Do, 15.02 19 im Laden: Vortrag und Podiumsdiskussion

Vom Freihandel zum Fair-Handel?

Auch wenn die Verhandlungen über das TTIP-Handelsabkommen zwischen den USA und Deutschland vorläufig zum Stillstand gekommen sind, ist die Welt des globalen Handels in Bewegung. Während die 11. WTO-Ministerkonferenz im Dezember in Argentinien keine nennenswerten Ergebnisse brachte, werden zunehmend bilaterale Handelsabkommen verabschiedet. Auch wenn die Notwendigkeit multilateraler Strukturen in der Fairhandelsbewegung unumstritten ist, bleibt unsere seit langem bestehende Kritik an Institutionen wie der der WTO bestehen. Menschenrechte, Fairness, Klima- und Umweltschutz und andere wichtige Aspekte spielen dort, wie auch in vielen bilateralen Handelsabkommen keine oder nur eine nachgeordnete Rolle.

Wir wollen gemeinsam mit Ihnen diskutieren:

  • Gibt es angesichts von steigendem Nationalismus und Protektionismus eine Handelspolitik, die frei und fair zugleich sein kann?
  • Welche Rolle kann dabei die WTO spielen?
  • Wie muss die EU ihre Handelspolitik ausrichten, damit Länder wie der Exportweltmeister ihren Wohlstand nicht massiv auf Kosten anderer erwirtschaften?
  • Und welche Rolle kann die Fairhandelsbewegung dabei einnehmen?

Als Referent wird uns Johannes Grün von Brot für die Welt unterstützen. Er leitet das Referat Wirtschaft und Umwelt des evangelischen Entwicklungswerkes und hat die 11. WTO-Ministerkonferenz in Buenos Aires vor Ort begleitet.

Veranstaltungszeit und Ort:
15.02.2018,  19 Uhr im Laden

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