Aktuelles

Fair – Global-Regional – Ökologisch

Unter diesem Motto bieten wir als Weltladen und Regionalladen Produkte an, die zu fairen Arbeitsbedingungen produziert wurden: Lebensmittel und Handwerk aus aller Welt – und speziell auch aus unserer Region. Der Großteil unserer Lebensmittel ist zudem bio-zertifiziert. 

Sie können bei uns stöbern, einkaufen und sich über den fairen Handel informieren. Außerdem können Sie auch einfach eine kleine Pause machen und frischen Kaffee oder Tee genießen.

Liebe Kundinnen und Kunden,

wir sind wie gewohnt für Sie da:

Montag – Freitag  10 – 18 Uhr
Samstag                  10 – 16 Uhr

Weiterhin sollen sich nur 7 Kund*innen gleichzeitig im Laden aufhalten.

Bitte schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen und bleiben Sie wenn möglich zu Hause! Lebensmittel brauchen Sie dennoch nicht zu hamstern, wir stehen Ihnen zur Verfügung. 

Lieferdienst

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Ihre Lieblingswaren über unseren Lieferdienst zu bestellen (sowohl Lebensmittel als auch Handwerksartikel). Mehr Informationen gibt es hier.

Gerne können Sie auch Gutscheine per Mail oder Telefon bestellen.

Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen!

Oder über Ihren Besuch!

previous arrow
next arrow
PlayPause
Shadow
Slider

Schluss mit der Blockade von Menschenrechten und Umweltschutz – Lieferkettengesetz jetzt!

Über 222.222 Menschen haben sich einer Petition für ein Lieferkettengesetz angeschlossen, welche im Juli 2020 an Bundeskanzlerin Merkel übergeben wurde. Laut einer aktuellen Umfrage finden 91% der deutschen Bevölkerung das es Aufgabe der Politik ist, dafür zu sorgen, dass deutsche Unternehmen bei ihren Auslandsgeschäften die Menschenrechte achten. 75% der Bundesbürger*innen unterstützen ein Lieferkettengesetz. Auch viele namenhafte Unternehmen haben sich mittlerweile für ein Lieferkettengesetz ausgesprochen, um ihre Produktion entsprechend ausrichten zu können. Bundesminister Heil und Müller haben im Juni Eckpunkte eines solchen Gesetzesentwurfes vorgestellt. Das Wirtschaftsministerium jedoch blockiert aktuell die weitere Umsetzung und möchte mit seinen Vorschlägen das Gesetz verwässern und hinauszögern. 

Mit einer gemeinsamen Petition richtet sich die Initiative Lieferkettengesetz an Bundeswirtschaftsminister Altmaier seine Blockadehaltung aufzugeben. Verleihen auch Sie der Aktion Nachdruck in dem Sie sich der Petition anschließen!

Link zur Online-Petition

Mehr Infos zur Initiative Lieferkettengesetz und ihren Forderungen finden Sie auf der Homepage der Initiative: www.lieferkettengesetz.de.

Karibu Welt- und Regioladen beteiligt sich an der Aktion #fairwertsteuer

Aktion #fairwertsteuer

Wir sind dabei und unterstützen die Aktion #fairwertsteuer des Weltladen Dachverbandes, der Fairhandelsberatung, dem Forum Fairer Handel, der Lieferanten-Initiative (GEPA, GLOBO, El Puente, WeltPartner) und dem FAIR BAND.

Zahlreiche Handelspartner in Afrika, Asien und Lateinamerika sind besonders stark von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Viele von ihnen können wegen der Ausgangssperren derzeit nicht in ihren Werkstätten und auf den Feldern arbeiten, sie erhalten kein Material, fertig produzierte Ware kann teilweise nicht verschifft werden und der Verkauf im Inland ist zum Erliegen gekommen. Gleichzeitig können sie am wenigsten mit staatlicher Unterstützung rechnen.

Gerade in krisenzeiten stehen wir Weltläden eng an der Seite unserer Handelspartner. Deswegen haben wir zum 1. Juli die aktion #fairwertsteuer gestartet: Wir zahlen die eingesparte Mehrwertsteuer in einen Fonds ein, mit dem von der Krise besonders betroffene Handelspartner unterstützt werden.

Sie als Kund*in im Weltladen würden eine Weitergabe der reduzierten Mehrwertsteuer kaum spüren. Beim durchschnittlichen Einkaufswert im Weltladen von 15 Euro entspräche diese gerade mal 30 Cent. In der Summe kommt in einem halben Jahr jedoch ein nennenswerter Betrag zusammen, der für Handelspartner im Süden einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung ihrer Organisationen leisten kann. Mit der aktion #fairwertsteuer setzen wir ein weiteres Zeichen für globale Solidarität und zeigen, dass wir auch in der Krise anders handeln als andere.

Projektarbeit in Coronazeiten

Online-Vortrag und Diskussion

am 8. September, 18.30-20.00Uhr

Indien ist schwer getroffen von der Coronapandemie. Die Krankheit sowie
die Maßnahmen, die zur Eindämmung ergriffen wurden, haben das Leben
und Arbeiten dort radikal verändert. Mitarbeitende der Organisation
Deutsch-Indische-Zusammenarbeit e.V. geben einen Einblick in diese
Veränderungen und berichten von der Arbeit ihrer indischen Projektpartner.

Der Vortrag ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung unter diesem Link erforderlich.

