Karibu-Laden

Fair – Global-Regional – Ökologisch

Unter diesem Motto bieten wir als Weltladen und Regionalladen Produkte an, die zu fairen Arbeitsbedingungen produziert wurden: Lebensmittel und Handwerk aus aller Welt – und speziell auch aus unserer Region. Der Großteil unserer Lebensmittel ist zudem bio-zertifiziert. 

Sie können bei uns stöbern, einkaufen und sich über den fairen Handel informieren. Oder einfach eine kleine Pause machen und frischen Kaffee oder Tee genießen.

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unsere Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 10 – 18 Uhr
Samstag               10 – 16 Uhr

Das will der Weltgebetstag am 06. März 2020 erreichen

Gemeinsam aufstehen für Veränderung!

Wie jedes Jahr feiern Frauen auf der ganzen Welt gemeinsam den Weltgebetstag. Frauen aus Simbabwe rufen unter dem Motto „Steh auf und geh!“ dazu auf, gemeinsam aufzustehen und für die Veränderungen die sie in ihrem Land und in der Welt sehen wollen einzustehen.

Auch wir unterstützen mit dem fairen Handel den Weltgebetstag 2020. Amandla bedeutet im südlichen Afrika „Fähigkeit, Kraft etwas zu tun“. Sie arbeiten mit Produzent*innen in Simbabwe zusammen, die in Handarbeit aus wertvollem Serpentinstein Figuren von starken Frauen und Symbole fertigen.

Serpentinstein kommt unter anderem im südlichen Afrika vor und ist demnach ein ergiebiger Rohstoff für die Menschen in Simbabwe. In zwei Schritten, dem Schnitzen und Polieren, wird der Stein bearbeitet und zu einzigartigen Skulpturen geformt. Speziell zeigen diese Skulpturen starke Frauen, Pflanzen oder Tiere.

Weitere Produkte aus dem südlichen Afrika findet ihr auch bei uns. Zum Beispiel Gewürze, diverse Kaffee und Teesorten sowie farbenfrohe Keramik Produkte.

Wie ein Start-Up die Schokoladenwelt revolutioniert

Decolonize Chocolate

In dem Film „Decolonize Chocolate“ begleiten wir fairafric Gründer Hendrik auf seiner Reise und gehen zusammen mit ihm der Frage nach, warum Schokolade so gut wie nie in den Ursprungsländern des Kakaos hergestellt wird. Wir erleben den Alltag von Bio-Kakaobäuerin Mavis, vom Schokoladenfabrik-Arbeiter Michael und von Yayra, dem Gründer der ersten Bio-Kakao-Initiative Ghanas. Dadurch geben wir exklusive Einblicke in die Pionierarbeit der ghanaischen Schokoladenproduktion.

Der Dokumentationsfilm hat eine Länge von 47 Minuten. Für Kinder geeignet.

Zu fairafric:

Fairafric ist ein junges & soziales Start-Up aus München, das die Schokoladenwelt revolutionieren will! Um dieses Ziel zu erreichen, produziert es – vom Kakaobaum bis zur fertig verpackten Tafel – Schokolade in Ghana. Somit werden Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft geschaffen und das lokale Einkommen im Ursprungsland verfünffacht.

Zur Veranstaltung:

Am 28.02.2020 zeigen wir den Film in dem Kulturzentrum Färberei (Universitätspl. 10, 34127 Kassel ). Ab 19 Uhr sind die Türen geöffnet und um 19.30 Uhr geht es los. Nach dem Film stehen wir und eine Referentin von Fairafric Euch für Fragen zur Verfügung und es wird Zeit geben für eine offene Diskussion. Eine Schokoladenverkostung der Fairafric Schokoladen wird es natürlich auch geben sowie der Verkauf von Getränken und Snaks.

*** EINTRITT FREI ***

Ja, Schokolade macht glücklich.

Schokolade kaut man nicht

Am 5. Dezember 2019 hatten wir unsere Adventsveranstaltung zum Thema: „Schokolade macht glücklich! Der süße Genuss und die bittere Wahrheit dahinter“.

Referentin Bettina erklärt den Teilnehmer*innen wo die Kakaobohnen angebaut werden.

Quetzalcoatl ist laut der Azteken der Gott, welcher uns Menschen die heilige Kakaopflanze schenkte. Die anderen Götter verbannten ihn daraufhin, da diese heilige Pflanze nie in die Hände der Menschen fallen sollte. Geschichten und Mythen wie die des Quetzalcoatl gibt es um die Kakaopflanze viele. Eins ist aber gewiss: Kakao ist ein besonderes Gut, welches wir verlernt haben wertzuschätzen.

So gab es eine Zeit in der Kakao als beliebtes Tauschmittel galt und nur für Adelige zubereitet wurde. Heute darf Schokolade auf keinen Fall mehr als 1€ kosten und gilt als alltägliches Konsummittel.

Der Anbau der Kakaobohne bevor wir überhaupt in den Genuss der Schokolade kommen ist allerdings bitter. Nicht nur sind der Anbau und die Pflege des Kakaobaums aufwändig, dadurch, dass die Bäuerinnen und Bauern ihren Kakao zu Niedrigpreisen verkaufen müssen, können sie es sich meist nicht leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Und dies ist nur ein Beispiel!

