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	<title>Klimagerechtigkeit &#8211; Karibu Welt- und Regioladen Kassel</title>
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	<description>Fair, Global, Regional, Ökologisch</description>
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		<title>Klimaschäden zu Lasten anderer verantworten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2024 15:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimagerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Über Klimagerechtigkeit umfassend referiert hat die Nachwuchswissenschaftlerin und Karibu-Mitarbeiterin Hanna Pohlmann im Rahmen der Fairen Woche im September in Karibu. Worum es dabei ging, können Sie im folgenden Interview lesen. 


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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Klimagerechtigkeit umfassend referiert hat die Nachwuchswissenschaftlerin und Karibu-Mitarbeiterin Hanna Pohlmann im Rahmen der Fairen Woche im September in Karibu. Worum es dabei ging, können Sie im folgenden Interview lesen. </strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6a3adb490de29985b6e4555a86355cab wp-block-paragraph"><strong>Am Schluss Deiner Präsentation zu Klimagerechtigkeit schreibst Du als Fazit, dass es wichtig ist, ein gutes Leben zu erreichen für alle.<a> </a><a>Wie kommen wir dahin?</a><a> </a><a><br></a></strong>Es gibt viele verschiedene kleine Initiativen, die im Rahmen des fairen Handels etwas machen, um Klimagerechtigkeit zu erreichen. Das muss in allen gesellschaftlichen Sphären passieren. Damit von vielen kleinen Perspektiven ausgehend etwas zum großen Ganzen kommen kann.<a> Nicht nur im fairen Handel, sondern bei der Mobilität, im Gebäudesektor, in der Landwirtschaft, in der Bildung</a> und in vielen anderen Bereichen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3f34cf0a8e285e96e720c1f8254e0166 wp-block-paragraph"><a><strong>Wie definierst du Klimagerechtigkeit überhaupt?</strong></a><br><a>Das ist ein altes Konzept. Es geht darum, dass die Menschen, die für den Klimawandel verantwortlich sind, auch wirklich die Verantwortung tragen. Gerade nimmt die Klimakrise insbesondere im globalen Süden sehr schlimme Ausmaße an. Dort gibt es viele Extremwetterereignisse, und die dortigen Infrastrukturen sind schlecht auf die Klimaanpassung vorbereitet. Allerdings wurde die Klimakrise aber hauptsächlich hier im globalen Norden verursacht und durch global agierende Unternehmen. Sie müssen eigentlich auch die Verantwortung dafür tragen.</a></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-957abfafb230641a59639b12d5e96db0 wp-block-paragraph"><a><strong>Was sind die Ursachen für die zugrunde liegende Klimakrise?</strong></a><br><a>Die Ursachen sind sehr vielschichtig. Sie basieren auf unserem Weltwirtschaftssystem, Normen und Werten, die sich schon seit Jahrhunderten weiterformen. Das fängt schon beim Kolonialismus im 15. 16. Jahrhundert an. Da wurde der Grundstein für die Handelsmuster gelegt, die wir heute haben. Das hat damit angefangen, dass europäische Länder versucht haben, Territorien im globalen Süden einzunehmen, dort die Strukturen auszubeuten, Metalle abzubauen, Erze, Lebensmittel, die hier nicht bekannt waren. Dadurch hat sich ein globales Ungleichgewicht gebildet. Auf dem basiert bis heute unser Wohlstand, unser Wirtschaftswachstum. So entstehen sehr viele CO2-Emissionen. Und das weitet sich aus. Denn heutzutage streben alle Menschen danach, so zu leben, wie das Menschen hier in Europa oder in Nordamerika tun. Wir haben so ein Ideal davon, dass wir möglichst viel konsumieren, alle einen Fernseher besitzen, ein Auto, dass wir viel in den Urlaub fahren, dass wir Fleisch essen, wir einen möglichst angesehenen Job haben, in dem wir viel verdienen.</a></p>



