscheiden, was mit unserem Geld passiert. Damit sich unsere Familien, unsere Gemeinde, ja unser ganzes Land entwickelt.“</em></p>



<p><strong>Creative Handicrafts in Indien<br></strong>Diese Organisation in Mumbai beschäftigt über 270 Frauen in Vollzeit, zusätzlich Hunderte in Heimarbeit. 90 % der Beschäftigten, 95 % der Führungspositionen und 90 % des Kuratoriums sind mit Frauen besetzt.<br>Die Frauen stammen aus den Slums der Millionenstadt – viele sind alleinerziehend, ohne Schulbildung, oft Opfer von Gewalt. Bei Creative Handicrafts erhalten sie eine solide handwerkliche Ausbildung, faire Bezahlung (deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn), Mutterschutz, medizinische Betreuung und, ganz wichtig, Kinderbetreuung vor Ort und Zugang zu Bildungsprogrammen für ihre Kinder.<br>Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen, Gewinne gemeinsam verwaltet. Hier ist Frauenförderung nicht „Maßnahme“, sondern gelebte Realität.</p>



<p><strong>Shakiban-Frauenkollektiv in Afghanistan (Conflictfood)</strong><br>Wo früher Opium angebaut wurde, wächst heute Safran – das teuerste Gewürz der Welt. Und es wird geerntet von über 100 Frauen, die unter schwierigsten politischen Bedingungen in der Region Herat wirtschaftliche Selbstständigkeit aufgebaut haben.<br>Trotz Taliban und weitreichender Einschränkungen für Frauen bleibt das Projekt aktiv – weil es lokal verankert, kooperativ geführt und transparent finanziert ist.<br>Das Kollektiv produziert hochwertigen Bio-Safran, der direkt – ohne Zwischenhändler – über Conflictfood verkauft wird. Die Frauen nutzen ihr Einkommen nicht nur für ihre Familien, sondern auch für Bildung, medizinische Versorgung und neue Pflanzen für kommende Ernten.</p>



<p><strong>Wie fördern sie Frauen?<br></strong>Die Kooperativen im Fairen Handel sind so vielfältig wie die Menschen, die darin arbeiten – aber sie verbindet ein gemeinsames Ziel: <strong>Selbstbestimmung, wirtschaftliche Teilhabe und soziale Gerechtigkeit.</strong><strong></strong></p>



<p><strong>In der Frauenkooperative APROLMA (Honduras)</strong> arbeiten ausschließlich Frauen. Sie entscheiden demokratisch über Arbeitsabläufe, Preise und Weiterbildungen. Die Produktion erfolgt biologisch, sozial verantwortlich, mit fairem Zugang zu Ressourcen und Markt.</p>



<p><strong>Bei SEKEM in Ägypten</strong> wiederum werden Frauen gezielt ermutigt, auch nach der Heirat oder Geburt berufstätig zu bleiben. Es gibt Alphabetisierungskurse, medizinische Beratungen, Gleichstellungstrainings und Führungskräfte-Entwicklungsprogramme. Der Arbeitsplatz ist sicher, sauber, frauenfreundlich – das ist im ägyptischen Kontext keine Selbstverständlichkeit.</p>



<p><strong>In Indien bei Creative Handicrafts</strong> wiederum wurde eine ganze Organisationsstruktur aufgebaut, die Frauen vom ersten Nähstich bis zur Vorstandssitzung begleitet. Die Produktionsbedingungen sind nicht nur fair im ökonomischen Sinne – sie sind auch sicher, partizipativ, nachhaltig.</p>