Die süße Zukunft sieht vielversprechend aus. Zum einen müssen wir auf die Wertschöpfung achten: Zum Beispiel ist Fairafric ein Pionier der fair produzierten Schokolade im Herkunftsland. Von Anfang bis Ende werden die Schokoladentafeln in Ghana produziert und helfen somit den Menschen vor Ort ihre eigene Existenz zu sichern. Zum anderen sollten wir Schokolade nicht mehr nur verschlingen sondern wieder lernen diese wertzuschätzen.

Wie unsere Referentin Inga am Veranstaltungsabend sagte, müssen wir Schokolade mit allen Sinnen erfahren. Sie ansehen, riechen, fühlen, das knacken hören und natürlich schmecken. Das passiert, indem wir sie langsam in unserem Mund schmelzen lassen, damit alle Aromen Zeit haben, sich auf unserer Zunge zu entfalten. Umso mehr wir Schokolade genießen, desto glücklicher werden wir. Also merke: niemals einfach so drauf los kauen.

Verschiedene Schokoladenstückchen zum Probieren.

Vortrag mit Schokoladenverkostung

Im Karibu Laden: Do., 05. Dezember 2019 | 19 – 21 Uhr

Während Sie sich durch diverse Sorten an feiner Schokolade aus Ghana sowie Ecuador durchprobieren und heiße Schokolade mit kostbaren Gewürzen genießen, erläutert Dr. Inga Rosenkranz anhand eines fairen Adventskalenders den Herstellungsprozess von der Kakaobohne zur fertigen Schokoladentafel. Bettina Rhein wird Ihnen anschließend verraten wie teuer Schokolade sein muss/ darf, damit die Kakaobauern ein existenzsicherndes Einkommen erhalten.

Der süße Genuss und die bittere Wahrheit dahinter. Wir laden dazu ein, einen Blick über die Schokoladentafel hinaus zu wagen, zu diskutieren und mit allen Sinnen Schokolade neu zu erfahren.

Tickets bekommen Sie für 7 € bei uns im Laden.

Sparda-Vereint

Unterstützung für unsere entwicklungspolitische Bildungsarbeit

Vor Ort für Globale Gerechtigkeit

Deine Stimme für unser Projekt!

Wir laden alle Mitglieder, Freunde und Förderer ein, uns bei der Initiative „Vereint für Deinen Verein!“ zu unterstützen.

Unter https://www.sparda-vereint.de/voting/bildung/vor-ort-fuer-globale-gerechtigkeit/ kann vom 9. Oktober bis zum 6. November 2019 für unser Projekt abgestimmt werden. Wir brauchen jede Stimme, um eine der 3.000-Euro-Spenden zu gewinnen.

Die Sparda-Bank Hessen unterstützt 30 Vereinsprojekte mit je 3.000 Euro. Jede der sechs Themenkategorien hat ihr eigenes Online-Voting und die jeweils fünf beliebtesten Projekte gewinnen je 3.000 Euro.

Die Online-Abstimmung ist ganz einfach: Unser Verein und sein Projekt sind auf sparda-vereint.de leicht zu finden (Kategorie Bildung -> https://bit.ly/35fyPrE). Jedem Internetnutzenden steht alle 24 Stunden eine Stimme zur Verfügung. Wer also täglich abstimmt, hilft am meisten! Zur Teilnahme muss nur die eigene E-Mail-Adresse angeben und diese nach Erhalt einer E-Mail bestätigt werden. Sie wird nicht zu Werbezwecken verwendet!

Schulklasse während der „Fairen Frühschicht“

Unser Projekt:

Vor Ort für Globale Gerechtigkeit – Unterstützung für unsere entwicklungspolitische Bildungsarbeit

Wir brauchen für unseren außerschulischen Lernort finanzielle Unterstützung, um unser Angebot der Bildungsarbeit ausbauen zu können. In der Vergangenheit haben wir schon einige Workshops angeboten, wie zum Beispiel die sogenannte „Faire Frühschicht“. In 90min versuchen wir den Schülerinnen und Schülern ab der 3. Klasse mit abwechslungsreichen Methoden die Grundprinzipien und Produkte des Fairen Handels vorzustellen. Desweiteren erhalten sie einen Einblick in unseren Welt- und Regioladen. Beim „Fairer Handel im Doppelpack“ zum Thema Schokolade lernen die Schüler*Innen nicht nur den Laden kennen während der Fairen Frühschicht, sondern erfahren in der „Schokoladen-Werkstatt“ mehr über den Kakaoanbau, das Leben der Kleinbäuerinnen- und Bauern sowie die wichtigsten Logos und Siegel des Fairen Handels. Der Höhepunkt ist allerdings, dass die Schüler*Innen lernen ihre eigene Schokolade herzustellen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn es uns vereint gelänge, hierfür eine der 3.000-Euro-Spenden zu gewinnen damit wir für Euch noch spannendere Workshops in Zukunft anbieten können.

Jede Stimme zählt!

Herzlichen Dank an alle, die mitmachen. Los geht’s!