<h4 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-814be619064a04e7c5b421e42712919b"><a><strong>„Es kann so nicht weitergehen.“</strong></a></h4>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-111c24a18afdb3f3ceb6e5e05636aa03 wp-block-paragraph"><strong>Warum brauchen wir jetzt Klimagerechtigkeit?</strong><br><a>Weil es nicht so weitergehen kann mit diesen Ungerechtigkeiten auf der Welt. Und zum anderen, wenn wir so weiterleben wie bisher und nichts gegen die Klimakrise machen, dann wird sich das immer weiter ausweiten. Wir hatten ja schon viele Klimaabkommen. Es gibt den IPCC, den International Panel on Climate Change (Internationaler Klimarat, d. Red.). Da wird jährlich errechnet, was passiert, wenn wir so weiterleben wie bisher. Es gibt verschiedene Szenarien. Und Szenarien für eine Erderwärmung von drei bis vier Grad, die sind natürlich verheerend. Dann gibt es vielleicht manche Staaten nicht mehr, weil der Meeresspiegel steigt. Es kann dazu kommen, dass es viel mehr Naturkatastrophen gibt, auf die wir gar keinen Einfluss nehmen können. Und dadurch wird natürlich unser Wohlstand viel mehr gefährdet.</a></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-25a47d5c8a8fd3c6322839491511ce68 wp-block-paragraph"><a><strong>Was hat es mit der Klima-Rahmenkonvention und den Bali-Prinzipien auf sich?</strong></a><br><a>Das ist zum einen ein Gremium der Vereinten Nationen. Die ersten Gipfel dazu gab es in den 1990er Jahren. Da wurde 1992 diese Definition von Klimagerechtigkeit verabschiedet und es wird jedes Jahr ein Klimagipfel durchgeführt. Der letzte, sehr wichtige war in Paris in 2015. Dort hat jedes Land Handlungsvorschläge bekommen, die es erfüllen soll. Das wird immer wieder überprüft durch den IPPC. Diese Organisation der UN muss immer wieder Rechenschaft ablegen, was schon erreicht wurde. Und die Bali-Prinzipien gibt es seit 2002: Sie sind auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg entstanden. Da waren besonders die zivilgesellschaftlichen Organisationen weltweit sehr gut vertreten. Das war ein Gegenentwurf zu diesen offiziellen Veranstaltungen der UN, wo deren Perspektiven nur marginalisiert wurden. Die durften da auftreten, aber sie wurden nicht gehört. Deswegen haben sie dann diesen alternativen Gipfel gemacht, um auf die Situation aufmerksam zu machen und diese Prinzipien zur Klimagerechtigkeit, wie z.B. das Recht indigener Völker und betroffener Gemeinschaften, sich selbst zu vertreten und für sich selbst zu sprechen, zu verabschieden</a>.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-82af207018af4ac5f85ccfe5037b5919 wp-block-paragraph"><a><strong>Wie hängen Handel und Klimagerechtigkeit zusammen?</strong>I</a><br>I<a>ch hatte schon die Handelsmuster erwähnt, die durch den Kolonialismus entstanden sind. Dann gibt es sehr mächtige Staaten oder Staatengruppen auf der Welt wie die EU oder die Vereinten Staaten. In der letzten Zeit haben sich auch die BRICS-Staaten herausgeformt. Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, die da auch eine Stellung einnehmen wollen und das Handelsgeschehen beeinflussen möchten. Ich kann jetzt nur gut von der EU-Ebene ausgehen, weil ich da mal ein Seminar zu besucht habe in der Uni zu den EU-Handelsprinzipien mit afrikanischen Staaten und karibischen Staaten. Da ist es so, dass die Wertschöpfung in den Ländern total unterbunden wird. Sie sind immer noch Rohstofflieferanten von zum Beispiel Kaffee, Kakao oder anderen Gütern, die dann erst hier in Europa weiterverarbeitet werden. Die Handelsabkommen werden von dieser Seite entsprechend geformt, dass das so bleibt. In manchen afrikanischen oder karibischen Ländern sind vielleicht auch die Regierungen korrupt. Und die Infrastruktur für die Weiterverarbeitung ist nicht so gut ausgebaut.</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/NEULAND_escherode_2812-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-7967" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/NEULAND_escherode_2812-1024x768.jpg 1024w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/NEULAND_escherode_2812-300x225.jpg 300w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/NEULAND_escherode_2812-768x576.jpg 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/NEULAND_escherode_2812-600x450.jpg 600w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/12/NEULAND_escherode_2812.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hanna Pohlmann, copyright Programmbüro Neulandgewinner/Fotograf: Frank Schinski</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aaf84e5f1608122585c0120a921b5cf4"><a><strong>„Weltladen vertritt Prinzipien der Klimagerechtigkeit.