Karibu-Laden

Fair – Global-Regional – Ökologisch

Unter diesem Motto bieten wir als Weltladen und Regionalladen Produkte an, die zu fairen Arbeitsbedingungen produziert wurden: Lebensmittel und Handwerk aus aller Welt – und speziell auch aus unserer Region. Der Großteil unserer Lebensmittel ist zudem bio-zertifiziert. 

Sie können bei uns stöbern, einkaufen und sich über den fairen Handel informieren. Oder einfach eine kleine Pause machen und frischen Kaffee oder Tee genießen.

Liebe Kundinnen und Kunden,

wir sind wieder wie gewohnt für Sie da:

Montag – Freitag 10 – 18 Uhr
Samstag               10 – 16 Uhr

Weiterhin sollen sich nur 3 Kund*innen gleichzeitig im Laden aufhalten. Um das Ansteckungsrisiko weiter zu reduzieren ist unser Kafé leider geschlossen.

Bitte schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen und bleiben Sie wenn möglich zu Hause! Lebensmittel brauchen Sie dennoch nicht zu hamstern, wir stehen Ihnen weiterhin zur Verfügung. 

Lieferdienst

Außerdem haben Sie die Möglichkeit über unseren Lieferdienst Ihre Lieblingswaren (Lebensmittel sowie Kunsthandwerk) zu bestellen! Ruft dafür während unseren Öffnungszeiten an (Telefon: 0561 739 61 566) oder bestellt per Mail (Bestellung@karibu-kassel.de).

Gerne können Sie auch Gutscheine per Mail, Telefon oder online auf gemeinsamdadurch bestellen.

Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen!

Oder über Ihren Besuch!

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Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Was ist deine Vision einer fairen Welt?

FÖJ im Karibu

Seit 2019 bieten wir jungen Menschen wie Dir die Gelegenheit ihm Rahmen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) Teil unseres engagierten Teams zu werden. In den 12 Monaten bekommst Du Einblicke in den Aufbau und die Funktionsweise des Fairen Handels und seiner Fachgeschäfte und unterstützt das Team der Bildungsgruppe und des Zentrums Ökumene in der Konzeption, Organisation und Durchführung von Bildungseinheiten im Bereich nachhaltige Entwicklung. Dabei hast du Gelegenheit eigene Ideen ein- und voranzubringen, Neues zu lernen und Dich auszuprobieren und dabei ganz aktiv zu der Vision einer fairen und nachhaltigen Welt beizutragen.

  • Du bist zwischen 18 und 26 Jahre alt
  • Du bist bereit dich 12 Monate in Vollzeit zu engagieren
  • Du hast Lust dich im Bereich Nachhaltigkeit und Soziales einzusetzen
  • Dann bewirb Dich für ein FÖJ bei uns über unseren Träger der Diakonie Hessen:

https://ev-freiwilligendienste-hessen.de/bewerbung-freiwilligendienst.html

Die wichtigsten Fakten zum FÖJ:

  • Die Einsatzstelle ist auf drei Organisationen aufgeteilt: der Karibu-Welt und Regionalladen, der Verein Karibu-Kassel e.V. und das Zentrum Ökumene
  • Träger des FÖJ ist die Diakonie Hessen
  • Das monatliche Taschengeld beträgt etwa 400 EUR
  • Du hast Anspruch auf 24 Urlaubstage
  • Innerhalb deines FÖJs gibt es mindestens 25 Bildungstage in Form von mehrtägigen Seminaren
  • Kindergeld und steuerliche Kinderfreibeträge werden weiter gewährt
  • Beiträge zur Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung werden übernommen

Haben wir Dein Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Dich!

Das will der Weltgebetstag am 06. März 2020 erreichen

Gemeinsam aufstehen für Veränderung!

Wie jedes Jahr feiern Frauen auf der ganzen Welt gemeinsam den Weltgebetstag. Frauen aus Simbabwe rufen unter dem Motto „Steh auf und geh!“ dazu auf, gemeinsam aufzustehen und für die Veränderungen die sie in ihrem Land und in der Welt sehen wollen einzustehen.

Auch wir unterstützen mit dem fairen Handel den Weltgebetstag 2020. Amandla bedeutet im südlichen Afrika „Fähigkeit, Kraft etwas zu tun“. Sie arbeiten mit Produzent*innen in Simbabwe zusammen, die in Handarbeit aus wertvollem Serpentinstein Figuren von starken Frauen und Symbole fertigen.

Serpentinstein kommt unter anderem im südlichen Afrika vor und ist demnach ein ergiebiger Rohstoff für die Menschen in Simbabwe. In zwei Schritten, dem Schnitzen und Polieren, wird der Stein bearbeitet und zu einzigartigen Skulpturen geformt. Speziell zeigen diese Skulpturen starke Frauen, Pflanzen oder Tiere.

Weitere Produkte aus dem südlichen Afrika findet ihr auch bei uns. Zum Beispiel Gewürze, diverse Kaffee und Teesorten sowie farbenfrohe Keramik Produkte.