<p><strong>Warum brauchen wir Geschlechtergerechtigkeit, und wie kommt das der Gesamtgesellschaft zugute?<br></strong>Weil Diskriminierung teuer ist und Ungerechtigkeit Entwicklung bremst. Und weil Gleichstellung kein „Nice to have“ ist, sondern ein <strong>Menschenrecht</strong>. Wenn Frauen frei entscheiden, lernen, führen und mitgestalten können, dann wächst die Wirtschaft stabiler, entstehen friedlichere Gesellschaften, sinkt die Kindersterblichkeit und steigt die Bildung. Frauenförderung ist kein Almosen. Sie ist eine Investition in eine nachhaltige, gerechtere Welt. Und genau dafür steht der Faire Handel – mit Haltung, Herz und Struktur.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cdd3e927725d4f20eb3d31750e577df1">PS: Übrigens: Dass Frauen und weiterhin marginalisierte Gruppen die Verliererinnen im Kapitalismus sind, meint auch die – laut der Wiener Zeitung „Standard“ einflussreiche &#8211; Philosophin und Soziologin Frigga Hau<a>g in ihren</a> marxistisch-feministischen 13 Thesen zu globalisierter Ökonomie (<a href="https://www.derstandard.de/story/3000000177164/marxistischer-feminismus-revolutionaer-feministisch">Link</a>) . Und die Kasseler Professorin für globale politische Ökonomie der Arbeit unter Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse, Prof. Dr. Anne Lisa Carstensen, äußert sich hierzu auf Anfrage der Karibu-Redakteurin: „Faire Arbeitsbedingungen sind das A und O nachhaltiger Entwicklung. Aus der Forschung wissen wir, dass Frauen* und Migrant*innen vielerorts unter besonders prekären Bedingungen arbeiten. Ihre Stimmen sind daher von großer Bedeutung für die Frage, wie die globale Weltwirtschaft gerechter gestaltet werden kann.“&nbsp; – Spannendes und spannungsgeladenes Thema! Daher: Sie dürfen sich in der Herbstausgabe des Karibu-Newsletters voraussichtlich freuen über einen Artikel zum Verhältnis von fairem Handel und Kapitalismus.</p>



<p>Für Interessierte zum Weiterlesen hier noch ein Link zu einem Artikel über <a href="https://www.exploring-economics.org/de/entdecken/feministische-oekonomie/">feministische Ökonomie</a>.</p>



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		<title>Fairtrade-Town Kassel: 400 fair produzierte Hand- und Fußbälle an Sportvereine gespendet</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/fairtrade-town-kassel-400-fair-produzierte-hand-und-fussbaelle-an-sportvereine-gespendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:38:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[faire Bälle]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-Town]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Fairtrade-Town (FTT) Kassel kann auch Sport: Fair produzierte Bälle übergaben am 9. Mai OB Dr. Sven Schöller (im Bild vorne halb links), der Vorstandsvorsitzende der Kasseler Sparkasse Ingo Buchholz (vorne Bild-Mitte) und die Vorsitzende von Karibu e.V. (für die Steuerungsgruppe) Nicola Haupt (hinten links im Bild) exemplarisch an die Kinder und Betreuer (hinten rechts)...]]></description>
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<p>Die Fairtrade-Town (FTT) Kassel kann auch Sport: Fair produzierte Bälle übergaben am 9. Mai OB Dr. Sven Schöller (im Bild vorne halb links), der Vorstandsvorsitzende der Kasseler Sparkasse Ingo Buchholz (vorne Bild-Mitte) und die Vorsitzende von Karibu e.V. (für die Steuerungsgruppe) Nicola Haupt (hinten links im Bild) exemplarisch an die Kinder und Betreuer (hinten rechts) des TSV 1889 Wolfsanger. Insgesamt 400 Hand- und Fußbälle davon im Wert von 12.500 € hat die Kasseler Sparkasse an hiesige Sportvereine gespendet. <strong>Die Aktion hatte noch FTT-Koordinatorin Nina Schulze mit dem fairen Ballhersteller Bad Boyz vorbereitet</strong>. In diesem Jahr plant die FTT-Steuerungsgruppe außerdem eine <strong>Ausstellung zu fairem Kakao</strong> in der Kinder- und Jugendbücherei und auf dem Weihnachtsmarkt.</p>



