Karibu-Laden

Willkommen auf der Seite von Karibu!

Als Weltladen und Regionalladen bieten wir Produkte an, die zu fairen Arbeitsbedingungen produziert wurden: Lebensmittel und Handwerk aus aller Welt – und speziell auch aus unserer Region (100 km um Kassel). Der Großteil unserer Lebensmittel ist zudem bio-zertifiziert. Einige Beispiele finden Sie hier.

Sie können bei uns stöbern, einkaufen und sich über den fairen Handel informieren. Oder einfach eine kleine Pause machen und frischen Kaffee oder Tee genießen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unsere Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 10 – 18 Uhr
Samstag               10 – 16 Uhr

Drei Visionen für mehr Fairness in der Welt

13. Mai – Internationaler Tag des Fairen Handels

Karibu ist dabei!

Mit einem Stand am Druselplatz sowie Informationen im Laden in der Obersten Gasse 30 beteiligt sich der Verein Karibu Kassel e.V. am Internationalen Tag des Fairen Handels, der am 13. Mai 2017 schon zum 22. Mal stattfindet.

Drei Visionen für mehr Fairness in der Welt

Im Herbst stehen Bundestagswahlen an. Zeit, die zukünftigen Abgeordneten auf die großen Ungleichheiten und Missstände im weltweiten Handel sowie auf sich verstärkenden Rassismus und Diskriminierung hinzuweisen. Deshalb haben das Forum Fairer Handel und der Weltladendachverband drei Visionen formuliert:

  1. Faire Arbeitsbedingungen weltweit,Weltladentag-2017
  2. Für eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt und
  3. Menschenwürdiger Umgang mit allen.

Angesichts immer noch katastrophaler Arbeitsbedingungen in vielen Zulieferbetrieben im Süden der Welt, angesichts von 20 Millionen Menschen, die aktuell in Ländern wie Somalia, Südsudan, Kenia und dem Jemen vom Hungertod bedroht sind und angesichts immer stärker werdender diskriminierender Tendenzen auch in Westeuropa rufen beide Organisationen die Menschen auf, sich für mehr Gerechtigkeit und ein friedvolles Zusammenleben in der Welt einzusetzen. Dazu verteilen Weltläden bundesweit vorbereitete Postkarten, die man an die jeweiligen Kandidat/Innen für die Bundestagswahl senden kann. Ziel ist es, in großer Zahl auf die Visionen für mehr Fairness in der Welt hinzuweisen und die zukünftigen Bundestagsabgeordneten zur Abhilfe aufzufordern.

Gesund und fair würzen

Reise in die Welt der Gewürze bei Karibu Kassel e.V.

Am Donnerstag, den 11. Mai 2017, 19:00 Uhr laden wir zu einer Reise in die Welt der Gewürze mit der Fotojournalistin Dr. Jutta Ulmer ein. Der Eintritt ist frei, über Spenden freuen wir uns.

Die Welt der exotischen Gewürze am Beispiel Sri Lankas

Exotische Gewürze geben unseren Speisen das gewisse Etwas und fördern unsere Gesundheit. Produziert werden sie vor allem von Kleinbauern, während der globale Gewürzhandel in den Händen weniger Konzerne liegt. So sinken die Preise immer mehr, die Bauern verarmen zunehmend. Der Faire Handel zeigt, dass es auch anders geht. Mit ihrem Kollegen Dr. Michael Wolfsteiner hat Dr. Jutta Ulmer auf Sri Lanka zwei Kleinbauern-Kooperativen besucht.

In ihrem unterhaltsamen Vortrag stellt sie die Kleinbetriebe vor und präsentiert mit eindrucksvollen Bildern die Produktion von Gewürzen wie Zimt, Muskatnüssen, Pfeffer, Kurkuma und einigen mehr. Ein Highlight des Besuchs war die Teilnahme der beiden Fotojournalisten an der Herstellung feurig-scharfer Currys durch die Frauen der Kooperative.

Gute Nachrichten

Bei der Bahn bewegt sich was: Nur noch Fairtrade Kaffee im ICE!

Seit April 2017 serviert die Deutsche Bahn in ihren ICE- und IC-Zügen nur noch Fairtrade zertifizierten Kaffee aus dem Hause Dallmayr. Und auch die übrigen Heißgetränke wurden auf fair gehandelte Rohstoffe umgestellt.

Quelle: obs/TransFair e.V./Deutsche Bahn / Pablo Castagnola

Damit verpflichtet sich die DB zu einem ethisch vertretbaren Handel und wird einer der größten gastronomischen Anbieter von fair gehandeltem Kaffee in Deutschland. Allein im Jahr 2016 wurden an Bord von ICE und IC 174 Tonnen Kaffee verbraucht. Das sind über zehn Millionen Tassen. Zudem gibt es ab sofort im Bordbistro 20 Cent Preisnachlass pro Heißgetränk für einen mitgebrachten Mehrwegbecher.

Quelle: Pressemeldung Transfair e.V.

Ein Blick in den Laden – neue Keramiktassen schmücken unseren Dekotisch

 Neu im Sortiment bei Karibu…

…bunte Capuccino-Tassen aus Keramik. Hergestellt in dem Familienbetrieb Sang Arun (Sonnenschein) im Norden Thailands sind unsere neuen Tassen ein absoluter Hingucker.

Die Angestellten stammen aus den Kleinbauernfamilien der Gegend um die Stadt Lampang – eine Region, die für die hochwertige Kaolin-Tonerde und das daraus gefertigte charakteristische Kunsthandwerk über die Landesgrenzen hinaus berühmt ist. Doch die Landbevölkerung lebt häufig in großer Armut. Viele Menschen zieht es in der Hoffnung auf einen höheren Verdienst und damit verbundene bessere Lebensbedingungen in die größeren Städte – und die meisten von ihnen werden enttäuscht. Sang Arun hat es geschafft, seinen Angestellten in ihrer Heimat feste Arbeitsverträge und somit einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten.

Weitere Infos findet ihr auf der El-Puente Homepage.

Die Valentin-Connection – ein ernsthaft unterhaltsamer Abend bei Karibu-Kassel

Andere Länder, andere Sitten – auch am Valentinstag

In Indien praktiziert man am Valentinstag Händchenhalten, in Japan schenken sich Liebende zuerst schwarze, dann weiße Schokolade, in Thailand sollte man sich an dem Tag nicht dem Sex hingeben – all dies und noch mehr offenbarte Referentin und Karibu-Mitarbeiterin Karin Arend in ihrem vergnüglichen Quiz zu Beginn ihres Vortrags „Die Valentin-Connection“ am 14. Februar bei Karibu.

Bittere Wahrheiten

Daneben präsentierte sie auch ernsthafte und nachdenklich stimmende Fakten: 120 Mio. Rosen werden in Deutschland anlässlich des Valentinstag gekauft und verschenkt. Jede 3. Rose wird in Kenia auf riesigen Rosenplantagen unter massenhaftem Einsatz von Pestiziden und meist menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen produziert. Besser sieht es auf Fair-Trade- Plantagen aus. Doch der Wasserverbrauch einer Rose ist in jedem Fall gleich – bis zu 10 Liter. Passend dazu die bittere Wahrheit: etwa ein Drittel der Bevölkerung hat keinen Zugang zu Trinkwasser. Gleiches gilt für Äthiopien…

 

Knapp 60 Gäste verfolgten den eindrucksvollen Vortrag mit großem Interesse. Während der Pause und nach Vortragsende gab es zu fairen Getränken und Snacks viele anregenden Gespräche.