“</strong></a></h4>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-435a35c1ac4d0441c4f2bec17b335c29 wp-block-paragraph"><strong>Was tut der faire Handel für Klimagerechtigkeit?</strong><br><a>Auf der gesellschaftlichen Ebene werden hier im Weltladen oder bei anderen Organisationen die Prinzipien der Klimagerechtigkeit vertreten. Es gibt Veranstaltungen wie meinen Vortrag oder die Bildungsarbeit oder Kampagnen. Heute zum Beispiel findet eine Demo gegen den Flughafen Kassel Calden hier in Kassel statt, wofür der Weltladen einsteht. Auf der Ebene der Produzent*innen schaut man, wie klimaschonend angebaut werden kann, dass da mehr Mischkulturen eingesetzt werden und der organische Anbau gefördert wird. </a></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-58d10a89de838731573fa942a41add46 wp-block-paragraph"><strong>Was gibt es noch</strong><a><strong>?<br></strong>Zum Beispiel, dass der Transport der Waren per Schiff, am besten sogar Segelschiff, erfolgt und nicht im Flugzeug, </a><a>dass man dann auch hier in Europa klimaschonende Infrastrukturen nutzt, wie Züge oder </a><a>Ökostrom .</a><a> </a><a>Da tut der faire Handel schon eine ganze Menge.</a><a></a></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2d926079c9430bda42dea08b9c55d62e wp-block-paragraph"><a><strong>Du hast jetzt eben das Stichwort Transport schon erwähnt. Es gibt ja verschiedene Ebenen, die Einfluss haben auf die Klimagerechtigkeit oder Ungerechtigkeit: Verpackung, Transport, Produktion und gesellschaftspolitische Ebenen spielen da noch mit rein. Wie sieht das im Einzelnen im Moment aus?</strong></a><br><a>Ich finde, gerade spielt Klimagerechtigkeit in der Gesellschaft keine allzu große Rolle. Es hat in 2019 eine sehr große Rolle gespielt mit den aufkommenden Demonstrationen von Fridays for Future. Viele Städte in Deutschland haben gesagt, dass sie klimaneutral werden möchten. Sie haben einen Klimanotstand ausgerufen. Es wurde eine Bundesregierung gewählt unter der Beteiligung der Grünen. Da war dieses Thema aktuell. Durch die weltweiten Krisen wie die Corona-Pandemie, den Russland-Ukraine-Konflikt und den Aufstieg der Rechten sieht man, dass sich diese Problematik verlagert. Und dass dieses Klimathema gerade nicht bespielt wird auf bundespolitischer Ebene. Es versuchen natürlich Klimagruppen und andere gesellschaftspolitische Gruppen, das immer wieder auf die Tagesordnung zu bringen. Aber es gelingt gerade nicht so richtig. Klima wird schon in vielen Organisationen und auch Unternehmen gedacht, aber es wird eher auf Klimaneutralität bezogen. Da hat man leider keine Gerechtigkeitskomponente drin, weil Prozesse, die klimaschädlich sind, dann vielleicht ausgelagert und Anleihen gekauft werden. Also Geld dafür bezahlt wird, dass woanders Bäume gepflanzt, Patenschaften eingegangen werden.</a></p>



<h4 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-bacaa1be746ded8b3ad6a3a5203dd837"><a><strong>„Weniger konsumieren.“</strong></a></h4>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-71cb4784a9d8cbb449ddbc722e06c3c6 wp-block-paragraph"><strong>Welche Kämpfe haben Betroffene zum Beispiel ausgefochten, um mehr Klimagerechtigkeit zu erreichen?<a> </a><a><br></a></strong>Es gibt dieses schöne Beispiel vom Yasunido Nationalpark in Ecuador.<a> Es gibt im Amazonasgebiet einen großen Nationalpark, wo sehr viel Biodiversität herrscht.</a><a> </a><a>Da wurden dann aber irgendwann Ölquellen gefunden.</a><a> Man hat, glaube ich, Anfang der 2000er damit angefangen, dort Ölbohrungen zu machen, die Infrastruktur dafür aufzubauen.</a><a> Die indigene Bevölkerung und andere Gruppen haben sich dagegen gewehrt.</a><a> Es sollte dann ein internationaler Fonds aufgesetzt werden, wo alle Länder dieser Welt einen Anteil haben und darin einbezahlen, damit Ecuador kein Öl mehr fördert.</a><a> </a><a>Letztendlich war aber nicht genug Geld in diesem Fond.</a><a> Dann hat die ecuadorianische Regierung weiter Öl gefordert.</a><a> Die Umweltbewegung hat versucht, das über ein nationales Referendum zu lösen.