<p>Rückblende: <strong>Im April 2024 hat Fairtrade Deutschland e.V. Oberbürgermeister (OB) Dr. Sven Schöller auf dem Tag der Erde das Zertifikat Fairtrade-Town Kassel überreicht</strong> (Bericht dazu <a href="https://karibu-kassel.de/fairtradebotschafter-verleiht-kassel-fairtradetown-titel/">hier</a>). Zu dem Zeitpunkt gab es noch eine – von der Stadt finanzierte &#8211; Projektstelle „Fairtrade-Town Kassel“, die bei Karibu e.V. als Projektträger angesiedelt und von Nina Schulze als Koordinatorin des Prozesses besetzt war.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Steuerungsgruppe führt Fairtrade-Town weiter</h5>



<p>Diese Stelle war bis zum Ende des Jahres 2024 befristet. Bereits im Februar 2023 musste eine <strong>Steuerungsgruppe für den Prozess zur Fairtrade-Town</strong> eingesetzt werden. „Eingerichtet wurde sie, weil das zu den 5 Voraussetzungen gehört, dass eine Stadt Fair Trade Town werden kann“, weiß Haupt. Der Zusammenschluss ist nun dafür verantwortlich, die Fairtrade-Town Kassel weiterzuführen und zu verbreitern. Wer aber sollte den weiteren Prozess koordinieren?</p>



<p>Der Steuerungsgruppe gehören rund 20 Personen aus Stadtverwaltung, Sozialwirtschaft (Paritätischer Wohlfahrtsverband), Kassel Marketing, Studierendenwerk, EPN Hessen, evangelisches und katholisches Stadtdekanat, City-Kaufleute, DEHOGA Stadt und Landkreis Kassel, IHK, Sozialer Friedensdienst an. <strong>Für den Verein Karibu e.V. ist die Vorsitzende Nicola Haupt dabei</strong>.</p>



<p>„In der Steuerungsgruppe wünschten wir uns eine koordinierende Anbindung im Geschäftsbereich des OB, in Person von Anna Wienhausen. Glücklicherweise ist unserem Wunsch entsprochen worden“, erklärt sie. <strong>Denn mit der Zertifizierung hat sich Kassel verpflichtet, durch Aktionen, Informations- und Bildungsarbeit faire und nachhaltige Angebote in Kassel zu fördern sowie das lokale Netzwerk an Unterstützenden auszubauen</strong>.</p>



<p>Im April 2026 steht die Rezertifizierung an. Bis dahin muss die Stadt zeigen, dass sie den Titel Fairtrade-Town behalten kann. Auf der Agenda der Steuerungsgruppe steht also, das Netzwerk zu erweitern, das Profil der fairen Stadt Kassel zu schärfen und Aktionen zum fairen Handel durchzuführen.</p>



<p>Als <a href="https://www.weltladen.de/fuer-weltlaeden/wiki/385">Fairtrade-Town</a> bekennt sich Kassel zu den 2015 durch die Vereinten Nationen verabschiedeten 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung (engl.&nbsp;<a href="https://www.fairtrade-towns.de/kampagne/nachhaltige-entwicklungsziele">SDG</a>s), insbesondere zu den Zielen 12 &amp; 8: Beabsichtigt ist es, die Vision einer fairen und nachhaltigen Welt bis 2030 in die Tat umzusetzen.</p>



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			</item>
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		<title>„Freie Zeit sinnvoll und erfüllend einbringen“</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/freie-zeit-sinnvoll-und-erfuellend-einbringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:36:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter*innen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie ergeht es Neulingen bei Karibu? Die 66-jährige Elke Schmidt-Hoffmann ist im April 2024 ehrenamtlich in den Welt &#8211; und Regionalladen Karibu eG (trägt den Laden) in Kassel eingestiegen. Die pensionierte Grundschullehrerin blickt zurück: Im Karibu hatte ich zuvor schon einige Male eingekauft und mich mit einem leckeren Cappuccino belohnt. Die Atmosphäre dort ist sehr...]]></description>
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<p>Wie ergeht es Neulingen bei Karibu? Die 66-jährige Elke Schmidt-Hoffmann ist im April 2024 ehrenamtlich in den<a href="https://karibu-kassel.de/dabei-sein/genossenschaft-verein/"> Welt &#8211; und Regionalladen Karibu eG</a> (trägt den Laden) in Kassel eingestiegen. Die pensionierte Grundschullehrerin blickt zurück:</p>