Wie ein Start-Up die Schokoladenwelt revolutioniert

Decolonize Chocolate

In dem Film „Decolonize Chocolate“ begleiten wir fairafric Gründer Hendrik auf seiner Reise und gehen zusammen mit ihm der Frage nach, warum Schokolade so gut wie nie in den Ursprungsländern des Kakaos hergestellt wird. Wir erleben den Alltag von Bio-Kakaobäuerin Mavis, vom Schokoladenfabrik-Arbeiter Michael und von Yayra, dem Gründer der ersten Bio-Kakao-Initiative Ghanas. Dadurch geben wir exklusive Einblicke in die Pionierarbeit der ghanaischen Schokoladenproduktion.

Der Dokumentationsfilm hat eine Länge von 47 Minuten. Für Kinder geeignet.

Zu fairafric:

Fairafric ist ein junges & soziales Start-Up aus München, das die Schokoladenwelt revolutionieren will! Um dieses Ziel zu erreichen, produziert es – vom Kakaobaum bis zur fertig verpackten Tafel – Schokolade in Ghana. Somit werden Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft geschaffen und das lokale Einkommen im Ursprungsland verfünffacht.

Zur Veranstaltung:

Am 28.02.2020 zeigen wir den Film in dem Kulturzentrum Färberei (Universitätspl. 10, 34127 Kassel ). Ab 19 Uhr sind die Türen geöffnet und um 19.30 Uhr geht es los. Nach dem Film stehen wir und eine Referentin von Fairafric Euch für Fragen zur Verfügung und es wird Zeit geben für eine offene Diskussion. Eine Schokoladenverkostung der Fairafric Schokoladen wird es natürlich auch geben sowie der Verkauf von Getränken und Snaks.

*** EINTRITT FREI ***

Ja, Schokolade macht glücklich.

Schokolade kaut man nicht

Am 5. Dezember 2019 hatten wir unsere Adventsveranstaltung zum Thema: „Schokolade macht glücklich! Der süße Genuss und die bittere Wahrheit dahinter“.

Referentin Bettina erklärt den Teilnehmer*innen wo die Kakaobohnen angebaut werden.

Quetzalcoatl ist laut der Azteken der Gott, welcher uns Menschen die heilige Kakaopflanze schenkte. Die anderen Götter verbannten ihn daraufhin, da diese heilige Pflanze nie in die Hände der Menschen fallen sollte. Geschichten und Mythen wie die des Quetzalcoatl gibt es um die Kakaopflanze viele. Eins ist aber gewiss: Kakao ist ein besonderes Gut, welches wir verlernt haben wertzuschätzen.

So gab es eine Zeit in der Kakao als beliebtes Tauschmittel galt und nur für Adelige zubereitet wurde. Heute darf Schokolade auf keinen Fall mehr als 1€ kosten und gilt als alltägliches Konsummittel.

Der Anbau der Kakaobohne bevor wir überhaupt in den Genuss der Schokolade kommen ist allerdings bitter. Nicht nur sind der Anbau und die Pflege des Kakaobaums aufwändig, dadurch, dass die Bäuerinnen und Bauern ihren Kakao zu Niedrigpreisen verkaufen müssen, können sie es sich meist nicht leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Und dies ist nur ein Beispiel!

Die süße Zukunft sieht vielversprechend aus. Zum einen müssen wir auf die Wertschöpfung achten: Zum Beispiel ist Fairafric ein Pionier der fair produzierten Schokolade im Herkunftsland. Von Anfang bis Ende werden die Schokoladentafeln in Ghana produziert und helfen somit den Menschen vor Ort ihre eigene Existenz zu sichern. Zum anderen sollten wir Schokolade nicht mehr nur verschlingen sondern wieder lernen diese wertzuschätzen.

Wie unsere Referentin Inga am Veranstaltungsabend sagte, müssen wir Schokolade mit allen Sinnen erfahren. Sie ansehen, riechen, fühlen, das knacken hören und natürlich schmecken. Das passiert, indem wir sie langsam in unserem Mund schmelzen lassen, damit alle Aromen Zeit haben, sich auf unserer Zunge zu entfalten. Umso mehr wir Schokolade genießen, desto glücklicher werden wir. Also merke: niemals einfach so drauf los kauen.

Verschiedene Schokoladenstückchen zum Probieren.

Vortrag mit Schokoladenverkostung

Im Karibu Laden: Do., 05. Dezember 2019 | 19 – 21 Uhr

Während Sie sich durch diverse Sorten an feiner Schokolade aus Ghana sowie Ecuador durchprobieren und heiße Schokolade mit kostbaren Gewürzen genießen, erläutert Dr. Inga Rosenkranz anhand eines fairen Adventskalenders den Herstellungsprozess von der Kakaobohne zur fertigen Schokoladentafel. Bettina Rhein wird Ihnen anschließend verraten wie teuer Schokolade sein muss/ darf, damit die Kakaobauern ein existenzsicherndes Einkommen erhalten.

Der süße Genuss und die bittere Wahrheit dahinter. Wir laden dazu ein, einen Blick über die Schokoladentafel hinaus zu wagen, zu diskutieren und mit allen Sinnen Schokolade neu zu erfahren.

Tickets bekommen Sie für 7 € bei uns im Laden.