</a><a> Es kamen aber immer wieder Rückmeldungen von der ecuadorianischen Regierung, dass es formale rechtliche Fehler gebe</a><a>.</a><a> </a><a>2023 gab es sehr viele Unruhen im Land.</a><a> Der Präsident wurde schließlich abgewählt, und es kam zu Neuwahlen.</a><a> Es gab endlich, 20 Jahre später dieses Referendum.</a><a> 60 oder 65 Prozent der Bevölkerung haben dafür gestimmt, dass da kein Öl mehr abgebaut wird.</a><a> Jetzt müssen diese ganzen Ölraffinerien abgebaut werden</a>.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e3dc918eb51cc9074322f914c5ed3a03 wp-block-paragraph"><a><strong>Was kann jeder Einzelne hier tun für mehr Klimagerechtigkeit?</strong></a><br><a>Man kann natürlich diesen ganzen individuellen Sachen folgen. Also weniger zu konsumieren. Wieviel brauche ich wirklich zum Leben? Das fängt bei Klamotten und bei Lebensmitteln an. Und geht dazu, wie viele Urlaubsreisen im Jahre mache ich? Wo gehen die hin? Was nutze ich dafür? Dann kann man natürlich schauen, wo wohne ich? Wie viel Quadratmeter beanspruche ich eigentlich für mich? Nutze ich ein Auto oder was nutze ich, um zur Arbeit zu kommen? <br>Man sollte auch nicht vernachlässigen, dass man auf gesellschaftspolitischer Ebene ganz viel machen kann. Das fängt dabei an, dass man Petitionen unterstützt. Man kann sich in einem Laden wie dem Weltladen engagieren oder bei anderen Einrichtungen oder Initiativen. Man kann zu Demos gehen. Man kann versuchen, auch bei dem Unternehmen oder bei der Organisation, wo man arbeitet, zu schauen, was für einen Kaffee trinke ich da eigentlich? Ist das Kopierpapier Recyclingpapier? Wie machen wir unsere Dienstreisen? Und wenn man Kinder hat: Wie sieht es in der Kita oder in der Schule aus? So kann eigentlich jeder irgendwas im Kleinen dafür tun, um die Welt ein bisschen gerechter zu machen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle Titelfoto: Fairtrade Deutschland</p>
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		<title>Veranstaltungs-Potpourri im September</title>
		<link>https://karibu-kassel.de/veranstaltungs-potpourri-im-september/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Erlemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2024 05:44:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[10.09.2024, 19 Uhr im Laden: „An einem Abend KaffeekennerIn. Theorie und Praxis mit Georg Ruhm von Röstrausch aus (dem nahen, d. Red.) Gudensberg“. Unter diesem Titel referiert der Kaffeeröster Ruhm den Weg der Kaffeebohne vom Anbau bis zur gerösteten Bohne. Dabei sind unter anderem Anbau der Kaffeepflanze, Geheimnisse des Röstens und vor Allem „Fairer Handel“...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">10.09.2024, 19 Uhr im Laden: „<strong>An einem Abend KaffeekennerIn</strong>. Theorie und Praxis mit Georg Ruhm von <a href="http://www.roestrausch.de">Röstrausch</a> aus (dem nahen, d. Red.) Gudensberg“. Unter diesem Titel referiert der Kaffeeröster Ruhm den <strong>Weg der Kaffeebohne vom Anbau bis zur gerösteten Bohne</strong>. Dabei sind unter anderem Anbau der Kaffeepflanze, Geheimnisse des Röstens und vor Allem „Fairer Handel“ Bestandteile seiner Ausführung. Besonders spannend wird es werden, wenn <strong>wir mit ihm</strong> <strong>verschiedene Kaffeesorten verköstigen</strong> und die Geschmacksvielfalt und Aromanuancen des Kaffees erschmecken. Eintritt frei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a>13.-27.9. </a><a href="https://www.weltladen.de/aktuelles/2024-07/faire-woche-2024_wir-sind-jung-und-brauchen-die-welt/">Faire Woche</a>. zum Thema <strong>&#8222;Klimagerechtigkeit&#8220;</strong> unter dem Motto <strong>&#8222;Fair! Und kein Grad mehr.