<p><em>Im Karibu hatte ich zuvor schon einige Male eingekauft und mich mit einem leckeren Cappuccino belohnt. Die Atmosphäre dort ist sehr angenehm: Angefangen von der Musikauswahl über die ansprechend gestaltete Präsentation der Produkte bis hin zu einem freundlichen Kundenservice. Das Ladensortiment ist breit gefächert und reicht von Kaffee und Schokolade über Kunsthandwerk und Schmuck bis hin zu Praktischem für Haus und Garten. Ein knappes Jahr nach meinem Ausstieg aus dem Berufsleben ergab sich bei einem Besuch im Laden ein Gespräch über ein mögliches Ehrenamt. Ich war neugierig, auf der Suche nach Veränderung und sagte gespannt zu.</em></p>



<p><em>Für mich war wichtig, meine freie Zeit sinnvoll und erfüllend einzubringen. Ebenso sich für einen fairen und nachhaltigen Handel einzusetzen. Außerdem neue Fähigkeiten zu erlernen und sich mit anderen Menschen für eine gute Sache zu engagieren. Daher habe ich mich für den Einsatz im Ladendienst entschieden.</em></p>



<h5 class="wp-block-heading">Ladenkasse wird zum &#8222;Freund&#8220;</h5>



<p>&#8222;<em>In meinen Schnupperdiensten wurde ich sehr freundlich und zugewandt Stück für Stück in mir bis dato unbekannte Bereiche eingeführt. In jeder meiner Schnupperdienste fungierte ich als dritte Kraft, lernte und assistierte. Alles war zu Beginn fremd und teilweise verwirrend. Aber die Ehrenamtslotsen waren sehr geduldig an meiner Seite. Sie hatten für Neulinge eine To-do-Liste vorbereitet, die ich als große Hilfe empfand. Angefangen von den Vorbereitungen für die Ladenöffnung am Morgen, dem</em> <em>Auffüllen der Produkte im Regal, Handhabung und Pflege des Kaffeevollautomaten bis hin zu ersten Erfahrungen im Umgang mit der Ladenkasse. Diese Erfahrung war für mich völlig neu, und ich lerne bis heute in jeder Schicht neue „Kniffe&#8220; hinzu. Die Ladenkasse wird nun langsam zum &#8222;Freund&#8220;&#8230;.</em></p>



<p><em>In meinen Schichten habe ich viele Ehrenamtliche kennengelernt, die mich als Neuling wohlwollend und offen aufgenommen haben. Ein schönes Arbeitsklima! Ich hatte das Gefühl, dass ich mich in Bereichen engagieren kann, die mir besonders am Herzen liegen. Bei mir ist es eindeutig der</em></p>



<p><em>Kundenkontakt, der mir mit all seinen Facetten viel Spaß macht. Kund*innen zu beraten, wenn sie es wünschen, ein freundliches Wort zu wechseln oder im Cafe zu servieren. Auch das neu für mich. Ganz anders als in meinem Berufsleben, aber bereichernd. Mittlerweile bestelle und dekoriere ich auch</em> <em>zusammen mit einer Kollegin den Modeschmuckbereich, was meiner &#8222;Dekoleidenschaft&#8220; sehr entgegen kommt.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Baustelle Bildungsarbeit</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/baustelle-bildungsarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:36:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[Viel hat sich getan in der Bildungsarbeit seit Juli 2024 verrät Karibu-Vereinsvorstand Wolfram Dawin: Zahlreiche Schulklassen haben an Workshops in unserem Welt- und Regioladen KARIBU und der benachbarten Kinder- und Jugendbücherei teilgenommen. Beamer und Leinwand sind fest installiert in unserem Laden. Die Broschüre „FAIRÄNDERUNG beginnt hier“ mit den neuen beziehungsweise aktualisierten Inhalten unserer Workshops haben...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viel hat sich getan in der Bildungsarbeit seit Juli 2024 verrät Karibu-Vereinsvorstand Wolfram Dawin: <em>Zahlreiche Schulklassen haben an <strong>Workshops in unserem Welt- und Regioladen KARIBU und der benachbarten Kinder- und Jugendbücherei</strong> teilgenommen. Beamer und Leinwand sind fest installiert in unserem Laden. Die <strong>Broschüre „FAIRÄNDERUNG beginnt hier“</strong> mit den neuen beziehungsweise aktualisierten Inhalten unserer Workshops haben wir fertiggestellt. Und der <strong>Bereich „Globales Lernen“ auf unserer Homepage</strong> ist auf den aktuellen Stand gebracht. Vielen Dank an alle, die daran beteiligt waren: Nina Schulze als Koordinatorin des Bildungsteams sowie Marina Rose, Laura Rühling und Vanessa Götz!</em></p>