In Zusammenarbeit mit

 

 

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des

Ferienspiele Sommer 2020

„Die ganze Welt zum Greifen nah?“

Ein Blick über den Zaun von Rothenditmold

Wolltest du immer schon wissen, wo und wie der Kakao wächst und wie Schokolade hergestellt wird? Wie Kinder in anderen Ländern und Erdteilen leben und was das mit deinem Stadtteil zu tun hat?

Geh mit uns auf Entdeckertour, werde kreativ, stelle deine eigene Schokolade her, mache mit uns Ausflüge in die Natur und vieles mehr.

Für wen?

Für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren

Wann?

Mo 10.08. bis Fr 14.08.2020

täglich von 9 bis 12:30 Uhr

Wo?

Treffpunkt: Am Marienhof 4, 34127 Kassel

Wieviel?

Die Teilnahme ist kostenfrei.



Anmeldung bitte bis zum 05.08. bei:

Scheerin Alou, Bildungskoordination Karibu Kassel e.V.

Oberste Gasse 30
34117 Kassel

Per E-Mail: bildung@karibu-kassel.de oder telefonisch unter: 0176-43607531

 

 

Das ist ein Bildungs- und Freizeitangebot von:

 

 

 

 

in Kooperation mit dem Sozialen Friedensdienst Kassel e.V.

 

 

 

Initiative Lieferkettengesetz

Der Faire Handel als Best-Practice-Beispiel

Bild wirbt mit Slogan für Initiative Lieferkettengesetz.
https://lieferkettengesetz.de/

Mit einer gemeinsamen Petition richtet sich die Initiative Lieferkettengesetz an Bundeskanzlerin Merkel. Ein Lieferkettengesetz soll dafür sorgen, dass Unternehmen Menschenrechte und Umweltstandards weltweit achten.

Online-Petition

Seit 50 Jahren zeigen Fair-Handels-Unternehmen, dass es möglich ist, Menschenrechte entlang globaler Lieferketten zu achten.

2020 feiert der Faire Handel in Deutschland sein 50-jähriges Bestehen. Die Einhaltung der Menschenrechte und transparente Lieferketten gehören seit den Anfängen zu den Kriterien des Fairen Handels. In all den Jahren haben Fair-Handels-Unternehmen viel Erfahrung gesammelt, wie Lieferketten wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltig gestaltet werden können.

Dabei gilt: Im Fairen Handel steht der Mensch im Mittelpunkt. Die Handelspartnerschaften beruhen auf Dialog, Transparenz und Respekt. Damit sich eine solche Handelsbeziehung entwickeln kann, benötigt es vor allem Zeit und Verlässlichkeit auf beiden Seiten. Daher ist die langfristige Zusammenarbeit mit verbindlichen Lieferverträgen und einer kontinuierlichen Auftragslage seit jeher Kernanliegen des Fairen Handels. Dazu gehört auch, Krisenzeiten gemeinsam zu bewältigen und sich bei Schwierigkeiten gegenseitig zu unterstützen.

Die gemeinsame Basis bilden die 10 WFTO-Kriterien:

Bild zeigt die 10 Kriterien des Fairen Handels
WFTO – World Fair Trade Organization – https://wfto.com/

In der internationalen Dachorganisation vereinigen sich fast 400 Organisationen aus mehr als 70 Ländern. Dazu zählen Produzent*innengruppen und -netzwerke sowie Vermarktungsorganisationen aus dem Süden ebenso wie Fair-Handels-Importeure und Weltladen-Dachverbände aus dem Norden.

Doch auch der Faire Handel kommt an seine Grenzen. Er bewegt sich in einem globalen Wirtschaftssystem, das maßgeblich auf Ausbeutung beruht, und in dem viele Unternehmen durch die Missachtung von Menschenrechten und Umweltstandards Wettbewerbsvorteile genießen.

Zudem gibt es Bereiche, die auch Fair-Handels-Unternehmen nicht beeinflussen können oder in denen sie bislang nicht nachverfolgen können, ob Menschenrechte und Umweltstandards eingehalten werden. Dazu gehören sowohl verschiedene Rohstoffe, die es nicht aus dem Fairen Handel gibt, als auch nicht-nachhaltige Lager- und Transport-Dienstleistungen. Diese Herausforderungen können Fair-Handels-Akteure nicht alleine lösen. Dafür braucht es die Verpflichtung aller Wirtschaftsakteure, gemeinsam globale Mindeststandards zu etablieren. Deshalb fordern Fair-Handels-Organisationen gemeinsam mit vielen anderen im Rahmen einer Online-Petition ein Lieferkettengesetz mit klaren Haftungsregeln für alle Unternehmen.

Unternehmen müssen durch das Gesetz dazu verpflichtet werden, Risiken für Mensch und Umwelt entlang ihrer Lieferkette zu analysieren, gegebenenfalls angemessene Gegenmaßnahmen zu ergreifen und über deren Wirksamkeit zu berichten. Unternehmen, die für Schäden an Mensch und Umwelt verantwortlich sind und nachweislich fahrlässig gehandelt oder bewusst ihre Sorgfalt missachtet haben, müssen dafür haften.

Und Betroffene müssen die Gelegenheit bekommen, auch vor deutschen Gerichten Entschädigung einzuklagen, wenn ein Unternehmen seinen menschenrechtlichen Pflichten nicht nachgekommen ist.

Der Faire Handel zeigt, dass es möglich ist, soziale und ökologische Verantwortung entlang globaler Lieferketten zu übernehmen. Es ist höchste Zeit, dass die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards für alle Unternehmen verbindlich werden. Dafür braucht es endlich einen gesetzlichen Rahmen!