&#8220;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">16.9.2024, 19 Uhr im Laden: <strong>Vortrag</strong> <strong>unter dem Motto und im Rahmen der diesjährigen fairen Woche „Fair! Und kein Grad mehr“</strong> – <strong>zu Klimagerechtigkeit und Fairem Handel</strong>: Erst vor kurzem wurde bekannt gegeben, dass die globale Jahresdurchschnittstemperatur bereits 1,5 Grad über der zum vorindustriellen Zeitalter liegt. Das Pariser Klimaabkommen von 2015 hatte sich diesbezüglich zum Ziel gesetzt, die Erderwärmung &#8222;deutlich unter zwei Grad&#8220; zu halten, möglichst nicht jedoch über 1,5 Grad. Die <strong>Konsequenzen tragen insbesondere diejenigen Menschen und Länder, die am wenigsten für die Klimakrise verantwortlich sind</strong>. Darunter sind auch viele Produzent*innen des fairen Handels. Anhand des Konzepts der Klimagerechtigkeit <strong>wird ein</strong> <strong>ganzheitliches Verständnis für die Verstrickungen hinter klimapolitischen Problemen entwickelt</strong>. Danach geht Referentin Hanna Pohlmann in ihrem interaktiven Vortrag näher auf die <strong>Verbindung zum fairen Handel</strong> ein: dieser trägt u.a. dazu bei, dass Produzent*innen widerstandsfähiger gegen Krisen werden und klimaschonend gewirtschaftet wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hanna Pohlmann</strong> hat Global Political Economy and Development studiert und arbeitet als <strong>wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Kassel</strong>. Sie interessiert sich sehr für landwirtschaftliche Lieferketten, den fairen Handel und alternative Konzepte eines guten Lebens. Eintritt frei.<br><br>25.9.2024, 19 Uhr in der Stadtteilbücherei Fasanhof, Hildebrandtstr. 84, 34125 Kassel <br><strong>Vortrag mit Diskussion „KARIBU Kassel on tour: Fairer Handel – damit niemand zu kurz kommt“</strong> <br>Fairer Handel verändert die Lebenssituation von Menschen im Globalen Süden: Kleinbauern, die sich zu Genossenschaften zusammengetan haben, um ihren Kaffee, ihren Kakao u.v.am. zu einem besseren Preis verkaufen zu können, bekommen durch Fairtrade-Importeure Zugang zu europäischen Märkten. So kommt Produkt für Produkt mehr Gerechtigkeit in ihren und in unseren Alltag – denn auch auf uns kommt es an, damit die positiven Wirkungen des Fairen Handelns noch mehr Menschen erreicht, die einen fairen Preis für ihre Arbeit verdient haben. Wolfram Dawin von Karibu Kassel führt in die Basics des Fairen Handels ein und stellt die Arbeit des Welt- und Regioladens KARIBU vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karibu veranstaltet übrigens <strong>anlässlich der Fairen Woche</strong> wieder einen <strong>Kakao-Workshop</strong>. Terminabsprache, Kosten erfragen sowie buchen unter <a href="mailto:Bildung@karibu-kassel.de">Bildung@karibu-kassel.de</a> . Mindestens 15 Teilnehmende.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch zwei Hinweise zur Fairen Woche: <strong>&#8222;Fair! Und kein Grad mehr&#8220; fordert sie dieses Jahr</strong> &#8211; ohne Wenn und Aber, vor allem von Wirtschaft und Politik. Jedoch tragen wir alle bei allem Nachhaltigkeitsbewusstsein immer noch selbst auch zum Klimawandel bei. Daher ist es nur konsequent, auch <strong>bei sich selbst zu prüfen, ob noch mehr klimafreundliches Verhalten möglich ist &#8211; zum Beispiel beim Reisen</strong>. Laut <strong><a href="https://www.atmosfair.de/de/">Atmosfair</a></strong> gehen bis zu 10 % der vom Menschen verursachten Erderwärmung auf das Konto des Flugverkehrs. Und es sind 60 % der Menschen bereit, freiwillige Klimaschutzbeiträge für ihre Flugreisen zu bezahlen. Mehr <a href="http://www.atmosfair.de/kompensieren/flug">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://klima-kollekte.de/co2-rechner">Klima-Kollekte</a> verbindet nach dem gleichen Prinzip und auf dem gleichen hohen Standard die Kompensation von Emissionen mit Armutsbekämpfung im Globalen Süden, bezieht aber auch weitere Formen der Mobilität mit ein.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="942" height="304" src="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/08/atmosfair_logo_ukraine_de.png" alt="" class="wp-image-7637" srcset="https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/08/atmosfair_logo_ukraine_de.png 942w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/08/atmosfair_logo_ukraine_de-300x97.png 300w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/08/atmosfair_logo_ukraine_de-768x248.png 768w, https://karibu-kassel.de/wp-content/uploads/2024/08/atmosfair_logo_ukraine_de-600x194.png 600w" sizes="(max-width: 942px) 100vw, 942px" /></figure>
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