<p><em>Soweit die sichtbaren Fortschritte.</em></p>



<p><em>Warum dann aber BAUSTELLE Bildungsarbeit?</em></p>



<p><em>Noch warten wir auf die <strong>Bewilligung neuer Fördermittel</strong>, um diese Bildungsarbeit sobald wie möglich mit Nina Schulze fortsetzen zu können. Das wäre auch gut, weil es schon jetzt Anfragen von Kitas, Schulklassen und anderen Gruppen für die Zeit vor den Sommerferien gibt. <strong>Finanziell wären diese Fortschritte nicht möglich gewesen ohne die Förderung durch Engagement Global und Brot für die Welt und auch Ihre / Eure Spenden!</strong> Fördermittel beantragt haben wir bei Engagement Global, Hessen Agentur und Brot-für-die-Welt. Es ist aber schon klar, dass wir weiterhin auf Spenden angewiesen sein werden. Genaueres über den benötigten Betrag können wir im nächsten Newsletter mitteilen, wenn Klarheit über die Förderung besteht.</em></p>



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		<title>Termine x 4</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/termine-x-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:34:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Street Day]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade-kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Karibu]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karibu-kassel.de/?p=8254</guid>

					<description><![CDATA[Do, 12.06.25 Welttag gegen Kinderarbeit! Karibu dekoriert sein Schaufenster entsprechend. Do, 19.06.25 (Fronleichnam), 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr, Kaffeeausschank durch Karibu am Friedrichsplatz &#160; Fr-So, 27.-29.06. 2025 Kasseler Altstadtfest &#8211; Karibu mittendrin – jeden Tag (auch Sonntag) von 10 Uhr bis Open End Und weil der faire Handel und Karibu Vielfalt untertsützen (Link), hier noch...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Do, 12.06.25 <a href="https://www.ilo.org/de/meetings-and-events/welttag-gegen-kinderarbeit"><strong>Weltta</strong>g<strong> gegen Kinderarbeit!</strong></a> Karibu dekoriert sein Schaufenster entsprechend.</p>



<p>Do, 19.06.25 (<strong>Fronleichnam</strong>), 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr, <strong>Kaffeeausschank</strong> durch Karibu am Friedrichsplatz &nbsp;</p>



<p>Fr-So, 27.-29.06. 2025 <strong>Kasseler Altstadtfest</strong> &#8211; Karibu mittendrin – jeden Tag (auch Sonntag) von 10 Uhr bis Open End</p>



<p>Und weil der faire Handel und Karibu Vielfalt untertsützen (<a href="https://weltladen-jahresplaner.de/28-06-christopher-street-day/">Link</a>), hier noch ein Kassel-Termin:<br>Sa, 28.6.2025, <a href="https://www.queerartikel.de/en/pages/queeres-leben/kassel?srsltid=AfmBOop3gRQDl_bmPcvhMmg0xlypt0Ct5rjna5KXj_8raI3UNhnw5THk"><strong>C</strong>hristopher <strong>S</strong>treet <strong>D</strong>ay-Parade</a> . Dieses Datum ist zugleich der ursprüngliche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Street_Day">Christopher Street Day</a>.</p>



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